Schlagwort: atom

Die Atom-Pozessoren hatten es schon immer besonders schwer und wurden als stromsparende aber schnarchlahme Netbook-Prozessoren lange belächelt. Die ersten auf der Silverthorne-Prozessor-Architektur aufsetzenden Modelle mit ihren beinahe niedlichen Einkern-CPUs unterschritten zwar die 1-Watt-Marke; allerdings sorgte der ihm zur Seite gestellte Controller-Hub dafür, dass der Plattformverbrauch wieder auf etwa 5 Watt kletterte. Die leistungsstärkeren Varianten der Diamondville-Serie trieben den Stromverbrauch dann sogar noch höher. Auch das lag wieder an einer unglücklichen Verpaarung mit einem hungrigen Chipsatz, denn allein der damals nicht mehr taufrische 945GC verbrauchte schon etwa 22 W.

Dementsprechend selten fielen schmeichelhafte Erwähnungen des Prozessors aus. Vor allem die Saft- und Kraftlosigkeit von Intels Einsteiger-Prozessor sorgte immer wieder für negative Bewertungen, auch wenn bei einzelnen Entwicklungsschritt(ch)en Verbesserungen konstatiert wurden. Zumeist hieß es: Atom im Desktop: Lieber nicht. Und selbst heute, fünf Jahre nach Intels ersten Bemühungen mit den ARM-basierten SoCs mithalten zu können, fragt man sich in der Branche, ob der Hersteller jemals in der Lage sein wird, eine passable Leistung mit einem niedrigen Energieverbrauch zu kombinieren, um in den gerade so trendigen Smartphones und Tablets zu gefallen. 

Doch dank systematischer Fortschritte sahen wir uns im vergangenen Jahr zu einer Neubewertung der Situation gezwungen, und einer unserer Kollegen bei Tom’s Hardware USA machte die damals mutige Vorhersage, Intel könne Qualcomm binnen drei Jahren überholen–und das obwohl der Hersteller zu diesem Zeitpunkt noch keinen einzigen Partner für seine damaligen Smartphone SoCs hatte gewinnen können. Seine Analyse stützte er dabei auf die Erwartung, Intel würde 32-nm-Prozessoren mit In-Order-Architektur liefern, die in Sachen Performance konkurrenzfähig wären, sowie die von Intel damals kommunizierte Fertigungs-Roadmap. Außerdem schien absehbar, dass man auf eine Out-of-Order-Architektur umstellen würde.

Vor kurzem hat Intel nun weitere Details zur kommenden Atom-Generation bekannt gegeben, von der bislang praktisch nur der Codename durchgesickert war: Silvermont. Kann die neue CPU tatsächlich alles halten, was Intel verspricht, wird die Chipschmiede tatsächlich einen SoC im Programm haben, der mit der ARM-Konkurrenz mithalten kann. Dann würde man bei Messungen wie in unserem Analyseartikel ARM gegen x86: Warum der Intel Atom das Effizienzrennen gewinnt nicht mehr nur im Nachkommastellenbereich punkten müssen, um den Effizienzvorteil aufzuzeigen – er läge auf der Hand.

Wer die Entwicklung der Atom-Familie der letzten fünf Jahre verfolgt hat, der weiß dass Intel die grundlegende Mikroarchitektur seitdem kaum modifiziert hat. Zwar wurden die Strukturbreite, in der die Prozessoren gefertigt wurden, von 45 nm auf 32 nm reduziert, die einzelnen Kerne – unter dem Codenamen Saltwell geführt – basierten jedoch weiterhin auf dem ursprünglichen Bonnell-Design. Damit blieb nicht nur die Befehlsausführung nach dem In-Order-Prinzip bestehen, sondern auch der Ansatz, dass ein möglichst niedriger Stromverbrauch wichtiger als eine steigende Performance ist.

Mit Silvermont ändert sich das, denn das neue Design verfügt über eine deutlich komplexere Engine, die Befehle Out-Of-Order umsetzen kann. Zusammen mit einer weiteren Reduzierung der Strukturbreite auf nun 22 nm hat Intel einen signifikanten Fortschritt erzielt, der diesmal allerdings kaum fünf erneute Jahre des Stillstands einleiten wird. Der Hersteller hat erhebliche Kräfte mobilisiert um die Entwicklung seiner “Light-Architektur” voranzutreiben und verspricht nun jährliche Aktualisierungen. Der nächste Schritt soll Airmont werden, der in einem 14-nm-Prozess gefertigt wird und so nicht zuletzt Intels Fertigungskompetenzen unterstreicht, die mit den 22-nm-Chips schon jetzt deutlich vor der Konkurrenz liegt.

