Schlagwort: test


Pünktlich zum Beginn der Draußen-sitzen-Saison will ich auch wieder Bluetooth Geräte testen, die unseren Ohren schmeicheln. Beziehungsweise dies tun sollten, falls sie es denn könnten. Beim Suchen in den passenden Offerten fiel mir nämlich ein Speaker auf, der mit medientauglichen 40 Watt daherkommen soll.

Damit würde dann sogar Kevin-Tiger Schulze zum exponierten Star der Pausenhof-Gang, wenn die MP3-gerippten Rapper zwischen Mathe und Geo bei einer heimlich gerauchten Kippe um die Wette plärren.

Warum ich den Konjunktiv bereits Eingangs so genüsslich überstrapaziere? Es klingt zu gut und preiswert, um wahr zu sein. 40 Watt für 40 Euro, das ergäbe eine Ratio von einem Watt pro Euro und das wäre dann wirklich ein brutal günstiges Hammer-Feature. Allein mir fehlt der Glaube. Doch dazu gleich mehr, denn man kann ja alles irgendwie überprüfen.

Als Zubehör erhält man neben dem eigentlichen Lautsprecher ein kurzes 3,5mm-Klinkenkabel für den analogen Anschluss (der uns sogar helfen kann Probleme zu lösen, siehe weiter unten) und ein noch viel kürzeres USB-2.0-Kabel zum Anschluss an Computer oder Netzteil, sowie ein äußerst dünn gehaltenes Handbüchlein. Das war’s dann auch schon, reicht aber.

Optik und Haptik

Materialtechnisch ist der Tronsmart Element Mega der übliche Mix aus metallischem Body, lackiertem, umlaufenden Lochmetall sowie einer Kunstofbeplankung mit Rubber-Coating oben und unten. Zweckmäßig, eher unauffällig und damit auch recht zeitlos. Das kann man durchaus positiv sehen, denn auch die Verarbeitung geht auf den ersten Blick völlig in Ordnung. Womit es bis hierher absolut nichts zu meckern gibt.

Was uns durchaus anspricht, ist die Oberseite mit den Bedienelementen. Hier trifft eine weiße LED auf milchig-weißen Kunstoff, der die Hintergrundbeleuchtung wunderschön streut. Was leuchten soll, ist in der schwarzen Beschichtung ausgespart. An sich ist das nichts Neues, aber so großflächig ist dies schon ein echter Hingucker.

Die Unterseite ist auch kein Geheimnisträger der Extraklasse, sondern brilliert mit: nichts. Die zwei Gummifüße sind rutschfest und großflächig, aber das ist kein Alleinstellungsmerkmal, wenn auch nötig. Mehr gibt es zum Äußeren nicht zu vermelden, denn auf die Anschlüsse und Bedienelemente, sowie die technischen Eckdaten gehe ich gleich noch ein.

Funktionalität und Anschlüsse

Die Oberseite zeigt bereits alle verfügbaren Bedienelemente. Schön ist auf jeden Fall das NFC-Feature. Einmal das Smartphone galant am Logo vorbeigeschwenkt und flupps ist man verbunden. Das klappt auch in der Praxis schneller als man Mops sagen kann. Die Modus-Schaltfläche ist wie alle anderen eine reine Touch-Lösung und dient der Umschaltung zwischen Bluetooth- und analogem Modus bzw. der MP3-Player-Funktion bei eingelegter Speicherkarte. Verzeichnisse werden leider willkürlich ausgelesen und man weiß nie so recht, was als Nächstes kommt. Aber es läuft wenigstens Musik.

Auf der Rückseite findet man den analogen 3,5-mm-Klinkeneingang, den Ein-/Aus-Schalter, den Slot für den Card-Reader und den USB-2.0-Versorgungsanschluss. Mit einem passenden Kabel lässt sich das Gerät bei eingelegter Speicherkarte auch als Massenpeicher nutzen und vom PC aus mit MP3-Dateien zuballern.

Das verbaute Bluetooth-4.2-Modul ist mittlerweile üblicher Standard. Mit TWS (True Wireless Stereo) kann man übrigens auch noch einen weiteren Tronsmart Mega verbinden und somit Party-Feeling aufkommen lassen, solange so etwas Ähnliches mit der erzielten Lautstärke und der verfügbaren Leistung überhaupt aufkommen mag. Genau darum geht es nämlich gleich.

Was beim Bluetooth-Modus stört, ist die Synchronisierung mit der Gerätelautstärke des Smartphones. Hier ist kaum eine Einstellung im Bereich niedrigerer Lautstärkepegel möglich. Es ist eigentlich fast immer zu laut und fängt schnell an zu übersteuern. Allerdings teilt sich der Tronsmart dieses Feature mit anderen aktuellen Bluetooth-Geräten. Sogar unsere 900-Euro-Soundbar von Klipsch zeigt identische Symptome. Wer über ein Nicht-Apfel-Smartphone mit Klinkenausgang verfügt, der ist übrigens fein raus. Schließt man nämlich die ganze Ladung analog per Kabel an, geht es bis hinab in den Flüstermodus. Grundrauschen inbegriffen, leider.

40 Watt  – Fat Boy oder Fata Morgana?

Gehen wir nun ein wenig mehr ins Detail. Der Tronsmart enhält gleich zwei Akkus mit insgesamt 6600 mAh Speicherkapazität, was für bis zu 15 Stunden Betrieb halten soll. Ein Dauertest mit sehr mäßiger Lautstärke lief immerhin noch über neun Stunden, jedoch nicht länger. Versucht man sich an einer etwas dominanteren Beschallung, dann ist nach weniger als 4 Stunden Schluss.

