Autor: Igor Wallossek

Schön, optomechanische Keyboard-Switches waren bereits vorletztes Jahr der allerletzte Schrei und man konnte schon auf der Computex 2016 Schalter von A4tech (Light Strike “LK”) und Adomax (Flaretech) in fertigen Produkten bewundern. Doch es passierte damit genau das Gleiche, wie schon mit den klassischen, rein mechanischen Schaltern: Dritte nehmen die Idee auf und produzieren ähnliche Produkte. Ob man die Chance nutzt, die bestehenden Konstruktionen zu verbessern oder nur patentrechtlich abzusichern, was sonst gar zu ähnlich ausgefallen wäre – es wird am Ende wohl auf beides hinauslaufen

Gamdias verwendet in der Hermes P2 RGB eine recht smarte, neue Lösung eines größeren Suppliers, so dass ich das als Anlass genommen habe, doch noch einmal genauer hinzuschauen. Mit ca. 120 Euro Straßenpreis liegt der Tastenmechaniker nicht wirklich in sehr günstigen Fahrwassern, aber wer schön sein will, muss eben leiden. Vielleicht finde ich ja auch noch einen ultimativen Kaufgrund, den ich auf den ersten Blick hätte übersehen können.

Lieferumfang und Unboxing

Der Lieferumfang besteht lediglich aus der Tastatur und einem Kappenzieher, die Treiber-Software muss man zunächst selbst suchen und herunterladen. Das ist allerdings erst einmal kein Beinbruch und mittlerweile auch übliche Praxis. Wer hat heute schon noch ein CD-Laufwerk und einen Extra-Stick müsste man auch wieder zusätzlich einpreisen. Dann doch besser so, zumal der Hersteller die Treibersoftware auch besser aktuell halten kann.

Optik, Haptik und Funktionalität

Optisch ist diese doch recht groß ausgefallene Tastatur irgendwo so ein Mittelding aus verhaltenem Gaming-Barock und einsetzender Vernunft. Die in anthrazit lackierte Metallauflage auf dem Body kann gefallen, aber der Kunststoff des Grundkörpers sieht im Gegensatz dazu nicht wirklich sehr hochwertig aus. Es ist der übliche Durchschnitt, aber eben auch keinen Deut mehr. Die Aufteilung der Taster ist klassenüblich, allerdings entspricht das Ganze nicht dem echten DE-Layout, sondern eher dem US-Design. Der Rest ist wieder unaufgeregter Durchschnitt. Aber es fehlt auch nichts.

Das im Gehäuse integrierte Lautstärke-Scrollrad kann hingegen gefallen. Zusatztasten kann man ebenfalls belegen. Allerdings nicht als separate Makro-Tasten, sondern in Drittbelegung, was etwas nervt. Diese Umschalt-Orgie trifft leider auch die anderen Multimedia-Tasten, die somit nicht dediziert ausgeführt wurden. Das ist zwar schade, wohl aber auch dem Platz geschuldet, den der OEM diesem Modell eingeräumt hat. Da kommt man als Brand auch mit Extra-Tooling kaum weiter.

Die Handballenauflage, man sieht es schön anhand der Bodenansicht, ist fest angeflanscht und kann nicht abgenommen werden, was aus meiner Sicht ein großer Nachteil ist. Sie enthält außerdem auch die Stopper aus eingeklebtem Gummi gegen ein mögliches Verrutschen.

Was ebenfalls nicht optimal gelöst ist, sind die beiden Aufsteller, die es eigentlich ermöglichen sollten, die Tastaturneigung zu erhöhen. Der resultierende Winkel ist dann aber immer noch viel zu gering für ein z.B. ergonomisch gutes und entspanntes Schreiben. Es ist die übliche Zocker-Platte, nichts zum Arbeiten. Hier könnte man aber durchaus nachbessern.

Bevor wir zu den Tastern kommen, schnell noch einmal die drei direkten Seitenansichten, um auch das Aufstellproblem zu verdeutlichen:

Besonderheiten der optischen Taster

Gamdias nutzt, wie bereits eingangs erwähnt, eine eigene OEM-Lösung, die durchaus smart ist und einen gewissen Charme hat. Smart deswegen, weil man RGB-Hintergrund-Beleuchtung und die Diode für den optischen Auslöser einfach kombiniert hat. Der transluzente Einsatz des “Lichtleiters” dient sowohl für die Hintergrundbeleuchtung, als auch für den eigentlichen Auslöser, wie man auf der Grafik rechts gut sehen kann.

In der Praxis sieht das dann aus, wie in den unteren Bildern dargestellt ist. Man erkennt zudem an der Leiterplatte, wo sich die emittierende Diode (LED1) und der Fotosensor (PT1) befinden. Das Loch in der Mitte der Platine sorgt für die Aufnahme des Tasters, der sich komplett entfernen und wieder einsetzen lässt.

 

Die Oberseite des Lichtleiters wirkt zudem wie eine kleine Streulinse, trotzdem ist die Ausleuchtung der Tastenkappen nicht wirklich optimal. Allerdings hat es der OEM geschickt vermieden, allzu viele Beschriftungen in die untere Reihe zu verfrachten. Die Tastenaufnahme ist Standard, so dass auch andere Kappen genutzt werden könnten. Modding kennt ja mittlerweile keine Grenzen.

 

Leider gibt es zum Hersteller der Schalter keine weiteren Angaben. Aber immerhin hat Gamdias diese Schalter nicht auf sich labeln lassen, wie wir es von einigen anderen Brands kennen. Man findet stattdessen nur ein kleines Logo des Suppliers am Body des Schalters, dass ich aber vorerst noch nicht zuordnen konnte.

Von der Benutzung her ist mir nichts Negatives aufgefallen. Im direkten Vergleich zu den MX Brown von Cherry und den äquivalenten Tastern von Kailh schnitten diese Taster ähnlich ab, was das taktile Verhalten, die Federcharakteristik und den Auslösepunkt betreffen. Im Blindtest spürt und hört man eigentlich keine großen Unterschiede. Das wiederum spricht für die Lösung von Gamdias, denn smart heißt in diesem Falle auch, dass man beim OEM Kosten gespart hat. SMD-Bestückung ist günstiger, die Montage ist einfacher und auf teure mechanische Kontaktflächen kann auch verzichtet werden.

Technische Daten

Gamdias Hermes P2
Typ
108-Tasten, DE mit kleiner Enter-Taste
Schaltertyp
Gamdias optomechanische Schalter (OEM)
Charakteristik
taktil
Umschaltpunkt
spürbar
Klickpunkt nicht spürbar
Betätigungskraft keine Angaben
Schaltweg
keine Angaben
Schaltergehäuse
schwarze Basis, Normale Kappenhalterung (Boxed)
Tastenkappen
Kunststoff, gelasert
Beleuchtung
RGB, programmierbare Effekte, SMD-LED indirekt über Schaltkanal für Hintergrundbeleuchtung genutzt
Lebensdauer
50 Mio. Anschläge
Übertragung
USB, Multi-Device, NKRO, Anti-Ghosting, Anti-Jamming
Max. Polling-Rate
1000 Hz
Anbindung / Speicher
USB, 1.8m textilummanteltes Kabel.
Abmessungen
458 x 220 x 44 mm (L x B x H)
Gewicht
ca. 1,1 kg
Preis
ab ca. 120 Euro

Wenn innere Werte nicht mehr erkennbar sind, hilft nur noch eine professionelle Reinigung. Wir stellen Euch hier ein paar wirklich hoffnungslos verstaubte Fälle vor. Bitte vorsichtig weiterblättern und ja keinen Staub aufwirbeln, die Lunge wird es mit Sicherheit danken…

Vom Opa abgestaubter PC mit recht angestaubter Technik;

Tasten auf der Kippe oder Kippen auf der Taste? Das ist echtes Custom-Design!

