Erste Details zu Intels neuer CPU-Architektur Sunny Cove

Intel plant, noch 2019 eine neue CPU-Architektur mit dem Namen Sunny Cove auf den Markt bringen, die sowohl für Data-Center, als auch Gamer geeignet sein soll. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen sowohl die Latenzen als auch die Parallelisierung verbessert werden. Sunny Cove wird also in Intels Core Prozessoren als auch in Intels Xeons arbeiten. Die Prozessoren sollen in 10nm gefertigt werden und den Grundstein für Weiterentwicklungen legen.

Sunny Cove ist dabei nur der Codename für die eigentlichen CPU. Der gesamte Chip, zumeist mit einer integrierten Grafikeinheit kombiniert, trägt den Codenamen Ice Lake. Die Leistung soll durch die angesprochene Reduzierung der Latenzen über neue Algorithmen sowie durch größere Caches und neue Befehlssatzerweiterung verbessert werden.

Beim Packen und Entpacken von verschlüsselten Datenpaketen sollen Vector-AES sowie SHA-NI helfen. Dabei soll die Leistung um 75% mit einer Ice Lake-U Plattform gegenüber dem Vorgänger steigen.

Intel hat, um die Leistung zu verbessern, dabei an wesentlichen Schrauben gedreht. Der L1-Cache wurde von 32 auf 48KByte erweitert. Die Loads und Stores pro Takt haben sich im Vergleich zu Sky Lake verdoppelt und sind nun zweimal pro Takt möglich. Es soll auch der L2-Cache vergrößert worden sein. Informationen dazu gibt es aber noch nicht. Dies trifft ebenso für den TLB-Puffer zu.

Es stehen nun 5 statt 4 Allokatoren sowie 10 statt 8 Ports und 4 statt 3 Adressgeneratoren zur Verfügung. Wieviel Performance diese ganzen Änderungen letztendlich bringen werden, hängt stark von der Anwendung und den final erreichbaren Taktraten ab.

Zudem soll Sunny Cove Maßnahmen gegen Seitenkanal-Angriffe durch Spectre-Varianten und hardwareseitiges L1TF bereits in der Hardware enthalten.

In Intels Roadmap sind als Weiterentwicklung Willow Cove und Golden Cove als direkte Nachfolger angekündigt.

 

Quelle: Intel


Kommentare (18)

  • young80 schrieb am
    nice
  • Klaus-8088 schrieb am
    Hallo young80! Kurz gesagt, nein, als JBOD im Miditower. Da mein PC nur privat benutzt wird, reicht mir eine händische Spiegelung meiner Daten vollkommen aus und die Geschwindigkeit ebenfalls. Habe aber reichlich Erfahrung überwiegend mit RAID5 und RAID1 Systemen im Umfeld mit Sun Microsystems und Solaris eigenem SDS Softwareraid und Veritas Volume Manager, sowie Hardware Raids in verschiedenen Serverräumen und RZ-Umfeld. Das Replacement von Hdds im laufenden Betrieb war tägliche Routine und sicher. Die Toshibas laufen seit einigen Jahren problemlos. Sind auch noch einige Hitachis mit 2TB in Betrieb und zuverlässig. Alle Platten laufen aber nur bei Bedarf, bis auf eine Toshiba mit 3TB, die permant zur Unterstützung der SSD läuft mit ca. 1100 Tagen und ca. 2800 Starts ..... Holzklopf ;-)
  • Klaus-8088 schrieb am
    young80 hat gesagt
    @klaus8088 sind deine 3 x Toshiba DT01ACA300 im RAID Verbund?
  • young80 schrieb am
    @klaus8088 sind deine 3 x Toshiba DT01ACA300 im RAID Verbund?
  • Seskahin schrieb am
    Also erst mal, es gibt nur einen EFFZEH :p Und Intel verspricht, jetzt aber wirklich - mit Hand aufs Herz - den 10nm Prozess ans Laufen zu bekommen..... Nachdem Sie noch kürzlich Fabriken zurückgerüstet haben weil der nicht laufen will, oh Entschuldigung, Intel sagt ja das liegt an der hohen Nachfrage der 14nm Produkte.... Hust....... Wo sollen denn plötzlich die Kapazitäten herkommen im nächsten Jahr für den 10nm Prozess, wenn die den Server und Consumer Markt bedienen wollen mit dem neuen See? Dazu noch eine neue Architektur aus dem Hut zaubern, die Instruktionen in den Markt drücken, neue Ghz Sphären erklimmen und und und.... Ich sehe das als reine Publicity Aktion zur Beruhigung der Kunden. Nicht das diese auf die Idee kommen Epyc Rome zu kaufen. Nein wir sind ja Ende 2019 wieder da und besser und schneller und sicherer als jemals zuvor, einfach Intel halt.... Sry, konnte ich mir nicht verkneifen. Mein Einhorn steht schon wieder in der zweiten Reihe, muss weg Intel....

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