Destiny 2: Zwölf Grafikkarten im Performance-Test

Die erste Ausgabe von Destiny erschien 2014 und blieb ausschließlich den Besitzern von Spielkonsolen vorbehalten – unter großem Bedauern der PC-Spieler. Mit Destiny 2 korrigieren Activision und der Entwickler Bungie diesen kleinen Ausrutscher und bieten ein Multi-Plattform-Spiel, das auf der Xbox One, der Playstation 4 und unter Windows gespielt werden kann.

Im Gegensatz zu den Konsolen werden dem PC sogar mehr Möglichkeiten zugestanden: Es gibt einen nativen 4K-Support sowie ein unbegrenzte Bildrate (zumindest fast – in Wirklichkeit wird bei 200 Bildern in der Sekunde ein Schlussstrich gezogen), während die Konsolen auf eine Frequenz von nur 30 Bildern in der Sekunde begrenzt werden.

Bungie setzt, wie bereits bei der ersten Ausgabe von Destiny, auf eine hauseigene Grafik-Engine, deren Entwicklung noch auf Halo: Reach zurückgeht und die damit im Umkehrschluss nur Direct X11 unterstützt.

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Minimale und empfohlene Systemvoraussetzungen

Die Seite des Entwicklers Bungie gibt Aufschluss über die vorgesehenen Konfigurationen, die minimal nötig sind, um das Spiel überhaupt nutzen zu können oder aber für ein flüssiges Spielen erfüllt werden müssen. Dabei verspricht das Spiel keine größere Herausforderung für die jeweilige CPU, Grafikkarte oder auch den Arbeitsspeicher zu stellen. Mit den als minimal angegebenen Anforderungen sollte selbst ein in die Jahre gekommener (Gaming-)PC das Spiel noch ausführen können. Auch die empfohlene Hardware-Konfiguration entspricht der Mittelklasse.

Konfiguration Minimum Empfohlen
Processeur Intel Core i3-3250
oder Pentium G4560
oder AMD FX-4350
Intel Core i5-2400
oder Core i5-7400
oder AMD Ryzen R5 1600X
Mémoire 6 GB 8 GB
Carte graphique GeForce GTX660 2GB
oder GTX 1050 2GB
oder Radeon HD7850 2GB
GeForce GTX 970 4GB
oder GTX 1060 6 GB
oder Radeon R9 390 8GB
Système d’exploitation Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Espace disque 68 GB 68 GB

Grafische Einstellungen

Die Möglichkeiten der grafischen Einstellungen, die von Destiny 2 geboten werden, sind zahlreich (Anti-Aliasing, Qualität der Texturen oder der Schatten, Umgebungsverdeckung, das Rendering entfernter Umgebungen, Menschen und Blättern u.v.m). Ohne sich in den Einstellmöglichkeiten vollends zu verzetteln, kann problemlos ein individuell sinnvolles Setting gefunden werden. Gleichermaßen ist es natürlich möglich einen der vier vordefinierten Modi zu wählen: Geboten werden “Low”, “Medium”, “High” und “Highest”.

Außerdem kann das Sichtfeld konfiguriert werden, gleiches gilt für Vsync sowie die Helligkeit. Hinzukommt die Möglichkeit HDR zu aktivieren – wenn es vom jeweiligen Bildschirm unterstützt wird.

Bas / Highest

Die Unterschiede zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Grafikmodus springen regelrecht ins Auge: Die Blätter werden – insbesondere in der Ferne – wesentlich detaillierter dargestellt, die Schatten haben eine bessere Qualität – sie werden bei der niedrigsten Quatitätsstufe ehrlich gesagt nur mäßig dargestellt. Gleiches gilt für das Anti-Aliasing. Überraschend ist dagegen, dass die Darstellung der Vegetation bei kurzer Distanz und die Texturen auch auf der niedrigsten Stufe noch mit einer annehmbaren Darstellungsqualität präsentiert werden. Zudem bleibt anzumerken, dass an dieser stelle zwischen Geforce- und Radeon-Karten kein Unterschied festzustellen ist.

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