Sharkoon Skiller SGK4 im Test: Wer braucht schon mechanische Switches

Echtes N-Key- Rollover Over und RGB

Zeit für ein wenig Software. Sharkoon bietet ein kostenloses Windows-Tool an (sorry an unsere Linux-Leser), mit dem Makros sowie Profile erstellt und die Beleuchtung den eigenen Wünschen entsprechend angepasst werden kann. Bis auf die bereits erwähnten Tasten lassen sich auch die Pfeiltasten sowie „Esc“ nicht konfigurieren.

Die Erstellung von Makros hat Sharkoon kinderleicht gestaltet. Ein neues Makro anlegen und die Tastenanschläge aufzeichnen. Dank einer Verzögerung zwischen den Tastenbefehlen lassen sich die einzelnen Aktionen – beispielsweise im Spiel – feiner justieren. Ebenso sind Wiederholungen möglich. Sind alle Zeichen abgearbeitet, startet der Makro von neuem. Die Makros stehen natürlich allen vier Profilen zur Verfügung.

Sechs Beleuchtungsmodi bietet die Skiller SGK4, die in der Software eingestellt werden können. Sharkoon folgt hier dem aktuellen Trend und bietet alle gängigen Funktionen an. Die Tastatur selbst ist in sechs Zonen unterteilt, wovon jede einzelne Zone sich separat und individuell beleuchten lässt. Die eingestellten Farben pulsieren rhythmisch im Takt, wobei die Helligkeit und Frequenz ebenfalls angepasst werden können. Zusätzlich bietet Sharkoon eine Standby-Funktion, die nach einigen Minuten (5 bis 30) aktiviert wird, sobald keine Tastenanschläge mehr erfolgen.

Zu guter Letzt wollen wir uns von dem N-Key-Rollover überzeugen und ziehen das Tool „Keyboard Ghosting & Rollover Test v1.0“ zu Rate, das Tasteneingaben visualisiert und zählt. Tatsächlich schaffen wir es auf der Skiller SGK4 gleichzeitig 38 Tasten zu drücken, die alle erkannt und protokoliert werden. Auch der Ziffernblock fließt in die Anzahl gedrückter Tasten mit ein. Damit eignet sich die Skiller SGK4 hervorragend fürs Gaming.

Kommentare (8)

  • Stechpalme schrieb am
    Ok, wackelige Tasten will wohl niemand. Und du hast recht, im Test geht, zumindest für mich, nicht so ganz hervor wie der Tastendruck ist. JAKOB.... ich glaub wir müssen mal wieder über Skype schnacken ;-) Grüße, Eddy
  • Exilossi schrieb am
    Jakob Ginzburg hat gesagt
    Mich hat die Handballenauflage eben am meisten gestört. Das Tippgefühl ist gut, es kommen etwas festere Rubberdomes zum Einsatz. Beim Überwinden des Hauptwiederstandes wird die Tasteneingabe noch nicht ausgelöst, serst kurz danach. Zum Tippen könnte man die Tastatur gut nutzen, aber wohl eher, wenn man größere Hände hat und nicht mit dem Handballen an der Kante der Handballenablage umeinanderrutscht. Bezüglich der Füße, siehe Bild.
    Danke für die Zusatzinfos, dann werde ich die mal für später vormerken.
    Stechpalme hat gesagt
    Das Problem mit dem Schreibgefühl ist, es ist subjektiv. Z.b. kann ich mit den hoch gelobten mechanischen Tastaturen weder vernünftig spielen und schon gar nicht schreiben. Bei mir persönlich sind also Mechas ein komplettes No-Go. Ich mag flache beleuchtete Tasten die einen "mittleren" Druckpunkt haben wie z.B. die Logitech K740. Du wirst nicht drum herum kommen sie für dich selbst zu testen. Das was dir Jakob mitteilen wird, kannst du persönlich schon wieder ganz anders empfinden. Alles was er dir sagen kann, steht eigentlich schon im Test.
    Ich gebe dir in soweit Recht, dass jeder für sich Vorlieben beim schreiben hat, aber den Unterschied zwischen schwammig und straff, bzw. wackelige oder verkleinerte Tasten kann man schon objektiv feststellen. Wie man die Aussagen für sich gewichtet, ist dann wieder eine persönliche Herausforderung.
  • swatcher1 schrieb am
    Hm... in dieser Preisklasse habe ich [allgemein] arge Bedenken, dass die Buchstaben auf den meistgenutzten Tasten sehr schnell weggerubbelt sein werden...
  • Jakob Ginzburg schrieb am
    Aragornius hat gesagt
    Klasse Test! Anmerkung: "Sowohl mit als auch der Stellfüßchen ..." da sollte man 'der' mit 'ohne' austauschen, dann macht das auch Sinn. Der Herr Ginzburg hat also mindestens eine Katze....Was man so alles in den Artikeln der Herren Ginzburg und Wallossek so alles erfährt ist schon sehr interessant. Das macht das Ganze hier auch etwas menschlicher.
    Danke, ist gefixt. Die Katze wird demnächst vermutlich öferts sogar zu sehen sein ;)
  • Jakob Ginzburg schrieb am
    Exilossi hat gesagt
    Danke für den Artikel, Jakob! Auf den ersten Blick scheint mir als ob die Sharkoon in der Lage wäre eine Sidewinder X4 würdig zu vertreten. Wenn die Sidewinder hier sich irgendwann mal entscheiden sollte den Geist aufzugeben. :D Aber ein paar Fragen stellen sich mir schon noch: Wie macht sich die Sharkoon eigentlich bei längerer Schreibtätigkeit? Die nicht optimale Handballenauflage hattest du ja erwähnt, aber wie macht sich die Tastatur beim schreiben? Sind die Tasten von Größe und Abstand Standard? Wie ist das Schreibgefühl, bzw. die Rückmeldung, knackig/straff oder eher weich/schwammig? Sind die hinteren Beinchen wirklich in der Lage die Tastatur anzustellen, oder sind die auch nur Schau wie bei einigen anderen Tastaturen? Würde mich freuen, wenn du noch ein paar Worte hinsichtlich dem üblichen Einsatzes einer Tastatur verlieren könntest. ;)
    Mich hat die Handballenauflage eben am meisten gestört. Das Tippgefühl ist gut, es kommen etwas festere Rubberdomes zum Einsatz. Beim Überwinden des Hauptwiederstandes wird die Tasteneingabe noch nicht ausgelöst, serst kurz danach. Zum Tippen könnte man die Tastatur gut nutzen, aber wohl eher, wenn man größere Hände hat und nicht mit dem Handballen an der Kante der Handballenablage umeinanderrutscht. Bezüglich der Füße, siehe Bild.

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