Nvidia GeForce RTX 2060 FE im Test – setzt diese Karte neue Maßstäbe in der Mittelklasse?

Ashes of the Singularity (DX12)

Laut Nvidia ist die GeForce RTX 2060 Founders Edition so konzipiert, dass sie sich als Full-HD-Karte vor allem bei 1920 x 1080 Pixeln eignet. Sie sollte allerdings auch noch bei 2560 x 1440 Pixeln eine solide Leistung erbringen. Also haben wir die Test von Ashes of the Singularity mit dem Crazy Quality Preset durchgeführt, das 4x MSAA und mehrere Ultra-Level-Optionen anwendet. Obwohl das Spiel mehrere Grafik-APIs unterstützt, verwenden wir DirectX 12 für unsere Benchmarks.

Full-HD 1920 x 1080 Pixel

Die GeForce RTX 2060 landet direkt zwischen der GTX 1070 und 1070 Ti. Bemerkenswert ist allerdings, dass die GeForce GTX 1070 und die Radeon RX Vega 56 von AMD quasi gleichauf liegen. Basierend auf dem, was wir über die Leistung der Radeon RX Vega 64 wissen, würde diese Karte in diesem Spiel wohl mindestens die Leistung der GeForce GTX 1070 Ti erreichen und damit der GeForce RTX 2060 voraus sein. Das Flaggschiff von AMD ist aber auch teurer.

Hier noch einmal die Kurvenverläufe aller Einzelkarten im Detail:

 

WQHD 2560 x 1440 Pixel

Die Beibehaltung des Crazy-Presets, wenn wir die Auflösung jetzt auf 2560×1440 Pixel erhöhen, führt natürlich zu einer Beeinträchtigung der Leistung. Dennoch erreicht die GeForce RTX 2060 noch fast 50 FPS. Wenn man die GeForce GTX 1060 6GB als Bezug nähme, wäre das eine Steigerung von 51%. Wir sind jedoch eher geneigt, die 2060 mit der GeForce GTX 1070 von Nvidia zu vergleichen.

Doch selbst dann hat man noch eine 10%igen Steigerung zu verzeichnen. Für die Radeon RX Vega56 gilt das bereits für Full-HD Gesagte in gleichem Maße.

Hier noch einmal die Kurvenverläufe aller Einzelkarten im Detail:

 

 


Kommentare (107)

  • MopsHausen schrieb am
    Dark_Knight hat gesagt
    Das Feature von RTX, das ja an sich sicher gut ist, ist ja auch nicht das Problem was wir im Moment haben. Sobald die Entwickler soweit mit RT eingearbeitet sind, wird es sicher gute Ergebnisse geben. AMD ist ja auch dran RT ein zu binden. Das Problem ist einzig bei nVidia zu suchen, die eine neue Technik verbauen, die noch keiner der Spieleentwickler nutzt bis jetzt. Es wurde aber auf der Gamescon schon groß angekündigt (als wenn es schon nutzbar wäre) und auch mit solchen Marketingsprüchen wie "It just work's" befeuert. Hätte nVidia entweder den Entwicklern (gibt ja genügend nVidia unterstützte Studios) mehr Zeit gegeben (also in dem Fall einfach mal 6 Monate eher die Technik offen gelegt) oder RT mit der nächsten Generation gebracht, dann hätten sicher alle mehr davon gehabt. So zahlt man als RTX Käufer eben ein Feature was zum Launchzeitpunkt gar nicht oder nur bedingt nutzbar war. Und daran hat sich jetzt auch Monate später nichts geändert. Jetzt im neuen Jahr, kommen nach und nach Spiele raus, die die neuen Features nutzen wollen. Aber ob die Umsetzung diesen dann endlich im vernünftigen Rahmen gelingt, steht halt auch noch in den Sternen. Und wenn man dann eine RTX 2060 hat mit nur 6GB VRAM, die aber RTX und/oder DLSS nutzen soll, wird es doch schon eng. Vor allem da ja gerade RTX mehr Leistung kostet und halt auch den VRAM ebenso benötigt. Wird interessant ob die 6GB dann noch ausreichen, oder ob bei RTX On dann einfach Ende mit der doch so guten Leistung der Karte ist.
    Das ist quasi das Henne - Ei Problem das kann man ewig so weiter drehen .
  • Dark_Knight schrieb am
    Das Feature von RTX, das ja an sich sicher gut ist, ist ja auch nicht das Problem was wir im Moment haben. Sobald die Entwickler soweit mit RT eingearbeitet sind, wird es sicher gute Ergebnisse geben. AMD ist ja auch dran RT ein zu binden. Das Problem ist einzig bei nVidia zu suchen, die eine neue Technik verbauen, die noch keiner der Spieleentwickler nutzt bis jetzt. Es wurde aber auf der Gamescon schon groß angekündigt (als wenn es schon nutzbar wäre) und auch mit solchen Marketingsprüchen wie "It just work's" befeuert. Hätte nVidia entweder den Entwicklern (gibt ja genügend nVidia unterstützte Studios) mehr Zeit gegeben (also in dem Fall einfach mal 6 Monate eher die Technik offen gelegt) oder RT mit der nächsten Generation gebracht, dann hätten sicher alle mehr davon gehabt. So zahlt man als RTX Käufer eben ein Feature was zum Launchzeitpunkt gar nicht oder nur bedingt nutzbar war. Und daran hat sich jetzt auch Monate später nichts geändert. Jetzt im neuen Jahr, kommen nach und nach Spiele raus, die die neuen Features nutzen wollen. Aber ob die Umsetzung diesen dann endlich im vernünftigen Rahmen gelingt, steht halt auch noch in den Sternen. Und wenn man dann eine RTX 2060 hat mit nur 6GB VRAM, die aber RTX und/oder DLSS nutzen soll, wird es doch schon eng. Vor allem da ja gerade RTX mehr Leistung kostet und halt auch den VRAM ebenso benötigt. Wird interessant ob die 6GB dann noch ausreichen, oder ob bei RTX On dann einfach Ende mit der doch so guten Leistung der Karte ist.
  • arcDaniel schrieb am
    Ich kann mir gut vorstellen, dass Entwickler begeistert sind. Ich denke eher das Problem ist, dies ist natürlich nicht Nvidia exklusiv, ist, dass der 0815 Gamer für Hardware Features mit zahlt, welcher er nie benutzen wird oder gar kann. Der Falls RTX floppen würde oder kein Spiel, welches mir gefällt, erscheint was die Features nutzt, habe ich definitv zuviel gezahlt (eigentlich auch jetzt schon, Nvidia Steuer....)
  • Igor Wallossek schrieb am
    Beim Gaming, nun ja - erst mal abwarten. Im Pro-Bereich haben die ersten Renderfarmen dicht gemacht und diverse Aktien sind im freien Fall. Es ist wirklich effizienter, am Tag sieben Plots durchzurendern und zu beurteilen, als nach drei Tagen ein Ergebnis zu sehen, zu verwerfen und noch einmal rendern zu lassen. Time is money. Ihr vergesst immer, dass die RTX eigentlich abgespeckte Quadros sind. ich habe in Kanada auch mit einigen Unreal-Machern reden können - die sind alle aus dem Häuschen. Ich bin mir durchaus sicher, dass da noch was geht. Und wenn nicht, geht Jensen :D
  • Railgun schrieb am
    Abwarten, ich denke das raytracing genauso ein Flop wird wie physix...

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