Wärmeleitpasten Charts – Benutzerfreundliche und einfache Verarbeitung

Je dünnflüssiger eine Paste ist, umso einfacher lässt sie sich handhaben. Allerdings fließen hier auch noch andere Kriterien ein, denn manche Pasten ziehen beim Abreißen fiese Fäden, die einen an billigen Gauda auf heießen Spaghettis erinnern. Es ist natürlich nur ein subjektiver Eindruck, aber er sagt oft mehr aus, als simple Zahlen für die Viskosität.

Man darf von (noch so teuren) Pasten zwar keine Wunder erwarten, jedoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem normalen Durchschnitt. Trotzdem ist es am Ende oftmals weniger bedeutend, was man man für eine Paste bezahlt und was der Hersteller vollmundig für eine theoretische Wärmleitfähigkeit angibt. Man bekommt sehr gute Pasten auch schon für akzeptable Preise und oft genug entscheidet am Ende das richtige Aufbringen allein über das Ge- oder Misslingen des Wärmeleitpastetauschs. Man kann also auch mit teuren Produkten Schiffbruch erleiden, wenn man gravierende Fehler macht oder vor einer zu kompliziert zu handhabenden Paste als Neueinsteiger kapituliert..

Manche Pasten sind seit Jahren echte Dauerläufer und zudem noch extrem preiswert. Damit ergibt es wenig Sinn, Unsummen zu investieren, wenn man mit 1-2 Kelvin Temperaturunterschied mehr genauso leben könnte. Denn eines ist auch sicher: Systeme, bei denen eine so geringe Temperaturdifferenz bereits über Leben und Tod einer Komponente entscheidet, sind weder alltagstauglich noch brauchbar konzipiert

Es empfiehlt sich auf jedem Fall, sich vorher eingehend mit den besten Pasten zu beschäftigen, denn wir können nur eine Empfehlung aus unser eigenen Erfahrung und den aktuellen Messungen heraus geben. Es kann und wird immer bessere Produkte geben, denn man kann ja am Ende auch nicht alles messen und auswählen. Außerdem ist der Markt natürlich ständig in Bewegung. Neueinsteiger werden mit eher fluiden Pasten sicher besser zurechtkommen, Profis werden wohl eher gute viskose Pasten bevorzugen.