Monat: Juni 2018

Update vom 18.06.2018 21:00 Uhr

Und erneut scheint es sich mit den Turing-Geforce etwas nach hinten zu verschieben. Während sich der mögliche Launch der professionellen Karten Mitte August im Rahmen der Siggraph 2018 in Vancouver bereits stark verdichtet hat und man sogar von einem extra Live-Stream ausgeht, bei dem Jen-Hsun “Jensen” Huang die neueste Generation vorstellen wird, munkelt man nun über eine Vorstellung der neuen GeForce zur Gamescom in Köln. Diese findet ca. zwei Wochen nach der Siggraph statt. Das wäre allerdings auch das erste Mal, dass die professionelle Schiene vor den Consumer-Karten vorgestellt wird, würde aber Nvidia im Gegenzug auch den Aufwand für ein eigenes, globales Launchevent sparen. Logik gegen Wunschdenken? Wir werden sehen.

Update vom 12.06.2018 18:40 Uhr

Mittlerweile haben wir von einigen Boardpartnern inoffiziell erfahren können, dass Nvidia bereits mit der Schulung der betreffenden Mitarbeiter aus den Entwicklungsabteilungen begonnen hat. Und da Nvidia ja keine Verkaufsschulungen für den Vertrieb priorisiert, dürfte sich damit auch die Zeit-Kalkulation anhand der weiter unten aufgelisteten Tabellen deutlich konretere Formen annehmen. Folgt man der 3-Monats-Regel, dann sollten die ersten Boardpartnerkarten Ende August bzw. Anfang September auf dem Markt erscheinen. Allerdings gehen einige der Partner mittlerweile von einer mindestenens zweiwöchigen Verschiebung aus, so dass der September wohl eher plausibel erscheint.

Auch wenn sich keiner der Partner offiziell äußern mag und darf, das Bild verdichtet sich somit. Uns liegen zwar auch weitere Informationen zu technischen Details vor, aber solange wir dies nicht aus mindestens einer weiteren Quelle bestätigt bekommen, schreiben wir fairerweise erst einmal nichts darüber. Sollten sich diese Informationen jedoch bewahrheiten, werden auf AMDs Grafikkartensparte sicher schwere Zeiten zukommen. Der einzige Rettungsanker dürfte dann ein angemessenere Straßenpreis sein, denn Nvidia wird mit Sicherheit nicht zum Preisdrücker werden.

Originale News:

Was wir offiziell wissen, ließe sich natürlich recht schnell in einem kurzen Satz zusammenfassen, denn Nvidia selbst hält sich verständlicherweise ja noch arg bedeckt. Das sei ihnen gegönnt, denn am Ende ist es ja Ihr Produkt samt Launch. Aber es gibt immer das eine oder andere kleine Puzzle-Teilchen, welches in der Summe dann schon ein gewisses Bild ergibt, mit dem man zumindest gedanklich etwas spielen kann. Mit Turing statt Ampere lagen wir ja damals schon richtig und auch ein Launch zur GDC und GTC im Frühjahr konnten wir aufgrund eigener Recherchen bereits sehr zeitig ausschließen.

Ob das Namens-Schema nun auf eine GeForce GTX 1180, 2080 oder was auch immer hinauslaufen mag, ist ja eigentlich zweitrangig, denn es macht eigentlich keinen großen Unterschied, wie das Kind nun heißt. Viel interessanter ist da schon die Zeit des kolportierten Launches von Referenzkarten und den Boardpartner-Modellen. Und genau an dieser Stelle wollen wir jetzt auch einmal etwas mitspekulieren.

Einige Boardpartner sprachen mittlerweile von Ihren eigenen Modell-Launches im August bzw. September. Nimmt man jetzt noch dazu die (natürlich nicht offiziell bestätigte) Information, dass das Bundling von GPU und Speicher am 15. Juni 2018 beginnen könnte und wirft einen Blick auf den nachfolgenden Zeitplan, der in etwa die benötigte Zeit für die Produktion einer Grafikkarte von der Materialliste, über die Entwicklungsschritte bis hin zum Start der Massenproduktion und ersten Auslieferung umreißt, dann könnte das durchaus ganz gut passen.

