Cryptomining: Geforce oder Radeon, welche Karte eignet sich am besten für Ethereum?

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Kryptowährungen sind zwar bereits seit längerem ein Thema, doch bisher kennt der Hype noch kein Ende, und auch die Anzahl der Kryptowährungen steigt weiterhin – selbst wenn nur wenige Crypto-Miner bisher wirklich an dem Spiel verdient und nennenswerte Summen erwirtschaftet haben. Eine dieser Währungen, die in den vergangenen Monaten an Bedeutung gewonnen hat ist Ethereum, kurz ETH.

Im Augenblick handelt es bei ETH hinsichtlich der Kapiatlisierung mit einem Gesamtvolumen von 32,1 Milliarden Dollar um die zweitwichtigste digitale Währung. Bitcoin (BTC), derzeit das wichtigste Digitalgeld, kommt auf rund 70,7 Milliarden Dollar, während Litcoin, der kleine Bruder, bisher eine Kapitalisierung von 3,2 Milliarden Dollar erreicht hat.

Ein auf GPUs zugeschnittener Algorithmus

Einer der großen Vorteile von Etherum im Vergleich zu den anderen beiden Währungen besteht in dem Algorithmus, der zur Validierung des Leistung (Proof of Work, kurz PoW) genutzt wird: An der Stelle an der BTC auf SHA-256 und Litecoin auf Scrypt setzen, wird bei ETH mit Ethash auf ein anderen Schema zurückgegriffen, das die Entwicklung von dezidierten Custom-Chips verhindern sollte.

Denn SHA-256 und Scrypt bedeuten teilweise eine sehr hohen Rechenaufwand, der spezifische Prozessoren (ASICs, Application Specific Integrated Circuits) effizienter werden lässt als die aktuellen Grafikkarten (und erst recht die aktuellen CPUs). Ethash hängt dagegen im starken Maße von der Performance des Speichers ab (Taktfrequenz, Timings und Bandbreite). Mit ihrem schnellen VRAM sind Grafikkarten also wie gemacht für das Generieren von Ethereum.

Sehr große Unterschiede zwischen den Karten

Allerdings eignen sich nicht alle Karten: Einige GPU-Architekturen sind deutlich schneller und effizienter als andere, und nicht jede Karte bringt den gleichen Grafikspeicher mit. Doch welche Karten sind nun tatsächlich die schnellsten, und welche Karten arbeiten am effizientesten, sodass sich der Einsatz am meisten rentiert?

In diesem Vergleich werden Grafikkarten mit aktuellen GPUs aufgeführt. Die AMD-Karten verfügen über eine Ellesmere- oder Hawaii-GPU (Radeon R9 390, Radeon RX 470/480, Radeon RX 570/580). Bei Nvidia wurde auf Karten mit der GP106-GPU (also die GTX 1060 mit drei und sechs Gigabyte großem Grafikspeicher) zurückgriffen. Älteren und langsamere Modelle wie die Geforce GTX 9xx oder Karten gegenüber gestellt wurden, die nicht genügend Speicher zur Verfügung stellen (wie die GTX 1050 2GB oder die Radeon RX 460 2GB) wurden außen vor gelassen. Außerdem haben wir schnell feststellen dürfen, dass Karten mit identischer GPU nicht automatisch gleiche Leistungen bedeuten…

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