Autor: Kai Tubbesing

Mitte letzten Jahres hatten wir die Killer-Gaming-Hardware samt der dazu gehörenden Software-Suite einem erweiterten Feature-Test unterzogen.

Netzwerkchip sowie Programm wurden seitdem weiterentwickelt, so dass Rivet Networks unlängst den neuen Killer-Ethernet-E2500-Chipsatz mit zusätzlichen Features vorstellte. Worin bestehen die Verbesserungen gegenüber der vorigen Generation?

Der vor allem auf Spieler fokussierende Chipsatz wird bereits auf einer ganzen Reihe von Mainboards verbaut. Das gilt sowohl für Intels aktuelle Kaby-Lake-Plattformen der 200er-Chipsatzreihe als auch diverse Unterbauten für AMDs gerade erst veröffentlichten Ryzen-CPUs für den neuen Sockel AM4.

Hinweis: Wir verlosen zusammen mit Rivet Networks zwei MSI Z270 Gaming M5 Mainboards im Wert von jeweils rund 200 Euro – die Teilnahmebedingungen finden sich weiter unten auf diese Seite.

Grundlegende Features des Gigabit-LAN-Controllers sowie seines Software-Aufsatzes hatten wir uns bereits im letztjährigen Test angesehen. Das Herzstück bildet die Möglichkeit, den Netzwerkverkehr gemäß den eigenen Vorstellungen sehr feinkörnig priorisieren zu können. Dadurch bekommen die auf dem PC genutzten Anwendungen eine höhere oder niedrigere Prioritätsstufe, so dass den wichtigsten Programmen im Idealfall immer genug Bandbreite zur Verfügung steht. Das entspricht prinzipiell dem QoS-Feature moderner Router – nur dass Rivet Networks dem Anwender die Möglichkeit einräumt, selbst manuell in die Priorisierung einzugreifen, und zusätzlich mit einem Bündel an weiteren Möglichkeiten auftrumpfen möchte.

Über Killer DoubleShot Pro können eine WLAN sowie bis zu zwei Gigabit-LAN-Kanäle gebündelt oder parallel zueinander genutzt werden. Dabei wird vorausgesetzt, dass es sich bei allen verwendeten WLAN- sowie Gigabit-LAN-Controllern um Killer-NICs handelt. Controller und deren Kommunikationswege werden dann entweder zusammengeschaltet oder parallel genutzt. Im ersten Fall wird die jeweils durch den Controller zur Verfügung gestellte, maximale Bandbreite addiert. Dadurch ergibt sich vor allem in lokalen Netzwerken eine entsprechend höhere Transferrate.

Spannender wird es im zweiten Szenario, das dann greift, wenn der Einsatzort über mehrere Internetverbindungen verfügt. In diesem Fall lässt sich jeweils einem der Controller ein exklusiver Internetzugang zuweisen. Anschließend können beliebige Programme jeweils einer der vorhandenen Internetverbindungen zugeordnet werden. Ein praktisches Beispiel für diese Möglichkeit könnte so aussehen, dass alle Spiele eine eigens reservierte Verbindungen zugeordnet bekommen und alle anderen Programme über einen alternativen Zugang zum Internet kommunizieren, um negative Auswirkungen auf Bandbreite und Ping-Zeiten zu unterbinden.

Da uns Rivet Networks nun den E2500 zukommen ließ, wollen wir zunächst einmal untersuchen, was ihn vom direkten Vorgänger unterscheidet und welche zusätzlichen Features geboten werden. Die Grundleistung des Controllers an sich bleibt zunächst einmal gleich; hier kommt weiterhin ein modifizierter Chip auf Basis eines Qualcomm Atheros AR816X zum Einsatz. In einem direkten Gespräch teilte uns Rivet Networks mit, dass sich die Änderungen im Vergleich zum Vorgänger E2400 auf einige evolutionäre Verbesserungen beschränken würden, die aber nicht näher erläutert wurden.

Neu ist hingegen das erweiterte Feature-Set sowie die vollständig überarbeitete Steuerungssoftware einschließlich ihrer grafischen Benutzeroberfläche. Die GUI bleibt zunächst Nutzern des E2500 vorbehalten. Allerdings versprach Rivet Networks ein Update, dass auch für den älteren E2400 nachgereicht werden soll.

Was lange währt wird endlich gut: Wir wollen noch kurz die Gewinner unseres Gewinnspiels bekanntgeben:

Die beiden MSI Z270 Gaming M5 ATX-Mainboards gehen jeweils an die Foren-Mitglieder:

1.    quixx
2.    derGhostrider

Wir wünschen viel Spaß mit den neuen Boards!

Gewinnt mit Rivet Networks und Tom’s Hardware eins von zwei MSI Z270 Gaming M5 ATX-Mainboards

Die schick designten und gut ausgestatteten ATX-Platinen für Intels aktuellste Kaby-Lake-CPUs lassen Gamer-Herzen nicht nur dank RGB-Beleuchtung höher schlagen, sondern verfügen selbstverständlich auch über den Killer-E2500-Gigabit-LAN-Controller.

