Cryptomining II: Geforce oder Radeon, welche Karte eignet sich am besten für Ethereum?

Ob Geforce oder Radeon, das Mining von Ethereum kann sich nach wie vor lohnen. Die Wahl der passenden Grafikkarte(n) hängt davon ab, ob man sich für die größtmögliche Geschwindigkeit beim Hashen oder die höchste Effiziene entscheidet.

Dank ihres schellen Grafikspeichers sind die Radeon RX 480 und 580 bei diesem Einsatzzweck die schnellsten Karten, wenn sie übertaktet und die VRAM-Timings optimiert werden. Empfehlenswert sind Modelle, die von Haus aus einen Speichertakt von 2000 MHz und mehr bieten. Außerdem sollten die Beta-Blockchain-Treiber verwendet werden, die AMD im August veröffentlicht hat. Sie elauben nicht nur eine Steigerung der Performance, sondern beheben auch das Problem des Leistungsabfalls bei Epoch-DAGs. Abzuraten ist von der Radeon R9 390. Die GPU bewerkstelligt mit ihrem ab Werk eingestelltem Takt zwar immer noch recht hohe Geschwindigkeiten, doch ihr Stromverbrauch ist dabei enorm.

Die Geforce GtX 1060 mit einem sechs Gigabyte großen Grafikspeicher ist die erste Wahl, wenn es um den effizienteste Art und Weise beim Mining von Ethereum geht. Es sollte ein Modell ausgesucht werden, bei dem sich die Taktfrequenz und die Spannung der GPU möglichst weit herunterregeln lassen. Leider gestattet Nvidia keine Veränderungen des VBIOS, mit denen sich die Karten noch weiter optimieren ließen.

Die RX 470 Mining von Sapphire mit einem speziellen VBIOS und einem größeren Grafikspeicher besitzt eine eigene Qualität: Sie benötigt keine zusätzlichen Einstellungen, um schnell und vergleichsweise effizient zu arbeiten.

Ebenso beachtet werden sollte die Radeon RX 560. Mit einem modifizierten BIOS zeigen sie sich fast so effizient wie die Geforce-GTX-1060-Karten.

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