Der Hersteller unterteilt dabei die einzelnen Veränderungen in drei große Kategorien: Maßnahmen, die zur Steigerung der Leistungsfähigkeit geführt haben, Veränderungen, mit denen ein geringerer Stromverbrauch erreicht worden ist und schließlich die Optimierungen im Fertigungsprozess.

Dass sich chinesische Smartphone-Hersteller nicht mehr hinter ihren etablierten Konkurrenten verstecken müssen und nach größeren Marktanteilen streben, kündigt sich schon länger an. Auch wenn erste Geräte anfänglich hierzulande nur vereinzelt im Handel auftauchten, klopfen etwa Huawei und ZTE nun deutlich lauter an die Tür. Dabei versuchen sie gerade preisbewusstere Nutzer anzusprechen, die sich nicht dem Marken-Hype um einzelne Hersteller ergeben wollen. Eine Strategie, die schon bei dem zuletzt getesteten Huawei Ascend G615 offensichtlich wurde, sondern die auch beim ZTE Grand X In augenscheinlich wird, das für weniger als 225 Euro angeboten wird.

Ohne Ecken und Kanten

Das Grand X In besticht äußerlich nicht gerade mit Außergewöhnlichkeit. Das Design ist schlicht, aber nicht hässlich. Die rundlichen Formen dürften bei der breiten Masse keine negativen Eindrücke hinterlassen. Allerdings wird schon an der Rückseite deutlich, dass der Hersteller knapp kalkuliert. Deren Abdeckung ist aus einem etwas schlicht wirkendem Kunststoff gefertigt. Matt und größtenteils mit einer Riffeloberfläche überzogen, versucht es eine gummierte Oberfläche zu imitieren und verspricht eine gewisse Widerstandsfähigkeit. Unter Druck knarzt die Abdeckung jedoch. Auch die Verwindungssteifigkeit des Smartphones ist nicht sonderlich ausgeprägt. An dieser Stelle muss man ihm allerdings zu Gute halten, dass man nach Entfernen des Deckels neben den Kartenplätzen auch den Akku erreicht.

Unauffällig gibt sich die Gesamtform. Mit einer Länge von 127 mm und einer Breite von 65 mm ist die Oberfläche für ein Smartphone mit einem 4,3″ großen Display vergleichsweise kompakt. Die Bauhöhe von 9,9 mm ist zwar keine Bewerbung um eine Spitzenposition, ein Backstein ist das Grand X In aber auch noch nicht, zumal die rundlichen Ecken effektiv zu einer schlankeren Erscheinung beitragen – und dafür sorgen, dass es gut in der Hand liegt. Selbst das Gewicht von 141 g fällt dabei nicht auf.

Der Markt für Smartphones wird aktuell von Apple und Samsung dominiert. Mehr als die Hälfte der verkauften Geräte trägt ein Logo eines der beiden Hersteller. Dahinter versuchen HTC, LG und Sony, aber auch Neulinge wie Huawei und ZTE genauso wie der altehrwürdige, jedoch seit Monaten taumelnde finnische Konzern Nokia mit einer kaum zu überblickenden Masse von Smartphones die Herzen der Nutzer zu erreichen. Das Gebot der Stunde lautet damit also auffallen, um herauszustechen aus dem übergroßen Angebot. Das gilt auch für Motorola.

Der amerikanische Pionier kämpfte zuletzt gegen schwindendes Kundeninteresse. Nun sollen die Aufräumarbeiten des neuen Eigentümers Google erste Früchte tragen, der zunächst für eine deutliche Verschlankung des Angebots gesorgt hat. Mit drei neuen Smartphones der RAZR-Serie hat sich Motorola zurückgemeldet, wobei neben dem üblichen Gigantismus bei Prozessor und Display mit dem RAZR i in Europa ein Smartphone angeboten wird, das Nutzer gewinnen soll, denen es um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen großem Bildschirm und kompaktes Format geht. Abstriche hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sollen Dank eines schnellen Intel-Prozessors vermieden werden – damit wird das RAZR i das erste Smartphone, das hierzulande mit der Atom-Plattform angeboten wird.