Um an der Verlosung teilnehmen zu können, müsst ihr einen THDE-Account haben, der bis einschließlich 21. März 2017 registriert wurde und mindestens 10 Beiträge unterm Gürtel hat. Die Teilnahme ist bis zum 28. März 2017 um 24 Uhr möglich; jede spätere Einsendung ist automatisch ungültig. Der Gewinner wird im Anschluss von uns per Mail und PN kontaktiert.

Zur Teilnahme müsst ihr eure Daten und die richtige Antwort auf die folgende Frage in dieses Google-Dokument eintragen:

“Wieviele Prioritäts-Stufen bietet der neue Killer E2500?”

NEU am 14. März 2017: Streacom DB4

Streacoms DB4 versteht sich als State-of-the-Art-Kombination aus uneingeschränkt wohnzimmertauglichem Design und einer durchdachten, integrierten Heatpipe-Lösung zur Komponentenkühlung. Die speziell für den Einsatz in diesem famosen Würfel konzipierte Kühlkonstruktion führt die Abwärme der CPU direkt an die dickwandigen Seitenteile ab, die somit als großer Passivkühlkörper fungieren. Dabei sorgen Ausfräsungen in den aus jeweils einem Stück gefertigten Side-Panels für zusätzliche Kühlfläche. Ob die Namensreminiszenz an den gleichfarbigen Aston Martin Zufall ist?

Besonders interessant wird das DB4 durch die Freigabe für CPUs mit einer TDP von bis zu 65 Watt; mit optionalem Zubehör sollen sogar 110-Watt-Prozessoren nutzbar sein. Damit müssten auch Systeme auf Basis leistungsstarker Prozessoren oder APUs realisierbar sein – zumindest, wenn die Spannungswandlertemperatur auf dem verwendeten Mainboard im Rahmen bleibt. Vom Einsatz einer zusätzlichen, passiv gekühlten Grafikkarte sollte bei diesem Aufbau jedoch abgesehen werden.

Derart ansprechend und ungewöhnlich umgesetzt hat Streacoms DB4 das Zeug zu einer attraktiven, voll passiv gekühlten Basis für den Aufbau von HTPCs. Ungewöhnlich ist allerdings auch der Preis: Für das Gehäuse, das sich nahtlos und stilsicher in die Wohnraumumgebung integrieren möchte, werden mindestens 300 Euro fällig. Wer das Ganze mit einem passenden, passiven Netzteil des Herstellers paaren möchte, muss noch einmal weitere 140 Euro für ein 240 Watt starkes Streacom ZF240 aufbringen.

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Zuletzt haben wir uns am 18. Januar 2017 das Inter-Tech TM-515, am 2. Dezember 2016 das Cooler Master Mastercase Maker 5t, am 25. November 2016 das Thermaltake TheTower 900, am 2. November 2016 das Fractal Design Mini C und am 20. Oktober 2016 das Thermaltake Core G3 genau angeschaut.

Am 10. Februar 2017: Raijintek Asterion Classic

Eine Kombination aus gebürsteten Aluminiumelementen und Hartglas-Sichtfenstern hat derzeit Hochkonjunktur. Das ist auch gut so, denn die gläserne Alternative ist deutlich stabiler und kratzresistener als günstiges Plexiglas, das bis vor kurzem selbst im High-End-Bereich noch zum Standard gehörte. Grundlegende Nachteile: Schon nach kurzer Einsatzzeit und mehrfachem Entfernen von Staub zieren unschöner Kratzer viele Pexiglasscheiben. Außerdem sind sie gewichtsbedingt vibrationsanfälliger, was aber auch von der Befestigungsmethode abhängig ist.

Mit dem Asterion Classic hat Raijintek für rund 150 Euro einen besonders attraktiven Midi-Tower im Angebot: Wer PC-Behausungen mit schlichter Eleganz bevorzugt, der findet in diesem Modell eine der derzeit stilsichersten Umsetzungen.

Das Gehäuse will dennoch eine hohe Funktionalität bieten und dank eines schmalen, schwarz beschichteten Streifens an den Rändern der Innenseiten der Fenster ganz nebenbei mit einem der größten (Luxus-)Probleme von Hartglasfenstern aufräumen. Denn dank ihm geraten beim schnellen Abnehmen der Seitenteile keine Fingerabdrücke auf die Innenflächen, die dann erst nach der neuen Inbetriebnahme des Systems mit eventueller Innenraumbeleuchtung auffallen.

Genau das sind die kleinen Fortschritte, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Am 18. Januar 2017: Inter-Tech TM-515

Mit dem heutigen Update schauen wir uns ein Gehäuse an, das viel Stabilität für den schmalen Geldbeutel bietet: Inter-Techs TM-515 ist ein kleiner Tower für Micro-ATX-Systeme und bietet zwar nur die grundlegendste Ausstattung, kann dafür aber mit einem Außenkleid aus 0,8 mm dickem SECC-Stahl punkten.

In der Preisklasse von unter 40 Euro, in der ansonsten zahlreiche Vertreter mit sehr viel dünneren Blechkleidern vertreten sind, ist das auf seine Weise schon ein kleines Alleinstellungsmerkmal.

