Project Cars 2: Zehn Grafikkarten im Performance-Test

Konfiguration des Testsystems

CPU AMD Ryzen 5 1600X
RAM
Corsair Vengeance LPX 2×8 Go DDR4-3200 CL16
Mainboard Asus ROG Strix X370-F Gaming
SSD fürs System Crucial MX200 (500GB)
Netzteil Dark Power Pro 11 750W
Kühlung
Be Quiet Silent Loop 360mm
Gehäuse
Be quiet! Dark Base Pro 900
OS
Betriebssystem Windows 10 x64 Pro 1709 (16299.64)
Treiber NVIDIA GeForce Game Ready 388.71
AMD Radeon Adrenalin Edition 17.12.2
Spiel Project CARS 2 (V3.0.0.0.0939AVX)

Im Gegensatz zu den vergangenen Tests wird ab sofort auf ein neues Testsystem gesetzt, um dem Anspruch gerecht zu werden, dass die Einschätzungen mit einem aktuellen Mittelklasse-System durchgeführt werden. Dabei fiel die Wahl auf einen AMD-Prozessor: Der Ryzen 5 1600X ist eine gute Grundlage für Gaming-PCs, bei deren Aufbau nur begrenzter Kostenrahmen ausgeschöpft werden kann.

Die Datenbank der Konfigurationen der Steam-Nutzer, die derzeit größte PC-Spiele-Plattform ist, liefert einen guten Überblick, über die Hardware, die im Durchschnitt in aktuellen Gaming-Rechnern zu finden ist (Zahlen vom Dezember 2017).

  • 8 GB RAM stehen in 47 Prozent der Gaming-Rechner zur Verfügung (in dem hier verwendeten System stecken 16 Gigabyte RAM wie bei 37 Prozent der Gaming-Rechner)
  • Full HD (1920 x 1080 Pixel) wird von 76 Prozent der Gamer standardmäßig verwendet, während sich immer noch acht Prozent mit 1366 x 768 Pixeln begnügen. QHD bzw. 2K (2560 X 1440 Pixel) spielt aktuell bei etwas mehr als drei Prozent der Gamer eine Rolle, 4K-Displays sind zumindest nach diesen Zahlen beim Gaming derzeit noch kaum vertreten. Dementsprechend wird in diesem Testszenario eine Full-HD- und 2K-Auflösung genutzt.
  • CPUs mit vier Kernen werden bei mehr als zwei Dritteln aller Konfigurationen (72 Prozent um genau zu sein). In den kommenden Monaten dürften aber auch in der Mittelklasse Prozessoren mit mehr als vier Kernen an Popularität gewinnen. Der hier verwendete Ryzen 5 1600X zeigt in diese Richtung.

Die Wahl der Grafikkarten

Bei der Wahl der Grafikkarten wurden zehn Modelle ausgewählt, die dem Einsteiger- und Mittelklasse-Segment zugeordnet werden und damit zu den meistverkauften Grafikkarten zählen.

MSI RX 580 Gaming 8G

MSI GTX 1060 Armor OC 6G

Asus RX 570 Strix OC 4G

Gigabyte GeForce GTX 1060 WF2OC-3GD 3 GB

MSI RX470 Gaming X 4G

MSI GTX 970 GAMING 4G

XFX Radeon R9 390 8G

Sapphire RX 560 Pulse 4G

MSI Radeon RX460 2Go OC

PNY GeForce GTX 1050 2Go

Weitere Tests aus dem Bereich Grafikkarten

>>>   Das große Radeon RX480 Test-Roundup (Update]
>>>   Pascal-Roundup: GeForce GTX 1070 und GeForce GTX 1080 im Vergleich
>>>   Pascal-Roundup #2: Nvidias GeForce GTX 1060 im Vergleich
>>>   Nvidia GeForce GTX Titan X (Pascal, Launch-Artikel)
>>>   Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition (Launch-Artikel)
>>>   Nvidia GeForce GTX 1070 Founders Edition (Launch-Artikel)
>>>   Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition (Launch-Artikel)
>>>   Nvidia GeForce GTX 1060 3G (MSI GeForce GTX 1060 Gaming X 3G)
>>>   Nvidia GeForce GTX 1050 und GTX 1050 Ti (Pascal, Launch-Artikel)
>>>   Passiv-Umbau GeForce GTX 1050 Ti (Pascal)
>>>   Effizienzanalyse & Leistungsaufnahme: GeForce GTX 1070/1080 vs. GTX 980 Ti
>>>   Maxwell-Roundup: GeForce GTX 970 und GeForce GTX 980 im Vergleich
>>>   How-to-Guide: Grafikkartenkühlung und Wärmeleitpaste optimieren

Test-Protokoll

Für unsere Messungen haben wir auf die Werkzeuge PresentMon und GUI zurückgegriffen, die von unserem Kollegen Igor Wallossek entwickelt wurden. Sie erlauben eine Vielzahl von gleichzeitigen Messungen, ohne den einzelnen Generationen zu viel Bedeutung beizumessen.

Um die Leistungsfähigkeit der Karten möglichst realitätsnah abzubilden, wurde darauf geachtet, dass diese vor den jeweiligen Messungen auf Betriebsstemperatur gebracht wurden. Denn die Mehrheit der Grafikkaren verfügt über eine Taktfrequenz, die sich mit steigender GPU-Temperatur stabilisiert. Die jeweils bewerkstelligten Leistungen könnten also über denen der alltäglichen Praxis liegen, wenn die Messungen bereits nach wenigen Minuten im Betrieb gemacht würden.

Daher wurde der jeweilige Testlauf eines Benchmarks einmal ausgeführt, bevor die eigentlich Leistungsmessung gestartet wurde. Hinsichtlich der Grafikeinstellungen wurde das Spiel in der Full-HD-Auflösung sowie der höchstmöglichen Voreinstellung getestet, schließlich wurde der Benchmark noch einmal mit einer 2K-Auflösung duchgeführt

Ebenfalls interessant...