Schlagwort: Aluminium

Solide, schwer, schnell und zumindest von oben in massivem Aluminium verpackt – so kommt Cherrys neues MX Board 6.0 in den Handel. Wir haben dieses Keyboard fast sechs Wochen lang im täglichen Einsatz getestet, sogar unterwegs während der Computex in Taipeh. Doch lohnen sich Aufwand und Preis für den Kunden oder ist es doch nur eine schön verpackter Refresh des MX Board 3.0?

Cherry wirbt mit vielen Features und neuen, inneren Werten für diese im Preis nicht allzu bescheidene Tastatur – eine hochwertige Außenhülle und Aufmachung inklusive. Grund genug für uns, diesen Tastenmechaniker nicht nur genauer unter die Lupe zu nehmen, sondern auch gleich mal einen Langzeittest azustoßen, bei dem das Testobjekt die Finger eines viel- und schnellschreibenen Redakteurs, diverse Gaming-Sessions und sogar eine Flugreise nach Asien inklusive subtropischem Klima überstehen musste.

Um es kurz zu machebn: Sie funktioniert immer noch klaglos, auch wenn der Koffer auf der Reise arg leiden musste und die Finger des Redakteurs nicht immer klinisch steril und vor allem auch nicht sonderlich zärtlich im Umgang waren. Wir wollten Gebrauchsspuren und haben sie am Ende bekommen – jedoch weniger als befürchtet, was auf alle Fälle für die Umsetzung und Wertigkeit der Materialien spricht.

Auspacken und anpacken – was erwartet uns nach dem Öffnen der roten Innenverpackung? Cherry hat die Tastatur in eine textile Hülle gebettet um Kratzer zu vermeiden und ein gewisses Luxusgefühl aufkommen zu lassen. Geschenkt – aber es schaut zumindest wirklich gut aus.

Zerlegt man die Verpackung, dann bleiben Tastatur, Handballenauflage, textile Hülle und ein Handbuch übrig. Letzteres sollte man wirklich zuerst lesen, um nicht in die Irre zu gehen. Treiber gibt es keine, denn man braucht sie einfach nicht – sehr schön, eine Klimbimsoftware beim Systemstart weniger.

Die reinen technischen Daten lesen sich dann auch reichlich unspektakulär, auch wenn Cherry im Inneren noch eine Überraschung bereit hält. Doch dazu im weiteren Verlauf gleich mehr, hier erst einmal die Fakten:

Technische Daten: Cherry MX Board 6.0
Ausführung: massives Aluminium-Cover (1,8 bis 3 mm dick)
Unterschale aus schwarzem Kunststoff
Abmessungen
(Herstellerangaben):
45,4 x 14,7 x 3,5 cm (ohne Handballenauflage)
45,4 x 23,1 x 4,5 cm (komplett mit Handballenauflage)
Handballenauflage: ansteckbar (magnetischer Clip)
Gewicht
(Messung):
Tastatur: 964 g
Handballenauflage: 206 g
Gesamtgewicht: 1170 g
Anti-Ghosting /
KRO:
kein Ghosting und Jamming feststellbar
>= 64KRO (multiple USB-Devices)
Schalter: mechanische Schalter (Cherry MX-Red)
50.000.000 Anschläge
4 mm Gesamt-Hub
45 g Federwiderstand
Layout: Deutsch, 105 ISO (erweitert)
Extra: Spezial-Taste, Abspielen/Pause, Vor/Zurück
Media: Mute, Lautstärke (über Fn-Taste)
Anbindung drahtgebunden: USB 2.0, 2 m textilummanteltes Kabel
Betriebssysteme: Windows XP / Vista / 7 / 8
UVP: ca. 190 Euro

Womit wir auch schon bei der Prüfung des Äußeren und der Funktionalität angekommen wären. Einmal umblättern, bitte!

Chieftec und Aluminium? Bis auf diverse, sehr massive Prototypen im HTPC-Segment waren Chieftec und Alumium immer irgendwie zwei Paar sehr grundverschiedene Schuhe. Man verbindet Chieftec eher mit Hardware-Bunkern aus massivem Stahl oder recht anständigen Office-Gehäusen – aber Alu?

Andererseits – warum eigentlich nicht? Das bei uns bereits vor einiger Zeit getestete Chieftec IX-01B, das uns seinerzeit vor allem durch seine Steifigkeit und recht hohe Verarbeitungsqualität zu gefallen wusste, ist mittlerweile ein echter Dauerläufer bei den einschlägigen Shops. Also werden wir nun überprüfen, ob sich die Veredelung gelohnt hat.

Sowohl Lieferkarton als auch die Verpackung der Einzelteile sind wie immer schlicht und zweckmäßig, da hätten wir aber auch nichts Gegenteiliges erwartet. Der Liefer- und Ausstattungsumfang des immerhin knapp 55 Euro teuren Gehäuses fällt allerdings nicht sonderlich opulent aus, denn außer dem kleinen Alu-Case mit dem frontseitigen USB 3.0-Doppelaschluss, über wir später noch ein Wort verlieren müssen, wird eigentlich nichts weiter geboten.