Am 2. Dezember 2016: Cooler Master Mastercase Maker 5t

Mit dem heutigen Update unseres Gehäuse-Roundups stellt Cooler Master das Mastercase Maker 5t in den Ring. Dabei handelt es sich nicht nur um eine optisch veredelte, sondern auch funktional verbesserte und höherwertige Version des bereits bekannten Mastercase Pro 5: Die exzellente Modularität bleibt erhalten und macht auch die neueste Version dieser Gehäusefamilie zu einem der interessantesten Gehäuse in puncto Anpassbarkeit – zumindest wenn man bereit ist, ein 250-Euro-Gehäuse durch zusätzliches Zubehör noch weiter zu personalisieren und zu modifizieren.

Aber bereits ab Werk bietet Cooler Masters neues, rot-schwarzes High-End-Gehäuse sehr viel und überrascht mit vielen kleinen Zusatzlösungen wie einem originell beleuchteten Front-Panel, einem Grafikkartenstabilisator, magnetischen Gehäuseblenden und vielem mehr: Wer einen normalen, aber Feature-reichen Midi-Tower mit guter Grundausstattung und vielen Erweiterungsmöglichkeiten sucht und dabei nicht durch ein knappes Budget limitiert wird, sollte sich dieses Gehäuse unbedingt im Detail ansehen.

Am 25. November 2016: Thermaltake TheTower 900

Thermaltake bringt unter der relativ schlichten Bezeichnung TheTower 900 ein PC-Gehäuse der Superlative auf den Markt – wobei es die Klassifizierung als Tower angesichts der enormen Maße nicht ganz trifft. Denn neben einer Bauhöhe von 75,2 cm bietet der Riese die doppelte Breite des Üblichen: 42,3 cm sind genug, um an Stelle von Hardware zumindest theoretisch zwei normale Gehäuse im TheTower 900 unterbringen zu können.

Der Hersteller selbst bewirbt die High-End-Wohnung für PC-Komponenten als Showcase. Das wiederum trifft es ziemlich exakt, auch wenn der TheTower 900 auch mit zahlreichen Argumenten für den praktischen Einsatz punkten kann. Das wiederum kann nicht jedes reine Showcase von sich behaupten.

Normalerweise gehen wir an dieser Stelle schon auf ein paar Besonderheiten jedes Testgehäuses ein. Diese Besonderheiten fallen im vorliegenden Fall aber so umfassend aus, dass sie schlichtweg den Rahmen einer regulären Einleitung sprengen.

Der Innenraum bietet ein immenses Volumen, das derzeit einzigartige Möglichkeiten zur Komponentenkühlung ermöglicht. Die Formgebung ist ebenfalls einzigartig und dürfte beim ersten Aufeinandertreffen mit dem Gehäuse für offenstehende Münder sorgen.

Es gibt eine extrem lange Liste an kleinen Sondermerkmalen und versteckten Features. Vor allem aber ist das komplette Innengehäuse modular: Sämtliche Bauteilgruppen von der Radiatorhalterung über den Mainboard-Tray bis hin zu den Laufwerksschächten und sämtlichen Blenden sind verschraubt und lassen sich entfernen, gegen andere Bauteile tauschen oder an anderer Stelle im Innenraum anschrauben.

In Szene gesetzt wird die Hardware durch drei Hartglasscheiben sowie ein bislang einzigartiges Platzangebot für Kabelmanagement, Luft- und Wasserkühlungskomponenten (2x 56 cm) und auch Laufwerke.

In diesem Sinne: Vorhang auf für den Thermaltake TheTower 900.

Kleine Kaufberatung für den Gehäusekauf

Hinsichtlich der Bauform und Größenklasse gibt es bei Gehäusen extrem viele Varianten – auch für spezielle Geschmäcker steht eine große Bandbreite sehr unterschiedlicher Ansätze bereit. Damit meinen wir nicht nur sündhaft teure, aber aufsehenerregende Ansätze wie beispielsweise Deepcools Tristellar ITX-Gehäuse mit Drei-Kammer-Design und Raumschiffoptik, sondern vor allem auch reguläre Gehäuse in ihren jeweils verschiedenen Kategorien.

Das primäre, grundlegende Unterscheidungsmerkmal ist die Größe des Mainboards, das sich in einem Gehäuse unterbringen lässt. Dementsprechend unterscheiden wir zwischen Gehäusen für E-ATX, ATX, Micro-ATX und Mini-ITX-Systemen. In aller Regel sind Gehäuse “abwärtskompatibel”: Wo ein E-ATX-Mainboard passt, passt auch ein Mini-ITX-Brett hinein.

Gerade bei Mini-Systemen hängt die Wahl des Gehäuses zusätzlich davon ab, ob ein internes Netzteil (Standardformate: ATX, XL-SFX, SFX-L, TFX) und eine zusätzliche Grafikkarte verbaut werden soll, oder ob die integrierte Grafik und ein externes Netzteil ausreichen. Dann kann das Gehäuse nämlich so winzig ausfallen, dass es beispielsweise mittels VESA-Halterung an der Rückseite des Monitors angebracht werden kann. Für ein normales, leistungsstarkes PC-Gaming-System ist das zumindest derzeit noch undenkbar.