Kommen wir nun zu den ausgelobten 40 Watt, mit denen der Hersteller so eifrig wirbt. Betrachtet man das Bild mit der Unterseite des Geräts, dann sehen wir als Anschlussleistung 10 Watt (5V * 2A). Na da schau her, Frau Stachelbeer… Aber ich glaube ja auch immer an das gute im Menschen und unterstelle zunächst einmal, dass das Teil mit aufgeladenem Akku deutlich mehr Saft in die Arterien gespritzt bekommen wird. Um das zu testen, habe ich den maximalen Schallpegel vor dem Einsetzen extremer Verzerrungen gemessen.

Und was durfte ich feststellen? Es war egal, ob der Akku voll und der Tronsmart Element Mega ohne bzw. mit Ladekabel betrieben wurde, oder ob er zuvor komplett entleert wurde und das Gerät nur über das USB-Kabel angeschlossen war. In der Spitze konnte ich dann reichlich 1.8 Ampere messen, eigentlich der Tod eines normalen PC-Anschlusses. Der Ladestrom im ausgeschalteten Zustand lag dann aber wieder brav in der Norm.

Rechnet man das alles mal herunter, dann ergibt sich eine maximale Leistungsaufnahme von ca. 8 Watt, was sich dann in einer echten Verstärkerleistung von 2x 3 Watt verliert. Womit also eine elektrische Leistung von ca. 6 Watt übrigbliebe. Die RMS-Leistung dürfte ungefähr bei brauchbaren 10 Watt liegen, womit wir genau dort angekommen wären, wo andere Brüllwürfel dieser Preisklasse ebenfalls rangieren. Aber 40 Watt? Das Gras, was man dafür rauchen müsste, ist in Deutschland definitiv verboten.

Was bleibt, ist ein fader Nachgeschmack eines Lockvogelangebotes der PR-Sonderklasse. Es gibt auch Zeitgenossen, die meinen, lediglich die vebauten Chassis wären zu schwach für den angeblich zu potenten Verstärker. Alles Quark, das Ding ist genauso eine Mogelpackung wie der DeLorean DMC-12 mit dem albernen PRV-Motörchen von Renault. Blendwerk halt. Doch wir haben ja noch unsere Messungen und den Sound-Check, deshalb geht es auf Seite 2 nun munter weiter. Bitte weiterblättern!

Final Fantasy XV, das von Square Enix entwickelt und vertrieben wird, steht bereits seit einigen Monaten für die PlayStation 4 und die Xbox One zur Verfügung. PC-Spieler mussten sich jedoch mehr als ein Jahr gedulden, bis die neueste Ausgabe der Final-Fantasy-Serie für Windows-PCs auf den Markt gebracht wurde.

Bei der Windows-Ausgabe des Spiels hatten die Entwickler also mehrere Monate Zeit, um der 3D-Engine den letzten Feinschliff angedeihen zu lassen und ließen sich dabei von dem berühmten Luminous Studio unter die Arme greifen, das sich vor allem bei feinen Details beweisen konnte.

Auch wenn das Spiel nur DirectX 11 unterstützt, wurden eingie GameWorks-Technologien von NVidia hinzugefügt (dazu zählen VXAO, HairWorks, ShadowLibs sowie TurfEffects) – was natürlich etwas widersprüchlich ist: Das Spiel wurde zunächst für die Spielkonsolen herausgebracht, deren GPUs auf der achten Generation der AMD-GPU-Architektur basieren, scheint aber für Nvidia-GPUs optimert worden zu sein. Wie schlägt sich also Final Fantasy XV auf unseren verschiedenen Grafikkarten in der Praxis?

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Benchmark-Sequenz

Square Enix hatte bereits zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Jahr der Final Fantasy XV Windows Edition online gestellt, der sich aber nach ersten Tests als unbrauchbar erwies. Er litt unter Fehlern bei der Darstellung, punktuell und zufällig kam es zu heftigen Rucklern und die finalen Punkten variierten erheblich. Der Publisher ließ dementsprechend schnell verlautbaren, dass die Ergebnisse nicht denen der finalen Version des Spiels entsprechen.

Das bedeutete also alles zurück auf den Anfang und eine geeignete Sequenz für einen Benchmark finden. Die Wahl fiel auf eine Sequenz zwischen Hammerhead und Crown City Checkpoint, mit einem ersten Teil in einem Auto (also automatisch) sowie einem zweiten zu Fuss in der Natur und schließlich einem dritten unter Beschuss durch Feinde. Zudem scheint im ersten Teil die Sonne, während es in der weiteren Verlauf regnet. Kurz um: Es wird alles geboten, um die Fähigkeiten der Grafikkarten in unterschiedlichen Szenarien aufzuzeigen.

Minimale und empfohlene Konfiguration

Die minimalen und empfohlenen Voraussetzungen, die ein entsprechende Rechner für das Speil erfüllen sollte wurde den auf Steam veröffentlichen Anforderungen entnommen. Ziel des Publishers ist eine Framrate von wenigsten 30 fps bei einer Auflösung von 720p mit der kleinsten Konfiguration, bei der empfohlenen Ausstattung kann ein System eine Auflösung von 1080p bei gleicher Framrate wiedergeben. Soll das Spiel in 4K HDR bei 30 fps (oder in 1440 bei 60 fps) ausgeführt werden, ist mindestens eine Nvidia Geforce 1080 Ti erforderlich.