Das RAZR i will schon äußerlich massiv sein

Motorola lieferte seinen Kritikern zuletzt sicherlich eine Vielzahl von Angriffspunkten. Schon die Update-Politik des Herstellers löste allgemeines Kopfschütteln aus: Das Android-4.0-Update für das bisherige Flaggschiff RAZR ließ beinahe ein Jahr auf sich warten. Kaum Anlass für Ärger gab dagegen bisher die Verarbeitung von Motorola-Smartphones. Selbst bei robuster Handhabe zeigten sich diese vergleichsweise widerstandsfähig.

An diese Tradition will der Hersteller auch mit dem RAZR i anknüpfen. Das signalisieren schon sechs Schrauben – jeweils drei pro Seite – die offenbar zeigen sollen, dass Ober- und Unterseite fest im Rahmen des Smartphones fixiert sind. Diese lassen das Smartphone ein wenig hemdsärmlig daherkommen. An der Verarbeitung gibt es jedoch nichts auszusetzen. Alles sitzt bombenfest und auch bei größerer Krafteinwirkung knarzt oder verwindet sich nichts. Das Display wird von einem Metallrahmen umschlossen, der auch bei unliebsamer Behandlung nicht gleich an Glanz verliert. Die Rückseite ziert das schon vom ersten Android-RAZR bekannte Kevlar-Muster.

Mit Abmaßen von 122,5 x 60,9 x 8,3 mm ist das Smartphone vergleichsweise kompakt, vor allem wenn man bedenkt, dass in dem Gehäuse ein 4,3″ großes Display untergebracht worden ist. Im Vergleich dazu: Das vor einem Jahr eingeführte erste RAZR-Smartphone maß noch 130,7 x 68,9 x 7,1 mm. Die knappen Außenmaße des RAZR i werden durch einen Rahmen möglich, der gerade an den beiden Längsseiten nur einen sehr schlanken Rand ums Display lässt. Motorola benötigt hier nur wenig mehr als 2 mm. Außerdem greift Motorola zu einem kleinen Trick: Die drei Android-Funktionstasten sind beim RAZR i nämlich Teil des Bildschirms und verschwinden nur, wenn Videos mit Hilfe eines Videoplayers abgespielt werden. Selbst bei Youtube-Clips bleiben die Tasten bestehen – auch wenn sich die Tasten-Symbole in Punkte verwandeln.

Durch den schmalen Rand wirkt das Display umso prägnanter, das kompakte Format sorgt für viel Freude beim Bedienen, weil auch Nutzer mit kleineren Händen alle Menüpunkte ohne Schwierigkeiten einhändig erreichen. Allerdings bringt der knapp geschneiderte Rahmen auch einen kleinen Nachteil mit: Hin und wieder registriert der Bildschirm Eingaben, die nur deshalb zustande kommen, weil die Finger beim Halten unvorsichtig das Display berühren. Ähnliche Fehlinterpretierungen passieren auch der Foto-Taste, die im unteren Bereich der rechten Längsseite sitzt und sich schon leicht mit dem Handballen aktivieren lässt. Wird diese gedrückt, wird die Foto-Funktion aufgerufen und damit letztlich das Smartphone entsperrt. Das ist vor allem dann unschön, wenn das Smartphone in der Hosentasche verweilt.

Vor etwas mehr als zwei Jahren hatten wir die ersten NAS-Geräte mit Intels Dual-Core Atom-CPU D510 im Test. Qnap TS-459 Pro und Thecus N4200 zeigten damals, dass die dritte Generation der Atom-CPUs eine solide Basis für NAS-Geräte ist und sich damit auch höhere Datenübertragungsraten im Netzwerk realisieren lassen als z.B. mit einem damals gängigen Marvell Kirkwood mv6281 ARM-Prozessor oder einer Freescale MPC8533 CPU (PPC-Architektur).

Bei der weiteren Entwicklung der Atom-Prozessoren vom Intel Atom D510 zum Intel Atom D525 war unsere Begeisterung geringer. Wie sich bei einem Vergleich der Qnap-Geräte TS-559 Pro (Atom D510) und TS-559 Pro+ (Atom D525) zeigte, ergaben sich durch den neuen Prozessor nur marginale Geschwindigkeitsvorteile bei den Datenübertragungsraten.