Wer nicht gerade eine kleine (Intel-)Mini-ITX-Platine mit integriertem DC-DC-Spannungswandler einbauen will, benötigt in jedem Fall noch die passende Netzteilplatine von Chieftec, denn die Befestigungsmöglichkeiten im Inneren und die aus der Anordnung resultierenden Platzverhältnisse legen diese Anschaffung wirklich nahe.

Dann aber landen wir am Ende bei einem Straßenpreis von aktuell ca. 92 Euro, was bereits eine recht stattliche Summe ist. Somit hat sich Chieftec die Messlatte über den recht stolzen Preis schon recht hoch gelegt. Inwieweit das mit dem Gegenwert dann doch noch passt (oder vielleicht auch nicht), das wollen wir gleich klären.

Bevor wir jedoch zu Montage und dem Kurztest kommen, gibt es schnell noch einmal alle technischen Daten zum besseren Überblick in Tabellenform:

Technische Daten: Chieftec IX-05B
Formfaktor: Mini-ITX (Platinen mit 17 x 17 cm)
Material: Korpus und Front: schwarz eloxiertes Aluminium
Trägerteile intern: schwarz lackierter Stahl
Laufwerke: 2x 2,5″ oder 1x 3,5″ und 1x 2,5″
Gehäuselüfter: 2x 5 cm (optional)
Front-Panel: 2x USB 3.0 (intern)
Abmessung Gehäuse (BxHxT): 19,7 x 8,4 x 22,0 cm
Bauhöhe CPU-Kühler: maximal 4,5 cm
Gewicht (netto): 1,46 kg
Prüfzeichen: CE
Netzteil: Optionaler AC-DC Adapter mit DC-DC Wandler (CDP-090ITX – 90Watt)
Preis: ab 55 Euro (ohne Netzteil)
ab 93 Euro (mit Netzteil)

Bildergalerie

Nachdem Cooltek mit den „Coolcube“ genannten ITX-Gehäuse bereits zu Beginn des Jahres sein zeitlos-elegantes und dennoch aufreizendes kleines Schwarzes aus gebürstetem Aluminium vorstellte, folgt nun mit dem „Coolcube Mini“ die kleine Schwester, die sich in einem gar noch knapperen und voll wohnzimmertauglichen Kleid präsentiert.

Beiden Gehäusen im Cube-Format gemein ist die robuste Materialbasis: Hier sorgt 1,5 mm dickes Aluminium für einen soliden und gänzlich verwindungssteifen Grundaufbau sowie eine ausgesprochen ansprechende haptische Kontaktaufnahme. Gegenüber der großen Schwester entfallen die beiden PCI-Slots zur Nutzung einer zusätzlichen Grafikkarte. Im Gegenzug gibt sich das Coolcube Mini seinem Namen mit einem Innenvolumen 6,8 statt 10,08 Liter entsprechend noch einmal deutlich kleiner. Damit eignet es sich augenscheinlich entweder zum Aufbau eines System auf Basis einer universal potenten APU, oder aber zur Realisierung einer heimischen Multimediazentrale mit Stromsparcharakter. Sollte hierzu ein externes Netzteil genutzt werden, liegt eine entsprechende Blende für die SFX-Netzteil-Öffnung an der Rückseite bei.
Der Preis für das Cooltek Coolcube Mini wird voraussichtlich bei moderatenn € 55 liegen. Dafür wird ein attraktives Äußeres und durchdachtes Inneres geboten. Die mit Löchern versehene Seitenwand und die Möglichkeit zur Montage eines Zusatzlüfters sollten eine ausreichende Kühlung ermöglichen, zudem stehen ausstattungsseitig zwei USB-Anschlüsse in der aktuellen 3.0-Generation zur Verfügung.

Im Praxis-Teil testen wir zweierlei – einmal auf Basis eines kleineren Prozessors, der trotz der geringen Maße des Coolcube Mini kein Problem darstellen sollte, und einmal im Abschnitt “Tom’s Wahnsinn” auf Basis eines Intel Core i5-2500K. Kann das gut gehen? Wir werden sehen.

Privacy Policy Settings

Google Analytics Wir sammeln anonymisierte Daten darüber, welche Beiträge und News gelesen werden. Wir ermitteln dabei auch die Zeit - ebenfalls anonymisiert - wie lange ein Beitrag gelesen wurde. Dadurch können wir einfacher Themen anbieten, die Sie interessieren.
This website stores some user agent data. These data are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to opt-out of any future tracking, a cookie will be set up in your browser to remember this choice for one year. I Agree, Deny
540 Verbiete Google Analytics, mich zu verfolgen