Schwarzer Humor kann auch schon mal schmutzig sein…

Hochgetaktete Staubmilben (man beachte besonders die Pellets)

Einführung, Unboxing und Lieferumfang

Der Beyerdynamic A20 ist der kleine Bruder des A2, aber die Zielgruppe und funktionelle Ausrichtung sind trotz allem grundverschieden. Der A20 kann und will Vieles gar nicht abdecken, sondern präsentiert sich als sehr eigenständiges und dabei auch grundsolides Gerät, dessen Minimalismus wirklich karg bis zur Genialität ausfällt. Du willst einen richtigen Kopfhörerverstärker, kraftvoll, ehrlich und ohne Firlefanz? Bitte schön, hier wäre so einer.

Spätestens aber bei der Frage nach dem Anschluss digitaler Signalquellen käme es gleich wieder zur vorzeitigen Scheidung, denn mit solchen Feinheiten lebt der A20 seit Geburt an in striktester Gütertrennung. Wer so etwas sucht, muss sich eben andere Modelle zu Gemüte führen, die es ebenfalls wie Sand am Meer gibt. Wer den A2 nicht mag, weil er den Preis dann doch etwas zu prall findet, kann sich ja mal den Impacto ansehen. Das wiederum wäre dann so ein Dingens mit ordentlichem DAC (Sabre 9018Q2C) und zudem sogar noch mobil verwendbar.

Die komplette Kiste wiegt schon heftig und man vermutet bereits jetzt, dass man da wohl nach dem Auspellen auch was richtig gut Abgeschirmtes bekommt. Sand wird man ja wohl keinen verwendet haben, Beton eigentlich eher auch nicht. In der ordentlichen Box findet man neben dem Verstärker noch zwei unterschiedliche Anschlusskabel, Lesestoff und ein wenig deutsche Luft.

Das ergibt durchaus einen Sinn, wenn man an deutsche und US-amerikanische Steckdosen denkt. Womit auch klar wäre, dass der A20 im Unterschied zum A2 ein Fullrange-Netzteil von 110 bis 230 Volt Netzspannung besitzt. In Italien hätte man dann aber mit den Kabeln schon Probleme, in Frankreich und Osteuropa übrigens auch.

Optik, Haptik und Funktionalität

Der Beyerdynamic A20 ist ein echtes Schwergewicht. Mit seinen 1640 Gramm wiegt er sogar einen Tick mehr als die Sapphire RX Vega 64 Nitro+, ist aber dafür sogar günstiger. Somit stimmt zumindest erst einmal das Gewichts-/Preisverhältnis. Und sonst? Der Hersteller setzt auf einen gebürsteten, massiven Aluminium-Unibody ohne Nähte. Deckel und Bodenplatte aus Stahl sind gegenseitig miteinander verschraubt und bieten dank guter Spaltmaße zum Body auch optisch keinen Grund zur Klage. Mit dem A20 setzt man auf einen rein analogen Verstärker als Endgerät und betont diese Schlichtheit auch bei der zeitlosen Formensprache. Ecken und Kanten? Gibt es zumindest optisch keine.

Die Front trägt den elektrischen Ein-/Ausschalter, der auch als Statusanzeige dient. Einen Schalter mit echter Netztrennung gibt es jedoch generell nicht. Damit bleibt das Gerät im Dauer-Standby, was aber bei den knapp 0,4 Watt dann auch nicht wirklich stört. Die beiden parallel verschalteten 6,3-mm-Klinkenbuchsen für die Kopfhörerausgänge sind, wie der Eingangsbereich auch, fest mit der Platine verlötet, eine separate Verkabelung hat man sich Gott sei Dank gespart. Der massive Aluminium-Knopf auf dem recht präzisen Lautstärke-Poti ist haptisch eine Freude und optisch ein Hingucker.

Die Rückseite trägt die Kaltgerätebuchse für den Netzanschluss auf der rechten Seite und dankenswerterweise hat man auf die sonst gern genommene Mickey-Mouse-Buchse verzichtet. Damit kann man ersatzweise auch die handelsüblichen Winkelstecker nutzen, falls es nach hinten mal Platzprobleme geben sollte. Der Eingang besteht  einzig und allein aus einem Paar Cinch-Buchen für die beiden Stereokanäle und einem weiteren Paar als Ausgang, falls man den A20 zum direkten Durchschleifen nutzen möchte. Ein Test mit einem guten alten Plattenspieler hat hier ein deutlich besseres Ergebnis geliefert, als der lange Umweg über den Vollverstärker und wieder zurück zum A20. Je kürzer der Signalweg, umso besser!

 

Die Unterseite ist nicht mehr ganz so fotogen, aber die eingesetzte Stahlplatte ist immerhin noch verzinkt. Das sehr massiv geratene Blech schafft, genauso wie der stählerne und lackierte Deckel in gleicher Stärke, eine gute magnetische Abschirmung und man kann den A20 gut und gern auch auf andere Technik stellen. Denn selbst Verstärker mit einem kräftigem M- oder Ringkerntrafo schaffen es nicht, Ihr Magnetfeld bis ins Innere des A20 zu befördern. Am barocken Bodenblech ist dann schlicht Schluss mit Stuss. Bei den Gummifüßen kann ich jedem nur raten, das alles zunächst mit viel Spiritus abzuwischen und notfalls etwas Vlies aufzukleben, denn sie färben im Frischezustand leicht etwas ab. Ich habe das mit dem Hersteller aber bereits besprochen. Silikonfüße gingen übrigens auch.

Die nachfolgende Galerie verschafft noch einmal einen guten Rundum-Ausblick auf den etwas pummeligen und gewichtigen Aluminium-Unibody des Beyerdynamic A20:

Bevor ich jetzt den Schraubendreher mit dem Innensechskant ansetze, hier noch einmal das Datenblatt mit allen wichtigen Informationen in PDF-Form:

Datenblatt A20

Das Testsystem

Wir haben in unserem Artikel “Weiß und schnell: KFA2 Hall Of Fame Extreme DDR4-4000 im Test” bereits sehen können, dass der Core i7-8700K und der Ryzen 7 2700X von einer Erhöhung der Speicherfrequenz profitieren und auch eine erhöhte CPU- und Spieleleistung bieten. Wir wollten jedoch auch noch wissen, ob dies auch für eine Ryzen APU und deren integrierte Vega-Grafik gilt und vor allem, in welchem Umfang. Dazu wurde eine Ryzen 5 2400G APU mit vier Kernen (SMT, acht Threads) samt integrierter Vega-11-Grafikeinheit genutzt, denn etwas Schnelleres gibt es aktuell auch nicht.