Die Entwicklung bleibt aber nicht stehen, und bei Intel hat man Ende 2011 die Atom-Prozessoren der Cedarview-Serie präsentiert. Im Unterschied zu den Pineview-Prozessoren D510 und D525, deren Herstellung noch im 45-nm-Verfahren stattfand, werden Cedarview-CPUs nun in 32 nm gefertigt. Hierdurch sank die maximale TDP von 13 Watt (Pineview) auf 10 Watt (Cedarview), und die Modelle N2600, N2800 und D2700 haben den Grafikkern GMA 3650 spendiert bekommen. Vor allem der Intel Atom D2700 wird aufgrund seiner hohen Taktrate von 2,13 GHz gerne in NAS-Geräten eingesetzt, und so mancher NAS-Hersteller nutzt den integrierten Grafikkern auch und stattet das Gerät mit einer HDMI-Schnittstelle aus. Ob dies bei einem NAS-Gerät sinnvoll ist oder nicht, das sei hier einmal dahingestellt. War zudem die Verwendung von DDR3-Speicher beim Atom D525 noch optional, so ist dies bei Cedarview-Prozessoren nun ein Muss.

Für aktuelle Produkte von NAS-Herstellern wie Synology und Thecus bedeutet dies, dass man sich vom Atom D525 mehr oder weniger verabschiedet und nun den Atom D2700 einsetzt. Kurioses Detail am Rande: Intel hat zwischenzeitlich den im 3. Quartal des letzten Jahres vorgestellten Atom D2700 abgekündigt, während der ältere Atom D525 auch noch weiterhin verfügbar ist.

Stellt sich die Frage ob sich für die Hersteller und vor allem die Kunden der Umstieg von D525 auf D2700 lohnt. Stellvertretend für Geräte mit Atom D2700 CPU haben wir uns das Synology DS412+ sowie das Thecus N4800 ins Labor geholt und einen Blick auf deren Ausstattung, Merkmale und natürlich die Datenübertragungsraten geworfen.

Zugegeben, wir waren leicht verwundert als wir die Ankündigung über das neue Thecus NAS-Geräte-Lineup lasen. “XXX-Serie” sollten die neuen NAS-Geräte im Portfolio des Herstellers heißen. Sicherlich ein mutiger Schritt, denn die Buchstabenfolge XXX dürfte nicht zuletzt durch die ewige Diskussion um die gleichnamige  RotlichtTopLevelDomain entsprechende Assoziationen auslösen. Doch egal ob man wegen des Namens zuerst an Xander Cage, den Helden des Films “xXx”, an das “TripleXSyndrom” oder doch schlichtweg an Schmuddelfilmchen denken muss, Thecus liefert in Form des Maketing-Slogans “Xtreme Power, Xtreme Function and Xtreme Value” eine Erklärung dafür, wie die Bezeichnung zustande kommt. Ob Leistung, Funktionsumfang und der Wert wirklich “Xtreme” sind wollten wir natürlich genauer wissen.

Wert ist nicht gleich Wert

Eines vorweg: Welchen Wert ein NAS-Gerät wie das Thecus N2200XXX haben kann, hängt sicherlich in erster Linie von der Sichtweise des Anwenders ab. Wie wir den Kommentaren zu unseren Artikeln über NAS-Geräte teilweise entnehmen können, haben für so manchen Anwender NAS-Geräte überhaupt keine Daseinsberechtigung. Gern genommenes Argument ist hier, dass man im Selbstbau ähnliches viel günstiger bewerkstelligen könne. Vergessen wird hierbei jedoch, dass nicht jeder über das hierfür notwendige Wissen verfügt. Für die weniger bewanderten Anwender ist der Bau eines NAS-Geräts anhand einzelner PC-Komponenten, ganz zu schweigen von der Auswahl und Konfiguration des Betriebssystems und der Software,  sicherlich keine Option und ein “fertiges” NAS-Gerät eines bekannten Herstellers eine willkommene Alternative.

Vergleichsweise moderater Preis…

Doch lassen wir diese Definition von Wert außen vor und konzentrieren uns auf die gegebenen Fakten. Im Falle des Thecus N2200XXX bietet sich geradezu ein Vergleich mit dem in der gleichen Geräteklasse ansässigen DS211+ des Herstellers Synology an, das wir vor kurzem im Artikel Schnell und leise: Synology DS211+ NAS beleuchtet haben. Bei der Preisgestaltung ist Thecus zurückhaltend und das N2200XXX ist für etwa 345 Euro (Straßenpreis, Zeitpunkt Ende Mai 2011) erhältlich. Für das DS211+ von Synology muss man zum gleichen Zeitpunkt etwa 310 Euro auf die virtuelle Ladentheke legen.