Konfiguration Minimum Empfohlen 4K HDR
Prozessor Intel Core i5-2500
AMD FX-6100
Intel Core i7-3770
AMD FX-8350
Intel Core i7-7700
AMD Ryzen 5 1600X
Speicher 8 GB 16 GB 16 GB
Grafikkarte GeForce GTX 760 / GTX 1050
Radeon R9 280
GeForce GTX 1060 6G
Radeon RX 480
GeForce GTX 1080 Ti
Betriebssystem Windows 7, 8.1, 10 (64 Bit) Windows 7, 8.1, 10 (64 Bit) Windows 7, 8.1, 10 (64 Bit)
Speicherbedarf 100 GB 100 GB 155 GB

World of Tanks wird bereits seit 2009 von dem weißrussischen Publisher Wargaming.net entwickelt. Die Simulation, der die Panzerschlachten des zweiten Weltkriegs zu Grunde liegen, kann von einer sehr großen Anzahl von Spielern gleichzeitig online gespielt werden. Nicht zuletzt dank des Free-to-Play- bzw. Freemium-Formats wurde das Spiel schnell zu einem großen Erfolg und konnte bisher bereits hunderttausende von Gamern in seinen Bann ziehen.

Wargaming.net unterstützt zudem eine Vielzahl von Plattformen. World of Tanks steht auf PCs zur Verfügung, kann aber auch auf den Konsolen Xbox 360, Xbox One und PS4 genauso wie auf Smartphones ausgeführt werden, die Android oder iOS als Betriebssystem nutzen. Allerdings litt das Spiel wie so mancher Dauerbrenner unter der älter werdenden 3D-Engine, die allerdings auch das Spielen auf sehr schlicht bestückten Rechnern erlaubte.

Nun stehen die Zeichen jedoch auf Wandel: Nun hat der Publisher einen Benchmark vorgestellt, bei dem die neue 3D-Engine “enCore” genutzt wird, eine hauseigene Entwicklung, die in den nächsten Monaten vollständig in das Spiel integriert wird.

Wird die enCore-Engine unsere Testplattform in die Knie zwingen?

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Benchmark-Sequenz

Während bei der Mehrheit der GPU-/Spiele-Tests in der Vergangenheit die Wahl der Testsequenz zur Qual wurde, weil es schwer fiel sich auf die optimale Sequenz zu verständigen, die die Grafikkarten möglichst umfassen fordern, wird diese Entscheidung in diesem Vorabblick auf die neuen Möglichkeiten abgenommen. Im vorgeschlagenen Testlauf, auf den sich auch die anschließenden Betrachtungen stützen, wird allerdings lediglich eine einzelne Sequenz genutzt.

Minimale und empfohlene Systemvoraussetzungen

Die Voraussetzungen, die ein System für World of Tanks mit der neuen Engine erfüllen müssen, sind die gleichen wie für die Ausgangsversion des Spiels, wie Wargaming.net unterstreicht. Wie die Konfiguration für bestimmte Einstellungen aussehen sollte, wird zwar nicht explizit benannt, allerdings wird nach wie vor die Unterstützung von Windows XP und DirectX 9 gewährleistet, sodass die Leistung des Rechners sehr niedrig sein kann. Mit WoT enCore wird allem Anschein nach zwischen zwei Modi – DirectX 9 und DirectX 11 – unterschieden, was jedoch bereits seit der Version 9.15 der Fall ist.

Konfiguration Minimum Empfohlen
Prozessor Dualcore mit SSE2 Intel Core i5-3330
Speicher 2 GB 4 GB
Grafikkarte GeForce 6800
Radeon HD X2400 XT
GeForce GTX660 (2GB) / Radeon HD 7850 2GB, DirectX 9.0c
Betriebssystem Windows XP SP3 (!), Vista (!)
Windows 7, 8, 10
Windows XP SP3 (!), Vista (!)
Windows 7, 8, 10
Speicherbedarf 16 GB 30 GB

Als Project CARS 2015 von Bandai Namco Entertainment veröffentlicht wurde, hatten die Entwickler von Slightly Mad Studios bereits mit der Arbeit an dem Nachfolger der Autorennsimulation begonnen. Ab Juni des Jahres konnten sich Interessenten finanziell beteiligen. Im September 2017 wurde Project CARS 2 schließlich veröffentlicht; das Spiel basiert nach wie vor auf der hauseigenen Madness-Engine, die mit der ebenfalls in Eigenregie entwickelten Physik-Engine LiveTrack 3.0 gekoppelt wird.

Project CARS 2 ist ein Multiplattformspiel, das auf der DirectX-11-API basiert – auch wenn die 3D-Engine gleichermaßen DirectX 12 unterstützt. Als maximale Auflösung werden “12K” geboten, sodass das Spiel auf drei 4K-Monitoren genauso wie native auf VR-Brillen ausgeführt werden kann. 

Doch genug der Worte: Was steckt in Project CARS 2?

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Benchmark-Sequenz

Es ist nie so ganz einfach sich auf eine Sequenz für einen Leistungstest festzulegen, wenn im Spiel kein Benchmark integriert ist. Für diesen Test fiel die Wahl letzten Endes auf eine vergleichsweise einfache Strecke, einen Rundkurs, auf dem sich die einzelnen Messungen leicht reproduzieren lassen: Beim Autodromo Nazionale Monza GP Historic treffen 15 Fahrzeuge auf leichten Nebel. Die Sequenz wird im nachfolgenden Video im Detail gezeigt.

EIne kleine Anekdote am Rande: Da die einzelnen Tests immer wieder reproduziert werden mussten, haben wir uns mit dem Toyota TS040 Hybrid an die Spitze im weltweiten Klassement dieser Strecke gesetzt.

Wer ist mit dem gleichen Auto besser?

Minimale und empfohlene Systemvoraussetzungen

Die Steam-Seite gibt Aufschluss über die vorgesehenen Konfigurationen, die minimal nötig sind, um das Spiel überhaupt nutzen zu können oder aber für ein flüssiges Spielen (also mehr als 60 Frames in der Sekunde) erfüllt werden müssen. Die Grafikkarte scheint bei diesem Spiel die wichtigste Komponente zu sein. Ein Quadcore-Prozessor mit einer nicht zu geringen Taktfrequenz wird allerdings gleichermaßen vorausgesetzt. Im Verlauf des Tests wird sich zeigen was wirklich nötig ist.

