EK Water Blocks klopft auf Holz | 360° Panorama

Auf der diesjährigen Computex hat EK Water Blocks nicht nur die kommenden Produkte für dieses Jahr vorgestellt, sondern auch einen Ausblick auf die künftige Ausrichtung gegeben. Das Unternehmen stellt sich breiter auf und möchte von WaKü-Einsteigern bis hin zu gut betuchten Design-Liebhabern alle Zielgruppen abdecken.

Für die kommenden Monate will sich EK Water Blocks stellenweise komplett neu aufstellen. Bestehende Produkte will man optimieren, neue Produkte sollen hinzukommen. Die vielleicht größte Neuerung war die Ankündigung der König-Marke, die sich im hochpreisigen Segment ansiedeln wird. Unter dieser Marke möchte EK Water Blocks in sehr geringer Stückzahl und voraussichtlich nur auf Anfrage, Abdeckungen aus Holz und anderen Materialien für die aktuellen sowie kommenden Produkte anbieten. So gab es auf der Computex Holzabdeckungen für CPU- und GPU-Kühler sowie Fittinge zu sehen. Ebenso ein Gehäuse für Intels NUC-Motherboards. Konkrete Details zu den ersten endgültigen Produkten von „König“ verspricht EKWP für die kommenden Wochen.

AiO Komplacktwasserkühlung ohne Schnellverschlüsse
EK trennt sich mit der kommenden AiO-Generation (vorerst) von Schnellverschlüssen. Die Produktion dieser ist vergleichsweise teuer und die Akzeptanz bei den Nutzern nur gering ausgeprägt. Das könne auch daran liegen, dass Mitbewerber auf andere Schnellverschlüsse setzen und es keinen Standard gibt. Derzeit arbeitet EK Water Blocks an einer günstigen Aluminium-Ausführung der eigenen AiO-Kompacktwasserkühlung. Diese wird voraussichtlich in der Fluid Gaming Produktfamilie angesiedelt sein. EK möchte eine besonders gute Balance zwischen Leistung und Preis schaffen. Diese wird jedoch auf die Möglichkeit einer Erweiterung durch andere Komponenten komplett verzichten.

Die ehemaligen AiO-Kühlsysteme, die erst vor wenigen Monaten als Phoenix vorgestellt wurden, sind nicht mehr in aktiver Produktion und verschwinden damit nach und nach vom Markt. EK hat das Design der neuen Produkte überarbeitet und verzichtet – wie bereits erwähnt – auf Schnellverschlüsse. „Die Nutzer können ihr System über die gängigen G1/4-Anschlüsse erweitern. Dafür wollen wir in Zukunft entsprechende Produkte in unserem Shop listen – beispielsweise Schläuche mit zwei vorinstallierten Fittingen in einer standardisierten Größe. Aber das sind bisher nur Überlegungen, die wir haben. Konkretes steht dann in einigen Wochen fest“, erläutert uns EKWB bei unserem Vor-Ort-Besuch.

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Neues Designsprache
Das Unternehmen verabschiedet sich zu einem großen Teil von dem bisherigen Produktdesign. Zwar wird eine minimalistische Gestaltung im Allgemeinen angestrebt, sie soll jedoch mit einer Zwei-Zonen-RGB-Beleuchtung und Aufdrucken in abstrakten Formen „aufgewertet“ werden.

Auch das Design der CPU- und Grafikkartenkühler wird sich verändern, mehr Farben sollen hinzukommen. Bei letzterem beschränkt sich EK auf eloxierte Teile und bleibt durchsichtigem Acrylglas treu.

Um dennoch mehr Farbe in den Kreislauf zu bringen, nimmt EK demnächst neue Kühlflüssigkeiten in das eigene Produktportfolio auf. Dieses non-transparente Liquid soll sich dabei nicht nur für Showzwecke sondern auch den täglichen Einsatz eignen.

 
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