Das sekundäre, grundlegende Unterscheidungsmerkmal ist die gewünschte Bauform: Soll es ein klassisches Tower-Gehäuse sein (hochkant stehend), ein Desktop-Gehäuse (längs auf dem Tisch liegend), ein würfel- bzw. quaderförmiges Cube-Gehäuse als Mittelweg zwischen Tower- und Desktop-Case oder aber ein ausgefallenes, dass sich der Einordnung in die genannten Kategorisierung entzieht? Diese Entscheidung ist eine Frage des Geschmacks, die jeder für sich selbst beantworten muss.

Sind diese Fragen geklärt, muss vor dem Gehäusekauf noch auf die Kompatibilität zu den verwendeten Bauteilen geachtet werden:

  1. Grafikkarte: Passt die von mir ausgewählte Grafikkarte (Länge) in das Gehäuse? Hier müssen bei rückseitigen Stromanschlüssen auch eventuell abstehende Kabel mit einberechnet werden.
  2. Kühlung: Wie hoch darf ein CPU-Luftkühler in einem Gehäuse maximal sein bzw. welche Möglichkeiten zur Montage von Kompaktwasserkühlungen und Radiatoren gibt es? Oft bleibt von den vollmundigen Versprechen der Hersteller, die in den Werbetexten oft durch ein “bis zu” ergänzt werden, oft nicht mehr viel übrig – mehr Transparenz in den Werksangaben wäre hier ein wünschenswert.
  3. Netzteil: Gerade bei extrem starken ATX-Netzteilen mit mehr als 1000 Watt Leistung fallen manche Modelle länger als üblich aus. Damit passen sie nicht unbedingt in jedes Gehäuse.

Wir gehen in unseren Tests natürlich auch auf sonstige Ausstattungsmerkmale wie Schalldämmung, Staubschutzfilterung, Lüftersteuerung, Belüftungsmöglichkeiten, Kabelmanagement und Montageplätze für optische Laufwerke, SSDs und HDDs ein.

Das oben erwähnte primäre sowie sekundäre grundlegende Unterscheidungsmerkmal für Gehäuse bildet die Grundlage unserer künftigen Kategorisierung: Diese beiden Parameter werden auf der Testseite zu jedem Einzelgehäuse direkt in der Überschrift mit angegeben, so dass unsere Leser gezielt auf die Seiten klicken können, die unsere einzelnen Tests zur gewünschten Bauform bereithalten.

Natürlich werden wir zwischendurch immer wieder auch Sonderbauformen testen, die nicht in diese grobe, aber eben auf die überwiegende Menge an PC-Gehäusen zutreffende Kategorisierung passen.

Thermaltake bringt mit dem Engine 27 einen neuen Prozessorkühler auf den Markt, der vor allem seine geringe Bauhöhe in die Waagschale werfen soll: Wie der Name bereits vermuten lässt, ist der runde Engine 27 bei einem Durchmesser von 9,2 cm gerade einmal 2,7 cm hoch.

Mit 304 Gramm fällt er dabei gewichtiger als vielleicht erwartet aus. Das liegt unter anderem an der Verwendung eines radial arbeitenden Rotors aus Aluminium statt wie üblich aus Kunststoff sowie an der massiven Bodenplatte, auf der die restlichen Komponenten aufbauen. Beachtenswert ist die beschränkte Kompatibilität: Der kleine Kühler lässt sich ausschließlich auf Intel-Hauptplatinen mit 115Xer Sockeln montieren.

Dank der besonders schlanken Abmessungen handelt es sich nicht nur um eins der wenigen Modelle, das die Keep-Out-Zone auf dem verwendeten Mainboard respektiert und größenbedingt zu keinerlei Kompatibilitätsproblemen führen kann. Aufgrund der geringen Bauhöhe passt das kleinste Modell von Thermaltake auch in ungewöhnlich schlanke Gehäuse für spezielle Small-Form-Factor-Systeme und kann im professionellen Bereich dementsprechend auch in 1U-Servergehäusen zum Einsatz kommen.

Besonders interessant ist hier sicherlich der Vergleich zu den Spezifikationen zu Intels Boxed-Kühler: Dieser misst aufgrund des axial arbeitenden und von oben auf den Kühlkörper blasenden Lüfters mit 4,5 cm fast das Doppelte in der Höhe, der Durchmesser ist mit 9,25 cm fast identisch und fällt nur aufgrund der Kunststoffnasen zur Lüfterbefestigung etwas größer als beim Thermaltake aus. Mit 209 Gramm ist Intels Standardlösung zudem deutlich leichter.

Aktuell wird für den Thermaltake Engine 27 ein nicht unerheblicher Verkaufspreis von 45 bis 50 Euro aufgerufen.

Technische Daten im Überblick

Derzeit listet das Preisvergleichsportal Hardwareschotte.de vermutlich versehentlich AMDs kommenden R7 1700 mit der Modellnummer YD1700BBAEBOX – also in einer Boxed-Variante, die in Kombination mit AMDs respektablen Wraith-CPU-Kühler ausgeliefert werden könnte. Wir können natürlich nicht sagen, ob alle Angaben korrekt sind, allerdings decken sie sich mit dem, was unlängst aus der Gerüchteküche hervordrang und tauchen nun auch erstmals hierzulande auf einer Website auf.

Der vermeintlich günstigste Octa-Core-Prozessor auf Basis der (Ry)Zen-Architektur bietet laut dieses Leaks die Möglichkeit zur parallelen Verarbeitung von 16 Threads mittels Simultaneous Multithreading und taktet auf allen acht Kernen mit 3,7 GHz.