… für aktuelle Hardware

Die Preisdifferenz mag auf den ersten Blick auffällig sein, sie relativiert sich jedoch schnell wenn man bedenkt, dass das Synology DS211+ zum einen etwa 2 Monate früher auf den Markt kam als das Thecus N2200XXX und zum anderen “nur” mit einem Marvell Kirkwood-Prozessor mit 1,6 GHz Taktrate sowie 512 MB DDR3-RAM aufwarten kann. Thecus hat dem N2200XXX hingegen mit einem Intel Atom D525 Dual-Core-Prozessor ausgestattet, der mit 1,8 GHz taktet, und auch beim Arbeitsspeicher mit 1 GB DDR3-RAM nicht gespart. Wie und ob sich diese Unterschiede bei den Datenübertragungsraten auswirken, darauf gehen wir ab Seite 5 ein. Aber werfen wir doch zunächst einmal einen Blick auf die weiteren Modelle der XXX-Serie sowie auf die Verarbeitung und technischen Daten des N2200XXX.

Ab sofort ist die neue DiskStation DS411+II von Synology, dem Spezialist für energiesparende, hochleistungsfähige und zuverlässige NAS-Server, im Handel erhältlich. Als leistungsstarkes Nachfolgermodell der erfolgreichen DS411+ bietet die neue DS411+II vier Festplatteneinschübe für maximal 12 TB Speicherplatz. Mit einem schnellen Datentransfer und zahlreichen Business-Anwendungen ist die DS411+II bestens für den Einsatz in kleinen und mittleren Unternehmen geeignet. Verwaltet werden alle Funktionen über das anwenderfreundliche Web-Betriebssystem DiskStation Manager 3.1.

„Mit der DS411+II bietet Synology kleinen und mittleren Unternehmen eine leistungsfähige und zugleich kosteneffiziente Lösung für gemeinsamen Datenzugriff und Backup. Ausgestattet mit einem noch leistungsfähigeren 1,8 GHz Intel Atom Dual-Core Prozessor erfüllt die DS411+II alle Ansprüche des erfolgreichen Vorgängermodells DS411+, das für seine zahlreichen Einsatzmöglichkeiten, die anwenderfreundliche Benutzeroberfläche, Stabilität und Zuverlässigkeit mehrfach ausgezeichnet wurde“, so Wayne An, Produktmanager bei Synology Inc.

Stabiles und leistungsfähiges NAS

Die DS411+II unterstützt Festplatten mit einer Kapazität von bis zu 3 TB. Daraus ergibt sich bei Vollbestückung eine maximale Speicherkapazität von 12 TB. Im Inneren befinden sich ein 1,8 GHz Intel Atom Dual-Core Prozessor und ein 1GB DDR2 RAM Arbeitsspeicher. Außerdem verfügt die DS411+II über einen Gigabit LAN-Port, zwei USB 2.0 Anschlüsse und eine eSATA Schnittstelle. Synology gewährt zwei Jahre Herstellergarantie.

In Windows-Umgebung unter Nutzung von RAID 5 bietet die Synology DS411+II mit einer durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit von 110,73 MB pro Sekunde und einer Schreibgeschwindigkeit von 105,48 MB pro Sekunde starke Performance für den professionellen Einsatz.

Geringer Energieverbrauch reduziert Kosten

Mit einem Verbrauch von 60 Watt im Betrieb und 19,8 Watt im Ruhemodus ist die DS411+II sehr energieeffizient. Features wie das programmierbare Ein- und Ausschalten, Wake on LAN/WAN und der Festplatten-Ruhemodus reduzieren die Stromkosten zusätzlich und verlängern die Lebenszeit der Festplatten.

Einfachstes Handling

Wie alle Synology DiskStations wird auch die DS411+II mit dem inhouse entwickelten Betriebssystem, dem Synology DiskStation Manager 3.1 (DSM 3.1) verwaltet. Der DSM vereinfacht komplizierte Konfigurationen erheblich und bietet vielseitige Features auf einer flotten, intuitiven, browserbasierten Multitasking Desktop-Oberfläche.

Weitere Informationen unter: http://www.synology.com/enu/products/DS411+II/index.php

Verfügbarkeit

Die Synology DS411+II ist ab sofort im Fachhandel und online zum Preis von 606,90 Euro (Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) erhältlich.