Konfiguration Minimum Recommandée
Prozessor Intel Core i5-3450
oder AMD FX-8350
Intel Core i7-6700K
Speicher 8 GB 16 GB
Grafikkarte GeForce GTX 680

DirectX 11

GeForce GTX 1080
oder Radeon RX 480

DirectX 11

Betriebssystem Windows 7, 10 Windows 10
Speicherbedarf 50 GB 50 GB

Mit dem Marketing ist das immer so eine Sache, denn das fängt schon bei der Kategorie an. Halboffen oder halbgeschlossen? Je nach Kopfgröße und resultierendem Druck ist das Auslegungssache, doch dazu gleich mehr. Und sonst?

Mit aktuell gerade mal 60 Euro Straßenpreis ist die Offerte natürlich interessant, was auch Vieles verzeihen lässt, denn man muss fair bleiben. Wunder gibt es nicht, aber Preis-Leistungskracher. Ob das HS50 dort dazugehört, wollen wir deshalb im Verlaufe dieses Tests herausfinden. Just another headset oder doch eine klare Empfehlung? Schaun’ wir einfach mal.

Beim Auspacken erleben wir keine Überraschung, denn der gelieferte Dreiteiler besteht aus einem Satz Kopfhörer, einem Ansteckbaren Mikrofon und einem Y-Splitter, der die 3,5.mm-Multifunktionsklinke auf Mikrofon- und Audio-Klinke gleichen Durchmessers teilt. Mehr gibt es nicht, wozu auch?

Optik und Haptik

Die gesamte Ausführung wird von mattschwarzem Kunststoff dominiert, wobei zumindest das abgesteppte Polster des Kopfbandes und die glänzenden Oberflächen des Lochmetalls an den Hörmuschelrückseiten einen gewissen optischen Kontrapunkt setzen können. Optisch kann man damit gut leben, keine Frage. Aber auffällig ist es nicht, so dass Kevin-Klaus Normalgamer wohl jetzt schon dem Dragonhypermega-Style diverser Asia-Bomber hinterherweinen dürfte. RGB? Braucht eigentlich zum Hören kein Mensch und eine echte Lichtgestalt definiert sich durch das eigene Können und nicht durch bunte Lämpchen.

Die Ohrpolster aus dünnem PU-Lederimitat samt des eher lockeren Schaumstoffpolsters sind relativ groß, liegen zudem gut über den Ohren und schließen auch ganz gut ab. Trotzdem ist das System nicht völlig geschlossen. Bedauerlicherweise kann man die Muscheln nicht ohne die Gefahr eines Totalverlustes öffnen und die Polster sind ab Werk zudem festgetackert wie Bolle. Wechseln unmöglich.

Der Klimawandel ist durch die nicht allzu abgeschlossene Variante zwar eher einer der gemäßigter Art, aber nach einigen Stunden schmilzt der Schmalz dann doch. Dann helfen nur Lappen und Geduld, um beim Trocknen zuzuschauen.

Die Polsterung des Bügels ist weich genug und hygienisch gut abwischbar. Womit wir bei der Passform angekommen wären. Für unseren Geschmack ist der Bügel nämlich für größere Kopfe viel zu straff ausgelegt.  Natürlich kann man die beiden Seiten durch ein gut definiertes Herausziehen auch verlängern, nur ändert dies an der Tatsache nichts, dass eher asiatische Kopfformen als Anschauungsobjekt und Vorlage für den OEM/ODM gedient haben müssen.

Der Gelenkmechanismus beschränkt sich auf die Horizontalebene, was aber aufgrund der großen Polster völlig ausreicht. Der Sitz des Headsets ist gut bis bequem, solange der Kopf keinen allzu großen Durchmesser besitzt. Das sollte man am besten durch Anprobieren herausfinden. Kann also durchaus sehr gut passen, muss es aber nicht.

Der Lautstärkeregler befindet sich zusammen mit der Mute-Taste rückwärtig am Außenrand der linken Ohrmuschel. Das ist intuitiv gut erreich- und bedienbar. Der Tester wirkt zudem erst einmal stabil und funktionssicher. Der Gleichlauf des Potentiometers ist ausreichend, allerdings setzte bei uns der linke Kanal zuerst ein. Also besser voll aufgeregelt lassen und am PC nachregeln. Das klingt auch besser.

Das Mikrofon wird über eine Klinkenbuchse eingesteckt. Die Ausformung der Öffnung und des Steckers definieren die Position, wobei das Mikrofon ausreichend gut fixiert ist. Ein definiertes Einrasten gibt es jedoch nicht, hier muss man sich schon auf das taktile Feedback der Klinkenbuchse selbst verlassen.

Das flexible Mikrofon besitzt die übliche Kugelcharakteristik und hat so seine Vor- und Nachteile. Doch dazu gleich bei den Messungen noch mehr Details. Vorab können wir jedoch sagen, dass das Ganze so eigentlich passt, auch wenn die Auslegung ein schon wenig eigenwillig ist.

Mit technischen Daten geizt Corsair allerdings ein wenig, so dass wir zum Teil selbst messen mussten. Das, was wir am Ende haben, findet der geneigte Leser nun schnell noch in der nachfolgenden Tabelle:

Ein Spiel, das im Star-Wars-Universum angesiedelt wird, wird von den Fans immer ungeduldig erwartet, vor allem dann, wenn es sich um die Fortsetzung des letzten Teils handelt. Und Star Wars: Battlefront II wird den Erwartungen gerecht. Sowohl der Publisher (Electronic Arts) als auch die Entwickler (DICE für die Szenen an Boden, Criterion Games für die Kämpfe im Universum) zeigen, dass sie ihr Handwerk verstehen.

