Nvidia arbeitet an Mehrkern-GPUs

Die Anzahl der Transistoren von GPUs wächst mit jeder Generation, doch Nvidia für scheinen so langsam die Grenzen dieses Wachtums erreicht zu sein. Damit werden die Geschwindigkeitszuwächse monolithischer Grafikchips nicht mehr zunehmen, sondern deutlich flacher verlaufen. Als Ausweg will der Grafikspezialist offenbar dem Beispiel klassischer Prozessoren folgen und mehrere GPUs in einem Chip vereinen. Dies geht aus einem Dokument hervor, das der Grafikspezialist zusammen mit den Universitäten von Arizona und Texas sowie dem Barcelona Supercomputing Centre veröffentlicht hat.

Nvidia denkt dabei an einzelne GPU-Module, die vergleichsweise einfach gefertigt werden sollen und zusammen mit dem zugehörigen Grafikspeicher auf einem Prozessor-Die untergebracht werden. Sie werden mit einer noch nicht näher genannten Kommunikationstechnologie verbunden, die den Spagat aus hohen Bandbreiten und einem niedrigen Energiebedarf bewerkstelligen soll.

Das Konzept eine solchen Multi-Chip-Module-GPU (MCM-GPU) wurde bereits theoretisch simuliert und soll gegenüber den bisherigen Technologien deutliche Geschwindigkeitsvorteile bringen. Eine optimierte MCM-GPU war in dem Szenario um 45,5 Prozent schneller als ein klassischer Grafikchip, im Vergleich zu einem ähnlich ausgestatteten Multi-GPU-System – das über die gleiche Anzahl von Stream-Prozessoren und die gleiche Speichergröße verfügte, die außerdem mit der identischen Bandbreite verbunden wurden – lag der Gechwindigkeitsvorteil immer noch bei 22,8 Prozent.

Weitere Details lassen sich dem PDF der Forscher entnehmen.

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