Nach dem Mining-Boom: Gigabyte setzt 20% weniger Karten ab und konzentriert sich wieder auf Gaming

Wie die Digitimes berichtet hat Gigabyte im zweiten Quartal dieses Jahres weltweit rund 20% weniger Grafikkarten absetzen können. Damit scheint das Schürfen von Kryptowährungen aus dem Fokus der breiten Masse zu rücken. Der Endnutzer kann sich wiederum auf sinkende Preise von bis zu 10% freuen.

Bevor der Krypto-Mining-Wahn im April 2018 abrupt nachließ, hielt Gigabyte im ersten Quartal noch an einem kräftigen Rentabilitätsszenario fest: Der Quartalsüberschuss stieg um 91% gegenüber dem Vorjahr auf 52,75 Mio. US Dollar. Damit erreiche das Unternehmen ein neues Quartalshoch und sogar einen höheren Nettogewinn, im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017. Der Umsatz in den ersten fünf Monaten konnte gegenüber dem Vorjahr um 40 % erhöht werden.

Nun aber die Kehrtwende: Da Krypto-Mining-Grafikkarten angesichts der anhaltenden Nachfrageschwäche kaum noch nennenswerte Bruttomargen generieren können, will sich Gigabyte in der zweiten Jahreshälfte 2018 verstärkt auf die Gamer und Enthusiasten konzentrieren.

Auch die Unternehmensstatistik zeigt, dass Gigabyte im ersten Quartal 2018 mit 49% einen hohen Umsatzanteil durch Grafikkarten erzielte. 36% sind auf Verkäufe von Motherboards zurückzuführen und 15% wurden mit Server- und Enterprise-Produkten erwirtschaftet. Das Unternehmen geht davon aus, dass die jährlich ausgelieferte Menge an Motherboards in der gleichen Größenordnung von 12-13 Millionen Einheiten liegen wird, wie bereits 2017. Das zuvor gesetzte Ziel, ein jährliches Wachstum von 10% zu erreichen – davon ist man Anfang 2018 noch ausgegangen – wird verfehlt. Dies ist vor allem auf eine Verzögerung bei der Verfügbarkeit von Intels neuer CPU-Generation zurückzuführen, teilte das Unternehmen mit.

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