Wie schon beim letzten Star Wars: Battlefront, das 2015 auf den Markt kam, wird auch bei Battlefront II auf die Frostebite-3-Engine gesetzt, die 2014 mit Battlefield 4 erschien und sich in den vergangenen Jahren etabliert. Sie wird auch beim letzten Battlefield 1, FIFA 17 und 18, Need for Speed sowie Dragon Age: Inquisition genutzt.

Ursprünglich unterstützte Frostbite 3 ausschließlich DirectX 11, doch die 3D-Engine wurde leicht überarbeitet, sodass nun optional auch auf Direct X12 zurückgegriffen werden kann. Es wird sich noch zeigen, ob das eine gute Idee ist.

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Benchmark-Sequenz

Die Wahl der Sequenz, die für diesen Test genutzt wurde, war qualvoll, denn ein integrierter Benchmark steht nicht zur Verfügung, und es ist schwer die perfekte Szene zu finden. Daher wurden die Leistungsmessungen zunächst mit einer Grafikkarten – einer der poteniell leistungsstärksten – in mehreren Missionen durchgeführt und schließlich die ausgewählt, die der Karte am meisten abverlangte.

Für diese Vortests fiel die Wahl letztlich auf die RX 580 Gaming 8G von MSI; als Benchmark-Sequenz wurde schlussendlich die Royalty-Mission auserkoren, die sich in Theed, der Hauptstadt von Naboo, abspielt.

Die genaue Testsequenz ist unten abgebildet. Sie bietet zahlreiche Licht- und Schatteneffekte genauso wie eine nicht unerhebliche Menge an Partikeln. Kurzum: Es gibt alles, was die GPU mag.

Minimale und empfohlene Systemvoraussetzungen

Die Seite von Electronic Arts gibt Aufschluss über die vorgesehenen Konfigurationen, die minimal nötig sind, um das Spiel überhaupt nutzen zu können oder aber für ein flüssiges Spielen (also mehr als 60 Frames in der Sekunde) erfüllt werden müssen. Die minimale Anforderung ist nicht übermäßig hoch, insbesondere im Hinblick auf die aufgeführten Grafikkarten. Bei der empfohlenen Konfiguration muss der RAM deutlich aufgestockt und eine etwas leistungsfähigere Grafikkarte verbaut werden. In jedem Fall wird ein Prozessor mit vier Kernen gefordert (es wird sich später zeigen , ob das nötig ist).

Konfiguration Minimum Empfohlen
Prozessor Intel Core i5-6600K
oder AMD FX-6350
Intel Core i7-6700
oder AMD FX-8350
Speicher 8 GB 16 GB
Grafikkarte GeForce GTX 660 2GB
oder Radeon HD 7850 2GB

DirectX 11.0

GeForce GTX 1060 3GB
oder Radeon RX 480 4GB

DirectX 11.1

Betirebssystem Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Speicherbedarf 55 GB 55 GB

Die erste Ausgabe von Destiny erschien 2014 und blieb ausschließlich den Besitzern von Spielkonsolen vorbehalten – unter großem Bedauern der PC-Spieler. Mit Destiny 2 korrigieren Activision und der Entwickler Bungie diesen kleinen Ausrutscher und bieten ein Multi-Plattform-Spiel, das auf der Xbox One, der Playstation 4 und unter Windows gespielt werden kann.

Im Gegensatz zu den Konsolen werden dem PC sogar mehr Möglichkeiten zugestanden: Es gibt einen nativen 4K-Support sowie ein unbegrenzte Bildrate (zumindest fast – in Wirklichkeit wird bei 200 Bildern in der Sekunde ein Schlussstrich gezogen), während die Konsolen auf eine Frequenz von nur 30 Bildern in der Sekunde begrenzt werden.

Bungie setzt, wie bereits bei der ersten Ausgabe von Destiny, auf eine hauseigene Grafik-Engine, deren Entwicklung noch auf Halo: Reach zurückgeht und die damit im Umkehrschluss nur Direct X11 unterstützt.

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Minimale und empfohlene Systemvoraussetzungen

Die Seite des Entwicklers Bungie gibt Aufschluss über die vorgesehenen Konfigurationen, die minimal nötig sind, um das Spiel überhaupt nutzen zu können oder aber für ein flüssiges Spielen erfüllt werden müssen. Dabei verspricht das Spiel keine größere Herausforderung für die jeweilige CPU, Grafikkarte oder auch den Arbeitsspeicher zu stellen. Mit den als minimal angegebenen Anforderungen sollte selbst ein in die Jahre gekommener (Gaming-)PC das Spiel noch ausführen können. Auch die empfohlene Hardware-Konfiguration entspricht der Mittelklasse.

Konfiguration Minimum Empfohlen
Processeur Intel Core i3-3250
oder Pentium G4560
oder AMD FX-4350
Intel Core i5-2400
oder Core i5-7400
oder AMD Ryzen R5 1600X
Mémoire 6 GB 8 GB
Carte graphique GeForce GTX660 2GB
oder GTX 1050 2GB
oder Radeon HD7850 2GB
GeForce GTX 970 4GB
oder GTX 1060 6 GB
oder Radeon R9 390 8GB
Système d’exploitation Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Espace disque 68 GB 68 GB

Grafische Einstellungen

Die Möglichkeiten der grafischen Einstellungen, die von Destiny 2 geboten werden, sind zahlreich (Anti-Aliasing, Qualität der Texturen oder der Schatten, Umgebungsverdeckung, das Rendering entfernter Umgebungen, Menschen und Blättern u.v.m). Ohne sich in den Einstellmöglichkeiten vollends zu verzetteln, kann problemlos ein individuell sinnvolles Setting gefunden werden. Gleichermaßen ist es natürlich möglich einen der vier vordefinierten Modi zu wählen: Geboten werden “Low”, “Medium”, “High” und “Highest”.

