MSI GeForce RTX 2080 Gaming X Trio im Test – Leise, schnell, bunt, kühl und schwer | igorsLAB

Der Fan-Stopp funktioniert, allerdings löst die Karte ab und zu den Startimpuls doppelt aus, was man auch schön an den Kurven erkennen kann. Dreht man das Gebläse manuell beim maximalen OC auf 100%, dann fallen die Temperaturen auf ca. 52°C. Dies ist dann allerdings mehr als nur leicht hörbar, denn es ist schlichtweg laut. Aber das macht ja auch niemand. Die Lüfter sind im Normalmodus leiser als bei so mancher Mitbewerber-Karte, trotz der guten Kühlperformance.

MSI nutzt übrigens, wie die Founders Edition auch, die variable Lüftersteuerung mit zwei unterschiedlichen Profilen für die drei Lüfter (1 + 2), so dass wir die höheren Drehzahlwerte ausgelesen haben.

Auch beim Stresstest bleibt die Karte mit diesen Drehzahlen schön leise.

 

Betrachten wir die Messwerte noch einmal im direkten Vergleich zur Founders Edition als tabellarische Auflistung:

MSI RTX 2080
Gaming X Trio
Nvidia GeForce RTX 2080
Founders Edition
Lüfterdrehzahlen Open Benchtable Maximum 1380 U/min (Gaming, Peak) 1907 U/min (Gaming, Peak)
Lüfterdrehzahlen Open Benchtable Average 1359 U/min (aufgewärmt) 1887 U/min (aufgewärmt)
Lüfterdrehzahlen Closed Case Maximum 1528 U/min (Gaming, Peak) 1959 U/min (Gaming, Peak)
Lüfterdrehzahlen Closed Case Average 1507 U/min (aufgewärmt) 1942 (aufgewärmt)
Geräuschemission (Luft) Average 37,9 dB(A), Closed Case (Peak) 39,6 dB(A), Closed Case
Geräuschemission (Luft) Idle Fan-Stopp 31,3 dB(A)
Klangcharakteristik / Höreindruck rauschend, leichte Motorgeräusche eher rauschend, kaum tieferfrequente Anteile
Spulenfiepen/elektrische Geräusche leicht wahrnehmbar, nur bei hohen FPS-Zahlen und Lastwechseln gering, nur bei sehr hohen FPS-Zahlen und Lastwechseln

 

Sound-Spektrum

Die gemessenen 37.9 dB(A) basieren auf den gemessenen 1507 U/min im geschlossenen Gehäuse. Wir haben im Messraum die gleiche Gaming-Last am offenen Aufbau angelegt, die Lüfter jedoch auf ca. 1500 U/min fest eingestellt, um diesen Wert exakt nachstellen zu können. Das Ergebnis liegt unter dem Level der Founders Edition, wobei die Kühlung bei höherer Leistungsaufnahme sogar deutlich besser ausfällt.

Die Klangkulisse ist vorhanden, aber angenehm zurückhaltend. Man kann zum Rauschen auch leichte Motorgeräusche wahrnehmen und messen (siehe Peak auf der Spektralanalyse oben). Das Rauschen kommt von den Verwirbelungen der Rotorblätter und bleibt trotz allem noch akzeptabel, wenn man die fast 280 Watt im Hinterkopf behält, die hier fachgerecht und relativ leise als Abwärme wieder entsorgt werden müssen

 


Kommentare (48)

  • Lucky Luke schrieb am
    Heutzutage gibt es schon richtig inovative Waffen mit IFS (intiligent fire solution), wo ein Treffer auf 2000m kein Problem sind. Aber dennoch auch die alten Büchsen haben ihren Charme und alt muss nicht schlecht sein ;)
  • Igor Wallossek schrieb am
    AK47 und Makarov. Wobei sich bei Letzterer die 9mm wohl eher auf die handgeschmiedeten Spaltmaße bezogen. Geschossen hat der Prügel selbst total verdreckt noch, aber die Frage war echt, wohin. Meine Uralt-Kalaschnikow war durchaus brauchbar. Zumindest bie ca. 300 Meter. Wir hatten beim Waffenmeister die Möglichkeit, die Teile auch mal einzuspannen und das Streubild auszuwerten. Je älter das Dienstjahr, umso besser die zugeteilte Waffe :D
  • Besterino schrieb am
    Not bad. Ich hab's nur zur goldenen mit dem G3 und der P1 geschafft. Die beste Trefferquote mit der Pistole hatte man allerdings, wenn man sie in Einzelteilen wirft...
  • Igor Wallossek schrieb am
    Schützenschnur samt 2 Eicheln mit AK47. Gut, ist 35 Jahre her. Aber so eine tindernde Spam-Schleuder treffe ich sicher noch. Das verlernt man nicht. :D
  • Laberlohe schrieb am
    Argh. Jetzt habe ich Kopfkino: Cheffe mit BFG im Anschlag wie er Nachbars Schnurri hinterherjagt und sie (ihn?) mit einem dezenten "MIEZ-MIEZ!!!!" versucht zum anhalten zu bewegen.

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