Autor: Igor Wallossek

Stellungnahme vom 20.06.2018 12:30 Uhr

Es ist bedauerlich, dass Posts privaten Charakters in eingen Foren von Dritten aus dem Zusammenhang gerissen und zudem noch mit weiteren “Informationen” (besser Spekulationen) versehen wurden, um selbst auf Biegen und Brechen Reichweiten zu produzieren. Nur sind es eben Dinge die ich (a) so in der zusammengefassten Form nie geschrieben habe (weil sie zudem teilweise falsch sind) bzw. dies (b) nach der üblichen Abwägung des Erlaubten und des Anstands so auch nie getan hätte. Leider wurden manche Dinge erst korrigiert und wieder richtig gestellt, nachdem die Meldungen bereits viral gingen.

Kommen dann noch die üblichen Online-Übersetzer samt ihrer Fehler hinzu, ergibt sich eine Informationslage, die so nicht stimmt und von der ich mich selbst ausdrücklich distanzieren möchte. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass in der heutigen Zeit der Rausch nach dem schnellen Klick mehr zählt, als eine exakte Interpretation und Einordnung dessen, was wirklich gesagt bzw. geschrieben wurde. Dem unten stehenden Artikel ist nichts hinzuzufügen und alles Weitere, was sonst noch unter meinem Namen kursiert, ist weder durch mich offiziell autorisiert noch bestätigt worden.

Update vom 18.06.2018 21:00 Uhr

Und erneut scheint es sich mit den Turing-Geforce etwas nach hinten zu verschieben. Während sich der mögliche Launch der professionellen Karten Mitte August im Rahmen der Siggraph 2018 in Vancouver bereits stark verdichtet hat und man sogar von einem extra Live-Stream ausgeht, bei dem Jen-Hsun “Jensen” Huang die neueste Generation vorstellen wird, munkelt man nun über eine Vorstellung der neuen GeForce zur Gamescom in Köln. Diese findet ca. zwei Wochen nach der Siggraph statt. Das wäre allerdings auch das erste Mal, dass die professionelle Schiene vor den Consumer-Karten vorgestellt wird, würde aber Nvidia im Gegenzug auch den Aufwand für ein eigenes, globales Launchevent sparen. Logik gegen Wunschdenken? Wir werden sehen.

Update vom 12.06.2018 18:40 Uhr

Mittlerweile haben wir von einigen Boardpartnern inoffiziell erfahren können, dass Nvidia bereits mit der Schulung der betreffenden Mitarbeiter aus den Entwicklungsabteilungen begonnen hat. Und da Nvidia ja keine Verkaufsschulungen für den Vertrieb priorisiert, dürfte sich damit auch die Zeit-Kalkulation anhand der weiter unten aufgelisteten Tabellen deutlich konretere Formen annehmen. Folgt man der 3-Monats-Regel, dann sollten die ersten Boardpartnerkarten Ende August bzw. Anfang September auf dem Markt erscheinen. Allerdings gehen einige der Partner mittlerweile von einer mindestenens zweiwöchigen Verschiebung aus, so dass der September wohl eher plausibel erscheint.

Auch wenn sich keiner der Partner offiziell äußern mag und darf, das Bild verdichtet sich somit. Uns liegen zwar auch weitere Informationen zu technischen Details vor, aber solange wir dies nicht aus mindestens einer weiteren Quelle bestätigt bekommen, schreiben wir fairerweise erst einmal nichts darüber. Sollten sich diese Informationen jedoch bewahrheiten, werden auf AMDs Grafikkartensparte sicher schwere Zeiten zukommen. Der einzige Rettungsanker dürfte dann ein angemessenere Straßenpreis sein, denn Nvidia wird mit Sicherheit nicht zum Preisdrücker werden.

Originale News:

Was wir offiziell wissen, ließe sich natürlich recht schnell in einem kurzen Satz zusammenfassen, denn Nvidia selbst hält sich verständlicherweise ja noch arg bedeckt. Das sei ihnen gegönnt, denn am Ende ist es ja Ihr Produkt samt Launch. Aber es gibt immer das eine oder andere kleine Puzzle-Teilchen, welches in der Summe dann schon ein gewisses Bild ergibt, mit dem man zumindest gedanklich etwas spielen kann. Mit Turing statt Ampere lagen wir ja damals schon richtig und auch ein Launch zur GDC und GTC im Frühjahr konnten wir aufgrund eigener Recherchen bereits sehr zeitig ausschließen.

Ob das Namens-Schema nun auf eine GeForce GTX 1180, 2080 oder was auch immer hinauslaufen mag, ist ja eigentlich zweitrangig, denn es macht eigentlich keinen großen Unterschied, wie das Kind nun heißt. Viel interessanter ist da schon die Zeit des kolportierten Launches von Referenzkarten und den Boardpartner-Modellen. Und genau an dieser Stelle wollen wir jetzt auch einmal etwas mitspekulieren.

Einige Boardpartner sprachen mittlerweile von Ihren eigenen Modell-Launches im August bzw. September. Nimmt man jetzt noch dazu die (natürlich nicht offiziell bestätigte) Information, dass das Bundling von GPU und Speicher am 15. Juni 2018 beginnen könnte und wirft einen Blick auf den nachfolgenden Zeitplan, der in etwa die benötigte Zeit für die Produktion einer Grafikkarte von der Materialliste, über die Entwicklungsschritte bis hin zum Start der Massenproduktion und ersten Auslieferung umreißt, dann könnte das durchaus ganz gut passen.