Testsystem im Gehäuse
Testsystem:
AMD Ryzen 5 2400G
Be Quiet Silent Loop 360mm
Asus ROG Strix X370-F Gaming
SSD Crucial MX200 500Go
Dark Power Pro 11 750W
Be quiet! Dark Base Pro 900
Speicher: G.Skill Sniper X DDR4-3400 CL16
Monitor: Eizo EV3237-BK
Gehäuse:
Be quiet! Dark Base Pro 900

Beim Speicher setzen wir auf den von AMD zum Sample mitgelieferten G.Sill Sniper X DDR4-3400 CL16, dessen genaue Daten ich ebenfalls schnell noch einmal in einer Tabelle zusammengefasst habe:

Kapazität
16 GB (2 x 8 GB)
Format  
Long DIMM
Bestückung
Single-Sided
Taktfrequenz   
3400 MHz
Timings CL 16 16-16-36
Spannung 1,35V
Kühlung Heat Sink
Profile Intel XMP 2.0
Produkt-Code F4-3400C16D-16GSXW

RAM Timings auf Ryzen: Wir erklären das Puzzle

Ich wollte diese Tests auf der bekannten X470-Plattform durchführen, aber bereits die ersten Durchläufe erwiesen sich als unerwartet problematisch: Selbst bei niedrigen DRAM-Frequenzen war die Plattform (mit dem neuesten BIOS oder der vorherigen Version) instabil bei eine Kuh auf Stelzen, sobald ich auch die Grafik so richtig forderte. Zuerst hatte ich den  Ryzen 5 2400G und dann das G.Skill-Kit im Verdacht, aber es stellte sich tatsächlich heraus, dass es das Motherboard war, welches die Probleme erzeugte. Der Gang zum Lager war folgerichtig und so wechselte ich dann erst einmal zu einem anderen Modell, einem Asus ROG Strix X370-F Gaming….

Der G.Skill Sniper X Kit ist ^ja per Selbstdeklaration Ryzen-kompatibel, was auch durch einen fetzigen Aufkleber auf der Verpackung bestätigt wird. Es scheint jedoch immer noch so zu sein, dass einzelne Ryzen-Plattformen auch jetzt noch ziemlich launisch wie eine Diva vorm Zähneputzen sind, was natürlich wohl auch an den XMP-Profilen der Speichermodule liegen könnte (eine Intel-Technologie, das nur mal als kleine als Erinnerung). Sowohl MSI als auch Asus bieten jedoch auch ein automatisches DRAM-Timing-Management über die in ihren jeweiligen UEFIs vorhandenen A-XMP- und D.O.C.P.-Funktionen. Immerhin.

In der Praxis musste ich trotzdem noch die ns-Dauer für jede Latenzart schnappen und diese dann manuell über eine Art “Zauberformel” in einer einfachen Berechnung (Timing = Latenz in ns / Clock Cycle Time) in eingebbare Timings umwandeln. Zur besseren Übersicht habe ich hier tabellarisch eine Zusammenfassung der Latenzen in ns und der entsprechenden berechneten Zeiten für das G.Skill Sniper X DDR4-3600 CL16 Kit, wobei dann unter Berücksichtigung bestimmter Regeln natürlich auch auf die nächste passende Einheit gerundet werden muss (z.B. tRC muss größer oder gleich der Summe von tRAS + tRP sein).

DDR4 Taktfrequenz 2133 2400 2666 2800 2933 3000 3200 3400
Clock cycle time 0.938 ns
0.833 ns
0.75 ns
0.714 ns
0.682 ns
0.667 ns
0.625 ns
0.588 ns
tCL
(9.342 ns)
9.96 11.21 12.45 13.08 13.7 14.01 14.95 15.88
tRCDWR
(9.342 ns)
9.96 11.21 12.45 13.08 13.7 14.01 14.95 15.88
tRCDRD
(9.342 ns)
9.96 11.21 12.45 13.08 13.7 14.01 14.95 15.88
tRP
(9.342 ns)
9.96 11.21 12.45 13.08 13.7 14.01 14.95 15.88
tRAS
(21.125 ns)
22.53 25.35 28.16 29.58 30.98 31.69 33.8 35.91
tRC
(30.424 ns)
32.45 36.51 40.56 42.59 44.62 45.64 48.68 51.72
tRFC
(350 ns)
373.28 420 466.55 490 513.28 525 560 595
tRRDS
(2.148 ns)
2.29 2.58 2.86 3.01 3.15 3.22 3.44 3.65
tRRDL
(4.849 ns)
5.17 5.82 6.46 6.79 7.11 7.27 7.76 8.24
tFAW
(24 ns)
25.6 28.8 31.99 33.6 35.2 36 38.4 40.8

Sobald wir diese Timings errechnet haben, müssen wir nur noch das UEFI entsprechend konfigurieren. Die Timings wurden so eingestellt, dass sie etwa die gleiche Latenz in ns erreichen und nur die Taktfrequenz des Speichers zum einzigen variablen Parameter während der einzelnen Durchläufe wird. Wer jetzt Angst vor zu viel Theorie bekommt, der sei beruhigt. Auf der nächsten Seite teste ich das Ganze mal mit einigen Motherboards und den üblichen Nachbau-Settings in dechiffrierter Form.

Man muss ihn mögen, den russischen Humor. Dieser wiederum, gepaart mit handwerklichem Geschick und etwas Phantasie, ergibt im Bereich der Case-Mods durchaus ungeahnte Perspektiven. Bilder die beweisen, dass auch anderswo Blech seltsame Blüten treibt. Modding ist ein dankbares Betätigungsfeld und besteht nicht nur im Anbringen von diversen Leuchtmitteln oder Lüftern. Das, was so manch Bastler auf den folgenden Seiten auf die Beine stellt, hat Hand und – natürlich – Fuß. Manche Entwürfe sind sicher nicht ganz ernst gemeint, andere wiederum offenbaren eine wahre Meisterschaft im Bereich der Blech-Kaltverformung.

Nein, dieser PC ist nicht für die Tonne, und auch kein Müll…

Dafür hat er eine relativ große Klappe…

…und ein kompaktes Innenleben.

Einwurf für Plastikabfälle nur in Scheibenform.

Wichtige Vorbemerkung: Genauere Auswertung der Messungen

Zunächst muss ich da eine Sache voranstellen, die mir seit Langem auf dem Herzen liegt. Die Messungen, die ich hier im Studio mache und deren Kurven ich zum besseren Verständnis der Kernaussage über so manche “Tröte” bisher stets auf eine halbe Oktave geglättet habe, werden solchen Kopfhörern wie diesen Spitzenmodellen einfach nicht gerecht. Gerade im Grenzbereich zwischen genial und unbezahlbar verwischen sich die Unterschiede mit der Glättung fast komplett. Dann aber kann man so etwas gleich ganz weglassen.

Ich werde also von nun ab in jedem Fall mit den hier und heute genutzten Auswertungs- und Darstellungsmethoden fortfahren, jedoch zu den Kurven auch mehr verbale Informationen für den geneigten Leser hinterlassen, die dann ebenfalls zur besseren Verständlichkeit beitragen werden. Die wird nötig, damit wir auch in Zukunft wirklich auch sehen können, was wir hören bzw. sollten, wenn man nicht ganz taub ist. Damit greife ich auch einem Artikel vorweg, den wir in den nächsten Tagen noch veröffentlichen werden und wo ich auf diese Details genauer eingehe. Und nun zurück zu den Kopfhörern…

Im Test: Beyerdynamik Amiron Home

Kommen wir nun zurück zum Test des Amiron Home. Dass Beyerdynamic hier mit dem alten Namensschema bricht und das gute Stück mit dem Teslatreiber bewusst benamst, statt das T (für Tesla) in der Namensnomenklatur zu führen, ist gewöhnungsbedürftig, aber man wird es wohl überleben. Der T-90-Nachfolger darf also wieder richtig heißen, warum auch nicht? Am Design hat man genauso geschraubt, wie am Klang. Doch warum habe ich mich nicht für einen deutlich analytischeren DT 1770 Pro oder DT 1990 Pro entschieden, die beide preislich in etwa in der selben Liga spielen?

