Samsung stellt SSD 860 QVO vor

Schnelle Lesegeschwindigkeiten, eine hohe Kapazität und ein vergleichsweise günstiger Preis sollen die 860 QVO zu einer guten HDD-Alternative machen. Im Dezember (spätestens zum Weihnachtsgeschäft) wird die QLC-Flash-SSD auf den Markt kommen. Bis zu vier Terabyte an digitalem Fassungsvermögen stehen zur Verfügung. Die Preise gehen bei knapp 160 Euro los.

Der südkoreanische Konzern setzt nun ebenfalls auf die 4-Bit-V-NAND-Technologie und erreicht eine sequentiellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 550 Megabyte pro Sekunde (MB/s) bzw. 520 MB/s. Bis zu 97.000 IOPS werden in der Spitze erreicht. Wie schon bei anderen Samsung-Produkten kommt ein MJX-Controller zum Einsatz. Samsung bietet eine dreijährige Garantie bzw. verspricht einen Gesamtdurchsatz von 1.440 TBW – also die Menge an Daten, die ohne Ausfall garantiert auf ein SSD geschrieben werden kann – für die 4-TB-Version und entsprechend 720 TBW und 360 TBW für die 2-TB- bzw. 1-TB-Version.

Samsung 860 QVO

Das Namenskürzel „QVO“ steht für „Quality and Value Optimized“ und soll einen Hinweis darauf geben, dass die SSDs durch die neuen Speichermodule günstig in der Produktion und auch im Preis ist. Das Unternehmen gibt an, dass man Dank des neuen QLC-NAND bis zu 1 Terabit Daten pro Die speichern kann. Neben dem QLC-Speicher der 64-Layer-Generation, verfügen alle Modelle über einen festen SLC-Cache von 6 GB, der aber automatisch und dynamisch um 32 GB beziehungsweise 72 GB erweitert wird.

Die 860 QVO soll ab Dezember 2018 weltweit erhältlich sein und erscheint in den Kapazitäten 1TB für eine UVP von 159,99 Euro, 2TB für 309,99 Eur und 4TB für 619,99 Euro.

Kommentare (6)

  • HerrRossi schrieb am
    Mir gefällt QLC nicht, werde ich mir eher nicht kaufen, für Daten, Bilder, Musik, Filme und so ein Zeug reicht eine HDD immer noch aus.
  • Tesetilaro schrieb am
    solange eine SSD pro Zelle noch 10 K SChreibzyklen hatte was das vollkommen egal, weil quasi auch 100 k Lesen der Zelle nix getan haben... wenn moderne Zellen aber nur noch unter 500 Schreibzyklen haben, kann es dazu kommen das nach 5000 mal lesen direkt schon bits kippen und refresht werden muß... je billiger und größer SSDs werden umso mehr Gedanken würde ich mir um Backup & Recovery machen... wobei ohnehin gilt: "Kein Backup? Kein Mitleid!"
  • Smartengine schrieb am
    Tesetilaro hat gesagt
    2. Viel Lesen kann auf Dauer den Datenerhalt beeinträchtigen - wobei das inzwischen oft kompensiert wird (mit neuen schreibvorgängen)
    Ah, ok. Das war mir neu. Denke das passiert intern und auch nicht so häufig dass die SSD trotzdem schnell abbaut. Danke für die Info :)
  • Tesetilaro schrieb am
    Smartengine hat gesagt
    Wie vertragen SSD's eigentlich Dauerbetrieb ohne viel lese- und schreib-zyklen?
    Ziemlich gut... SSDs legen sich grundsätzlich ziemlich gut schlafen, wenn überhaupt machen die dann intern einen Frühlingsputz... Was SSDs kaputt gehen lässt sind folgende 3 Dinge: 1. viel schreiben belastet die Zellen und verringert deren Haltbarkeit / Datenerhalt, weil die Gates mit der Zeit "undicht" werden 2. Viel Lesen kann auf Dauer den Datenerhalt beeinträchtigen - wobei das inzwischen oft kompensiert wird (mit neuen schreibvorgängen) 3. um zu schreiben brauchen die Zellen teilweise über 20V - es liegen meist aber nur 3.3 V an - dh. im Flash Chip wird noch mal gewandelt - das ist der Haltbarkeit nicht zuträglich - da kommt der großteil der Wärem in einem Flash her ;)
  • Eragoss schrieb am
    Problem bei der Technik ist die geringe Schreibgeschwindigkeit sobald der cash erschöpft ist. Bleibt abzuwarten wie stark samsung dann einbricht. 100GB ist zu mindest bei mir keine Seltenheite wenn ich z.B. Spiele von der hdd auf die ssd kopiere, und 50MB/sec ist dann schon arg langsam. https://www.google.de/amp/s/www.har...guenstige-ssd-mit-grossen-schwaechen.amp.html

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