Huawei Mate 10 Pro: Viel Bildschirm und künstliche Intelligenz

Huawei gehört zwar nicht zu den Pionieren unter den Smartphone-Herstellern und hat sich auch bisher nicht als der große Innovator in Szene gesetzt, sondern vielmehr abgewartet ob sich von Konkurrenten eingeführte Entwicklungen durchsetzen. Allerdings ist der Fabrikant damit nicht so schlecht gefahren, denn mittlerweile steht er hinsichtlich des Marktanteils weltweit an Stelle drei, wobei der Vorsprung Apples zuletzt nur noch hauchdünn war.

Mit der Mate-10-Serie, die aus drei Modellen besteht, schicken sich die Chinesen nun an Apple zumindest bei den Verkaufszahlen gänzlich zu überholen. Das „kleinste“ Modell dürfte mit seinem 2K-Display konventionellen Schnitts am Markt vermutlich das erfolgreichste werden, zumal es mit 699 Euro noch unterhalb einiger Konkurrenten angeboten wird, auch wenn in diesem Fall sicherlich nicht mehr von „günstig“ gesprochen werden kann. Das von Porsche Design umgearbeitete Mate X richtet sich mit einem Preis von 1395 Euro an Nutzer, die großen Wert auf Exklusivität legen.

Die interessanteste Version ist aber sicherlich das Mate 10 Pro, das nicht nur schick aussehen soll, sondern sich mit dem einen oder anderen Detail, mit denen es sich von den Schwestermodellen unterscheidet, tatsächlich jener pragmatischeren Nutzer ansprechen, die auf das Phablet in ihrem Arbeitsalltag zurückgreifen.

Den Unterschied bei der Displaygröße zwischen Mate 10 und Mate 10 Pro – 5,9 Zoll vs. 6,0 – Zoll wird man als Nutzer zumindest auf den ersten Blick kaum bemerken, für den echten Pro-Nutzer, dürfte allerdings die geringere Auflösung eher ein Plus- als ein Minus-Punkt sein. Wer nicht gerade Wert auf die Nutzung einer VR-Brille legt, kann kaum Differenzen in der Bildqualität ausmachen. Zudem zeigt sich Huawei hinsichtlich der Speicherkonfiguration deutlich generöser: Während der RAM beim kleineren Modell eine Kapazität von vier Gigabyte bietet, sind es bei der Proversion sechs Gigabyte. Zudem wird der Datenspeicher von 64 auf 128 Gigabyte verdoppelt.

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