BOM Release Bill Of Materials Release Start
EVT Engineering Validation Test 1-2 weeks
DVT Design Validation Test 2 weeks
WS Working Sample 1-2 weeks
EMI-Test Electromagnetic Interference Test less than week
PVT Production Validation Test 2-3 weeks
PVT Sorting
PPBIOS Final BIOS a few days
Ramp & MP Mass production and shipping a few days

Wie gesagt, dies ist der “normale”, allgemein gehaltene zeitliche Ablauf, den ein Boardpartner auch bei AMD-Karten in dieser Form absolviert. Nur wäre Nvidia eben nicht Nvidia, wenn man nicht noch ein kleines Quäntchen mehr Kontrolle über den Vorgang haben wollte. Doch auch diese kleinen Interna können wir an dieser Stelle gern mit einflechten. Nvidia nennt das ganze intern seit Maxwell “Green Light Program” (auch gern mal flapsig “Nvidias Rules” genannt) und sichert damit einerseits die Qualität der Boardpartner-Designs ab und vermeidet andererseits indirekt auch mögliche RMA-Streitigkeiten im Schadensfall.

Das kann man sehen wie man möchte: Gängelung oder weise Voraussicht. Erinnert sich noch jemand an die MSI GTX 660 Power Edition und den von uns aufgedeckten Spannungs-Cheat? Genau aus solchen Gründen bindet Nvidia in den eigentlichen technologischen Prozess mittlerweile noch weitere Schritte ein, die je nach Entwicklungsfortschritt dann auch gern noch den einen oder anderen Tag zusätzlich kosten könnten. Vor allem dann, wenn Details beanstandet wurden. Und das passiert gar nicht mal so selten.

Phase/Step
Description
Specs und Guidelines
Partner get the program guidelines and specifications
CDP creation
Partner submits CDP (Virtual Customer Design Project) to NVIDIA
in accordance with the transmitted guidelines
CDP approval NVIDIA reviews the CDP and approves it
Design approval Partner submits mechanical design (graphics card shell) and the board design files and NVidia reviews it
Sampling
NVIDIA ships chip samples to partner.
Acoustic approval
The partner without an own acoustic lab provides board sample to NVIDIA, otherwise the partner generates the dB(A) curves
Green Light approval
The partner conducts the Green Light review using the special software (VBIOS and driver) and submits the result to Nvidia

Option 1
If the board passes Green Light, a Partner Production (PP) VBIOS will be provided by NVIDIA.

Option 2
If not, NVIDA will tell the partners what needs to be fixed. After fixing the issues this step starts again.

Box art approval
Partner provides the box art to Nvidia for review (using the preferred partner portal, must comply the GeForce GTX brand guidelines)
Mass production
After all approvals the partner can start the mass production. No further changes of the Green Light approved design are allowed

Warum wir soweit ausgeholt haben? Auch Zulieferer benötigen eine gewisse Vorlaufzeit, so dass man bestimmte Dinge nun mal nicht Knall auf Fall erledigt werden können. So haben z.B. Asus und Gigabyte den gleichen PCB-Maker und Gigabyte und MSI den selben Kühler-ODM. Um dort Kollisionen zu vermeiden, kann man das Zeitfenster nicht zu eng fassen. PNY als verantwortlicher Produzent der Referenzkarten (analog zu PC Partner für AMD) dürfte bereits jetzt über alle nötigen Informationen verfügen. Zumindest meint dies die aktuelle Gerüchte-Lage.

Unsere aktuellen Informationen, die natürlich immer noch durch gewisse zeitliche Verzögerungen eine gewisse Unschärfe ergeben, lassen am Ende folgende Spekulationen zu:

  • Shipping der Turing-Bundles für die FE ab Mitte Juni (Leak)
  • Launch der Turing-Referenzkarten FE (“Founders Edition”) im Juli (Leak, Gerücht)
  • Aufgrund der generell noch etwas höheren GDDR6-Preise, könnten die Karten bei der UVP um bis zu 100 Euro teurer ausfallen (Vermutung)
  • Launch der Turing-Boardpartnerkarten im August/September (Boardpartner-Aussagen, Rechenbeispiel)
  • Launch der ersten neuen Quadro Turing-Karten zur Siggraph im August (vermutet)
  • Performance höher bei ähnlicher Leistungsaufnahme im Vergleich zum direkten Vorgängermodell (sich verdichtentes Gerücht)

Natürlich sind diese Berechnungen nur reine Gedankenspiele, aber in jedem Gerücht und jedem Puzzle-Teil steckt letztendlich auch ein wenig Wahrheit. Und wenn wir auch nicht wirklich schlauer geworden sind, was das Namens-Schema betrifft, dann wissen wir wenigstens ein klein wenig mehr über die Produktion von Grafikkarten. Und das sind echte, belegbare Fakten.

Einführung

Zusammen mit nPerf SAS aus Frankreich bieten wir unseren Lesern ab sofort einen ganz besonderen Service: einen echten Speed-Test für Eure Internet-Verbindungen! Doch nicht nur das, denn nPerf benötigt keine Installation irgendwelcher Plugins oder Flash, bietet dafür aber auch Statistiken, die Möglichkeit, Eure Messungen statistisch zu erfassen und vieles mehr. Wir haben deshalb nachfolgend das Wichtigste für Euch noch einmal zusammengefasst.

Wir bieten Euch, basierend auf lizensierten der nPerf-Integration, eine Internet-Speed-Test-Anwendung, die kostenlos genutzt werden kann. Jeder Leser kann diese Funktion nutzen, um die Geschwindigkeit seiner Internetverbindung zu messen. Alle Benutzer der nPerf-Anwendung, egal ob nun hier, auf Partnerseiten oder auf der nPerf-Homepage selbst, bilden zusammen das sogenannte Panel dieser fortlaufenden Studie. Diese nPerf-Studie basiert daher auf Millionen von Tests, und repräsentiert damit auch das umfangreichste Datenmaterial für Deutschland.

Hier klicken und den Speed-Test starten! Er steht ab sofort auch auf der Startseite in der rechten Toolbar zur Verfügung.