BOM Release Bill Of Materials Release Start
EVT Engineering Validation Test 1-2 weeks
DVT Design Validation Test 2 weeks
WS Working Sample 1-2 weeks
EMI-Test Electromagnetic Interference Test less than week
PVT Production Validation Test 2-3 weeks
PVT Sorting
PPBIOS Final BIOS a few days
Ramp & MP Mass production and shipping a few days

Wie gesagt, dies ist der “normale”, allgemein gehaltene zeitliche Ablauf, den ein Boardpartner auch bei AMD-Karten in dieser Form absolviert. Nur wäre Nvidia eben nicht Nvidia, wenn man nicht noch ein kleines Quäntchen mehr Kontrolle über den Vorgang haben wollte. Doch auch diese kleinen Interna können wir an dieser Stelle gern mit einflechten. Nvidia nennt das ganze intern seit Maxwell “Green Light Program” (auch gern mal flapsig “Nvidias Rules” genannt) und sichert damit einerseits die Qualität der Boardpartner-Designs ab und vermeidet andererseits indirekt auch mögliche RMA-Streitigkeiten im Schadensfall.

Das kann man sehen wie man möchte: Gängelung oder weise Voraussicht. Erinnert sich noch jemand an die MSI GTX 660 Power Edition und den von uns aufgedeckten Spannungs-Cheat? Genau aus solchen Gründen bindet Nvidia in den eigentlichen technologischen Prozess mittlerweile noch weitere Schritte ein, die je nach Entwicklungsfortschritt dann auch gern noch den einen oder anderen Tag zusätzlich kosten könnten. Vor allem dann, wenn Details beanstandet wurden. Und das passiert gar nicht mal so selten.

Phase/Step
Description
Specs und Guidelines
Partner get the program guidelines and specifications
CDP creation
Partner submits CDP (Virtual Customer Design Project) to NVIDIA
in accordance with the transmitted guidelines
CDP approval NVIDIA reviews the CDP and approves it
Design approval Partner submits mechanical design (graphics card shell) and the board design files and NVidia reviews it
Sampling
NVIDIA ships chip samples to partner.
Acoustic approval
The partner without an own acoustic lab provides board sample to NVIDIA, otherwise the partner generates the dB(A) curves
Green Light approval
The partner conducts the Green Light review using the special software (VBIOS and driver) and submits the result to Nvidia

Option 1
If the board passes Green Light, a Partner Production (PP) VBIOS will be provided by NVIDIA.

Option 2
If not, NVIDA will tell the partners what needs to be fixed. After fixing the issues this step starts again.

Box art approval
Partner provides the box art to Nvidia for review (using the preferred partner portal, must comply the GeForce GTX brand guidelines)
Mass production
After all approvals the partner can start the mass production. No further changes of the Green Light approved design are allowed

Warum wir soweit ausgeholt haben? Auch Zulieferer benötigen eine gewisse Vorlaufzeit, so dass man bestimmte Dinge nun mal nicht Knall auf Fall erledigt werden können. So haben z.B. Asus und Gigabyte den gleichen PCB-Maker und Gigabyte und MSI den selben Kühler-ODM. Um dort Kollisionen zu vermeiden, kann man das Zeitfenster nicht zu eng fassen. PNY als verantwortlicher Produzent der Referenzkarten (analog zu PC Partner für AMD) dürfte bereits jetzt über alle nötigen Informationen verfügen. Zumindest meint dies die aktuelle Gerüchte-Lage.

Unsere aktuellen Informationen, die natürlich immer noch durch gewisse zeitliche Verzögerungen eine gewisse Unschärfe ergeben, lassen am Ende folgende Spekulationen zu:

  • Shipping der Turing-Bundles für die FE ab Mitte Juni (Leak)
  • Launch der Turing-Referenzkarten FE (“Founders Edition”) im Juli (Leak, Gerücht)
  • Aufgrund der generell noch etwas höheren GDDR6-Preise, könnten die Karten bei der UVP um bis zu 100 Euro teurer ausfallen (Vermutung)
  • Launch der Turing-Boardpartnerkarten im August/September (Boardpartner-Aussagen, Rechenbeispiel)
  • Launch der ersten neuen Quadro Turing-Karten zur Siggraph im August (vermutet)
  • Performance höher bei ähnlicher Leistungsaufnahme im Vergleich zum direkten Vorgängermodell (sich verdichtentes Gerücht)

Natürlich sind diese Berechnungen nur reine Gedankenspiele, aber in jedem Gerücht und jedem Puzzle-Teil steckt letztendlich auch ein wenig Wahrheit. Und wenn wir auch nicht wirklich schlauer geworden sind, was das Namens-Schema betrifft, dann wissen wir wenigstens ein klein wenig mehr über die Produktion von Grafikkarten. Und das sind echte, belegbare Fakten.