Um die Frage zu beantworten, muss ich mal persönlich werden. In erster Linie bin ich nämlich ein Genussmensch. Also einen Augen-, Ohren und Geschmacksmensch, der sich oft genug vor allem gern das rauspickt, was dem eigenen Wohlempfinden noch am ehesten entspricht. Der Amiron Home hat (auf den ersten Höreindruck hin) nicht so eine übertrieben breite Bühne, bei der man glaubt, mit dem Kopf mitten im Orchester zu stecken und der ersten Violine gleich noch mit in den Ausschnitt gucken zu können, sondern eine den normalen Hörpositionen sehr ähnliche. Nennen wir es mal Sitzen in der ersten Reihe.

Zweitens hat der Amiron beim längeren Probehören mit allen drei Hörern eines bewiesen: er nervt nicht mit Aufdringlich- oder Aufgeregtheit. Und nein, ich will ja auch nichts abmischen oder einzelne Quellen bewerten, sondern entspannt und angemessen Musik hören bzw. auch einmal ein Spiel am PC spielen, denn genau das geht mit dem Amiron Home nämlich auch. Stundenlang, ohne dass man da auch nur ansatzweise mechanisch und akustisch genervt wird. Ich habe das Teil am Ende dann auch gekauft, um mich nicht verbal bei Tests in irgendwelche Abhängikeiten begeben zu müssen, denn ich werde ihn in Zukunft für alle Tests als eine Art “Quasi-Referenz” nutzen. Er kann Musik, Gaming und das dann auch noch so richtig lange. Es ist allroundmäßig für meinen allgemeinen Gebrauch einfach ein idealer Hi-Fi-Kopfhörer für zuhause und das Labor (und so ziemlich alles, was dort anfallen kann).

Beim Zubehör gibt es keinen Diskussionsbedarf, denn es gibt ein Hard-Case, ein ca. 3,1 Meter langes, symmetrisches Anschlusskabel und einen 6,3-mm-Klinkenadapter für den normalen 3,5-mm-Klinenstecker. Vieleicht hätte man ja noch einen Fusselrroller für die Ohrpolster draufpacken können, aber darauf komme ich gleich noch zurück. Was ich vermisse, war ein Handbuch mit der genauen Anleitung, wie man die Ohrpolster am stressfreiesten wechselt.

Optik, Haptik und Funktionalität

Wurzelholz gibt es nicht, dafür Metall, ordentlichen und sich seidenmatt anfühlenden Kunststoff, sowie gratis noch eine Prise optisches Retro-Feeling. Die Ohrmuscheln sind im Vergleich zum T 90 jetzt deutlich flacher, die übliche Bügelkonstruktion jedoch wie eh und je die gleiche. Das ist auch gut so, denn der Sitz und der Tragekomfort dieser Gelenklösung (nur auf der Horizontalebene) im Zusammenspiel mit dem sehr flexiblen Bügel wissen in jeder Hinsicht zu gefallen.

Die Bespannung des Bügels lässt in Bezug auf den Komfort ebenfalls keine Wünsche offen, lässt sich aber bedauerlicherweise nicht mehr abnehmen. Das halte ich privat für ein riesiges Manko, denn auf Dauer wird man dies aus hygienischen Gründen eigentlich tun müssen . Da bleibt wohl nur ein Schwamm mit Seifenschaum über den mit einer Tüte spritzdicht abgedeckten Ohrmuscheln. Nicht elegant, aber wenigstens eine Notlösung. Nur wer auf Langlebigkeit setzt und solches Material wählt, muss da auch einfach mal weiterdenken.

Apropos Retro-Feeling: man kann es lieben oder hassen, mir gefällt es mittlerweile durchaus, auch wenn ich den T 90 für ein designtechnisches Meisterwerk halte und die aktuelle Interpretation ein wenig die Einzigartigkeit vermissen lässt. Dass man sich hier etwas dem Zeitgeist andient, anstelle ein eher eigenständiges Formenspiel zu suchen, ist bedauerlich aber eben auch deutlich risikofreier und damit verständlich. Man wird es nicht ändern können, aber so schlecht sieht es am Ende dann ja doch nicht aus.

Die Ohrpolster des offenen Over-Ear-Kopfhörers tragen immer noch ordentlich auf, die Polsterung ist aber nicht mehr so heimelig weich wie noch beim T 90, sondern eher straff. Mich persönlich stört das eher nicht, weil der Tragekomfort definitiv nicht leidet, die Klangstabilität aber deutlich gewinnt. Das tiefe Eintauchen in Oma Hildes Sofa ist damit endlich gegessen. Das kann man so lassen und es war sogar überfällig. Der Mix aus Microfaser und Alcantara kann genauso gefallen, aber die Fusseln und Krümel haften nun auch am Material wie ausgedörrte Zecken im Blutrausch.

Die Steppnaht ist sauber versteckt, nur das Abnehmen bzw. das Wiederaufstecken der Polster ist nichts für zarte Gemüter, fummelig und mit sehr viel Kraft verbunden. Leider gibt es auch keine Alternativbespannung, mit der man die Klangcharakteristik hätte selbst noch anpassen können. So muss man halt mit dem leben, was man im Original bekommt.

Anschluss

Das Prinzip ist so simpel wie gut, denn Beyerdynamic setzt erfreulicherweise erneut auf ein symmetrisches Kabel, also einen Stecker pro Muschel. Diese 3.5-mm-Buchsen sind recht straff, man sollte die Stecker also wirklich bis zum Anschlag reinschieben, sonst bleibt das Ganze stumm wie ein Fisch. Fehler kann man dabei keine machen, denn nicht nur die Seiten des Bügels sind mit L und R beschriftet, sondern die Stecker sind es auch. Nur sollte man schon genauer hinsehen.

Das Herausführen der Kabel geschieht leicht nach vor geneigt, was kein Beinbruch ist. Als Gamer kann man den Spaß natürlich auch umkehren und das Kabel so besser hinter dem Rücken herumführen. Dabei kann man man einfach die Seiten der Stecker tauschen, wenn man den Kopfhörer andersherum aufsetzt. Außerdem ist das Kabel mit über 3 Metern auch lang und flexibel genug für solcherlei Spielereien. Dem Komfort tut alles keinen Abbruch, egal in welcher Konstellation. Gut auch, dass die Kabel kaum hörbare Geräusche am Kopfhörer erzeugen.

Der Hersteller gibt ein Gewicht von 340 Gramm netto ohne Kabel an, die Laborwaage meint 342,7 Gramm. Damit stimmt endlich mal der Wert eines Herstellers so ziemlich genau mit der Realität überein und wenn ich ehrlich sein soll: das gefühlte Gewicht liegt wegen des wirklich hochkomfortablen Sitzes bei vielleicht der Häfte, je nach Bügelspannung. Das kann man stundenlang auf dem Kopf behalten und vergisst am Ende sogar, dass man Kopfhörer aufhat. Besser geht es eigentlich kaum noch.

