Cryptomining II: Geforce oder Radeon, welche Karte eignet sich am besten für Ethereum?

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Auch wenn der Ethash-Algorithmus weitmehr vom Grafikspeicher als von der GPU abhängt, ist für die Berechnungen auch an dieser Stelle eine grundlegende Leistungsfähigkeit notwendig. Dementsprechend ist es nicht uninteressant den Einfluss des GPU-Takts auf Performance und Geschwindigkeit beim Hashen nachzuvollziehen. Gleiches gilt für den Stromverbrauch der Grafikkarte, schließlich hängt die Betriebsspannung der GPU direkt mit der Taktfrequenz zusammen – das Herabsenken des GPU-Takts bedeutet gleichermaßen ein Herabsenken der Spannung und damit einen niedrigeren Stromverbrauch.

Die Verbrauchsmessung wurde am Eingang durchgeführt, die 45 Watt, die auf das Konto der restlichen Plattform gehen, wurden abgezogen. Für eine leichtere Vergleichbarkeit wurden die gleichen Skalen bei den unterschiedlichen Graphen verwendet.

Einleitende Erklärung

  • Auch wenn der Takt auf das mögliche Minimum gesenkt wurde (-400 MHz), blieb die Taktfrequenz der beiden GeForce GTX 1060 6G insgesamt über der “Marke” ab der die Leistung beim Hashen sinkt. Um die Effizienz noch weiter zu steigern, müsste der Stromverbrauch der Karten insgesamt angepasst werden.
  • Der Stromverbrauch der GTX 1060 6G von MSI variiert kaum – die Spannung der GPU bleibt immer die gleiche, ganz egal welche Taktfrequenz beim Grafik-Chipsatz eingestellt wird.

Analyse

  • Die Geschwindigkeit beim Hashen verändert sich nicht, wenn die Taktfrequenz der GPU gesenkt wird, bis zu dem Punkt an dem Leistung der GPU nicht mehr für die Berechnungen ausreicht. Es muss also die optimale Taktfrequenz (und damit auch die Spannung) für die GPU jeder einzelnen Grafikkarte gesucht werden um den niedrigst möglichen Stromverbrauch zu finden und damit die Effizienz zu steigern.

Damit gilt es also eine Geforce GTX 1060 6G zu finden, die ein maximales Heruntertakten der GPU unterstützt, das idealerweise etwas unter einem Gigahertz liegt. Bei einer Radeon-Karte wird der Takt auf etwa einen Gigahertz heruntergeregelt; im Falle eines übertakteten VRAMs muss der GPU-Takt jedoch wieder etwas erhöht werden.

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