Über Synology

Synology, gegründet im Jahr 2000, ist ein junges und dynamisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung hochleistungsfähiger, zuverlässiger und energiesparender NAS – (Network Attached Storage) Produkte für den internationalen Markt spezialisiert hat. Synology fokussiert mit einer äußerst vielseitigen und serviceorientierten Produktpalette sowohl die Bedürfnisse von Unternehmen als auch die von Privatanwendern – vom Power-User bis zum Server für die ganze Familie. Weitere Informationen finden Sie unter: www.synology.de

Unternehmenskontakt:

marketing@synology.com

NAS mit neuem Dual Core: QNAP TS-559 Pro+

Lange Zeit gaben NAS-Geräte von der Stange ein eher durchwachsenes Bild ab. Die Software bot oftmals nur grundlegende Funktionen wie die Freigabe von Dateien im Netzwerk per SMB/CIFS Protokoll und die Datenübertragungsraten lagen bei wichtigen Aufgaben wie z.B. der Sicherung von Dateien gerade mal so im unteren, zweistelligen Bereich. Während man hinsichtlich der Leistungsfähigkeit in großem Maße von den Prozessorherstellern und deren Arbeit abhängig ist, haben die Hersteller von NAS-Geräten im Laufe der Zeit die jeweilig Firmware für Ihre Geräte optimiert, überarbeitet und nicht zuletzt mit vielen neuen Komfortfunktionen ausgestattet. So finden sich heute kaum noch NAS-Geräte, die neben dem reinen Speichern von Daten nicht auch als Medienserver fungieren und Multimediainhalte per UPnP-DLNA ausliefern. Ebenso weit verbreitet sind in der Firmware integrierte vollwertige Web-Server inklusive PHP-Interpreter und installierter MySQL-Datenbank.

Vergessen darf man dabei jedoch nicht, dass viele der heutzutage gängigen Firmware-Funktionen ohne die entsprechende Prozessorleistung kaum realisierbar wären. Zwar hat sich bei den wegen ihrer Effizienz gern verwendete ARM- und PowerPC-Prozessoren hinsichtlich der Leistung einiges getan – als Beispiel sei hier das Synology DS408j genannt, das auf einem Marvell Kirkwood 88F6281 ARM-Prozessor mit 800 MHz basiert und in unseren NAS-Chart im oberen Drittel rangiert – eine deutliche Leistungssteigerung hat sich aber vor allem durch die Verwendung von Intels Atom-Prozessoren ergeben.

Hier setzten die NAS-Geräte-Hersteller vorranging auf das Modell D510, das mit zwei Kernen ausgestattet ist, eine Taktrate von 1,66 GHz vorweist und im ersten Quartal 2010 veröffentlicht wurde. Eine weitere Variante der Atom Prozessor-Serie wurde im 2. Quartal in Form des Modells D525 der Öffentlichkeit präsentiert. Der Atom D525-Prozessor verfügt ebenso wie das Modell D510 über zwei Kerne und vier Threads, ist aber mit 1,8 GHz getaktet und kommt zudem nicht nur mit Speicher des Typs DDR2-667/800 zurecht, sondern lässt sich auch in Verbindung mit DDR3-800 RAM verwenden. Diese veränderten technischen Eckdaten sind für NAS-Hersteller offenbar Grund genug ihren NAS-Geräten ein neues Innenleben zu spendieren und ihre Produktlinien aufzufrischen.

So hat erst Ende Dezember 2010 der Hersteller Synology das auf dem Atom D525 basierende Modell DS1511+ veröffentlicht und auch Thecus nutzt den 1,8 GHZ-Atom-Prozessor im Modell N4200Pro. In dieser Riege darf auch der Hersteller Qnap nicht fehlen. Vom 2-Bay NAS bis hin zum NAS-Geräte mit acht Laufwerken hat man gleich einen Rundumschlag gestartet und die gesamte TS-x59 Pro-Produktreihe mit Intels Atom D525-Prozessor ausstattet – zu erkennen an der Modellbezeichnung TS-x59 Pro+.

Wir waren neugierig und wollten wissen ob sich das Plus in der Modellbezeichnung auch in den Datenübertragungsraten widerspiegelt. Daher baten wir um ein Testmuster, das sich in Form eines Qnap TS-559 Pro+ in unserem Testlabor eingefunden hat. Unsere Erkenntnisse haben wir für Sie auf den folgenden Seiten zusammengefasst.

Qnap ist ein Hersteller von Netzwerkspeichergeräten mit einer sehr breiten Angebotspalette. Im Produktportfolio finden sich neben Lösungen zur Aufzeichnung von Videos über das Netzwerk zu Überwachungszwecken auch Medienplayer sowie – und dafür dürfte Qnap den höchsten Bekanntheitsgrad besitzen – NAS-Geräte. Das Unternehmen möchte Anwendern bei der Anschaffung eines NAS-Geräts viele Optionen offen halten und bietet viele seiner NAS-Geräte in mehreren Varianten an. So sind zum Beispiel die Netzwerkspeichergeräte der TS-x59 Pro-Serie mit zwei, vier, fünf, sechs und acht Laufwerksschächten erhältlich. Die Basis ist hierbei immer die gleiche: 1 GB DDR2-RAM gepaart mit einem Intel D510 DualCore Atom-Prozessor.