Geschwindigkeits- und Latenzmessungen

Die Hauptaufgabe des nPerf-Speed-Tests besteht darin, die maximale Kapazität der Datenverbindung in Bezug auf Geschwindigkeit und Latenz zu messen. Um dies zu erreichen, baut nPerf mehrere Verbindungen gleichzeitig auf, da nur die volle Ausnutzung der Bandbreite erlaubt, diese genau zu messen. Die für das sagenannte “Barometer” (deutschlandweite Auswertung) verwendete Bandbreite ist der Durchschnittswert, der von der Anwendung gemessen wird. Bandbreitenmessungen spiegeln somit die maximale Kapazität der Datenverbindung wider.

Diese Werte entsprechen möglicherweise nicht der realen und subjektiven Wahrnehmung bei normaler Verwendung des Internets, da hier nur auf nPerf-Servern gemessen wird und so mancher Anbieter von Webinhalten bereits von sich aus bandbreitenbezogen arg limitiert.

Die gemessene Bitrate kann ebenso von der Qualität des lokalen Netzwerks des Benutzers (negativ) beeinflusst werden. Diese mögliche Limitierung ist umso höher, je schneller die eigene Internetanbindung ist. Bei einer sehr schnellen Glasfaserverbindung kann daher eine lokale Verbindung über das WLAN oder PowerLAN den gemessenen Durchsatz erheblich reduzieren. Da diese Einschränkungen jedoch für alle Mitbewerber gleich ist, beeinflussen sie den eigentlichen Vergleich untereinander natürlich nicht. Testverfahren A wird also nicht schneller agieren können als Testverfahren B. Darüber hinaus weisen wir ja alle Benutzer auf diese Einschränkungen hin und empfehlen ausdrücklich, eine guter Ethernet-Verbindung zum eigenen Router im Heimnetzwerk zu nutzen.

Die verwendeten Server

Um Benutzern jederzeit eine maximale Bandbreite zu gewährleisten, setzt nPerf auf ein Netzwerk von Servern, die für diese Aufgabe auch wirklich geeignet sind. Diese Serversind in Deutschland oder im Ausland gehostet. Die verfügbare Gesamtbandbreite für Deutschland beträgt z.B. mehr als 25 Gb/s. Jeder Anwender kann, neben der automatischen Auswahl, natürlich auch selbst frei aus der Liste der angebotenen Server wählen.

Statistik und anonymisierte Auswertung aller Ergebnisse nur nach ISPs

Die erzielten Testergebnisse werden automatisch und manuell überprüft, um Überschneidungen zu vermeiden sowie mögliche missbräuchliche oder betrügerische Nutzungen auszuschließen. Um eine Studie zu ermöglichen, die den Verbrauchermarkt am besten abbildet, werden professionelle “Firmen” -Verbindungen vom Test ausgeschlossen. Tests, die über Mobilfunkverbindungen (2G, 3G, 4G) durchgeführt wurden, sind ebenfalls von der statistischen Erfassung ausgeschlossen. Vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 hat nPerf z.B. 5.978.334 Tests aufgezeichnet und gefiltert. Das Ergebnis dieser Studie ist durchaus beeindruckend, denn man erkennt die jeweiligen Anteile der Internet-Provider (ISPs) ziemlich deutlich:

Interessant ist auch die Auswertung der durchschnittlichen, über das gesamte Jahr zusammengefassten Download-Bitraten, die pro ISP sehr unterschiedlich ausfallen:

Interessant ist auch die Auswertung der wöchentlich zusammengefassten Durchschnittswerte:

Aus wenn der Kabelbetreiber Unitymedia hier noch mit am besten abschneidet, sind die Download-Schwankungen über den Tag, über die viele Kunden vor allen in den Hauptnutzungszeiten klagen, deutlich sichtbar:

Beim Upload sieht das Ganze schon ein wenig anders aus, denn vor allem die Kabelnetzanbieter limitieren diese Bandbreiten im Verhältnis zur Download-Rate sehr deutlich. Hier wird eigentlich nur das Nötigste geboten, wirklich performant ist es aber nicht. Zunächst auch hier wieder der Überblick fürs gesamte Jahr:

Auch die wöchentliche Auswertung ergibt ein eindeutiges Bild:

Bei den Latenzen betrachten wir ebenfalls erst einmal das gesamte Jahr als Übersicht:

Hier nun ebenfalls noch das wöchentliche Mittel über das gemessene Jahr:

Datenerfassung

Wir laden alle Leser und Besucher unserer Webseite herzlich ein, sich an dieser anonymisierten Erhebung zu beteiligen, wobei das eigentliche Angebot von nPerf nur in unsere Webseite eingebunden ist. Das Anlegen eines individuellen Accounts bei nPerf ist möglich, aber keine Pflicht und es werden von unserer Seite auch keinerlei Benutzerdaten an nPerf weitergegeben. Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung und den betreffenden Informationen auf der Webseite von nPerf.

Uns haben immer wieder Bitten und Nachfragen erreicht, warum wir unsere beliebte Charts-Sektion nicht weiterführen bzw. weitergeführt haben. Bis zum letzten Monat war uns dies aus technischen Gründen so nicht möglich, da diese Inhalte von Seiten der Betreiber nicht priorisiert wurden. Das war und ist natürlich schade und Grund genug, dies jetzt wieder zu korrigieren.

Basierend auf den bereits veröffentlichen Artikeln, in denen wir wenigstens versucht haben, in gewissen Abständen diese Übersichten als Testbericht zu veröffentlichen, haben diese Charts nunmehr wieder ihren festen Platz auf unserer Startseite: schnell zu erreichen, umfangreich und informativ. Darüber hinaus werden wir diese Inhalte jetzt auch öfters (und unangekündigt) aktualisieren, wie es sich für eine Charts-Sektion gehört.