Die Tesla-Treiber des Amiron Home

Vergleicht man den Amiron Home mit dem T 90, dann hat sich nicht nur beim Design etwas getan. Auch die Treiber sind noch einmal deutlich überarbeitet worden, was man ja von außen nicht sehen kann. Das Ganze firmiert unter dem Begriff “Tesla”, wobei hier natürlich die Treiber gemeint sind. Was auch abweicht ist der Umstand, dass das T für Tesla nicht mehr in der Produktbezeichnung auftaucht. Die sogenannten Tesla-Treiber definieren sich über eine ganz bestimmte Materialauswahl und natürlich in erster Linie auch über den Aufbau und letztendlich natürlich die Fertigung hier in Deutschland.

Betrachten wir nun die Explosionsgrafik eines der Treiber. Was beim Tesla-Treiber stets auffällt, ist das typische Vollmetall-Gehäuse, womit man etwaige Resonanzen unterdrücken und das Vibrieren bzw. Mitschwingen einzelner Komponenten verhindern möchte. Damit ist dieses akustische Vollmantelgeschoss der Tod jeder dadurch bedingten Klangverfälschung, zumindest in der Theorie. Was die Praxis anbelangt, haben wir diesen Punkt noch vor uns, auch in Form einer neu aufgenommenen Messung, die das noch belegen muss. Die Kalotten bestehen aus einem mehrlagigen Verbundmaterial (Compound), sind durch eine zusätzliche Gewebeschicht zur Reduzierung von Hochton-Resonanzen erweitert worden und münden mittig in den nach hinten ragenden Spulenkörper.

Wo bei normalen Kopfhören in der Mitte dann der übliche Neodym-Magnet innerhalb dieser Spule sitzt und somit auch dessen Größe und damit die Stärke physikalisch limitiert sind, sitzt der Magnet beim Tesla-Treiber außen ringförmig um die Spule herum. Das sorgt für ein deutlich stärkeres Magnetfeld, was natürlich positive Auswirkungen auf die erzielbaren Pegel und die daraus resultierende geringere Klirranfälligkeit hat. Zusätzlich ist das Treibergehäuse des Beyerdynamic Amiron Home jetzt auch rückseitig bedämpft worden.

Bevor wir nun gleich zu den Messungen und dem Sound-Check übergehen, erst einmal noch schnell die obligatorische Tabelle mit den technischen Daten:

Kopfhörer
Treiber 45mm Tesla-Treiber
Impedanz 250 Ohm
Kennempfindlichkeit 102 dB/1 mW bei 500 Hz
Frequenzbereich 5 ~ 40000 Hz (Herstellerangabe)
Klirrfaktor < 0,05%
Schalldruckpegel 102 dB (1 mW / 500 Hz) Kernschalldruckpegel, 125 dB (200 mW / 500 Hz) Maximum
Besonderheiten Over-Ear-Prinzip, offen
Sonstiges
Anschlussart 3.5 mm Klinke, symmetrischer Einzelanschluss pro Muschel, 3,1 Meter Kabel
Lautstärkeregler Keiner
Kompatibilität 3,5 mm Klinkenausgänge mit höherer Leistung/Spannung, für hochohmige Kopfhörer geeignet (Gain)
Gewicht 342 Gramm
Abmessungen Keine Angaben
Preis
ab ca. 540 Euro Straßenpreis (599 Euro UVP)

Wie schon die Gigabyte RX Vega 56 Gaming OC , ist auch die Sapphire RX Vega 56 Pulse eher eine Vernunftkarte, jedoch mit völlig anderen Genen ausgestattet. Denn neben der ultrakurzen Platine finden wir hier auch noch einen sehr bemerkenswerten Kühler vor, über den später noch zu sprechen sein wird.

Vapor-Chamber? Genau die gibt es diesen Mal nämlich nicht. Doch interessanterweise geht es auch ohne, wenn man sich nur geschickt genug zu helfen weiß.

Wir wollen auch darauf hinweisen, dass wir die Fotos der Ansichten noch mit dem ersten Sample gemacht haben. Dieses wurde aber nach unseren ersten IR-Messungen durch uns zerlegt, repariert, gegengetestet und auch an Sapphire zurückgeschickt. Die ganzen Benchmarks und neuen IR-Bilder stammen von der Retail-Ersatzkarte. Anzumerken ist, dass die reparierte Karte aus dem bereits vorab veröffentlichten Praxistest “Schleichender Grafik-Plattfuß: Wenn die RMA-Hexe hinterrücks zuschlägt und es (k)einer merkt” und das heutige Retail-Modell absolut identische Ergebnisse lieferten. So dass man davon ausgehen kann, dass allein das Sample einen Schaden hatte, den so merkwürdigerweise keiner vorher bemerkt hatte.

Unboxing, Optik und Haptik

Mit einem Gewicht von nur 938 Gramm ist die Sapphire-Karte erhebliche 700 Gramm leichter als das hauseigene, monströses Schlachtschiff RX Vega 64 Nitro. Auch bei den Maßen würde etwas gehungert und es verbleiben nur 28,2 cm Einbaulänge (Außenfläche Slotblende bis Ende der Kühlerbdeckung). Mit 11,8 cm Höhe (ab Oberkante Mainboardslot bis Oberseite der Kühlerabdeckung, sowie einer Dicke von 4,8 cm von der Platine bis zur Front der Kühlerabdeckung, ergibt sich so das Bild einer schön kompakten Karte.

Die beiden Lüfter mit einem Rotorblattdurchmesser von je 9,5 cm sitzen in einer Öffnung mit 9,8cm Durchmesser. Insgesamt 9 Rotorblätter pro Lüfter sorgen mit ihrer speziellen Form vor allem für Airflow und Verwirbelungen und weniger für statischen Druck. Dies sollte dem Kühlkonzept durchaus hilfreich entgegenkommen.

Wir sehen eine ultrakurze-Platine, die auch einer RX Vega 56 Nano alle Ehre gemacht hätte und einen Kühler in voller Länge. Für die Kühlung ist so ein platinenfreies Durchluftsystem natürlich ein Idealfall, wie wir später noch sehen werden. Immerhin sollte man wenigstens noch 5 mm für den rückseitigen Aufbau einplanen, was bei einigen Mainboards durchaus schon zu Problemen führen kann, wenn Kühlkörper zu eng am Slot sitzen oder aber der CPU-Kühler extrem groß ausfällt.

Interessant ist auch der zweite, separat zwischen Platine und großem Kühlkörper sitzende Lamellenkühlkörper mit eigener Heatpipe. Dieses Teil kühlt den Stabilisierungsframe und damit auch die Spannungswandler. Smarte Idee, wie man später noch sehen wird!

Man sieht an der Unterseite der Karte bereits deutlich, dass Sapphire wie so viele in dieser Leistungsklasse auf vertikal ausgeführte Lamellen setzt. Bei diesem Durchpustefix hat diese Lösung kaum Nachteile, im Gegenteil.

Auch die Oberseite zeigt deutlich, wie kurz die Platine wirklich ist. Die beiden externen 8-Pin Spannungsversorgungsanschlüsse liegen noch vor der Kartenmitte. Eine RGB-Beballerung für Kevin-Klaus’ Augen-Wellness findet man hingegen nicht und wenn ich ehrlich sein soll: vermisst habe ich sie nicht wirklich. Der DIP-Schalter für die beiden BIOS-Varianten setzt an der gewohnten Stelle.

