Aqua Computer stellt Fullcover-Grafikkartenkühler kryographics NEXT Serie für RTX 2080 und RTX 2080 Ti vor

Aqua Computer stellt nunmehr den kryographics NEXT 2080 / Ti vor und es ist laut Hersteller der aufwändigsten VGA-WasserkühlerKühler, die Aqua Computer bisher gefertigt hat. Alle Bauteile werden in der eigenen Fertigung in Deutschland mit der CNC-Fräse bearbeitet und aus hochwertigem Material hergestellt. Die komplexe Bodenplatte wird dabei aus 1,8kg Rohmaterial gefräst, der fertige Kühler wiegt dann etwa 1,25kg – mit Backplate ca. 1,5kg.

Mit der NEXT-Generatiion der kryographics Serie wurden Funktion und Design deutlich weiterentwickelt. Der Wunsch nach einem Full-Cover Kühler wurde berücksichtigt und so deckt der massive Kupferboden nahezu vollständig die gesamte Karte ab und kühlt alle von Nvidia in der technischen Dokumentation als signifikante Wärmequelle dargestellten Bauteile. Der Wasserfluss im Kühler wurde mit teilweise parallel durchflossenen Bereichen auf hohen Durchfluss und direkter Überspühlung nahezu aller relevanten Bauteile optimiert.

Der Kühler besteht aus einer CNC-gefrästen und hochgenau gefertigten Bodenplatte mit verbesserter GPU Kühlstruktur. Diese wird durch einen Deckel aus hochwertigem Plexiglas GS abgedeckt und ein schwarz eloxiertes Aluminiumgehäuse fasst diese ein.

Im Kühler integriert ist eine RGBpx LED-Beleuchtung, die beispielsweise mit Aqua Computers QUADRO-Steuerung angesprochen werden kann. Zusätzlich liegt ein Adapter für Asus-Mainboards im Kühlerumfang bei. Die Kabel (IN/OUT) sind steckbar und von der Seite zugänglich. Die integrierte Beleuchtung besitzt 15 einzeln ansteuerbare digitale LEDs und beleuchtet neben dem gesamten Plexiglasdeckel auch ein in die Aluminiumabdeckung integriertes Logo und ein weiteres neben dem Terminal. Dieses trägt den Namen der Karte und ist in ATX-Gehäusen gut einsehbar.

Die Terminals sind kompatibel zu der bisherigen kryographics-Serie und somit können die bekannten SLI kryoconnect Terminals weiter verwendet werden. Besonderes Highlight sind die VISION-Terminals mit integriertem OLED-Display und beim VISION Glow mit zusätzlicher Beleuchtung im Terminal. Hier wird es später zudem noch Terminals mit Anschlüssen parallel zur Karte geben. Diese richten sich an Kunden mit vertikal verbauter Grafikkarte. Die Gewinde sind wie immer in G1/4″ ausgeführt.

Ebenfalls verfügbar ist eine Backplate mit der Option für aktive Kühlung durch Aqua Computers patentrechtlich geschütztes Heatpipe-System zur Kühlung der Backplate. Neben der Version mit Plexiglas-Deckel wird es eine sehr elegante Version mit Delrin-Deckel ohne Aluminiumeinfassung geben. Zudem arbeitet Aqua Computer an einer verchromten Backplate. Die kryographics NEXT 2080 Ti sind ab kommender Woche verfügbar und können bereits bei Aqua Computer im Shop bestellt werden. Bei den kryographics 2080 (non-Ti) wird erst gegen Weihnachten eine Verfügbarkeit gegeben sein.

Das Modell mit Kupferboden und Plexiglasdeckel kostet 149,90 Euro. Für eine vernickelte Bodenplatte berechnet Aqua Computer einen Aufpreis von 15,00 Euro. Die später erscheinende Variante mit Kupferboden und Delrin-Deckelplatte liegt bei  119,90 Euro. Die Option mit der vernickelten Bodenplatte steht hier ebenfalls zur Verfügung. Die Backplates kosten in der passiv gekühlten Version 32,90 Euro und in der über eine Heatpipe aktiv gekühlten Version 47,90 Euro. Anschlussterminals mit VISION sind ab 39,90 Euro erhältlich.


Kommentare (20)

  • arcDaniel schrieb am
    Ich hoffe jetzt einfach, dass meine hält, werde aber bei der nächsten Grafikkarte besser darauf achten. Ich hoffe nur, dass es dann nicht zu sehr in den Fingern juckt und ich wieder voreilig kaufe.
  • Igor Wallossek schrieb am
    Diese Stückzahlen sind so klein, das lässt sich gut vorhalten. Die echte Referenzplatine erkennt man übrigens am Nvidia-Schriftzug über dem PEG.
  • arcDaniel schrieb am
    Es ist halt nur dann schwierg witklich Referenz zu finden. Die FE ist schwer zu bekommen, zudem teuer, bei den Partnerkarten kann man es also nie sicher wissen. Wenn aber nun der Blockhersteller eine Kompatibilität bescheinigt und in meinem Fall EVGA selbst, müsste dann EVGA nicht in der Pflicht sein diese Aussage zu gewährleisten? Mir ist bewusst, dass wenn die 2080 in 2 Jahren hops geht, EVGA sie durch ein gleichwertiges neueres Modell ersetzten darf. Jedoch wie sieht es aus, solange das Modell aktiv verkauft wird. EVGA verkauft ja auch selbst Blöcke (kein Plan wer die zur Zeit fertigt), müssen sie nicht schon deswegen auf die Kompatibilität der Bauteile achten? Die werden sich ja sicher nicht bewusst, selbst ins Bein schneiden...
  • DedSec schrieb am
    Zunächst einmal herzlichen Dank für die ausführliche Erläuterung. Dessen unbenommen habe ich bei AC nachgefragt und folgende Antwort erhalten: "sofern Sie die Karte mit der Modellnummer 11G-P4-2383-KR meinen, sollte dies kein Problem sein, da sie nach unserem Wissensstand das Referenzlayout nutzt." Ich bin nun etwas verunsichert, weil EK bei der Kompatibilität der angebotenen Kühlblöcke ausdrücklich auf die Modellnummern hinweist. Es scheint dort also eine genauere Prüfung stattgefunden zu haben. Dem gegenüber verweist AC pauschal auf eine Nutzung des Referenzlayouts und meint wahrscheinlich die im Beitrag von Igor unter 2. dargestellte "referenznahe Platine" von EVGA. Für den Anwender ist damit große Sorgfalt geboten, denn die Inkompatibilitäten machen sich im schlimmsten Fall bei der Installation oft mit einem knackenden Geräusch bemerkbar (Oh, das war wohl ein für den Block zu hoch stehender VRAM-Chip). In weniger schlimmen Fällen ist die Kühlung dann insuffizient.:sick::poop:
  • Igor Wallossek schrieb am
    Entweder, man hat das Equipment und hilft sich notfalls selbst, oder man kauft wirklich Referenz und beachtet die Revisionen. Alle wassergekühlten Systeme hier laufen aus Gründen nur mit Referenzplatinen. Bisher bin ich damit auch immer gut gefahren. Es spart ewige Vergleiche ;)

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