Außerdem kann das Sichtfeld konfiguriert werden, gleiches gilt für Vsync sowie die Helligkeit. Hinzukommt die Möglichkeit HDR zu aktivieren – wenn es vom jeweiligen Bildschirm unterstützt wird.

Bas / Highest

Die Unterschiede zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Grafikmodus springen regelrecht ins Auge: Die Blätter werden – insbesondere in der Ferne – wesentlich detaillierter dargestellt, die Schatten haben eine bessere Qualität – sie werden bei der niedrigsten Quatitätsstufe ehrlich gesagt nur mäßig dargestellt. Gleiches gilt für das Anti-Aliasing. Überraschend ist dagegen, dass die Darstellung der Vegetation bei kurzer Distanz und die Texturen auch auf der niedrigsten Stufe noch mit einer annehmbaren Darstellungsqualität präsentiert werden. Zudem bleibt anzumerken, dass an dieser stelle zwischen Geforce- und Radeon-Karten kein Unterschied festzustellen ist.

Immerhin sind auch einige Jahre nach dem Popularitätssprung mechanischer Tastaturen die Preise der meisten Geräte nicht signifikant gefallen. Sicher, man bekommt mittlerweile sogar beleuchtete Eingabegeräte mit Kailh-Tastern ab ca. 60 Euro, aber wer eine Tastatur mit MX-Tastern von Cherry möchte, darf auch weiterhin etwas tiefer in die Tasche greifen.

120 Euro für eine RGB-Tastatur mit frei programmierbaren Farben für die Beleuchtung und transparente Cherry MX-Schalter sind natürlich weder eine Preissensation, noch eine bahnbrechende technische Neuheit, aber bei Design und Anwenderfreundlichkeit möchte sich Cougar mit dem passenden ODM-Produkt dann schon ein wenig von den Mitbewerbern abheben.

Lieferumfang

Das Zubehör fällt für eine 120-Euro-Tastatur schon etwas karg aus, denn außer dem dünnen Handbüchlein erhält man quasi nichts. Eine echte Handballenauflage ist nicht lieferbar, soll aber beim 2018er Modell dann mit dabei sein. Das wiederum hilft uns im Moment nicht weiter, macht aber Hoffnung. Einen Kappenzieher bekommt man hingegen auch im nächsten Jahr nicht. Die für die optische Individualisierung und Makrobelegung nötige Software muss man sich zunächst von der Homepage herunterladen.

Unboxing: Optik und Haptik

Der Body aus einer Spritzgussform setzt auf matt getrimmten Kunststoff als Basis, wird jedoch optisch und haptisch mit einer aufgelegten, dünnen Aluminiumplatte ordentlich aufgewertet. Dass es kein echter Aluminium-Unibody ist, stört bei diesem Preis eher wenig. Die silber-metallische und gebürstete Oberfläche reflektiert und streut dank der Struktur die Tastenbeleuchtung recht ordentlich. Das kann man mögen, muss es aber nicht. Jedenfalls geht es dadurch auch richtig hell und man sieht sofort etwaige Nahrungsreste zwischen den Tastern, die jedoch wiederum frei genug stehen, um mittels Blasius für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen

Über gesonderte Multimedia- oder Makro-Tasten verfügt die Tastatur von Cougar jedoch nicht und man muss sich mit dem Standard-Tastaturlayout begnügen. Die Erreichbarkeit der Multimedia-Funktionen ist über mehrfachbelegte Standard-Tasten gegeben und man kann durchaus mittels Software auch Makros zuweisen. Die Funktionstaste wird so schnell zum Dreh- und Angelpunkt. Nur sitzt sie genau dort, wo normalerweise die Windows-Taste liegt. Man muss sich also meist erst einmal umgewöhnen.

Die Rückseite zeigt recht gut, wo der ODM die Gehäuseteile zusammengesetzt hat. Die Konstruktion aus oberer Platte und Abdeckung, sowie den Tastern samt Platine sitzt in einer Art Schale, die gleichzeitig auch Seitenwände und Boden realisiert. Aufgeschraubt wird dann natürlich von unten.

Die übliche, ergonomisch sinnvolle Abstufung und Anordnung der Taster realisiert man über ein leichtes Gefälle im Body, die passend zur jeweiligen Reihe geformten Tastenkappen und die optionalen Aufstellfüße

Diese Aufstellfüße sind zwar ebenfalls nur aus Kunststoff, aber wirken einigermaßen solide. Rutschfestigkeit erreicht man durch die Gummierung der Aufstellkante. Mehrere Aufstellwinkel erlaubt der recht simple Klappmechanismus leider nicht.

Das ca. 1,8 Meter lange und textilummantelte Anschlusskabel ist relativ starr und ende in gleich zwei USB-Steckern, von denen mindestens einer immer eingesteckt sein muss. Bei voller LED-Beleuchtung (weiß, 100%) messen wir in den Spitzen knapp über 550 mA, oft genug zu viel für einen einfachen USB-2.0-Anschluss. Genau deshalb kann man den sekundären Stecker parallel nutzen, falls das Gerät zu schwach oder Windows bei der Überwachung der Ströme zu pingelig ist.

