Sharkoon Skiller SGS4: Mit Stillstand zum optimalen Gaming-Erlebnis


In mattem Schwarz und knalligem Nvidia-Grün präsentiert sich mir der Skiller SGS4 Gaming-Stuhl von Sharkoon. Mit dem sportlichen Design möchte das Unternehmen in erster Linie die junge Zielgruppe ansprechen. Doch der Stuhl passt auch durchaus in ein modernes Bürogebäude. Ich habe mir angeschaut, worin sich der Skiller SGS4 von anderen Stühlen auf dem Markt unterscheidet.

Der Zusammenbau ähnelt den anderen Stühlen in meinem Testfeld, die in China gefertigt wurden. Es gibt mehrere Einzelteile, die dank der bebilderten Bauanleitung aber angenehm schnell zusammengesteckt und verschraubt sind. Da die Scharniere bereits eingefettet verschickt werden, kann es eventuell zu schmierigen Fingern beim Zusammenbau kommen. Um dem vorzubeugen legt Sharkoon zwei Stoffhandschuhe dem Lieferumfang bei.

Die Verkleidung meines Testmusters ist aus schwarzem Kunststoffleder. Grün tritt nur als Kontur am Rand und an den Nähten als Akzentfarbe in Erscheinung. Sharkoon setzt auf ein Schalensitz-Design und sieht damit überaus sportlich aus. Nackenstütze und Lordose-Kissen sind im Lieferumfang enthalten und werden über ein Gurtsystem zwischen Sitzfläche und Rückenlehne bzw. direkt an der Rückenlehne befestigt.

Tatsächlich ist der Skiller SGS4 eigentlich der einzige Stuhl, der sich für so ziemlich alle Spiele-Szenarien eignet. Sharkoon sentzt nämlich auf Rollen, die temporär oder dauerhaft gegen ein Wegrollen verriegelt werden können. Insbesondere Liebhaber von Rennspiel-Simulation, die auf Pedale und Lenkrad setzen, werden sich über diese Funktion außerordentlich freuen. Und auch mich freut es, über solche kleinen Details zu stolpern. Sie zeigen, dass Produktdesigner und Produktmanager sich mit der Gaming-Thematik auch tatsächlich beschäftigt haben. Ein Anspruch, den jeder Hersteller – nicht nur solche von „Gaming Stühlen“ – an sich selbst haben sollte.

Doch zurück zum Skiller SGS4: Der Trägerfuß, an dem die besagten Rollen angebracht sind, ist aus Aluminiumguss gefertigt und wirkt auch Dank schwarz-matter Lackierung sehr hochwertig. Die Mechanik für die Verstellung der Sitzposition ist aus Metall und unterscheidet sich kaum von anderen Gaming Stühlen, die in Asien produziert werden. Bei den Führungsschienen der Armablagen kommt ebenfalls Metall zum Einsatz. Ansonsten ist die Verkleidung und die Verzier-Elemente aus Kunststoff.

Grundsätzlich macht der Skiller SGS4 einen hochwertigen Eindruck und auch das verwendete Material fühlt sich hochwertig an. Auf der Rückenlehne, in Kopfhöhe, ist das Shakoon-Logo eingestrickt. Darunter ist ein Skiller-Logo und der entsprechende Schriftzug zu finden, ebenfalls gestrickt. Und auch die Rückseite weist ein Shakoon-Logo auf. Der Großteil der Rückenlehne weist eine atmungsaktive Struktur mit kleinen Löchern auf. Der Kopf- und Nackenbereich besteht jedoch aus nicht präpariertem Kunstleder. Auch die Sitzfläche, die für meinen Geschmack eine sehr gute Polsterung hat, setzt ebenfalls auf das atmungsaktive Kunstleder.

Während die Rückenlehne die Feuchtigkeit (meistens Schweiß oder Tränen) gut abführt und am Rücken nicht kleben bleibt – dieses „Problem“ bestand bei dem Corsair Warrior (zum Test) – braucht die Sitzfläche für diese Aufgabe etwas länger. Wer sich beispielsweise nach dem Duschen auf den Skiller SGS4 setzt, wird das feststellen.

Sharkoon Skiller SGS4 Gamingstuhl, schwarz

Sharkoon Skiller SGS4 Gamingstuhl, schwarz
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Kommentare (6)

  • swatcher1 schrieb am
    Igor Wallossek hat gesagt
    Man merkt es dem Schaumstoff durchaus an, wenn er billig ist, aber leider fehlen alle Herstellerangaben und Langzeitbelastungstests sind technisch nicht einfach umsetzbar. :(
    Ja, ich dachte mir eigentlich, dass es so "einfach" nicht sein wird. ;-( Glaubst Du ein kurzer Abschnitt "Eindruck der Polsterung" würde vielleicht Sinn machen? Besser persönliche Wahrnehmung als gar nichts zu diesem Thema. Und zur Belastbarkeit wäre vielleicht eine Art von Presse / pressen des Materials mit Beobachtung ob das Material wieder in Ausgangslage zurückkehrt / wie lange es dauert oder sowas... *hm* Ist aber sicher zu kurz gedacht und ggf. nicht sinnvoll dann vergleichbar. =(
  • Igor Wallossek schrieb am
    Man merkt es dem Schaumstoff durchaus an, wenn er billig ist, aber leider fehlen alle Herstellerangaben und Langzeitbelastungstests sind technisch nicht einfach umsetzbar. :(
  • swatcher1 schrieb am
    Bei den meisten "günstigeren" Stühlen (unter 200Eu) ist das Polstermaterial für den Sitzbereich schnell plattgesessen (unter 100Eu dann gern auch mal innerhalb weniger Wochen xD). Ich würde daher - als Nichtraucher xD - eine Bewertung diesbzgl. definitiv mit höherer Prio einsortieren wie den Brenntest...
  • Bas3s3to schrieb am
    Finde den Testbericht sehr gut. Sowohl die Eigenschaft der Kissen, der Optik, der Sitzfläche und auch der Rückenlehne ist immer abhängig vom persönlichen Empfinden. Der eine hat lieber weniger Polsterung und der andere kann gar nicht genug Polsterung haben. Die feststellbaren Rollen sind sehr gut. Sieht man leider nicht oft oder nur als Sonderzubehör. Kann nur nicht verstehen, warum nicht mehr Hersteller ihre Stühle mit feststellbaren Rollen verkaufen. Bei einem Onlinehändler für Office- und Gamingstühle kostet ein Satz normaler Ersatzrollen 30€. Der Satz mit feststellbaren Rollen 35€. Bei Stühlen in der Preisklasse 300€ und aufwärts sollten die Hersteller schon darüber nachdenken standardmäßig einen solchen Satz anstelle der Standardrollen zu verwenden, da der Komfort und die Sicherheit durch die Feststellfunktion deutlich gesteigert wird. Wenn diese Testreihe fortgesetzt werden sollte, könnte ja auch ein Stuhl mit integrierter Lordosenstütze getestet werden. Eine Fortsetzung würde ich mir jedenfalls wünschen, da es doch mittlerweile eine ganze Menge Produkte in diesem Bereich gibt.
  • Igor Wallossek schrieb am
    Könnten. Den Rest des Kommentars mit dem geöffnet hat der PASTOR rausgeschnitten. :D

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