Wir planen zudem in absehbarer Zeit, diese festen PNG-Dateien durch interaktive Charts mit Export- und Druckfunktion zu ersetzen. Allerdings setzen wir unsere Prioritäten momentan noch in die Vervollständigung der Seite und natürlich in die Implementierung unseres neuen Forums. Dieses wird dann den Abschluss der ersten Umbauetappe darstellen.

So erreicht Ihr ab sofort unsere Charts, zu denen sich natürlich noch weitere hinzugesellen werden. Die Prozessoren sind nur ein erster Anfang:

So erreicht Ihr die Charts nun über das Charts-Banner rechts auf der Front-Page.

 

Wie wir von den Entwicklern zweier Motherboard-Hersteller am Rande der Computex auf dem kleinen Dienstweg erfahren konnten, gab (und gibt) es starke Kompatibilitäts- und Stabilitätsprobleme mit von AMD zur Verfügung gestellten ES (Engineering Samples). Diese benötigt man für die Entwicklung und Tests der neuen Motherboards und vor allem auch der notwendigen Firmware. Konkret wurden Probleme mit der Speicheranbindung sowie der Stabilität des Speichers genannt, wo sich manche Samples mit nur vier der maximal möglichen acht Speicherbänke betreiben ließen bzw. es generelle Probleme mit dem Speichercontroller oder der Stabilität gab.

Dazu muss man wissen, dass der von der Server-CPU Epyc abgeleitete neue Threadripper 2 im Consumer-Bereich anstatt auf eine Octa- nur auf eine Quad-Channel-Anbindung zurückgreifen darf. Ganz offensichtlich verursachte diese (mit Sicherheit wohl mechanisch ausgeführte) Limitierung im Bereich der Speichercontroller noch größere technische Probleme.

Dies wird zwar am Ende für die Käufer keine direkte Relevanz mehr besitzen, jedoch klagen die Motherboardhersteller, dass sie aktuell keine Speichertests durchführen konnten. Dazu gehört auch die Erstellung der sogenannten QVL (Qualified Vendors List), in welcher alle auf Kompatibilität getesteten Speichermodule einschließlich Takt und Bestückung gelistet sind. Wer sich ein wenig mit dem Umfang der zu absolvierenden Tests auskennt, der wird sofort die Problematik erkennen. Den Herstellern wird in vielen Bereichen einfach die Zeit ausgehen, diese notwendigen Tests für alle passenden Motherboards bis zur offiziellen Verfügbarkeit der CPUs zu absolvieren.

Damit bleibt zu vermuten, dass die eigentlich kompatiblen, jedoch schon auf dem Markt erhältlichen Motherboards erst später mit einer vollumfänglichen Liste ergänzt werden können. Da zudem all diese Dinge auch im direkten Zusammenhang mit der verfügbaren Firmware stehen und die volle Funktionalität der Threadripper 2 erst mit dieser wirklich erreicht werden kann, könnte sich da so manches Update wohl ungewollt verzögern.

AMD hat mittlerweile jedoch bestätigt, dass die neuen QS (Qualification Samples), die aktuell an die Hersteller geliefert werden, diese Problematik nicht mehr aufweisen und nun auch der passende Source Code zur Verfügung gestellt werden kann. Dazu muss man übrigens auch wissen, dass die ES relativ frühe Samples darstellen, während die QS bereits den finalen Chips der Massenproduktion entsprechen. Trotzdem sind auch die QS noch keine echten Retail-CPUs.

Damit können wir auch beruhigt kursierenden Gerüchten widersprechen, dass AMDs Fahrplan, Threadripper 2 in Q3 zu veröffentlichen, irgendwie in Gefahr sei. Im Gegenteil, aktuell laufe alles mehr oder weniger nach Plan, wurde uns mitgeteilt. Nur die Upgrades bzw. Updates der älteren Hardware könnte potentielle Auf- oder Umrüster noch partiell ausbremsen, wenn man nicht auf eines der neuen Motherboards zurückgreifen möchte.

Die klassische Soundkarte ist tot, es lebe die klassische Soundkarte? Irgendwie schon und ich will es anhand eines längeren Selbstversuches auch gern erklären.

Ich selbst habe mich immer wieder wie Bolle gefreut, wenn Motherboard-Hersteller den Anregungen der Kunden und Redakteure gefolgt sind und die Onboard-Hardware Stück für Stück verbessert haben. Bessere DACs, potentere Amps und letztendlich auch eine zweckmäßigere räumliche Aufteilung und Positionierung auf den Platinen haben dafür gesorgt, dass man sich die Ohrwatscheln nicht mehr gar so malträtiert, wenn man auf das Hersteller-Standardmenü setzt und die aufpreispflichtige, akustische Sättigungsbelage mutig weglässt.

Das geht oft genug sehr wohl schon ganz gut – aber so richtig perfekt ist dann eben doch nicht. Dann nämlich würden die Motherboards deutlich mehr kosten und es wird zudem zu einem eher kniffligen Platzproblem.

Unboxing samt Lieferumfang

Beim Auspacken habe ich die PCIe-Soundkarte, eine Kurzanleitung und ein LED-Stripe vorgefunden. Letzteres ist zwar ganz nett, aber eben auch kein Mörder-Feature. Schön, dass es dabei ist, aber klanglich trägt es nichts zum Gesamtbild bei. Und da ich RGB zwar toleriere, aber es mir eher unwichtig ist, wandert der Weihnachtsbaumschmuck gleich wieder in die Box zurück.