Das geschlossene Ende der Karte zeigt nichts, aber auch gar nichts. Die geschlossene Kühler-Deko verkleidet sogar die Enden der vier dicken 8mm-Heatpipes. Züchtiger Langrock also, kein Mini-Röckchen mit oben freiliegeder Speckrolle.

Die Slotblende ist insofern hochinteressant, als dass sie nur noch vier anstelle der fünf Anschlüsse der Referenzkarte aufweist. Ein HDMI-2.0-Anschluss und dreimal DisplayPort 1.4 stehen dem Anwender zur Verfügung. Auf den älteren DVI-Ausgang hat man gleich ganz verzichtet. Gut, irgendwann muss eben auch mal Schluss sein.

Abschließend werfen wir noch einen ersten Blick auf die technischen Daten. Sapphire bietet ein Dual-BIOS mit 2-Schaltstufen am DIP-Schalter und schreibt dazu selbst in den Specs:

AMDs Guidelines für die Taktfrequenzen folgend, hat man den maximalen Turbo-Takt allerdings um 100 MHz angehoben, so dass die angezeigte MHz-Zahl von den Specs abweicht, warum auch immer.

Verglichen mit den relevanten Referenzkarten sieht dies dann so aus (die GeForce GTX 1070 haben wir bewusst nicht verwendet, da die übertaktete RX Vega56 oft deutlich schneller agiert):

Modell Radeon
RX Vega64
Reference
Sapphire
RX Vega56
Pulse
Radeon
RX Vega56
Reference
GeForce
GTX 1070 Ti
Geforce
GTX 1080
FE
GPU Vega 10 Vega 10 Vega 10 GP104 GP104
Chipgröße 484 mm² 484 mm² 484 mm² 314 mm² 314 mm²
Transistoren 12.5 Mrd. 12.5 Mrd. 12.5 Mrd. 7,2 Mrd. 7,2 Mrd.
GPU-Basistakt/
Boost-Takt
1274 MHz
1546 MHz
1275 MHz
1590 MHz
1156 MHz
1471 MHz
1607 MHz
1683 MHz
1607 MHz
1733 MHz
Shader/SIMD 4096/64 3585/56 3585/56 2432/19 2560/20
Textur-Einheiten/
ROPS
256
64
224
64
224
64
152
64
160
64
Pixel-Füllrate
99 GPix/s 102 GPix/s 94 GPix/s 108 GPix/s 114 GPix/s
Textur-Füllrate 396 GTex/s 356 GTex/s 330 GTex/s 244 GTex/s 257 GTex/s
Speicheranbindung 2048 Bit 2048 Bit 2048 Bit 256 Bit 256 Bit
Speichertyp HBM2 HBM2 HBM2 GDDR5 GDDR5X
Speicherbandbreite
484 GB/s 410 GB/s 410 GB/s 256 GB/s 320 GB/s
Speichertakt
1,9 Gbps 1,6 Gbps 1,6 Gbps 8 Gbps 10 Gbps
Speicherausbau
8 GB 8 GB 8 GB 8 GB 8 GB
DX Feature-Level 12_1 12_1 12_1 12_1 12_1
PCIe-Buchsen 2 × 8-Pin 2x 8 Pin 2 × 8-Pin 1x 8-Pin 1x 8-Pin
TBP 295 Watt 265 Watt 210 Watt 180 Watt 180 Watt

Testsystem und Messmethoden

Das neue Testsystem und die -methodik haben wir im Grundlagenartikel “So testen wir Grafikkarten, Stand Februar 2017” (Englisch: “How We Test Graphics Cards“) bereits sehr ausführlich beschrieben und verweisen deshalb der Einfachheit halber jetzt nur noch auf diese detaillierte Schilderung. Wer also alles noch einmal ganz genau nachlesen möchte, ist dazu gern eingeladen. Allerdings haben wir CPU und Kühlung erneut verbessert, um für diese schnelle Karte mögliche CPU-Flaschenhälse weitgehend auszuschließen.

Interessierten bietet die Zusammenfassung in Tabellenform schnell noch einen kurzen Überblick:

Testsysteme und Messräume
Hardware:
Intel Core i7-6900K @4,3 GHz
MSI X99S XPower Gaming Titanium
G.Skill TridentZ DDR4 3600
1x 1 TByte Toshiba OCZ RD400 (M.2, System SSD)
2x 960 GByte Toshiba OCZ TR150 (Storage, Images)
Be Quiet Dark Power Pro 11, 850-Watt-Netzteil
Kühlung:
Alphacool Eisblock XPX
5x Be Quiet! Silent Wings 3 PWM (Closed Case Simulation)
Thermal Grizzly Kryonaut (für Kühlerwechsel)
Gehäuse:
Lian Li PC-T70 mit Erweiterungskit und Modifikationen
Modi: Open Benchtable, Closed Case
Monitor: Eizo EV3237-BK
Leistungsaufnahme:
berührungslose Gleichstrommessung am PCIe-Slot (Riser-Card)
berührungslose Gleichstrommessung an der externen PCIe-Stromversorgung
direkte Spannungsmessung an den jeweiligen Zuführungen und am Netzteil
2x Rohde & Schwarz HMO 3054, 500 MHz Mehrkanal-Oszillograph mit Speicherfunktion
4x Rohde & Schwarz HZO50, Stromzangenadapter (1 mA bis 30 A, 100 KHz, DC)
4x Rohde & Schwarz HZ355, Tastteiler (10:1, 500 MHz)
1x Rohde & Schwarz HMC 8012, Digitalmultimeter mit Speicherfunktion
Thermografie:
Optris PI640, Infrarotkamera
PI Connect Auswertungssoftware mit Profilen
Akustik:
NTI Audio M2211 (mit Kalibrierungsdatei)
Steinberg UR12 (mit Phantomspeisung für die Mikrofone)
Creative X7, Smaart v.7
eigener reflexionsarmer Messraum, 3,5 x 1,8 x 2,2 m (LxTxH)
Axialmessungen, lotrecht zur Mitte der Schallquelle(n), Messabstand 50 cm
Geräuschentwicklung in dBA (Slow) als RTA-Messung
Frequenzspektrum als Grafik
Betriebssystem Windows 10 Pro (Creators Update, alle Updates)
Radeon Software Adrenalin (17.12.2, Stand Dezember 2017)

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Grafikkarten Review stehen, das tut es aber nicht. Sicher, man hätte es veröffentlichen und so tun können, als hätte man nichts bemerkt. So wie wohl alle, die diese in Rotation befindliche Grafikkarte bereits vor mir getestet hatten, nur bringt das am Ende eben keinen weiter. Den Leser nicht, weil er sich glatt verarscht vorkommen muss, den Redakteur nicht, weil er wider besseren Gewissens schreibt (dafür aber bequem den Artikelplan einhält) und auch den Hersteller nicht, der im konkreten Fall eigentlich auch nichts dafür kann, aber erst mal doof dasteht.