In der Quelle wird explizit auf das Vorhandensein eines freien Multiplikators verwiesen: Das sollte gerade den R7 1700 im Vergleich zu den voraussichtlich deutlich teureren R7 1800X und R7 1700X interessant machen, die scheinbar nur einen etwas höheren Grundtakt bieten. Der mögliche Turbo-Boost beruht laut der Angaben vornehmlich auf der gewählten Kühllösung. Trotz allem ist auch in der Spezifikationsauflistung von Hardwareschotte die Rede von einer lediglich mit 65 Watt bezifferten TDP.

Es werden 4 MByte L2- sowie 16 MByte L3-Cache genannt. Für Interessierte bietet der Screenshot aber auch eine Auflistung des Feature-Sets, mit dem der R7 1700 aufwarten kann – einschließlich SSE 4.2 und Turbo Core 3.0.

Eine Preisangabe in Euro wird nicht mitgeliefert. Dennoch dürfte die Listung bei einem großen, deutschen Preisvergleichsportal die aktuell beste Quelle zur unmittelbar bevorstehenden Auslieferung und Verfügbarkeit der neuen Prozessoren bieten. Warten wir also ab, wie lange der Link zum Produkt noch abrufbar sein wird…

Update 16:51 Uhr: Wenige Minuten nach Veröffentlichung dieser News sind die Angaben zum R7 1700 tatsächlich wieder offline. Unter dem weiter oben im Text hinterlegten Link wird der Nutzer nun auf eine generelle Info-Seite über den Bulldozer-Nachfolger umgeleitet.

Bis zum Jahr 2005 gehörte Maxtor zu den erfolgreichsten Herstellern mechanischer Festplatten. Im Rahmen der Konsolidierung im Storage-Sektor wurde das Unternehmen dann allerdings von Seagate aufgekauft. Die bestehende Produktpalette war noch eine Zeit lang auf dem Markt präsent, aber schließlich verschwand der Name Maxtor – um nun in Form einer interessanten, externen Speicherlösung wieder aufzutauchen.

Bei der Maxtor M3 Portable handelt es sich kapazitätsseitig um eines der derzeit größten externen USB-3.0-Speichermedien auf Basis einer 2,5-zölligen mechanischen Festplatte, das in Kapazitäten von 500 Gigabyte bis vier Terabyte angeboten wird. Wir testen das Top-Modell.

Auf der Festplatte bereits werksseitig abgelegte Programme belegen knapp über 600 Megabyte, dem Anwender stehen 3,63 Terabyte an freiem Speicher zur Verfügung.

Die Verlosung ist vorbei, die Gewinner sind Plitz und elektroherd. Alles Gute und viel Spaß auf der Dreamhack! 🙂

Im Januar 2016 fand die erste deutsche DreamHack in Leipzig statt, auf der auch wir vor Ort waren und von der wir begeistert in einem Artikel sowie einer zusätzlichen Bilderstrecke berichteten.

Das Leipziger Unternehmen  Schenker Technologies (u.a. bekannt für die XMG-Gaming-Systeme und -Notebooks) war im Vorfeld maßgeblich daran beteiligt, das aus Schweden stammende DreamHack-Konzept an den deutschen Standort Leipzig zu bringen.

Nun geht es in die zweite Runde: Vom 13. bis 15. Januar 2017 findet das digitale Festival erneut statt und bietet eine in Deutschland einzigartige Kombination aus großer (1500 Plätze), 56-stündiger LAN-Party, Musik- und Cosplay-Events, eSports-Wettkämpfen in CS:GO, FIFA 16 sowie SC2 und einem Ausstellerbereich, in dem viele große Namen vertreten sind, die ihre Top-Produkte live präsentieren. Unter anderem werden Asus, Corsair, Gigabyte, Iiyama, Lioncast, Samsung, Trust Gaming und Zotac vor Ort sein.

Für alle, die die DreamHack nicht kennen: Schaut euch das Konzept auf der Homepage an und lasst euch begeistern. Die Veranstaltung soll gegenüber dem letzten Jahr noch einmal deutlich zulegen. Das betrifft nicht nur die gebotene Fläche, sondern auch die anzutreffenden Angebote und Möglichkeiten – und gerade die Mischung aus verschiedensten Elementen macht die Veranstaltung einzigartig.

Einen ersten Überblick gibt auch der folgende Trailer:

Gewinnt Karten für die ausverkaufte LAN-Party

Zwar sind die zur Verfügung stehenden Plätze für die LAN-Party eigentlich bereits ausverkauft, aber zusammen mit XMG als Gaming-Marke von Schenker Technologies können wir trotzdem kurzfristig noch 2x 2 “LAN Seat+”-Tickets zur Verlosung ausschreiben.