Interessanter ist da schon eher die Ausführung der Soundkarte, bei der sich Creative wieder an den technischen Wünschen orientiert und ein gescheite, metallische Abschirmung spendiert. Damit sollte das ewir zirpende “What you hear is what you see” endlich der Vergangenheit angehören. Genau dies ist ja auch einer der Umstände, warum Onboard-Sound eigentlich nur annährend perfekt sein kann. Einstrahlen, übersprechen und die lustigsten Soundeffekte, die an Nichtlinearitäten vieler Module entstehen können, sind da nur ein Zipfelchen der störgeräuschigen Blutwurst.

Neben den üblichen analogen Klinken-Eingängen und -Ausgängen findet der geneigte Anwender an der Slotblende auch noch einen digitalen Koaxial- und einen optischen SPDIF-Anschluss. Am Ende der Karte findet man noch den HD-Audio-Anschluss fürs Gehäuse-Panel, sowie einen Molex-Stecker, der die platinengebundene RGB-Rundumillumination befeuert. Es gibt da auch noch die Buchse für den mitgelieferten Leuchtstreifen auf dem Kartenrücken, aber ich schrieb es ja schon: nicht wirklich relevant.

Technische Besonderheiten

Natürlich schraube ich die ganze Fuhre auch mal auf, denn die Neugier stirbt ja stets als Letztes. Herzstück ist auch hier der SoundCore3D, also ein CA0132-4AN für das Digital Soundprocessing (DSP). Dazu passt auch der verwendete CA0113-4AG als Controller, der seinerseits kein Unbekannter ist. Das eigentliche Sahnestück ist der DAC, denn der Sabre Ultra (ESS ES9016K2M) schafft im Audio-Stream bei 32 Bit eine satte Rate von 384 KHz in der Wiedergabe.

Beim Signal-/Rauschabstand gibt ESS extrem gute 122 dB an sowie eine niedrigen Wert von 0,0003% für die harmonische Verzerrung (THD, Total Harmonic Distortion). Der Jitter-Schutz wird ebenfalls von ESS beworben und dient zur Taktstabilisierungen unter widrigen Umständen (Spannungsschwankungen, Lastwechsel).

Der Kopfhörerverstärker ist neben dem DAC das Sahnestück schlechthin. Creative setzt pro Kanal auf jeweils zwei fest verlötete LM4562 Op-Amps von Texas Instruments in einer extrem niederohmigen Brückenschaltung. Man kann den Gesamtverstärkungsfaktor (Eingangsspannung, Gain) den verwendeten Kopfhörern in drei Stufen per Software sehr gut anpassen, so dass sogar hochwertige 600-Ohm-Boliden noch so brutal befeuert werden und man den Klirr gut im Griff hat.

Das ist fast wie bei einem guten Gitarrenvorverstärker, wo man den Kompromiss zwischen Eingangsempfindlichkeit (Gain) und allgemeinen Lautstärkepegel (Volume) finden muss. Klingen solche höherohmigen Kopfhörer an normalen Onboard-Lösungen eher bassbefreit im akustischen Tal und flach in den höheren Lagen, darf die teure Anschaffung jetzt vollbrüstig losledern. Doch dazu gleich mehr.

Insgesamt wirken all diese Komponenten alle sehr hochwertig, womit sich am Ende sicher auch der Preis wieder relativiert. Denn auch die verwendeten Caps befinden sich allesamt auf sehr hohem Niveau.

Langzeittest und Sound-Check

Ich habe diese Soundkarte seit Anfang November im täglichen Einsatz, dazu mit sehr unterschiedlichen Kopfhörern und im direkten Vergleich zu anderen Soundlösungen. Was mich am meisten überzeugt hat, ist wirklich der verbaute Kopfhörer-Verstärker, der sich eigentlich keine Blöße gibt und mit vielen ganz Großen konkurrieren kann. Der DAC ist sehr, gut keine Frage, aber ich habe weder Fledermaus-Gene, noch den Anspruch, ein geborenes Goldohr zu sein. Die theoretischen Werte sind eh alle over the top, so dass mich die praktische Umsetzung eher interessiert und am Ende auch fasziniert hat.

Einen G5 oder sogar X7 aus gleichem Hause kann man im direkten Vergleich eigentlich komplett vergessen und auch mit der externen Asus Xonar Essence STU wird man die AE-5 nicht akustisch ins Hinterfeld drängen können. Das gilt auch für die Variabilität der eingesetzten Kopfhörer, die sich vom 25-Euro-Einsteigerprodukt bis hin zum Beyerdynamic T90 spannt. Und es ist auch egal, ob nun Schallwandler mit 16 oder 600 Ohm dranbammeln, das Teil hat es einfach drauf. Es ist noch kein absolutes High-End, aber für den avisierten Preis wirklich eine feine Geschichte.

Trotzdem muss ich jetzt noch eine kleine inhaltliche Trennung zwischen Musik und Gaming-Szenarien einschieben. Der Klang bei guten Musikquellen ist stets dann am besten, wenn man keines der dann eher verschlimmbessernden Soundprofile nutzt. Linear ist hier absolut state of the art, nichts anderes. Wer es mag, kann etwas Bass dazugeben, ansonsten sollte man gern mal mit Gain und Volume spielen. Die Vollaussteuerung zu erreichen, ist nur eine Facette. Immerhin ändern sich auch die subjektiv empfundenen Klangfarben etwas. Mit zu viel Gain hat man am Ende immer einen etwas metallischeren Eindruck, mit zu wenig wird es etwas muffig und fad. Allerdings fabulieren wir hier schon auf Endkampf-Niveau. Im Alltag wird wohl eher der Maximaldruck auf den Ohrenschmalz im Mittelpunkt stehen.

Beim Gaming kann intelligent eingesetztes DSP durchaus von Vorteil sein, hängt jedoch in jedem Falle vom jeweiligen Soundteppich des betreffenden Spieles ab. Man kann hier viele Unzulänglichkeiten korrigieren und auch Räumlichkeiten vertiefen, sollte jedoch nie anfangen, den Spieltrieb voll auszuleben. Man ist schnell über dem Zuträglichen und büßt sogar noch an Auflösung ein, wenn man es zu sehr übertreibt. Der Traum, einen Gegner bereits orten zu können, bevor er überhaupt geboren wurde, ist eine alberne Geschichte, die so nie funktionieren kann und wird.