Die gesamte Industrie setzt bei so komplexen Dingen, wie es eine Grafikkarte nun mal ist, nämlich auf viele zugelieferte Teile anderer OEM, die im Detail alle gar nicht so einfach im laufenden Prozess zu prüfen sind. Es ist am Ende also eine kausale Kette, die ich mal aufgedröselt habe um zu erklären, was so alles schief gehen kann und warum man es als Laie manchmal so schwer hat. Vorab geht mein Dank auch an Sapphire und deren HQ, die fleißig mit gegengetestet haben. Und ja, bevor ich es vergesse: die Siegel waren unbeschädigt.

Konkret geht es heute um eine Sapphire RX Vega56 Pulse, aber es hätte eigentlich auch jedes andere Modell eines beliebigen Herstellers sein können. Als Tester, der bereits unzählige Vega-Karten in der Hand hatte, wird man aber schnell misstrauisch, wenn dann doch etwas vom Erfahrungsbild abweicht und einen Tacken lauter, wärmer und am Schluss auch langsamer läuft, als man es erwartet hätte.Und wenn es auch nur minimal ist, denn sie lief ja (erst einmal).

So auch die Pulse, der man nun unterstellen könnte, es wäre nur der Low-Cost-Abklatsch der Nitro, um Sapphire die Kohle für die teure Vapor-Chamber und ein größeres PCB zu sparen. Doch das wäre viel zu kurz gehupft, denn der später natürlich noch folgende Testbericht wird auch zeigen, dass man auf so eine Kammer durchaus verzichten kann, wenn der Grips der Ingenieure nur mal ordentlich in Rotation kommt. Es geht durchaus auch anders, doch ich schweife schon wieder ab und spoilern ist fies.

Die Symptome

Was genau ist eigentlich passiert? Da ich die Karten prinzipiell erst schlachte, nachdem ich alle Benchmarks abgeschlossen habe, fiel mir am Anfang nur auf, dass die Karte etwas langsamer lief, als eine vergleichbare Karte eines Mitbewerbers unter identischen Voraussetzungen. Die akustische Untermalung war zwar ebenfalls nicht ganz wegzudiskutieren, aber eben auch nicht so schlimm, als dass man auf einen Cost-Down-Effekt durch einen einfacheren Kühler hätte tippen können. Ergo ist man erst einmal enttäuscht.

Der Kunde wird somit sicher meinen, das Produkt ist Mist, falls er denn überhaupt irgendwelche Vergleichsmöglichkeiten hatte. Interessanterweise lagen die GPU-Temperaturen gar nicht so extrem hoch (wohl aber die der Platine unterm Package), allerdings hatten da auch schon die Lüfter bereits einen ordentlichen Hüftschwung drauf. Wir sehen links die getestete Karte mit Plattfuß und rechts das funktionierende Gegenstück:

Akustisch wird aus dem durchaus akzeptables Abendwindchen ein sibirischer Schneesturm, denn auch ca. 300 U/min mehr unter maximaler Volllast fallen eigentlich auf. Die Specs schreiben von 1600 U/min Maximaldrehzahlen laut BIOS. Wenn man die in der Praxis sogar bereits nach 5 Minuten und nur beim einfachen Zocken erreicht, sollte man definitiv misstrauisch werden! Lüfterprofile können grausam, aber eben auch geschwätzig sein und reichlich 2 dB(A) sind schon eine kleine akustische Galaxie.

Ursachenforschung: die Karte wird zerlegt

Was jetzt kommt? Richtig, das gern genommene Schlachtfest! Ich habe die Benchmarks nämlich fairerweise abgebrochen und die Karte erst einmal vorsichtig zerlegt. Das nachfolgende Bild zeigt zunächst das Package mit Interposer, CPU und HBM2, sowie einer recht viskose Wärmeleitpaste:

Es sieht sogar ein Laie, dass der Auftrag nicht gleichmäßig ist, auch wenn natürlich die Abrisspuren, die beim Trennen von Package und Heatsink immer entstehen, das Ganze etwas verbergen. Normalerweise findet man an den Stellen, wo hier der Auftrag dünner ist bzw. ganz fehlt, die Paste dann am Gegenstück, so dass es in der Summe schon so hinkommt. Zur besseren Übersicht habe ich das Foto des Heatsinks mal gespiegelt:

Das deckt sich eben nicht alles, allerdings das auffällige Fehlerbild um so mehr. Was man noch erkennen kann, sind leichte Verunreinigungen, sowie partielle Flächen, auf denen gar keine Paste ist. Projiziert man nun beide Bilder mal geschickt übereinander, sieht man es sogar noch deutlicher:

Dass dies so nicht optimal funktionieren kann und auch die Lüfter mehr zu tun haben, als sie es von Haus aus müssten, ist natürlich logisch. Ich habe mit Sapphire telefoniert und Arbeit verteilt. Man hat im Headquarter Retail-Karten gegengetestet und an der gleichen Stelle wie ich den Hotspot gemessen. Der wiederum lag bei ihnen (und bei mir nach der Reparatur der defekten Karte) an einer anderen Stelle und deutlich niedriger. Das Resultat sieht man ja oben in den Thermografiebildern sehr deutlich.

Ich vermute mal, dass der Kühler-OEM gediegen geschlampt hat. Der Heatsink dürfte nach dem Planschleifen nicht vollständig gereinigt worden sein. Nur kann das Sapphire dann beim Zusammensetzen sicher gar nicht sehen, weil die Paste bereits vorab beim OEM über den Schmand appliziert wurde. Verdeckter Schaden also. Kann passieren, sollte es aber nicht. Gereinigt sieht der Kühler dann übrigens so aus:

Für das Qualitätsmanagement ist so ein Fall schwer zu erkennen, für den Kunden erst recht. Allerdings lohnt es sich immer, auch mal misstrauisch auf den Herzschlag des neuen Produktes zu hören und mit den Ergebnissen von Testberichten zu vergleichen, die etwas mehr in die Tiefe gehen. Bunte Benchmarkbalken helfen da oft kaum weiter, Messdaten schon. Es liegt mir fern, hier Kollegenschelte zu betreiben, aber so ein Teil kommentarlos weiterzuschicken ist schon etwas sportlich, denn man hätte es bemerken müssen.

Der Test der funktionierenden Karte folgt natürlich in Kürze auch noch, Sapphire hat ja auch so etwas wie ein Warenlager. Man darf also gespannt sein, was dieser vermeintliche Low-Cost-Kampfzwerg wirklich draufhat. Das Warten lohnt sich garantiert und ich teste dann auch keinen Wanderpokal mehr, sondern das, was ich am liebsten habe: gute Lagerware!

Wir haben es als (ab)schreibende Zunft auf den ersten Blick schon echt nicht einfach. Die Fußball-WM schleppt sich so dahin und wird nonchalant zum reinen Last-Minute-Schland-Event, das geliebte, mediale Sommerloch ist mittlerweile so groß wie der Bodensee, die Nerven liegen allerorts blank und so manch einer ist es dann nach dem Urlaub auch. Die Folgen dieses Info-Nichts(es) sind klar definiert: man stürzt sich allerorts und medienübergreifend, da schließe ich mich gar nicht aus, auf jeden noch so belanglosen Fitzelfatz, der auch nur annähernd die grüne Farbe der Saison trägt (und wenn dafür sogar die unergründlichen Tiefen irgendeines Forums herhalten müssen).