Auf der diesjährigen E3 wurde das neue Spiel von CD Project RED „Cyberpunk 2077“ der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Stimmen der Spieler, die den Titel vor Ort anspielen konnten, sind überaus positiv. Nun hat die Community-Managering „Alicja“ die Details zu der nötigen Hardware veröffentlicht, mit der Cyberpunk 2077 mit flüssigen 60 FPS (bei vermutlich 1080p) laufen soll.

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Einführung

Zusammen mit nPerf SAS aus Frankreich bieten wir unseren Lesern ab sofort einen ganz besonderen Service: einen echten Speed-Test für Eure Internet-Verbindungen! Doch nicht nur das, denn nPerf benötigt keine Installation irgendwelcher Plugins oder Flash, bietet dafür aber auch Statistiken, die Möglichkeit, Eure Messungen statistisch zu erfassen und vieles mehr. Wir haben deshalb nachfolgend das Wichtigste für Euch noch einmal zusammengefasst.

Wir bieten Euch, basierend auf lizensierten der nPerf-Integration, eine Internet-Speed-Test-Anwendung, die kostenlos genutzt werden kann. Jeder Leser kann diese Funktion nutzen, um die Geschwindigkeit seiner Internetverbindung zu messen. Alle Benutzer der nPerf-Anwendung, egal ob nun hier, auf Partnerseiten oder auf der nPerf-Homepage selbst, bilden zusammen das sogenannte Panel dieser fortlaufenden Studie. Diese nPerf-Studie basiert daher auf Millionen von Tests, und repräsentiert damit auch das umfangreichste Datenmaterial für Deutschland.

Hier klicken und den Speed-Test starten! Er steht ab sofort auch auf der Startseite in der rechten Toolbar zur Verfügung.

Geschwindigkeits- und Latenzmessungen

Die Hauptaufgabe des nPerf-Speed-Tests besteht darin, die maximale Kapazität der Datenverbindung in Bezug auf Geschwindigkeit und Latenz zu messen. Um dies zu erreichen, baut nPerf mehrere Verbindungen gleichzeitig auf, da nur die volle Ausnutzung der Bandbreite erlaubt, diese genau zu messen. Die für das sagenannte “Barometer” (deutschlandweite Auswertung) verwendete Bandbreite ist der Durchschnittswert, der von der Anwendung gemessen wird. Bandbreitenmessungen spiegeln somit die maximale Kapazität der Datenverbindung wider.

Diese Werte entsprechen möglicherweise nicht der realen und subjektiven Wahrnehmung bei normaler Verwendung des Internets, da hier nur auf nPerf-Servern gemessen wird und so mancher Anbieter von Webinhalten bereits von sich aus bandbreitenbezogen arg limitiert.

Die gemessene Bitrate kann ebenso von der Qualität des lokalen Netzwerks des Benutzers (negativ) beeinflusst werden. Diese mögliche Limitierung ist umso höher, je schneller die eigene Internetanbindung ist. Bei einer sehr schnellen Glasfaserverbindung kann daher eine lokale Verbindung über das WLAN oder PowerLAN den gemessenen Durchsatz erheblich reduzieren. Da diese Einschränkungen jedoch für alle Mitbewerber gleich ist, beeinflussen sie den eigentlichen Vergleich untereinander natürlich nicht. Testverfahren A wird also nicht schneller agieren können als Testverfahren B. Darüber hinaus weisen wir ja alle Benutzer auf diese Einschränkungen hin und empfehlen ausdrücklich, eine guter Ethernet-Verbindung zum eigenen Router im Heimnetzwerk zu nutzen.

Die verwendeten Server

Um Benutzern jederzeit eine maximale Bandbreite zu gewährleisten, setzt nPerf auf ein Netzwerk von Servern, die für diese Aufgabe auch wirklich geeignet sind. Diese Serversind in Deutschland oder im Ausland gehostet. Die verfügbare Gesamtbandbreite für Deutschland beträgt z.B. mehr als 25 Gb/s. Jeder Anwender kann, neben der automatischen Auswahl, natürlich auch selbst frei aus der Liste der angebotenen Server wählen.