Zusammenfassung und Fazit

Man erhält für 125 Euro keine billige, dafür aber eine solide und klanglich überzeugende Soundlösung. Egal, ob Musik oder Gaming, Creative hat mit der Sound Blaster X AE-5 exakt den Kompromiss geschaffen, der beiden Zielgruppen genügen kann und wirklich überzeugt.

Dabei spielt es auch keine Rolle, welchen Kopfhörertyp man anschließt, denn an der Soundkarte wird es wohl am wenigsten scheitern. Allerdings gelten dann auch für Kopfhörer keine Ausreden mehr, wenn sie akustisch auf die schiefe Bahn geraten. Die AE-5 spielt gnadenlos laut und selbst die halboffenen Beyerdynamic T90 mit ihren jeweils möglichen 100 mW pro Kanal an 250 Ohm Impedanz lassen sich bis zur Schmerzgrenze ausleben.

Nichts gegen guten Onboard-Sound, aber das Teil hier ist mit den passenden Schallwandlern einfach noch einmal eine Nummer besser. Mindestens.

Wir haben natürlich auch Patriot im Rahmen der Computex 2018 besucht und uns umfassend darüber informiert, was der US-amerikanische Hersteller dieses Jahr so plant und bereits als verfügbares Produktportfolio realisiert hat.

Speichermodule, SSDs und andere Flash-Produkte bis hin zu diversen Sticks und handlichen Portables sind natürlich die Grundpalette dieses Herstellers. Dazu kommt natürlich jetzt auch noch das hauseigene Gaming-Brand Viper Gaming, unter dessen Bezeichnung so Einiges an Peripherie verfügbar sein wird.

Wir können Euch nunmehr auch den kompletten PDF-Katalog gleich online und interaktiv zur Verfügung stellen, denn um alle verfügbaren Produkte übersichtlich anzeigen zu können, müsste die Seitenlänge so extrem ausfallen, dass es kaum noch jemand durchscrollen könnte. Deshalb gibt’s jetzt einfach was zum Blättern!

Computex Brochure 2018

Der Messestand von InWin hatte es dieses Jahr wieder in, bzw. vor sich, denn an exponierter Stelle stand diesmal der ca. 40 Kilo schwere Z-Tower als Eye-Catcher. Diese limitierte Interpretation eines aluminiumgewordenen Strudels ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auf Grund des Preises von 4000 Euro und der geringen Stückzahl im wohl dreistelligen Bereich schon jetzt ein echtes Sammlerstück.

Die Herstellung ist relativ komplex, denn jede der Gussformen kann nur einmal verwendet werden. Das treibt den Preis natürlich in die Höhe, denn obwohl ja die Gussformen als Negativ vom Original immer wieder abgenommen werden können, verbeibt ein Großteil an Handarbeit. Schön teuer, schön schwer und eben auch schön selten.

Mit dem 307 drängt sich InWin zurück in die Matrix oder zumindest das, was man dafür hält. Das Ganze sieht aber trotz des Hauchs an Gimmick-Feeling noch recht smart aus, wenn die Controller-Software mit den passenden Inhalten gefüttert wird. Auch für dieses Case wollen wir das Video natürlich nicht vorenthalten:

Echtes U-Boot-Feeling kommt dann beim 915 auf, also quasi als U-915 im Mittelmeer. Aufgetaucht, lässt dich das Oberteil öffnen und hochfahren bzw. schließen, wenn man es gern dicht hätte.

Unterm Strich ist das natürlich eher das Produkt eines ausgelebten Spielfaktors aufgedrehter Ingenieure, aber trotzdem in jedem Falle ein Hingucker und der Star jeder Hausparty von Kevin-Klaus.

Wenn man es eher fünf Nummern kleiner wünscht, dann gibt es mittlerweile auch das A 1 im Zwergenformat. Trotz der recht niedlichen und knuffigen Abmessungen passt trotzdem echte Männerhardware rein. Power auf kleinstem Raum quasi:

Für Cheyenne-Chantal hat die Ladefläche fürs pinke Smartphone natürlich den absoluten Must-Have-Charakter. Auch das haben wir natürlich auch noch einmal als Video:

Den kompletten Überblick über alle Produkte erhält man im aktuellen Retail-Katalog von InWin, der auch Produkte listet, die so nicht mit auf dem Messestand zu sehen waren. Zumal InWin ja nicht nur Gehäuse, sondern passend auch noch Netzteile, Lüfter und anderes Zubehör anbietet.

2018 InWin Retail Catalog

Mobile Gaming ist mit Sicherheit eine Sparte, deren Wachstumsraten der letzten Jahre nicht endlos weiter ansteigen dürften, aber es ist mittlerweile eben auch mehr als nur ein gut konsolidierter Markt, der neben dem PC und den diversen Konsolen echtes Zukunftspotential besitzt. Die Handy-Sparte hingegen kämpft immer stärker gegen immer ähnlicher werdende Designs an und lässt auch bei den Spezifikationen kaum noch große Unterscheidungsmerkmale zu. Echte Innovationen? Nun ja…

Razer, ein vor allem durch Mäuse, Tastaturen und Headsets bekannter US-amerikanischer Hersteller von Gaming-Peripherie, hat sich mit dem Razer Phone genannten Produkt letztes Jahr, kurz noch vor Weihnachten, auf den ziemlich hartumkämpften Markt der Smartphones gewagt und ist sich sicher, ein noch etwas smarteres Phone anbieten zu können, als die Mitbewerber. Das Razer Phone eben.