Die beiden Gewinner erhalten jeweils zwei Startplätze für die LAN-Party im Wert von 119 Euro pro Ticket. Ein “LAN Seat+” bedeutet im Vergleich zum normalen “LAN Seat”: Kostenloser WLAN-Zugang, Parken direkt an der Messehalle (weniger Schlepperei) und “Easy Access”, also eine schnelle Registrierung vor Ort. Deinen Spielerechner musst Du allerdings immer noch selbst mitbringen.  😉

Wichtige Voraussetzungen für den Gewinn: Wir lösen das Gewinnspiel schon diesen Freitag (6. Januar 2017) um 10 Uhr auf. Deshalb musst Du im weiter unten verlinkten Formular zwingend eine Telefonnummer angeben, unter der wir euch diesen Freitag verbindlich zwischen 10 und 12 Uhr erreichen – ansonsten wird nach zwei bis drei vergeblichen Versuchen der Gewinn neu verlost.

Bitte beachtet unbedingt die Teilnahmebedingungen, die ihr weiter unten findet!

Du selbst und Deine Begleitung müsst mindestens 18 Jahre alt sein. Bitte überlege Dir am besten schon vorher, wen Du im Falle des Falles mitnehmen willst. Da das Gewinnspiel sehr kurzfristig stattfindet, benötigen wir dann so schnell wie möglich die folgenden Angaben zu Dir und Deiner geplanten Begleitung:

  • Vor- und Nachname
  • Anschrift (Straße & Hausnummer, Postleitzahl, Ort)
  • Geburtsdatum
  • E-Mail-Adresse
  • Spieler- bzw. Nickname
  • Falls vorhanden: Name eures Clans

“Das Kleingedruckte” und der Formular-Link

Teilnahmeberechtigt sind alle THDE-Leser, die ihren Account bis einschließlich 3. Januar 2017 erstellt und mindestens zehn Forenbeiträge unter dem Gürtel haben. Einsendeschluss ist der 6. Januar 2017 (dieser Freitag) um 10 Uhr; jede spätere Einsendung ist automatisch ungültig. Wer sich doppelt und häufiger einträgt, wird automatisch vom Gewinnspiel ausgeschlossen.

BEACHTET ZUDEM BITTE, DASS ALLE TEILNEHMER DER DREAMHACK-LAN MINDESTENS 18 JAHRE ALT SEIN MÜSSEN!

Die beiden Gewinner der jeweils zwei Tickets werden im Anschluss von uns telefonisch (!) kontaktiert.

Um an dieser Verlosung teilzunehmen, müsst ihr euren THDE-User-Namen und – wegen der Spontanität und Kürze dieser Verlosung – eine Kontakttelefonnummer einreichen, unter der wir euch im Falle des Gewinns nach Ablauf der Verlosung am Freitag zwischen 10 und 12 Uhr garantiert (!) erreichen. Wenn wir den/die Gewinner(in) nach 2-3 Versuchen NICHT telefonisch erreichen, wird der Gewinn neu verlost.

Die erhobenen Daten aller Teilnehmer werden wir selbstredend direkt nach der Verlosung löschen.

Wir wünschen euch allen viel Glück bei unserem XMG-/DreamHack-Gewinnspiel! Vielleicht sieht man sich ja vor Ort, denn wir werden uns das Spektakel ebenfalls nicht entgehen lassen!  🙂

UPDATE: 18. November 2016

Mit dem heutigen Update des erstmals am 9. Juni publizierten Artikels  gibt es einen neuen und starken Konkurrenten im Kampf um den SSD-Thron: OCZ bietet mit der RD400(A) eine ausgesprochen attraktive SSD für Leistungshungrige an. Sie ist mit 256, 512 sowie 1024 Gigabyte Speicherkapazität verfügbar, unterstützt NVMe, kommuniziert über vier PCI-Express-Lanes und soll viel Leistung zu einem fairen Preis bieten.

Der Clou: Das Laufwerk kann wahlweise im M.2-Steckplatz (RD400) genutzt oder im Bundle mit einer PCI-Express-Steckkarte (RD400A) eingesetzt werden. Auf der Steckkarte wird die SSD sogar mit einem zusätzlichen Wärmeleitpad ausgestattet, um eine kontinuierlichere Langzeit-Performance ohne temperaturbedingte Schwankungen gewährleisten zu können.

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Sehr interessant ist auch der Umfang von OCZs Garantie mit der Möglichkeit zum Vorabtausch im Problemfall – mehr dazu auf der Produktseite weiter hinten.

Im Bereich der 2,5-Zoll-SSDs testen wir außerdem Plextors M7V als solide Mittelklasse-SSD: Nicht billig, dafür aber eben auch nicht so langsam wie die Modelle, die einfach nur wenig kosten (und langsamer als manche mechanische Festplatte sind). Zusätzlich gibt es bei Plextor diverse Tools, um die SSD zu beschleunigen oder aber auch Daten vor anderen Nutzern auf ein und demselben System verstecken zu können.

Schließlich haben wir einen Großteil von Samsungs beliebter und günstiger Baureihe SSD 850 Evo hinzugenommen und vergleichen zudem die bisherige Version mit 32-Layer-3D-NAND-Flash mit der aktualisierten SSD-Fassung mit dem neuen 48-Layer-3D-NAND-Flash, die außerdem auf LPDDR3- statt LPDDR2-Cache setzt. Die Unterschiede sind zwar gering, aber messbar.