Die Verwendung einer einheitlichen Basis ist aus unternehmerischer Sicht nachzuvollziehen. So können dadurch doch verschiedene Varianten eines Geräts bei nur leicht erhöhten Entwicklungskosten angeboten werden und dabei gleichzeitig verschiedene Kundensegmente bedient werden. Im Falle der TS-x59 Pro-Serie zielt man mit der 2-Bay-Version TS-259 Pro (etwa 500 Euro ohne Festplatten) auf anspruchsvolle Anwender, die ein NAS-Gerät für den Einsatz im Heimnetzwerk benötigen. Die Variante mit acht Laufwerkseinschüben TS-859 Pro düfte zweifellos für den Einsatz in Unternehmen gedacht sein, was sich alleine schon im Preis wiederspiegelt (etwa 1200 Euro ohne Festplatten). Die dazwischenliegenden Varianten mit vier bis sechs Laufwerkseinschüben liegen im Preisbereich zwischen 730 und 940 Euro und dürften damit sowohl für Unternehmen als auch für ambitionierte Anwender in Frage kommen. Interessanterweise beträgt die Preisdifferenz zwischen den Modellen TS-559 Pro und TS-659 Pro lediglich 40 Euro. Im Vergleich zum TS-459 Pro muss man für das TS-559 Pro aber etwa 170 Euro mehr auf die Ladentheke legen. 

Qnap TS-x59 Pro Series
TS-259 Pro 500 Euro*
TS-459 Pro 730 Euro*
TS-559 Pro 900 Euro*
TS-659 Pro 940 Euro*
TS-859 Pro 1200 Euro*

* ungefähre Preise – können von Anbieter zu Anbieter variieren – alle Preise ohne Festplatten –  Stand Anfang November 2010

Die Frage die sich hier unweigerlich stellt ist, wie es sein kann, dass zwischen den NAS-Geräten mit fünf und sechs Laufwerkseinschüben der Aufpreis lediglich etwa 40 Euro beträgt, wohingegen der Unterschied zwischen den Geräten mit vier und fünf Festplatten mit 170 Euro zu Buche schlägt. Welche Unterschiede gibt es, abgesehen vom fünften Laufwerksschacht, zwischen beiden Geräten? Lohnt sich für für ambitionierte Anwender der Aufpreis für das 5-Bay-Gerät oder ist man mit der 4-Bay-Version sowohl hinsichtlich der Datenübertragungsraten als auch beim Preis-/Leistungsverhältnis besser bedient? Und nicht zuletzt: Welche Vorteile ergeben sich durch ein fünftes Laufwerk im NAS-Gerät?

Mit dem Intel Atom D525 hat Intel nun eine neue, sparsame Nettop-CPU im Portfolio, die den D510 im Portfolio überholt und als Topmodell antritt. Die neue Dualcore-CPU der Pine Trail Plattform taktet mit 1,8 GHz leicht höher als der noch mit 1,66 GHz arbeitende Vorgänger. Dazugekommen ist außerdem die Unterstützung für DDR3-RAM. Hyper-Threading ist beim D525 genauso wieder mit an Bord wie die integrierte Grafikeinheit des Pineview-Kerns. Unverändert geblieben sind auch die 2 x 512 KB L2-Cache und die fehlende Unterstützung von SSE4. Betrachtet man das Einsatzgebiet, könnte man schlussfolgern, dass durch den erhöhten Takt die allgemeine Leistung von Nettop-Systemen leicht steigen könnte.

Da wir von Jetway mit dem NC98-525-LF ein nagelneues Atom-Motherboard zum Testen bekommen haben, liegt nichts näher, als dem neuen Elementarteilchen und seiner Umgebung genauer auf den Zahn zu fühlen. Mit dabei ist neben dem Atom D525 eine ION 2 Grafik. Zusätzlicher Vorteil dieser Konstellation: wir können zudem testen, ob die GPU das ausgleichen kann, was die auf dem Papier recht schlichte Atom-CPU z.B. im Videowiedergabebereich an Boden verliert. Doch dazu später mehr.

