Cryptomining II: Geforce oder Radeon, welche Karte eignet sich am besten für Ethereum?

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Für einen Epoch lässt sich der DAG vorab berechnen, sodass möglich es ist den Performance-Fortschritt einer Karte für drei, sechs oder zwölf Monate vorherzusagen.

Die verschiedenen Karten wurden mit ihrem Werkstakt genauso wie mit optimierten Einstellungen bei einem vorgegebenen Stromverbrauch getestet. Die Radeon-Karten wurden mit ihrem Ausgangs-BIOS sowie mit einer modifizierten Version ausprobiert, das die Timings des Grafikspeichers anpasst.

Einleitende Erklärung

  • Die Geforce GTX 1060 3GB bietet unter der Claymore-Software nicht mehr genügend VRAM fürs Ethereum-Mining ab einem Epoch-DAG von 180.

Analyse

  • Die Leistung der Geforce-Karten bleibt konstant, ganz gleich wie groß der DAG ist. Die Radeon-Karten zeigen das gleiche Verhalten mit den Blockchain-Treibern, mit den ältesten Treiber ist das nicht der Fall.
  • Die Performance einiger Radeon-Karten lässt bei sehr großen Epoch-DAGs etwas nach, insbesondere wenn die Taktfrequenz und die Spannung der GPU zur Steigerung der Effizienz angepasst werden. Die Leistung mancher GPU – etwa der Radeon R9 390 – könnte sich bei einer bestimmten DAG-Größe nicht mehr ausreichend, sodass der Takt (und damit die Spannung und der Stromverbrauch) erhöht werden muss um die Hash-Geschwindigkeit auf gleichem Niveau zu halten. Dieses Phänomen lässt sich bei den Geforce-Karten nicht feststellen, was sich mit einer an sich höheren GPU-Performance erklären lässt.

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