SSDs: Systemturbo auf Flash-Speicher-Basis

Seit wir uns im Jahr 2007 erstmals dem Thema SSDs widmeten, hat sich einiges getan und die kleinen Speicherlaufwerke haben den Festplattenmarkt in ihren verschiedenen Bauformen ordentlich durcheinandergewirbelt.

Handelte es sich anfangs noch um sündhaft teure und oftmals leider auch wenig langzeitbeständige 2,5-Zoll-Laufwerke mit einer aus heutiger Sicht lächerlichen kleinen – und oft langsamen – maximalen Speicherausstattung von 32 GByte, hat sich diesbezüglich in den letzten Jahren einiges getan.

Lautlos waren SSDs schon immer, zu Beginn allerdings teilweise langsamer als die Konkurrenz in Form der mechanischen Festplatten. Gerade im Hinblick auf die Leistung sind wir mittlerweile in einer Leistungsklasse angelangt, die für die mechanische Konkurrenz nicht zu erreichen ist.

Crucial BX100Crucial BX100 OCZ Trion 100OCZ Trion 100

Heutige SSDs gibt es bereits zu einem Preis von um 20 Cent pro Gigabyte, lediglich die größeren Versionen mit bis zu vier Terabyte Speicherplatz sind immer noch sehr teuer: Die preislich für Normalanwender attraktivsten Modelle werden nach wie vor im 2,5-Zoll-Format gefertigt und über einen SATA-III-Controller (6 GBit/s) angebunden – genau so, wie man es seit gefühlten Ewigkeiten von mechanischen Festplatten im 3,5- und 2,5-Zoll-Format kennt.

Eine schnelle SSD ist heute kein Luxus mehr: Schon zu Preisen um die 50 Euro gibt es Modelle der 250-GByte-Klasse, für den doppelten Preis die doppelte Speicherausstattung – und vor allem die Preise der größeren Modelle werden noch weiter fallen.

OCZ Trion 150OCZ Trion 150 Patriot BlastPatriot Blast

Heute starten wir unseren Roundups mit einer ersten Handvoll 2,5-Zoll-SSDs aus dem Einsteiger- und Mittelklasse-Bereich. Dies ist aber nur die erste, kleine Basis, die in den kommenden Wochen und Monaten kontinuierlich und regelmäßig erweitert werden wird.

So befinden sich bereits nahezu sämtliche Modelle aus Samsungs SSD-750- bzw. SSD-850-Familie (Evo sowie Pro), Toshibas Q300-SSDs und auch erste, per PCI-Express angebundene High-End-Modelle im Testlabor und haben teilweise sogar schon unseren Benchmark-Parcours hinter sich. Wieder andere Modelle sind im Zulauf – ihr könnt euch also auf ständige Updates mit aktuellen Modellen freuen.

Toshiba Q300Toshiba Q300

Für den Start dieses kontinuierlich erweiterten Roundups fiel unsere Wahl zunächst auf einen Mix aus aktuellen und älteren, aber immer noch erhältlichen SSDs der Einstiegs- und Mittelklasse. Die heutigen Kontrahenten: Crucial BX100, Patriot Blast, Toshiba Q300, OCZ Trion 100 und OCZ Trion 150.

Als Begleitartikel zum Roundup arbeiten wird derzeit auch im SSD-Bereich an einem “So testen wir”-Artikel, in dem wir das Testverfahren näher erläutern, begründen und erklären werden. Eine ausführliche Kaufberatung zum Thema, in der alle für eione Kaufentscheidung relevanten Punkte besprochen werden, wird es auch geben.

Technische Daten: SATA-SSDs

Technische Daten: m.2-SSDs

In der jüngeren Vergangenheit tauchten die Aorus-Notebooks, die dank Alu-Chassis vor allem durch ihre sehr hohe Verarbeitungsqualität und Grundstabilität überzeugen konnten, immer wieder an verschiedenen Stellen auf und waren bisweilen auch bei einigen Händlern verfügbar. Doch trotz durchweg guter Bewertungen (beim 13,9-Zoll-Modell im Jahre 2015 auch von uns) kam der Stein für die an sich guten Produkte nie so ganz ins Rollen.

Das soll sich nun ändern: Die aktuellen Geräte werden verschiedenen Redaktionen auf einer Pressetour vorgestellt und die zu Gigabyte gehörende Marke, die qualitativ (und auch im Hinblick auf den Preis) gegenüber dem Mutterkonzern noch einmal eine Schippe drauflegt, soll durch öffentlichen Events publik gemacht werden.

Wir erhielten Anfang der Woche als erste deutsche Redaktion die Möglichkeit, uns das neue Aorus x7 DT v6 anzuschauen: Das reinrassige, 17,3 Zoll große Gaming-Notebook möchte die bestmögliche Balance aus schmalem Grundaufbau, hoher Stabilität und konstant aufrechterhaltenen Taktraten von Prozessor und Grafikkarte bieten – gerade daran scheitern schmalere Notebooks immer wieder.

Bei Aorus kommt eine Kombination aus Intel Core i7, Nvidia GeForce GTX 1080 und 120-Hz-Display samt RGB-Tastatur mit Makro-Funktionalität zum Einsatz – High-End-Hardware im eleganten Gewand also. Diese wird – es war kaum anders zu erwarten – vor allem hinsichtlich der Eignung der Plattform für VR-Gaming beworben. Im Falle von Aorus gibt es zusätzlich ein offizielles Occulus-ready-Zertifikat.