Statistik und anonymisierte Auswertung aller Ergebnisse nur nach ISPs

Die erzielten Testergebnisse werden automatisch und manuell überprüft, um Überschneidungen zu vermeiden sowie mögliche missbräuchliche oder betrügerische Nutzungen auszuschließen. Um eine Studie zu ermöglichen, die den Verbrauchermarkt am besten abbildet, werden professionelle “Firmen” -Verbindungen vom Test ausgeschlossen. Tests, die über Mobilfunkverbindungen (2G, 3G, 4G) durchgeführt wurden, sind ebenfalls von der statistischen Erfassung ausgeschlossen. Vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 hat nPerf z.B. 5.978.334 Tests aufgezeichnet und gefiltert. Das Ergebnis dieser Studie ist durchaus beeindruckend, denn man erkennt die jeweiligen Anteile der Internet-Provider (ISPs) ziemlich deutlich:

Interessant ist auch die Auswertung der durchschnittlichen, über das gesamte Jahr zusammengefassten Download-Bitraten, die pro ISP sehr unterschiedlich ausfallen:

Interessant ist auch die Auswertung der wöchentlich zusammengefassten Durchschnittswerte:

Aus wenn der Kabelbetreiber Unitymedia hier noch mit am besten abschneidet, sind die Download-Schwankungen über den Tag, über die viele Kunden vor allen in den Hauptnutzungszeiten klagen, deutlich sichtbar:

Beim Upload sieht das Ganze schon ein wenig anders aus, denn vor allem die Kabelnetzanbieter limitieren diese Bandbreiten im Verhältnis zur Download-Rate sehr deutlich. Hier wird eigentlich nur das Nötigste geboten, wirklich performant ist es aber nicht. Zunächst auch hier wieder der Überblick fürs gesamte Jahr:

Auch die wöchentliche Auswertung ergibt ein eindeutiges Bild:

Bei den Latenzen betrachten wir ebenfalls erst einmal das gesamte Jahr als Übersicht:

Hier nun ebenfalls noch das wöchentliche Mittel über das gemessene Jahr:

Datenerfassung

Wir laden alle Leser und Besucher unserer Webseite herzlich ein, sich an dieser anonymisierten Erhebung zu beteiligen, wobei das eigentliche Angebot von nPerf nur in unsere Webseite eingebunden ist. Das Anlegen eines individuellen Accounts bei nPerf ist möglich, aber keine Pflicht und es werden von unserer Seite auch keinerlei Benutzerdaten an nPerf weitergegeben. Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung und den betreffenden Informationen auf der Webseite von nPerf.

Mit „Optane“ hat Intel eine neue Speicher-Familie ins Leben gerufen, die langfristig gesehen Maßstäbe setzen will. Die Optane Memory Caching SSDs für PCs und Notebooks verfügen nur über eine geringe Kapazität und sind als zusätzlicher Cache-Pool für die Beschleunigung des Systems vorgesehen. Nun gehen Gigabyte und Intel eine Kooperation ein, um Käufern von Z370 Motherboards ohne nachfolgende Kosten einen schnellen Cache-Pool zu bieten.

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Uns haben immer wieder Bitten und Nachfragen erreicht, warum wir unsere beliebte Charts-Sektion nicht weiterführen bzw. weitergeführt haben. Bis zum letzten Monat war uns dies aus technischen Gründen so nicht möglich, da diese Inhalte von Seiten der Betreiber nicht priorisiert wurden. Das war und ist natürlich schade und Grund genug, dies jetzt wieder zu korrigieren.

Basierend auf den bereits veröffentlichen Artikeln, in denen wir wenigstens versucht haben, in gewissen Abständen diese Übersichten als Testbericht zu veröffentlichen, haben diese Charts nunmehr wieder ihren festen Platz auf unserer Startseite: schnell zu erreichen, umfangreich und informativ. Darüber hinaus werden wir diese Inhalte jetzt auch öfters (und unangekündigt) aktualisieren, wie es sich für eine Charts-Sektion gehört.

Wir planen zudem in absehbarer Zeit, diese festen PNG-Dateien durch interaktive Charts mit Export- und Druckfunktion zu ersetzen. Allerdings setzen wir unsere Prioritäten momentan noch in die Vervollständigung der Seite und natürlich in die Implementierung unseres neuen Forums. Dieses wird dann den Abschluss der ersten Umbauetappe darstellen.

So erreicht Ihr ab sofort unsere Charts, zu denen sich natürlich noch weitere hinzugesellen werden. Die Prozessoren sind nur ein erster Anfang:

So erreicht Ihr die Charts nun über das Charts-Banner rechts auf der Front-Page.

 

Erst beim Vorgänger „Battlefield 1“ konnte die Marketing-Abteilung von EA kaum genug davon bekommen zu erwähnen, wie sehr historisch akkurat der Titel wäre. Waffen waren soweit es ging an den ersten Weltkrieg angelehnt und in der Story bemühte sich Entwickler DICE ein hohes Maß an Liebe zu historischen Details zu bieten. Mit Battlefield 5 wirft EA das Konzept „Nähe zur Historie“ über Bord und möchte stattdessen die SJW glücklich stimmen.

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