Noblechairs Hero und Footrest: Hoher Komfort trifft Echtleder


Anders als die meisten Gaming-Stühle verzichtet Noblechairs bei dem „Hero“ auf den klassischen Schalensitz, integriert dafür aber einige überaus innovative Komfortfunktionen und setzt (bei den hochpreisigen Modellen) auf Echtleder. Ich habe mir mal angeschaut, was der Hero so zu bieten hat. Und das ganz ohne Helden-Wortspiele.

Noblechairs ist eine der Hausmarken von Pro Gamersware – an denen sich auch der Distributor Caseking beteiligt – und die bereits seit einigen Jahren in dem Stühle-Markt vertreten sind. Mehrere Modelle gibt es in dem Portfolio, von denen der Hero eine andere Designsprache spricht. Ähnlich wie beim GameChanger gibt es im Kopf- bzw. Nackenbereich keine Aussparungen. Die Sitzfläche weist an den Seiten keine übergroßen Erhöhungen auf, die die Beine „stützen“.

So unterschiedlich das Design auch sein mag, der Zusammenbau ist es nicht. Er gleich den anderen Stühlen in meinem Testfeld, die ähnlich wie der Hero, in China gefertigt wurden. Der Trägerfuß, in den die Rolle gesteckt werden, ist aus Aluminiumguss gefertigt, hat ein spürbares Gewicht und trägt zur Stabilität des Stuhls bei. Die geringfügig gummierten Rollen haben weder besondere Design-Elemente, noch heben sie sich funktional hervor. Ein Lock-Mechanismus wie ihn beispielsweise der Sharkoon Skiller SGS4 bietet, fehlt.

Da der Noblechairs Hero in Einzelteilen geliefert wird, erfordert der Zusammenbau einiges an Schraub-Arbeit und gewisses Geschick. Zu zweit funktioniert der Prozess deutlich einfacher und auch schneller. Es ist aber problemlos möglich, den Stuhl auch alleine aufzubauen. Sobald die Mechanik an der Stuhlunterseite angeschraubt ist, kann die Sitzfläche mit den Rollen zusammengesteckt werden. Anschließend nur noch die Rückenlehne mit der besagten Sitzfläche verschrauben – dazu musste ich beide Schwenkhebel vertikal ausrichten und die Rückenlehne dann von oben zwischen die Metallleisten setzen.

 

Alles ein wenig anders

Wie ich bereits erwähnt habe, sind in der Rückenlehne keine Aussparungen für das befestigen einer Nackenstütze oder des Lordose-Kissens vorhanden. Dennoch legt Noblechairs dem Hero beide Kissen bei. Die Nackenstütze bzw. Nackenkissen verfügt über ein Gummiband und wird einfach über den oberen Teil der Rückenlehne gestülpt. Das samt-ähnliche Material fühlt sich sehr edel und angenehm weich an. Allgemein ist das Nackenkissen angenehm weich und meiner Meinung nach eines der besten, wenn nicht gar die beste Kopfstütze im gesamten Testfeld. Hieran dürfen sich die Mitbewerber gern orientieren.

Weniger gut gefällt mir hingegen das Lordose-Kissens: Es ist zwar weich und nachgiebig, hat aber eine Form, bei der ich mich wirklich frage, ob der zuständige Produktmanager es jemals selbst benutzt hat. Platziere ich das Kissen zu nah am der Rückenlehne, fällt es um, sobald ich aufstehe. Vor dem nächsten Platznehmen muss ich es also wieder aufstellen. Platziere ich das Kissen in einem höheren Winkel zur Rückenlehne, rutscht dieses dennoch nach hinten, sobald ich mich im Stuhl zurücklehne. Eine Lösung ist, das Kissen umzudrehen, so dass das Noblechairs-Logo zur Rückenlehne zeigt. Eine andere Lösung ist, auf das Kissen komplett zu verzichten. Und genau das empfehle ich auch, denn der Stuhl bietet eine überaus innovative Möglichkeit, den Rücken zu stützen.

Auf der rechten Seite der Rückenlehne ist ein Drehknauf verbaut, der als Verzierung das Noblechairs-Logo trägt. Drehe ich daran, wird im Innere der Rückenlehne eine Erhebung herausgefahren, die als Lordose-Stütze fungiert und der eigenen Vorliebe nach fein justiert werden kann. Das mitgelieferte Kissen ist somit wirklich komplett unnötig. Die stufenlose Justierung hingegen erlaubt es, den Komfort beim Sitzen UND beim Liegen – ja, der Noblechairs Hero hat eine Liegefunktion – separat den eigenen Wünschen entsprechend anzupassen.

noblechairs Hero Gamingstuhl, schwarz/rot (NBL-HRO-RL-BRD)

  • Edler Gaming- und Bürostuhl von noblechairs
  • Echtlederbezug in Schwarz
  • bequeme Kaltschaumpolsterung
  • hohe Ergonomie dank flexibler Verstellmöglichkeiten
  • 60-mm-Rollen
  • bis 150 kg belastbar
Stand: 17.01.19 08:15
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Kommentare (10)

  • DHAmoKK schrieb am
    Harastuhl soll ganz nett sein, wollte mir auch erst einen zulegen, aber ich bin von dem Konzept mit den zweigeteilten Sitz- und Rückenflächen nicht so ganz überzeugt.
  • Affenzahn schrieb am
    Ich würde mir noch Vergleichstests zu "normalen" Bürostühlen (ohne "gaming" eben) wünschen. Muss kein 1500€ Herman Miller sein, aber es gibt bestimmt auch bis 600€ vernünftige Alternativen mit verstellbarer Lendenstütze, bzw. generell Stützmechanismen die nicht einfach nur ein 08/15 Kissen sind. Ich versteh ja dass die Schalensitze gerade groß in Mode sind weil Streamer XYZ ja auch einen hat und somit vermutlich gut Klicks generieren, aber eine Alternative für alle, deren bessere Hälfte ein Mitspracherecht (Vetorecht wenn man ehrlich ist) hat ist sicher nicht verkehrt. Sedus wäre da z.B. ein Kandidat für.
  • HerrRossi schrieb am
    Super! Hoffentlich ist Akracing kooperativ! Der Vertagear Stuhl sieht auch interessant aus!
  • Jakob Ginzburg schrieb am
    HerrRossi hat gesagt
    @Jakob Ginzburg Ich finde diesen Stuhl sehr interessant: https://geizhals.de/akracing-opal-gamingstuhl-ak-opal-a1920114.html Werdet ihr den auch testen?
    Ich werde eine Anfrage für ein Sample stellen. Aktuell ist der Stuhl noch nicht auf meiner Liste. Dieser hier wird neu ins Testfeld dazukommen: https://www.vertagear.com/products/triigger-line-350-special-edition-gaming-chair
  • DHAmoKK schrieb am
    Ein Freund von mir hat auch den Noblechairs Hero und ist sehr zufrieden mit dem. Vorher hatte er auch nur Billigheimer für maximal 150€ und die sind entsprechend schnell verreckt.

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