Leistung satt: Western Digital stellt neue Dual-Port SAS-SSD für Server- und Speicher-Arrays vor

Western Digital stellt mit der der neuen Ultrastar DC SS530 SAS-SSD die bisher schnellste Dual-Port SAS-SSD auf dem Markt vor. Damit können beispielsweise Hersteller von Server- und Storage-Arrays ihren Kunden deutlich niedrigere Gesamtbetriebskosten für Fast Data-Anwendungen bieten.

Durch die Erhöhung der maximalen Kapazität auf 15,36 TB bei gleichem 2,5 Zoll 15-mm-Formfaktor verdoppelt sich im Vergleich zum Vorgängermodell auch die Speicherdichte der Laufwerke. Das gibt Netzwerkadministratoren die Möglichkeit, die Anzahl der eingesetzten Laufwerke zu reduzieren, Server zu konsolidieren und den wertvollen Platz im Rack anderweitig zu nutzen. Western Digital verspricht optimierte CapEx- und OpEx-Kosten, durch die Nutzung des neuen Datenspeichers.

Die Ultrastar DC SS530 wurde in Zusammenarbeit mit Intel entwickelt. Sie basiert auf einer Plattform, die bereits von den meisten großen OEMs weltweit getestet wurde und sich dabei bewährt hat. Sie soll gleichbleibende Leistung und Zuverlässigkeit bieten sowie für die gestiegenen Anforderungen und Workloads in heutigen Rechenzentren gerecht zu werden. Die Ultrastar DC SS530 verfügt über eine SAS-Schnittstelle, die Üertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 12 Gb/s ermöglicht. Die Kapazitäten liegt zwischen 400 Gigabyte und 15,36 TB, abhängig vom Modell. Die Festplatte verfügt über eine zufällige Leseleistung von bis zu 440.000 IOPS und einer zufälligen Schreibleistung von 320.000 IOPS.

„Durch unsere langjährige Erfahrung haben wir das Vertrauen führender Anbieter von Server- und Speichersystemen auf der ganzen Welt gewinnen können. Dank dieser Partnerschaften verfügen wir über fundiertes Know-how in Bezug auf mehrstufige Speicheranforderungen sowie das Wissen um die Wichtigkeit, höchste Zuverlässigkeit, Kosteneffizienz und einfache Systemintegration zu bieten“, kommentiert Ulrich Hansen, Vice President of Enterprise Product Management bei Western Digital die Markteinführung.

„Mit der Ultrastar DC SS530 bringen wir ein weiteres hochwertiges Produkt auf den Markt, das auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten ist. Beruhend auf 64-Layer 3D TLC NAND bietet die Ultrastar SS530 wichtige Weiterentwicklungen in puncto Leistung und Energieeffizienz. Die Kombination dieser Verbesserungen mit der Zuverlässigkeit, für die unsere Ultrastar-Laufwerke bekannt sind, steigert den Wert, den wir dem Markt bieten, erheblich.“

Auch Intel scheint von der Zusammenarbeit ziemlich angetan zu sein und spricht sich für die neue SAS-SSD wie folgt aus: „In den letzten zehn Jahren hat unsere Partnerschaft mit Western Digital dazu geführt, dass wir erstklassige SAS-Lösungen entwickelt haben, wie bei dieser neuen Ultrastar-SAS-SSD wieder deutlich wird“, sagt Bill Leszinske, Vice President of Strategic Planning, Marketing and Business Development bei der Intel Corporation. „Durch den Einsatz von Intel-Technologie ist Western Digital in der Lage, Verbesserungen und neue Funktionen für seine SAS-SSD-Produktlinie zu liefern, die es seinen Unternehmenskunden ermöglicht, die Zuverlässigkeits-, Kapazitäts- und Leistungsanforderungen zu erfüllen und gleichzeitig Strom- und Kühlungskosten zu senken sowie den Platzbedarf zu reduzieren.“

Spezifikationen der Ultrastar DC SS530:

  • Unterstützt ein breites Spektrum an Workloads mit drei Optionen hinsichtlich der Lebensdauer: 1, 3 und 10 DW/D
  • Bietet Flexibilität bei der Abstimmung von Leistung und Energieeffizienz durch drei Leistungsmodi: 9, 11 und 14 Watt
  • Schützt Daten vor unautorisierter Nutzung und ermöglicht eine schnelle Wiederverwendung oder Stilllegung von Laufwerken mit Sicherheitsoptionen wie Secure Erase (SE), Instant-Secure Erase (ISE) und Self-Encrypting Drive (TCG SED).

Modelle mit TCG SED und FIPS 140-2-Validierung werden voraussichtlich im letzten Quartal 2018 verfügbar sein.

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Kommentare (2)

  • Oberst schrieb am
    Jean Luc Bizarre hat gesagt
    Ich warte ja immernoch darauf, dass ein Hersteller mal auf die Idee kommt solche Platten in langsam aber günstig zu produzieren.
    Für Backups könnte man sicher auch eine reduzierte Anzahl an write-Zyklen im Vergleich zu produktiven SSDs akzeptieren, das dürfte schon mal kostensenkend sein... @TH: Kleiner Dreher in der Überschrift
    Dual-Port ASA-SSD
    Sollte wohl SAS-SSD heißen.
  • Jean Luc Bizarre schrieb am
    15TB ist echt ganz nett, aber den Preis will ich garnicht wissen. Ich warte ja immernoch darauf, dass ein Hersteller mal auf die Idee kommt solche Platten in langsam aber günstig zu produzieren. Ich will endlich meine ganzen Datengrab-HDDs ersetzen. Geschwindigkeit wäre zweitrangig, kann von mir aus auch auf dem nieveau von HDDs sein. Hauptsache es vibriert nix und verbraucht kaum Strom. Und preislich müssts halt attraktiv sein, vor allem wenn man 10-20 TB ersetzen will. Schon komisch dasses dafür angeblich keinen Markt gibt.

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