Huaxintong will neue ARM-CPUs für Server noch 2018 auf den Markt bringen

Prozessor der Guizhou Huaxintong Semiconductor Technology Corp Limited (Bild: China News Service)

Erst vor einigen Wochen gab es Gerüchte zu Plänen, laut denen sich Qualcomm komplett aus dem Geschäft mit ARM-Server-CPUs zurückziehen wolle. Nun verkündet Huaxintong jedoch, dass noch 2018 erste Produkte an die eigenen Kunden ausgeliefert werden sollen. Wer hinter Huaxintong steckt? Qualcomm und die chinesischen Provinz Guizhou! Das Joint Venture, das 2016 gegründet wurde, habe aus den Enthüllungen rund um Meltdown sowie Spectre Rückschlüsse gezogen und einige Design-Anpassungen getroffen.

Ins Detail geht man zwar nicht, das neue Design – hier geht es natürlich um die Architektur und nicht um das Aussehen – sollen insbesondere bei der Umsetzung von Kryptographie-Hardware, beispielsweise Hardware-Sicherheitsmodul (HSM) zum Einsatz kommen. Das zumindest verrät Wang Kai, CEO der Guizhou Huaxintong Semiconductor Technology Corp Limited.

Die Fertigung der Chips erfolgt im 10LPP-Verfahren und findet beim südkoreanischen Auftragsfertiger Samsung statt. Der Huaxintong-Prozessor baut auf dem Centriq 2400 von Qualcomm auf, wurde jedoch angepasst, um den chinesischen Sicherheitsstandards gerecht zu werden. So verfügt der Chip über einen besonderen Verschlüsselungsalgorithmus inklusive Hardwarebeschleunigung.

ARM-Chips als Alternative
Über die letzten Jahre haben mehrere große und bekannte, aber auch innovative Pioniere, ein reges Interesse an Servern auf ARM-Basis geäußert. Beispielsweise Ampere Computing, dessen CEO Renee J. James ist, die zuvor bei Intel tätig war. Der Ampere A1, ehemals X-Gene 3, bietet 32 Kerne und wird im 16nm-Verfahren gefertigt. Der Preis liegt dabei, abhängig von der Ausführung, nur im oberen dreistelligen Bereich.

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