Einkaufsfreuden – mögliche Trendwende bei den Arbeitsspeicherpreisen im ersten Halbjahr
Seit geraumer Zeit sinken die Arbeitsspeicherpreise leicht aber stetig und machen so eine mögliche Nachrüstung für PC-Enthusiasten interessanter. Nachdem die Arbeitsspeicherpreise Mitte 2017 ihren Höhepunkt erreicht hatten, bewegen sie sich nun wieder auf das Niveau des Jahres 2016 zu und sollen sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal deutlich fallen.
Mehr Arbeitsspeicher fürs Geld
Wir haben bereits berichtet, dass die Komponentenpreise für PC-Hardware im Jahr 2019 deutlich sinken werden, jedoch sind konkrete Zahlen immer schwierig verlässlich abzuschätzen. Doch es gibt immer wieder gute Versuche – diesmal von TrendForce. Unglaubliche 40 Prozent Preisnachlass sollen bei Arbeitsspeicher für Desktop-PCs möglich sein. Bei Server-Speicher sollen es sogar 55 Prozent Preisnachlass sein. Im Mobile-Bereich sind es 13 bis 40 Prozent. Ich habe die entsprechenden Zahlenwerte in einer Tabelle vermerkt. Die Abschätzung stammt von TrendForce.
| Speichertyp | Nachlass im ersten Quartal | Nachlass im zweiten Quartal |
| PC DRAM | ~ 25 % | ~ 15 % |
| Server DRAM | ~ 30 % | ~ 15 % |
| Mobile DRAM | Diskret ~ (10-15) %
eMCP ~ (15-25) % |
Diskret ~ (3-8) %
eMCP ~ (10-15) % |
| Consumer DRAM | ~ 20 % | ~ 15 % |
| DRAM ASP | ~ 20 % | ~ 15 % |
Die Gewinnmargen bei Arbeitsspeicher sind seit geraumer Zeit sehr lukrativ für die entsprechenden Hersteller, stehen aber einer flächendeckenden Verbreitung von mehr Speicher deutlich im Weg. Die sinkende Nachfrage nach Speichermodulen im abflachenden Mobile-Markt und die ausgebauten Kapazitäten sind jedoch charakteristisch für sinkende Preise nach den gängigen Wirtschaftsmodellen. Jedoch können Hersteller das Angebot künstlich drosseln, um die Preise stabil zu halten. Dies funktioniert nur solange, wie Kunden bereit sind, den entsprechenden Preis zu zahlen, was zumeist in Monopolmärkten der Fall ist. Der aktuelle Preis für einen beliebten DDR4-3200-Arbeitsspeicher liegt momentan bei rund 111 €.
G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL16-18-18-38 (F4-3200C16D-16GVKB)

Expressversand möglich.
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Quelle: TrendForce
Kommentare (24)



Kobichief schrieb am
arcDaniel schrieb am
Selbst hatte ich noch kein Samsung B-Die. Dann ist meine Vermutung, dass das Problem eher vor dem Schirm sitzt, nich so abwägig.
Beim Mainboard bin ich mit meinem Crosshair 6 Hero aber schon etwas verwöhnt. Aber hier sieht man auch wieder, dass es vielleicht in der Leistgung bei den Werkseinstellung keinen grossen unterschied mach ob man nun ein 60Euro oder 200Euro Board kauft, bei den Details wird es dann aber deutlich.
Was XMP angeht, so denke ich, dass die bei Intel funktionieren muss, da es eine Intel funktion ist. Bei Ryzen vertraue ich null drauf, da gebe ich die Werte lieber selbst ein.
Worüber ich oft lachen muss sind die nutzlosen Spannungseröhungen beim VRam. Wenn ein Kit sagen wir mal 3200mhz cl16 bei 1,35V packen soll und es geht nicht, ist es sinnlos die Ram Spannung zu erhöhen, da das Problem der Speicherkontroller oder halt das Board selbst, das Problem ist. Bei Ryzen ist hier die SoC Spannung eher die Stelle wo man ansetzen sollte.
Wo ich sehr dankbar bin, ist der Tip von @Igor Wallossek mit dem Karhu Ram Test, jeden Cent Wert dieses kleine Tool. Deckt Unstabilitäten sehr schnell auf und wenn ich da 10000% ohne Fehler habe, gibt es auch sonst keine Problem. Vorher habe ich auf memtest86+ vertraut, allerdings hatte ich hier "stabile" Werte, wo karhu bereits nach 2 Minuten Fehler aufdeckte.
Kobichief schrieb am
Wir haben aber mittlerweile x neue AGESA Versionen und es hat sich sehr viel getan. Man liest auch oft von Usern, welche keine 3200mhz stabil mit B-Die hin bekommen, während ich mir dem Micron Ram (Anfangs A-Die, jetzt E-Die) sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
Es gibt sogar Berichte von Usern, welche gute Werte mit Hynix Ram haben und der soll ja nicht so toll für Ryzen sein.
Stellt sich dann natürlich die Frage, hat mein Ryzen einen besonders guten Speicherkontroller oder liegt die Unfähigkeit bei verschiedenen Usern?
Ich finde nur, dass gerade G.Skill, sich diesen guten Ruff von B-Die zu Nutzen zu machen und sogar jetzt noch sehr hohe Preise verlangt. Dabei gibt es günstige und gute Alternativen.
Wenn man nur das XMP-Profil reinhämmert ist das vielleicht so, FlareX hat den Vorteil, dass die meisten Boards profile für den Ram haben, mit allen Settings, das flutscht dann schon richtig gut. Es ist immer das Board, dass den Speicher unterstützt, nicht anders rum! Wer den Ram ordentlich durchkonfiguriert und testet wird mit fast jedem Kit gute Erfahrung haben. Selbst die nackigen OEM-2133 Samsung Ram kannste damit brauchbar bei hoher Frequenz verwenden.
arcDaniel schrieb am
Die besseren Kits (insbesondere B-Die) sind aber noch immer abnormal frech überteuert.
Ich will Samsung auf gar keinen Fall schlecht reden, aber B-Die ist kein Garant. Als Ryzen kam, war der B-Die, der Ram welcher am besten mit Ryzen harmoniert hat, das steht ausser Frage.
Wir haben aber mittlerweile x neue AGESA Versionen und es hat sich sehr viel getan. Man liest auch oft von Usern, welche keine 3200mhz stabil mit B-Die hin bekommen, während ich mir dem Micron Ram (Anfangs A-Die, jetzt E-Die) sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
Es gibt sogar Berichte von Usern, welche gute Werte mit Hynix Ram haben und der soll ja nicht so toll für Ryzen sein.
Stellt sich dann natürlich die Frage, hat mein Ryzen einen besonders guten Speicherkontroller oder liegt die Unfähigkeit bei verschiedenen Usern?
Ich finde nur, dass gerade G.Skill, sich diesen guten Ruff von B-Die zu Nutzen zu machen und sogar jetzt noch sehr hohe Preise verlangt. Dabei gibt es günstige und gute Alternativen.
Affenzahn schrieb am
Mit bisschen Glück gibt’s ne VII und den 3600er SniperX