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Wer sich einmal an ein XX(X)L-Mousepad mit, sagen wir mal, mindestens 80 x 30 oder 90 x 40 cm gewöhnt hat, den Komfort faktisch nicht mehr vorhandener Ränder schätzen gelernt hat und zudem glücklich ist, dass der Tastenmechaniker nicht mehr so laut bis auf die Grundmauern durchschlägt, der wird nie wieder etwas anderes haben wollen. Dumm nur, dass all diese tollen Produkte eigentlich reine Verbrauchsgegenstände sind, deren Verfallsdatum beim Kauf bereits mit im Lieferumfang enthalten und eingepreist ist.

Schön, einfach nur abgeklebte Ecken muss man auch nicht mehr haben, das dröselt sich fixer auf, als Chantal-Cheyenne Mops sagen kann. Aber gibt es beim Materialmix aus textiler Oberfläche und Gummiunterzieher wirklich so gravierende Unterschiede? Auslöser für diesen heutigen Verbrauchsartikel (Achtung Wortspielkasse) war mein geliebtes grünes Mousepad, das ich, entgegen der irrigen Annahme, Redakteure bekämen eh alles geschenkt, vor einem Jahr für ca. 40 Euro selbst gekauft habe.

Der beworbene “Superstitch”, also die säuberlich mit dünnstem Faden umgarnten Kanten, sind mittlerweile mehr als nur fadenscheinig und der freie Blick auf den Schaumgummi samt sich verabschiedendem Aufdruck auf dem textilen Überzieher bedeutet letztendlich nichts anderes, als dass mal wieder der gezielte Wurf in die Restmüll-Tonne ansteht. Schade ums Pad und schade auch ums Geld. Also quasi von der Geldverbrennung in die Müllverbrennung. Da hat der Ausdruck, dass etwas abgeraucht sei, doch gleich noch einen viel tieferen Sinn.

“Markenware”? Abnutzung nach nur 12 Monaten. Es kostet aber immerhin fast das Dreifache.

So, da steht jetzt die Frage im Raum, durch was ich meine geliebte Unterlage ersetze. Noch einmal die Textil-gummierte Edelklasse im teuren Corporate-Identity-Style oder mal was vom China-Dealer aus dem Fernen Osten? Dank Amazon gibt es die Erzeugnisse fernöstlicher Gummipressen ja auch mit Mehrwertsteuer und Rücksenderecht. Was also lag näher, ohne Druck und Risiko drei solcher Konfuzius-Gedächtnismatten zu bestellen? Stopp, warum aber eigentlich drei? Es ist einfach zu beantworten, denn ich habe erneut in ungefähr den Geldbetrag rausgehauen, denn ich letztes Jahr schon in die gelabelte Destop-Wellness investiert hatte. Die Quelle aller drei Matten ist übrigens Jialong auf Amazon , aber das hätte auch eine andere Firma sein können. Der Ursprung ist am Ende stets derselbe.

Händler gibt es wie Sand am Meer, Gummimatten auch. Die (nicht nur zufällige) Ähnlichkeit vieler Produkte führen spurenmäßig übrigens fast alle zu einem großen OEM: Aukey. Egal, was auf vielen Matten draufsteht, das Grundprinzip, die Materialien und die Verarbeitung sind weitgehend identisch. Bei Aukey ist das angebotene Produkt jedoch nur im heimeligen Friedhofs-Schwarz zu haben. Nichts gegen Gothic-Style, aber da fehlt doch was. Doch warum können die Anbieter ihre Produkte so viel günstiger unters Volk bringen als der vermeintliche Markenhersteller? Einerseits verlangt Letzterer natürlich auch Tribut für sein Logo und den Namen, klar. Aber auch qualitativ sollte da noch gehörig Luft dazwischen liegen. Oder etwa doch nicht?

Hands-On- und Nose-On-Test

Doch was taugt die Matte der sieben Köstlichkeiten (Optik, Haptik, Geruch, Spielbarkeit, Aufdruck, Umbördelung, Haltbarkeit)? Nach dem Auspacken erfolgte erst mal der obligatorische Geruchstest. Es roch dezent nach Crocs, aber beileibe nicht nach einem chemischen Großangriff auf die leidgeprüften Schleimhäute. Meine Schuhsohlen vom Italiener rochen am ersten Tag auch nicht wirklich anders. Der vornehme Mief verfliegt aber im Nu, das passt also. Die Rutschfestigkeit stimmt und ein Schmiertest auf einer hellen Fläche ergab keinerlei Bremsstreifen. Auch das geht also durchaus in Ordnung

Gummiunterseiten der Billig-Pads. Simpel, aber rutschfest.

Spielen sollte man auch können und lustigerweise war der zurückzulegende Weg für die UHD-Bildschirmdiagonale auf den neuen Pads mit Referenz-Maus und -Auflösung absolut identisch mit dem, was ich noch auf dem Marken-Pad ermittelt hatte. Zufall oder gleiche Oberfläche? Als Supplier kauft man ja seine Materialien auch irgendwo ein und solche Textilien sind auch kein Hexenwerk.

Natürlich kann ich wir jetzt nicht wieder ein volles Jahr warten, nur um den Test mit dem 12-Monats-Ergbebnis zu schreiben, werde aber nach einem Jahr mit Sicherheit wieder kurz berichten, was sich an der Günstig-Front Neues getan hat. Vorerst nutze ich einen scharfkantigen Metallwürfel und lasse ihn gezielt aufs Pad fallen. Wenn das Eckige nur stark genug aufs Abgerundete trifft, platzt irgendwann die Naht. Erwartungsgemäß. Was nämlich auf den ersten Blick sehr ähnlich aussieht, entpuppt sich schnell als breiteres Band anstelle einzelnen dünner Fäden (siehe Bild unten). Das muss jetzt beim Abrieb noch nicht einmal nachteilig sein, bei partiellen Schäden wie unserem ist aber eine größere Fläche betroffen.

 

Mutwillig zerstört. Was die Bürste nicht schafft, packt eine scharfe Kante im freien Fall.

Wir können natürlich keinen wirklichen, normgerechten Materialtest machen, aber auch beim Test des Aufdrucks mit Seife und Wurzelbürste war hinterher alles noch im grünen Bereich. Die Aufdrucke glänzten ja auch vorher schon nicht gerade mit blendender Farbintensität, büßten aber das, was dann doch da war, auch nicht ein. Egal ob Handwaschbürste oder Waschmaschine im Beutel bei 30°C – die Frisur saß und sitzt. Damit war dieser Kauf zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht für den Allerwertesten und ich habe sogar drei große Pads zum Wechseln, je nach Stimmungslage.

Der Druck ist nicht farbintensiv, geht aber gerade so

Gaming-Table mit und ohne Pads bzw. Spielergarnitur

Einmal Tisch mit ohne alles bitte!

Die Weltkarte ist auch nicht zu verachten.

Mal zwischendurch ein paar Knackwürste… #metoo

Und zum Ende die Erde, die keine Scheibe oder Kugel ist, sondern ein Pad. Ich hab’s doch immer schon gewusst.

Wer Appetit bekommen hat, hier ist noch mal der Link. Am Ende kann man sich aber wohl wirklich den Anbieter mit dem kleinsten Preis aussuchen. Allerdings ist für Prime-Kunden der Weg über diesen Service am einfachsten und sichersten, denn man weiß ja nie, irgendwas ist ja irgendwie immer. Und nein, es ist auch kein Affiliate-Link, wie jeder selbst nachprüfen kann. Nennen wir es besser Zufalls-Fund und Neugier.

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