Fujitsu erweitert sein Speicherportfolio um NVMe-Produkte

Fujitsu hat bekanntgegeben, zukünftig speziell entwickelte NVMe-Speicherprodukte anbieten zu wollen. Siese sollen das bestehende Portfolio der Hybrid- und All-Flash-Systeme ETERNUS DX und ETERNUS AF ergänzen. Die zukünftigen Ultra-High-Speed-Speichersysteme werden das Non-Volatile Memory Express (NVMe)-Speicherschnittstellenprotokoll unterstützen, wodurch ein schneller, paralleler Datenzugriff ermöglicht wird.

Fujitsu NVMe

Das zukünftige Speichersystem von Fujitsu wird auf das NVMe-Protokoll setzten und über die PCIe-Schnittstelle kommnizieren. Damit wird für Fujitsu-Kunden ein paralleler Datenzugriff möglich, ohne die Anzahl der Speichersysteme erhöhen zu müssen. Das gewissermaßen eine Antwort auf die gestiegenen Mengen an Informationen, die Anbieter von Business- und Enterprise-Lösungen verwalten müssen. Insbesondere datenintensive Technologien wie AI, Big Data Analysen und das ehemalige Hype-Thema Internet der Dinge setzen auf parallelen Datenströmen, die wiederum verwaltet werden müssen.

NVMe-basierte Systeme eignen sich für solche daten- und verarbeitungsintensive Aufgaben besonders gut. Das NVMe-Protokoll kann bis zu 64.000 parallele Datenströme verarbeiten, während das SCSI-Protokoll – das in aktuellen SAS-basierten All-Flash-Arrays verwendet wird – nur einen Prozess gleichzeitig verarbeiten kann. Der Nachteil solcher Speichersysteme – der von den Anbietern gerne unter den Tisch fallen gelassen wird – sind die deutlich höheren Anschaffungskosten, im Vergleich zu Flash-Speicher mit SAS-Anbindung.


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