Apples iPhone 7 verkauft sich in den USA besser als iPhone 8

Über viele Jahre und zahlreiche Generationen des iPhones hinweg gab es zum Marktstart stets die gleichen Bilder: Weltweit bildeten sich vor den Apple-Läden lange Schlangen, in denen viele der Wartenden vergeblich darauf hofften eines der begehrten Smartphones aus der ersten Lieferung abzubekommen. In diesem Jahr hält sich die Begeisterung dagegen in Grenzen: In den USA verkauft sich das iPhone 7 besser als sein Nachfolger, der sich auch direkt nach der Vorstellung besser schlug, obgleich auch bei diesem die Innovationsdichte im Vergleich zum Vorgänger nicht sonderlich hoch war. Allerdings wurden in den letzen Septemberwochen vom iPhone 8 rund 900.000 Exemplare weniger verkauft als vom iPhone 7, wie Reuters berichtet. Letzteres profitiert natürlich auch von dem Preisnachlass – hierzulande wird es mittlerweile für 629 Euro angeboten, während der Nachfolger 799 Euro kosten soll.

Für Apple wird damit der Erfolg des iPhone X immer entscheidender. Das neue Flaggschiff des Herstellers kann ab 29. Oktober für 1149 Euro vorbestellt werden und soll ab 3. November ausgeliefert werden. Sollte auch hier der ganz große Erfolg ausbleiben, dürften die Zeiten für den Konzern unruhiger werden, schließlich gelten seine Aktionäre als besonders erfolgsverwöhnt. Zudem dürfte die Diskussion um eine zu große Abhängigkeit vom iPhone aufflammen.

Und vermutlich auch der aktuelle CEO Tim Cook in Erklärungsnöte geraten, schließlich konnte keine Entwicklung, die unter seiner Ägide eingeleitet wurde, zu einer wirklich tragenden Säule im Apple-Geschäft werden – die Uhren bleiben ein vergleichsweise kleiner Markt und beim Apple-Auto kursierten immer wieder Gerüchte von einer mangelnden Organisation der beteiligten Entwicklergruppen.

 

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