Kombiniert man nun noch Lifestyle, passende Hardware, einige Alleinstellungsmerkmale bzw. Features und eine dem allgemeinen Zeitgeist wohl auch bewusst entgegenschwimmende Optik, dann kann so ein Schritt durchaus aufgehen, wenn sich die potentielle Kundschaft von den Vorteilen überzeugen lässt.

Ecken und Kanten? Ja bitte!

Ich habe das nur 8mm dicke Gerät zwischenzeitlich auf einem Event selbst testen können und ja, es ist schon etwas anders als nur ein Gleiches unter Gleichen. Mit Ecken und Kanten nämlich. Das darf man dann sogar wortwörtlich nehmen, wenn man sich den auffälligen Aluminiumbody anschaut. Die Optik sticht aus der breiten Masse heraus, auch wenn man sie in dieser Interpretation mögen muss. Aber man fällt damit auf und das sehr eckige Gerät flutscht einem (zumindest für quer gehalten) beim konzentrierten Boss-Kampf wohl auch nicht so schnell aus der Hand, wie die aktuell so hippen Aquarien mit beidseitiger Glasbeplankung und runden Kanten.

 

Natürlich gibt es auch einen Fingerabdruck-Sensor, der sich rechts im Power-Button auf der rechten Seite des Gehäuses befindet. Ein Blick auf Sonys Xperia-Modell war da wohl auch mit im Spiel. Die Lautstärke-Buttons auf der linken Seite sind eine gute Lösung und intuitiver zu bedienen als die übliche Wippe. Nur beim Fingerspiel wird man aufpassen müssen, das Smartphone nicht mittig zu belasten, sonst gibt es den einen oder anderen ungewollten Screenshot außer der Reihe.

Fixes Display, flüssige Grafik, schneller Prozessor

Das Razer Phone setzt als Key-Feature auf das weltweit erste 120-Hz-Display (UltraMotion™) für Smartphones und liefert so auch die aktuell schnellste Bildwiederholungsrate, die man auf einem Smartphone derzeit erhalten kann. Das verbaute Display ist ein IGZO LCD mit einer sichtbaren Diagonale von 5.72 Zoll und 1.440 x 2.560 Pixeln. Womit man sich bei Razer auf das herkömmliche 16:9 Seitenverhältnis stützt, was fürs Zocken (und Filmeschauen!) definitiv kein Nachteil ist.

Das verbaute LCD-Panel liefert lebendige und recht scharfe Bilder mit einer für diesen Displaytyp guten Farbdarstellung (Wide Color Gamut), könnte aber unterm Strich auch sicher noch etwas heller sein. Die adaptive Helligkeitsanpassung tut hingegen was sie soll und wenn man nicht gerade in der Sonne steht, wird man das mit der maximalen Helligkeit sicher kaum merken.

Zumal man sich mit einem selbst auferlegten Taschenlampen-Feeling meist selbst die Akkulaufzeit verkürzt, die hier Dank des 4.000 mAh großen Akkus sonst auch schon mal gern über den Tag reichen kann, wenn man es nicht übertreibt. Für die Zeit danach hat man immerhin noch die Schnellladefunktion samt passendem Ladegerät.

Flüssige Grafik auf einem Smartphone? Das kann durchaus funktionieren, wenn wie hier ein adaptives Sync-Verfahren die Bildfrequenz dem anpasst, was die GPU real an Frameraten liefern kann. Tearing sollte damit auszuschließen sein, jedenfalls konnten wir auf dem mit dem Snapdragon 835 von Qualcomm bestücken Gerät nichts Gegenteiliges feststellen. Was laufen soll, läuft also.

Da reicht dann auch der mit 8 GB überdurchschnittlich groß ausgefallene Arbeitsspeicher. Die 64 GB interner Speicher sind für Spiele zwar nicht extra-opulent, aber man darf das Gerät auch mit einer nahezu beliebig großen, zusätzlichen Speicherkarte beglücken, dann passt es wieder.

Übrigens: Falls man nicht gerade spielt, werden auch die Scroll-Fanatiker auf ihre Extra-Kosten kommen. Das Gerät ist in der Praxis beim Hoch- und Runterschieben der Inhalte bereits fix, aber das Display ist noch fixer. Selten war Scrollen so schön, auch wenn diese Kategorie nicht zu den absoluten Ko-Kriterien zählt. Das dürfte sie hier aber ganz ohne jegliche Sorgen.

Bitte lächeln und zuhören!

Wer gern als Zocker die Pizza zwischendurch, die Freundin danach und überhaupt unterwegs ganz gern Fotos macht, der darf sich über die zwei 12-Megapixel-Kameras freuen. Das geht vom Weitwinkel bis zum Zoom, der durch schnell und einfach angepasst werden kann. Der Zweiton-Blitz sorgt dafür, dass Objekte auf den Aufnahmen stets natürlich aussehen, wenn es dann doch mal zu dunkel ist.

Natürlich ist die Ausrichtung an Gamer klar definiert und die Zielgruppe keine Meute bilderwütiger Profifotografen, aber für eine Kamera in dieser Smartphone-Preisklasse passt das gebotene Paket allemal. Doch es gibt neben so selbstverständlichen Dingen wie einer brauchbaren Kamera noch etwas, was nicht nur optisch auffällt.

Wer sich über das Aussehen mit den beiden dicken, vermeintlichen Balken am oberen und unteren Rand wundert, wird dies beim Abspielen von Filmen, beim Zocken oder der Mucke an der heimischen Kaffeetafel noch steigern können. Denn das, was da aus diesem flachen und kleinen Klangkörper kommt, kann sich wirklich hören lassen. Das Sound-Design hat man mit Sicherheit exakt aufs Volumen abgestimmt, was zwar nicht für physikalisch unmögliche Ergebnisse, wohl aber für einen optimalen Klang in dieser Klasse sorgt.

