Intel kommt Samsung zuvor: Erste NVMe-SSD mit QLC-Speicher im M.2-Format bereits verfügbar

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über eine neue Samsung-SSD mit QLC-Chips. Während aber Samsung bisher weder Preis noch Marktstart nennen konnte, bietet Intel eine eigene NVMe-SSD im M.2-Format und QLC-Speicher an. Damit könnten die Preise für Flash-Speicher noch weiter sinken, denn die SSDs mit 512 GB und 1 TB sind vergleichsweise günstig zu haben.

Intel hat mit der 660p-SSD das erste Flash-Drive mit QLC-Speicher (Quad Level Cell) für Endverbraucher auf den Markt gebracht. Die Intel-SSD positioniert sich zwischen der SSD 600p und der SSD 760p. Anders als bei den beiden Flash-Festplatten verwendet das Unternehmen jeodch Flash-Speicher mit 4 Bit pro Speicherzelle (Quad Level Cell, QLC) anstatt solche mit 3 Bit (Triple Level Cell, TLC). Wie schon bei dem von Samsung angekündigen Speicher kommen Chips mit 64 Schichten und gleich 1 TBit Kapazität zum Einsatz.

Bei QLC-NAND werdenwie bereits erwähnt jeweils 4 Bit pro Zelle gespeichert. Damit das möglich ist, muss der Controller zwischen 16 verschiedenen Spannungsstufen unterscheiden können. Damit dennoch eine gute Geschwindigkeit erreicht werden kann, nutzt Intel einen Cache, bei dem mit nur einem Bit geschrieben wird. Solange dieser Pseudo-SLC-Puffer nicht voll ist, soll die SSD 660p nach Angaben von Intel eine Schreibrate von bis zu 1,8 GByte/s erreichen.

Je nach Modell sowie bereits belegtem Speicher, kann die Cache-Größe variieren. Ist beispielsweise das 512-GByte-Modell zu 50% beschrieben, stehen knapp 40 GByte zur Verfügung. Die minimale Größe des Caches beläuft sich auf 6 GByte. Intel gibt bei der SSD 220.000 IOPS lesend sowie schreibend bei wahlfreien Zugriffen an.

Aktuell stehen zwei Ausführungen zur Auswahl: Das 512 Gbyte-Modell ist für knapp 100 USD zu haben, die 1 Tbyte-Ausführung für knapp 200 USD. In Kürze soll auch eine 2 Tbyte-Version folgen.

 

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