Apple reduziert iPhone-8-Bestellungen um 50 Prozent

In den letzten Tagen zeichnete sich bereits ab, dass Apple beim iPhone 8 mit einem geringeren Interesse als bei vorherigen Modellen kämpft. Händler in den USA vermeldeten, dass sich das alte Modell, das iPhone 7, besser verkauft als die Neuauflage. Mittlerweile scheint man bei Apple drastische Konsequenzen gezogen zu haben.

Einem Bericht zufolge soll der Konzern die Bestellungen bei seinen Zuliefern und Auftragsfertigern drastisch – um mehr als 50 Prozent – reduziert haben. Damit sollen in den Monaten November und Dezember jeweils nur fünf bis sechs Millionen iPhone 8 und iPhone 8 Plus ausgeliefert werden, was zumindest in den Ohren der erfolgsverwöhnten Apple-Führung nach erschreckend wenig klingen dürfte – und die Erwartungen an das iPhone X weiter steigert.

Sollte das neue Flaggschiff, das in einer Woche vorbestellt werden kann und am 3. November zu den Händlern kommt, ebenfalls auf nur ein begrenztes Interesse stoßen, dürfte es im gerade neueröffneten Prunkbau in Cupertino und gemütlich werden. Insbesondere Tim Cook dürfte dann zunehmend unter Druck stehen, ist es ihm als Konzernlenker bisher nicht gelungen, die große Abhängigkeit vom iPhone zu reduzieren und mit neuen Ideen für ein breiter aufgestelltes Geschäft zu sorgen.

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