Wichtig ist vor allem zu wissen, dass der Atom im Vergleich mit sämtlichen anderen Prozessoren zwischen Celeron und Core i7 trotz durchschnittlicher Taktraten erheblich langsamer arbeitet. Dafür sind Atom-Prozessoren sehr genügsam und kommen unter Volllast mit wenigen Watt Verlustleistung aus. Dies spart bei wenig anspruchsvollen Arbeitslasten zwar viel Strom, ist aber nicht zwangsläufig effizient. Der Artikel Atom im Desktop: Lieber nicht vergleiche Performance pro Watt mit einem einfachen Desktop-System, welches selbst den Atom D510 deklassiert. Die Frage ist daher, ob sich der schnellere D525 besser schlagen wird.

Wir lassen in unserem Bruder-Duell den D525 gegen den jüngeren D510 antreten und vergleichen synthetische Benchmarks, Anwendungs-Benchmarks und Applikationen und messen natürlich auch den Energieverbrauch. Ob der Neue dabei groß herauskommt oder in der Masse abtaucht, das wird sich auf den nächsten Seiten beweisen müssen.

Atom beschleunigt: Synology DS1010+

Intels neue Dual-Core Atom-Prozessoren (Codename Pineview) erfreuen sich offensichtlich großer Beliebtheit bei den Herstellern von anspruchsvollen NAS-Geräten für den Einsatz in kleinen und mittleren Unternehmen. So verwundert es nicht, dass auch der Hersteller Synology auf die Kraft von zwei Atom-Kernen setzt. Das bisherige Spitzenmodell DS509+, dessen Herzstück aus einer Freescale MPC8533 CPU mit einer Taktrate von 1,06 GHz besteht, wurde abgekündigt und durch das neue DS1010+ ersetzt. Beim neuen Modell kehrt Synology den Freescale-Prozessoren den Rücken und setzt auf Intels Atom Dual-Core-CPU. Wie leistungsfähig diese Atom-Prozessoren in NAS-Geräten sind haben schon Thecus und Qnap mit den 4-Bay-Modellen N4200 und TS-459 Pro gezeigt. Welche Performance Sie vom neuen DS1010+ erwarten dürfen zeigen wir Ihnen auf den folgenden Seiten.


Synology DS1010+: Mehr Gigaherz…

Betrachtet man die bisherige Produkte von Synology, fällt auf, dass der Hersteller bislang überwiegend auf Prozessoren mit ARM bzw. PPC-Architektur gesetzt hat – und das überaus erfolgreich. Unsere früheren Tests von Synology NAS-Geräten mit Freescale PPC-CPU wie z.B. dem DS409+ zeigen, dass es nicht immer eine Intel-CPU sein muss, damit ein Gerät auch Leistungsfähig ist. 

Währen andere Hersteller wie zum Beispiel Thecus mit dem N4100, (AMD Geode LX800), Qnap mit dem TS-509 Pro (Intel Celeron M420) oder Promise mit dem NS4600 (Intel Tolapai EP80579 SoC) Erfahrungen in der x86-Welt gesammelt haben, stellt die Verwendung eines Intel Prozessors und der x86-Architektur bei Synology ein Novum dar. So kommt beim neuen Modell DS1010+, das das ältere DS509+ ablöst, eine Intel Atom D510 Dual-Core CPU mit 1,66 GHz zum Einsatz, die als Basis für hohe Datenübertragungsraten im Netzwerk dienen soll. Unterstützt wird die CPU von 1GB DDR2-800 RAM, der von experimentierfreudigen Anwendern bei Bedarf per 200 Pin SODIMM auf 3GB erweitert werden kann. Synology bietet zwar selbst ein zertifiziertes RAM-Modul an, aber andere Module von z.B. Kingston oder Transcend sollten gemäß den Erfahrungsberichten in diesem Thread im Synology-Forum ebenfalls anstandslos funktionieren. 

…und Detailverbesserungen

Im Vergleich zum Vorgängermodell kommt jedoch nicht nur eine andere CPU zum Einsatz, sondern es wurde auch die Optik des Geräts gründlich überarbeitet und auch sonst lassen sich seitens der Hardware Verbesserungen im Detail ausmachen. Gleich geblieben ist die Möglichkeit, die Speicherkapazität des NAS-Geräts durch die Anbindung einer Erweiterungseinheit zu vergrößern, die für das DS1010+ in Form des DX510 zur Verfügung steht. Das DX510 ist, vereinfacht ausgedrückt, ein Backplane in einem Gehäuse mit fünf Festplatteneinschüben, das einfach per eSATA mit dem NAS-Gerät verbunden wird. Doch zurück zum DS1010+, das wir auf den folgenden Seiten näher beschreiben.

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