PUREWRITER TKL RED
Typ:
3-Block-Layout mit Nummern-Block, DE oder US/UK
Schaltertyp:
Mechanisch (Cherry MX-Taster: Red, Blue, Brown oder Black)
Charakteristik:
Je nach Switch linear (Red, Black) oder taktil (Blue, Brown)
Umschaltpunkt:
je nach Taster
Klickpunkt: je nach Taster
Betätigungskraft: 45-50 g, je nach Taster
Schaltweg
2 mm Auslösepunkt
4 mm Gesamthub
Schaltergehäuse
Transparenter Kunststoff
Tastenkappen
Kunststoff, gelasert
Beleuchtung
RGB, programmierbare Farben/Effekte
Lebensdauer:
50 Mio. Anschläge
Übertragung:
USB, Multi-Device, NKRO, Anti-Ghosting, Anti-Jamming
Max. Polling-Rate
1000 Hz
Anbindung
USB, wahlweise zwei Stecker, 1,8m Kabel
Abmessungen:
230(L) X 467(B) X 40(H) mm
Gewicht:
ca. 932 g (brutto)
Preis:
ab ca. 120(Geizhals-Link)

Jeder macht mittlerweile in Stühlen, egal ob nun Anbieter von Gaming-Peripherie oder reine Hardware-Hersteller. Man suche sich einen ODM, lasse Logo und Farben für die Corporate Identity anpassen und fertig ist das stylische Sitzmöbel, von denen wir nun eines testen werden.

Mit dem AGC 300 möchte Gigabyte unter dem Brand Aorus den Schreibtisch gern komplett finalisieren und bietet dem Kunden neben VGA, Mainboard und Ein- sowie Ausgabegeräten auch noch den passenden, schwarz-orangenen Stuhlgang.

Wer Ähnlichkeiten zu Modellen von DXRacer findet, hat schon einmal gut beobachtet, auch wenn es sich um ein waschechtes ODM-Produkt handelt. Anhand der verwendeten Armstützen, Rollen und Fußkreuze fällt es allerdings schon schwerer, die Liste der Sesselfabrikanten einzugrenzen, denn egal ob nun Workwell (Anji Wei Wo), XuanLong, Hebei Lejiang oder wer auch immer – die Zulieferer sind meist die gleichen.

Der Preis macht oft den Unterschied und man stellt meist schon beim Öffnen des Kartons fest, was man da gerade bekommen hat. Denn Qualität kann man auch riechen, bzw. im Idealfall halt eher nicht. Der Aorus AGC 300 verströmte jedenfalls beim Auspacken das typische Odeur eines großen Haufens pinker Crocs-Kopien auf einem chinesischen Night Market.

Geld stinkt nicht? Nun ja, bei 245 Euro dann scheinbar schon. Zur Ehrenrettung müssen wir aber auch anfügen, dass sich das Raumparfüm dann nach einigen Tagen verflüchtigt hatte.

Was bekommt man aber nun für sein Geld? Bei knapp 250 Euro bleibt natürlich nur das PU-Lederimitat in den Aorus-Hausfarben, Leder ist da nicht drin. Auch das Fußkreuz ist ein typisches Polyamid-Produkt, aber es wirkt trotzdem haltbar.

Eines der wichtigsten Bestandteile ist die Gasdruckfeder. Mit ca. 10 USD ist sie zwar eine der billigeren Komponenten, aber ungemein wichtig für eine ausreichende Lebenserwartung des Gesamtkunstwerkes. Die verwendete Feder von MDI (Fu Luong Hi-Tech) ist Klasse-4-zertifiziert und macht einen stabilen und unverdächtigen Eindruck. Hier gibt es auch deutlich Schlimmeres.

Die fünf Rollen sind ebenfalls eher Durchschnitt, besitzen aber integrierte Stopper. Mitgedacht und Pluspunkte gesammelt! Für Teppiche eignet sich die Oberfläche ganz gut, bei Laminat sollte man aufpassen.

Natürlich ist auch bei diesem Stuhl richtig Handarbeit angesagt, denn geliefert werden nur die (z.T. vormontierten) Großteile, Schrauben, Steckschlüssel, der Fuß, die Rollen, eine Gasdruckfeder, ein Handbuch und natürlich jede Menge asiatische Luft. Smell like hell, oder so…

Was zum wirklich perfekten Stuhl fehlt, sind jedoch zwei Dinge. Es gibt leider keine Wippmechanik, sondern man kann nur die Lehne (fast komplett) kippen. Und die Armlehnen lassen sich nur in der Höhe verstellen. Wer barocker gebaut ist, wird da schnell an seine Grenzen stoßen.

Wir testen den Aorus AGC 300 wie immer an einem elektrisch höhenverstellbaren Tisch, um die nötigen Höhen für die unterschiedlichen Testpersonen vorab einstellen und somit auch besser testen zu können.

Doch bevor wir jetzt einfach so losschrauben, noch einmal die wichtigsten technischen Daten und Fakten im tabellarischen Überblick:

Allgemein:
Schaumstoffpolsterung: Formschaum mit mittlerer Dichte
Schaumstoffdichte: keine Angabe
Rahmenkonstruktion: Stahl, MDF (Sitz)
Bezugsmaterial: PU-Kunstleder
Farbvarianten: Schwarz/Orange
Einstellbare Armlehnen: 2D
Größe Armlehnenauflage (L x B): keine Angaben
Stuhlmechanik: Keine. Nur Lehne umklappbar   
Wippsperre: Keine
Neigungswinkelverriegelung: Keine
Einstellbarer Neigungswinkel: Keiner
Gasdruckfeder: Klasse 4
Art der Rückenlehne: Hohe Rückenlehne
Verstellbare Rückenlehne: 90° – 180°
Kopf- und Lendenkissen:
Bezugsmaterial Kopf- und Lendenkissen: PU-Kunstleder
Fußkreuz: Fußkreuz aus Polyamid (“Nylon”)
Rollengröße: 50 mm Rollen mit Bremsfunktion
Zusammenbau notwendig:
Sicherheitsstandards:
Stuhl (Allgemein): DIN EN 1335-1/2/3
Gasdruckfeder: DIN 4550
Gewicht und Abmessungen:
Sitzfläche (L x B): 55 x 50 cm (39 cm netto)
Maximale Sitzhöhe: keine Angaben
Minimale Sitzhöhe: keine Angaben
Maximale Armlehnenhöhe: keine Angaben
Minimale Armlehnenhöhe: keine Angaben
Rückenlehnenhöhe: 82 cm
Rückenlehnenbreite im Schulterbereich: 52 cm
Verpackungsgröße (L x B x H): 84 cm x 67 cm x 35 cm
Maximale Größe des Benutzers: 180 cm
Gewicht: 21 kg netto
Maximal zulässiges Gewicht: 120 kg