Fazit: Zielgruppenkonform, aber nicht nur

Klaus-Kevin und Chantal-Marie finden hier ab knapp 675 Euro Straßenpreis garantiert ihre neuen Spielzeuge, so viel ist schon mal sicher. Ambitionierte Spieler von Mobile Games dürfen also schon einmal freudig hyperventilieren, wenn es auf dem Display besonders flüssig sein soll. Doch auch die Ohren kommen nicht zu kurz, wenn sich die zwei dunklen Balken am Bildschirmrand als Schallquelle outen. Da plärrt und quäkt nichts und man darf entspannt auch mal Musik abspielen, wenn keine Bluetooth-Box greifbar ist.

Smartphones gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und mit Sicherheit inzwischen auch modernere und in der Summe auch anders ausgestattete. Doch das Äußere besitzt den angenehmen Charme des im positiven Sinne Andersartigen, das Display und die kleinen Lautsprecher überzeugen sowieso. Ja, man fällt damit auf und auch das zählt natürlich. Das Beste kommt jetzt allerdings ganz am Schluss: Man kann und sollte damit sogar auch telefonieren!

Razer Phone – Technische Spezifikationen

Prozessor Qualcomm® Snapdragon™ 835 Mobile Platform
Arbeitsspeicher 8 GB Dual Channel (LPDDR4, 1.600 MHz)
Speicher Intern: 64 GB UFS
Extern: microSD (class 10, 2 TB max.)
Display 5,72 Zoll IGZO LCD 1.440 x 2.560
120 Hz, Wide Color Gamut (WCG)
Gorilla Glass 3
Kameras Rückseite 12 MP AF f1.75 Wide
12 MP AF f2.6 Zoom
Dual PDAF
Dual Tone, Dual LED Flash
Front-Kamera 8 MP FF f2.0
Sound Stereo Lautsprecher (Front)
Dual Verstärker
Audio Adapter mit THX-zertifiziertem DAC
Stromversorgung 4000 mAh Lithium-Ionen-Akku
Qualcomm® Quick Charge™ 4+
Kabellose Verbindungen 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth 4.2
NFC
Frequenzen GSM: Quad-Band GSM UMTS: B1/2/3/4/5/8
LTE:B1/2/3/4/5/7/8/12/17/19/20/25/26/28/29/30/66
TDD LTE: B38/39/40/41 TD-SCDMA: B34/39
Maße 158,5 mm x 77,7 mm x 8 mm
197 g
Android Version Nougat 7.1.1, Update auf Oreo 8.x
Hersteller-Link: Mehr zum Razer Phone (hier klicken!)

ASRock liefert Grafikkarten auch bald nach Europa

Auf der Messe lief mir rein zufällig auch LL Shiu über den Weg, Präsident der ASRock Incorporation. Er versicherte mir in unserem Gespräch, dass ASRock das Produktportfolio ausbauen und Grafikkarten in absehbarer Zeit auch nach Europa liefern wird. Derzeit bildet die Radeon RX Vega56 Phantom Gaming X die Speerspitze der Karten. Nach unten hin runden das Sortiment dann Karten wie eine RX 550 und RX560 ab.

Die hier abgebildete Vega56 sieht zwar noch aus wie eine Referenzkarte, allerdings setzt auch ASRock auf ein eigenes PCB und hat den zugekauften Kühler sowie die eigene Platine aufeinander abgestimmt. Lassen wir uns überraschen, was dann wann auch bei uns ankommt. Testsamples war man jedenfalls nicht abgeneigt.

Viel Neues gab es bisher nicht zu sehen, leider. Und so wird genau die Frage “Was habt Ihr denn so Neues” zum Running-Gag beim Spaziergang durch die Hallen. Doch schön der Reihe nach…

Die allmorgendliche Bahnfahrt zum Messegelände dauert ca. 40 Minuten. Da alle Züge vollautomatisiert fahren, kann man also auch schon mal einen Blick aus dem Frontfenster riskieren.

Die Ausstellungshallen in Nangang sehen von außen kleiner aus, als der Komplex im Inneren eigentlich ist. Wenn man sich bei den Terminen vorher nicht den Hallenplan anschaut, läuft man sich glatt einen Wolf. Hier muss man also bereits im Vorfeld die nötigen Wege optimieren.

Heute schon auf dem Tisch, morgen erst angekündigt: die lang erwartete Vega Nano. Testen konnten wir sie natürlich noch nicht, aber klein und sexy ist das Teil schon 🙂

Preisbrecher von Sharkoon in gehäufter Ansammlung. Vor allem der Tisch fand reges Interesse und die Sitzflächen der Stühle wurden ebenfalls europäischen Maßen für Durchschnittshinterteile angepasst. So kann Cindy-Chantal endlich entspannter aufstehen, ohne gleich den angeklemmten Sessel mitzunehmen.

40 Kilo pures Aluminium, gegossen von InWin. Damit ersetzt dieses Showcase den letztjährigen Bot.

Passivgehäuse “The First” von MonsterLabo. Als Sample schon bestellt 😉

Und wenn es sonst schon nicht viel Neues gab, dann kann man wenigstens gute Bekannte treffen, wie z.B. die Jungs von Schenker XMG (links Roland Schenker, rechts Tom Fichtner).

Am Ende war dieser erste Tag eher dazu da, neue Kooperationspartner zu gewinnen und mit den Firmen direkt zu sprechen. So liefen mir der CEO von ASRock (“Ja, es wird ASRock-Karten auch bald in Europa geben”), der CEO von Sapphire und der Präsident von Inno3D über den Weg. Neben vielen anderen bekannten Gesichtern. Ergiebig war der Tag also durchaus, nur eben nicht für die News 😉

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