Stresstests im Detail: Grafikkarten richtig testen (Tutorial – Teil 1)

Leistungsaufnahme im Überblick

Zunächst wollen wir uns die Werte der durchschnittlichen Leistungsaufnahme der Tests betrachten, denn die Physik lässt sich nicht betrügen und alles das, was man in Form elektrischer Energie zuführt, landet umgewandelt in Abwärme auch wieder an den Oberflächen von GPU, VRM und den anderen Komponenten.  Hier führen die synthetischen Stresstest-Programme, die bei unserer Testkarte allesamt über dem Power Limit von 100 Watt lagen.

Echte und realitätsnähere Applikationen wie “The Witcher 3” und die Loops des 3DMark, sowie noch “Unigine Valley” und “Metro Last Light” folgen knapp auf den Plätzen, erreichen aber das Power Limit nicht ganz. Trotzdem sind diese Werte als realistischer zu betrachten, denn gerade bei übertakteten Systemen traten mögliche Fehler und Instabilitäten deutlich eher auf.

GPU-Temperaturen

Unsere Testkarte ist insofern interessant, als dass ja nur die GPU selbst direkt gekühlt wird, da nur sie Kontakt zum Kühlkörper besitzt. Wir sehen aber schon jetzt, dass sich die Reihenfolge in Bezug auf die erreichten Gradzahlen der GPU-Diode in etwa dem entspricht, was wir auch an Energie zugeführt haben.

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