In einem kurzen Hands-on haben wir versucht, dem neuen Gerät näher auf den Zahn zu fühlen.

Ein kleiner Hinweis für Leser im Berliner Raum: Am morgigen Freitag, dem 11.11.2016, veranstaltet der Hersteller in den Räumlichkeiten des Online-Händlers und Distributors Caseking ein Launch-Event für Endkunden. Hier wird das Lineup der neuen Geräte der interessierten Öffentlichkeit abseits der langen Warteschlangen auf Gamescom & Co. präsentiert. Youtube- und Twitch-Stars wie Emosbloodshot, Execute, Ranzratte, Shlorox, Bina Bianca oder Romymon sind ebenfalls vor Ort.

Eigentlich hätte der vorliegende Test im Rahmen unseres regulären SSD-Roundups erscheinen sollen, für das wir ohnehin ein Update geplant hatten, bei dem wir zu jedem bisher getesteten Laufwerk auch noch mehr Benchmarks nachliefern wollten (und werden).

Allerdings machte uns dann einmal mehr ein allzu gemütlich operierender Paketdienst einen Strich durch die Rechnung: Die per Expressversand auf den Weg gebrachte Samsung SSD 960 Pro erreichte die Redaktion erst Montagmittag statt bereits am Freitag – also gerade mal etwas mehr als 24 Stunden vor dem Ablauf des Non-Disclosure Agreements (NDA).

Wir haben dennoch versucht, im Rahmen einer sportlichen, Koffein-geschwängerten Benchmark-Session so viele Testwerte wie möglich für den Launch zusammenzutragen. Weitere Messungen erfolgen in den kommenden Tagen und werden dann im Rahmen eines Updates nachgereicht, denn allein der Test der Langzeit-Performance beim zufälligen Schreiben von 4K-Blöcken verschlingt satte sechs Stunden pro Laufwerk – wenn alles glatt läuft.

Angesichts der Knappheit der Zeit wurde sehr viel Arbeit sehr schnell erledigt, weswegen wir alle Ergebnisse noch einmal überprüfen werden. Außerdem warten wir ohnehin noch auf einen neuen NVMe-Treiber von Samsung – ein wirklich finaler Test war somit ohnehin noch nicht möglich. Das Gute daran: Die ohnehin schon guten Ergebnisse können somit eigentlich nur noch besser werden.

Da wir uns bislang auf SSDs im 2,5-Zoll-Format konzentriert hatten, muss zum Vergleich die OCZ RD400 herhalten: Diese M.2-SSD wird ebenfalls über PCIe 3.0 x4 angebunden und unterstützt das NVMe-Protokoll. Unser Test-Sample verfügt aber nur eine Speicherkapazität von 512 Gigabyte und ist damit sehr wahrscheinlich schon im Ansatz unserem 1-TByte-Testexemplar von Samsungs neuer SSD 960 Pro unterlegen. Wir werden deshalb zusehen, dass das Testfeld schnell um weitere Modelle im M.2-Formfaktor erweitert wird.

Technische Daten der SSD 960 Pro-Modelle im Überblick

Nachfolgend findet ihr tabellarisch zusammengefasst die Spezifikationen der SSD 960 Pro. Anmerkung: Samsung misst die zufällige Lese- und Schreibleistung bei 4K-Blocks bei einer Queue Depth von 32 und mit vier Threads.

Zwar baut Gigabyte schon seit längerer Zeit Gaming-Notebooks, so ganz angekommen ist dies bei vielen Usern aber scheinbar immer noch nicht. So werden nicht nur High-End-Modelle unter dem Markennamen Aorus veröffentlicht (ein solches hatten wir mit dem X3 Plus V3 bereits vor einiger Zeit im Test), sondern auch welche direkt unter der Bezeichnung Gigabyte – dann allerdings mit Kunststoffkorpus und eher auf die gehobene Mittelklasse der jeweiligen Ausstattungsvarianten hin abzielend.

Gigabyte P55W v6Gigabyte P55W v6

Um etwas mehr Aufmerksamkeit für die durchaus beachtenswerten Produkte zu erhalten, ist der Hersteller derzeit in Deutschland auf Pressetour und hat auch uns besucht, um uns einen kurzen Hands-on-Test zu ermöglichen. Dazu brachte Gigabyte mit dem P57X v6 sowie dem P55W v6 die beiden aktuellsten Vertreter aus der 17,3- und 15,6-Zoll-Klassse mit, die selbstverständlich über einen Grafikchip aus Nvidias aktueller Pascal-Generation verfügen und vor allem durch gute Kühlleistung punkten sollen.

Gigabyte P57X v6Gigabyte P57X v6

Laut Hersteller kann sogar der Boost-Takt dauerhaft aufrechterhalten werden, wodurch die Notebooks auch diesen Vorbehalt vieler Desktop-PC-Nutzer gegenüber den kleinen Klapprechnern aus dem Weg räumen könnten.

Jedenfalls haben wir beide Modelle mal etwas genauer in Augenschein genommen und sie ein paar Benchmarks absolvieren lassen. Die entsprechenden Eindrücke und Messwerte führen wir im Folgenden auf.

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