AMD Ryzen 5 2500X und Ryzen 3 2300X durch Cinebench gejagt – Vierkerner schafft 5,663 GHz dank Stickstoffkühlung

Die Kollegen von XFastest haben zwei kommende AMD Ryzen Prozessoren in die Hände bekommen und diese durch einige Benchmarks laufen lassen. Darunter Cinebench, um die Leistung der zweiten Ryzen-Genration besser einschätzen zu können. Dabei bestätigen sich einige der bereits bekannten Daten, die in früheren Leaks und Einträgen – beispielsweise bei Geekbench – aufgetaucht waren.

Der AMD Ryzen 5 2500X
Der AMD Ryzen 5 2500X verfügt über vier Kerne inklusive voller Multi-Threading-Unterstützung und taktet mit 3,6 GHz in der Basis sowie 4 GHz im Boost. Da auch XFR unterstützt wird, werden auch höhere Taktraten erreicht. Dem Chip stehen 16 MB L3 Cache-Speicher zur Seite. Wenn wir uns an dem Ryzen 5 1500X orientieren dürfte die TDP bei ca. 65 Watt liegen.

Im Cinebench R15 erreicht die CPU 1066 Punkte und konnte dank XFR auf 4,3 GHz hochtakten. XFastest gibt an, die Wärme der CPU mit einem 240mm großen AiO-Kompaktwasserkühler abgeführt zu haben. Als Testplattform kam ein X470 Motherboard zum Einsatz, das mit 16 GB (8 GB x 2) DDR4-Speicher – mit einer Taktrate von 3600 MHz – bestückt war.

AMD Ryzen 3 2300X trifft Stickstoff
Der zweite Prozessor ist der Ryzen 3 2300X. Er soll den Ryzen 3 1300X ablösen und ist mit 3,5 GHz in der Basis getaktet. Der Boost liegt bei 4 GHz. Die 12nm-CPU unterstützt kein Multi-Threading, hat aber XFR an Bord. Leider hat XFastest auf einen Benchmark mit diesen Taktraten verzichtet.

Als schmackhafte Alternative wird uns aber die extreme Übertackung bei Zuhilfenahme von flüssigem Stickstoff angeboten. Hier konnten die Kollegen einen Takt von 5663 MHz bei einer Spannung von 1.831 Volt erreichen. Die CPU lief für den „alltäglichen Betrieb“ jedoch nicht stabil genug, weswegen der Takt auf 5585 MHz reduziert werden musste.

Unter diesen Bedingungen ließ sich auch der Benchmark erfolgreich abschließen. Der AMD Ryzen 3 2300X erreichte dabei 895 Punkten im Multicore- und 233 Punkten im Single-Core-Test. Beim zusätzlichen Test mit CPU-Z offenbarte der Chip 642,3 Punkte bei der Single-Core- und 2553,2 Punkte bei Multi-Core-Leistung.

Vergleicht man die Werte dieser extremen Übertaktung mit geleakten Benchmarks aus der Vergangenheit (über manche berichteten wir), so ist das eine Steigerung von fast 30%!

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