Game-Controller gibt es wie Sand am Meer, lizensierte Konsolenprodukte, die auch am PC mehr als nur ihre Sticks und Tasten spielen lassen können dafür eher weniger. Die PR hat bei der Ankündigung der Features die (Schreib-) Muskeln spielen lassen und wir wollen dies nun auch inhaltlich überprüfen.

Die knapp 130 Euro UVP sind erst einmal eine selbstbewusste Ansage, aber in diesem Preisbereich bekommt man ja auch Mäuse und Tastaturen aufs Auge gedrückt. Gaming sells und am Ende kommt Kevin-Klaus jeder Skill-Verstärker gerade recht, koste es, was es wolle.

Das darf es übrigens auch, solange der Gegenwert stimmt. Packt man den neuen Controller aus, dann findet man jede Menge Zubehör, das im Detail durchaus hilfreich ist. Neben dem Controller und dem abnehmbaren USB-Kabel (Typ-C ist übrigens nur die Buchse am Controller) findet man noch Zusatzgewichte samt kleinem Öffner für die Gewichtsfächer, eine Tragetasche, ein notweniges Mikrofasertuch zum Putzen, sowie Kurzanleitung und ein paar Aufkleber.

Optik und Haptik

Der gesamte Body besteht wie üblich aus zwei am Boden verschrauben Halbschalen, deren Oberfläche im Rubber-Coating-Look schön schlicht wirkt, sich gut anfasst, aber eben leider auch den Schweiß optisch schön optisch nach vorn spült. Aber dafür gibt es am Ende des Tages ja das Tuch (siehe oben).

Neben den beiden Triggern, deren linker nunmehr mittels Software ebenfalls sehr filigran anpassbar ist, finden wir das 4- oder 8-Wege-Steuerkreuz (konfigurierbar), die vier Symbol-Tasten, sowie zwei Funktionstaster (Share, Options) und das Touch-Panel.

Darüber hinaus befinden sich an gewohnter Stelle die zwei analogen Trigger-Tasten, zwei Schultertasten, sowie am Boden noch zwei ingame frei konfigurierbare Shortcut-Tasten mit insgesamt 4 Schaltern (M1 bis M4).

Dort befinden sich auch der Taster für die Profil-Umschaltung und die drei Betriebs-Modi (PS4 Pro Control- oder Advanced Modus, PC Advanced Modus). Dazu werden wir allerdings später noch etwas zu schreiben haben.

Wir machen es uns richtig schwer!

Die gewichtigste Frage ist doch, wie gut und (massiv) liegt so ein Controller in der Hand. Kind, Jugendlicher, Frau, Mann, Pianistenfinger oder deutsche Arbeiterfaust – jeder sieht seine Präferenzen natürlich komplett woanders.  Und da man an der Größe nun mal nichts ändern kann, muss es eben das Gewicht richten.

Gute Idee, denn man kann somit das Gewicht des Controllers von 218 bis 280 Gramm sehr variabel anpassen. Das kann zudem auf beiden Seiten gleich oder auch unterschiedlich gehandhabt werden. Die Bestückung der beiden Fächer am Controller ist zudem sehr einfach, wobei sich der Schwerpunkt in Richtung Handflächen verschiebt.

Bevor wir nun aber zur Konfiguration und dem Hands-On-Test kommen, fassen wir die ganzen Daten noch einmal kurz tabellarisch zusammen:

Spezifikationen
Bezeichnung: Revolution Pro Controller 2
Kompatibilität:
PS4 oder PC (3 Modi)
PS4 Pro Control- oder Advanced Modus, PC Advanced Modus
Profile: Jeweils 4 Profile für PS4 oder PC
Umschalter für Profile
Sticks:
2 benutzerdefinierbare Sticks mit 46°-Amplitude
Tasten:
2 konfigurierbare Shortcut-Tasten (ingame frei konfigurierbar)
2 analoge Trigger-Tasten
2 Schultertasten
4- oder 8-Wege-Steuerkreuz
4 Sony Symbol-Tasten
2 Funktionstaster (Share, Options)
Touchpad:
Ja (PS4 Modi)
Vibration:
2 einstellbare Vibrationsmotoren (L/R)
USB-Audio
Integrierter USB Audio-Device (nur PS4)
3,5-mm-Headset-Anschluss
Sonstiges
LED-Spielerstatusanzeige
Aufbewahrungstasche. Mikrofasertuch
Anschluss:
3 m Stoff-ummanteltes, abnehmbares Typ-C-USB-Kabel
Zusatzgewichte:
Innere Gewichtsfächer mit sechs zusätzlichen Gewichten
für individuelle Balance (2 x 10g, 2 x 14g, 2 x 17g)
Nettogewicht:
218 Gramm (Ohne Gewichte und Kabel)
Max. 280 Gramm (je nach Gewichtbestückung, ohne Kabel)
Preis:
UVP 129,90 Euro

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