Monat: Juli 2017

Mit der Fiji-GPU setzte AMD erstmals 2015 auf einen Highend-Grafikchip auf einer Grafikkarte mit einem Mini-ITX-Board. Mit der Vega-Generation wird die Entwicklung allem Anschein nach eine Fortführung erfahren: Unter dem Namen Radeon RX Vega Nano hat der Fabrikant eine verkleinerte Version der RX Vega 64 gezeigt, bei der das Design des Kartengehäuses von der Basisversion der Vega-Karten aufgegriffen wurde. Die Metall-Ummantelung der Hardware ist gänzlich silbern und wird von dem für die neue Generation typischen LED-Würfel geschmückt.

Alle weiteren technischen Details sind unklar. AMD verriet nicht mal welche GPU im Einzelnen verbaut wird, sondern lediglich, dass diese auf der Vega-10-Architektur basieren werde. Damit könnte es sowohl eine RX Vega 64 wie auch eine RX Vega 56 sein. Dass sich der Hersteller am Ende für die kleinere Grafikeinheit entscheidet, ist nicht ganz unwahrscheinlich, denn die Stromversorgung der kleinsten Vega-Grafikkarte wird über einen einzelnen 8-Pin-Stecker bewerkstelligt wird. Die TDP des Vega-64-Basismodells wird jedoch mit 295 Watt angegeben, sodass der Hersteller – so oder so – die Taktgeschwindigkeit deutlich herabsenken muss. Auch zum Marktstart wurden keine Einzelheiten genannt.

Intel galt über Jahre als der weltweit größte Chipfertiger. Im Großteil der PCs und Notebooks rund um den Globus stecken die Prozessoren der Amerikaner; sie dominieren darüber hinaus den Markt für Server-Chips. Zwar müssen sich die Amerikaner auf dem Feld der Chips für Mobilgeräte mit einer Nebenrolle zufriedengeben, doch selbst die großen Auftragsfertiger konnten Intel bisher noch nicht überflügeln.

Das hat sich nun geändert. Samsung hat auch unter den Chipherstellern die Führungsrolle übernommen: Im vergangenen Quartal erwirtschaftete der Hersteller einen Umsatz von 15,8 Milliarden Dollar, während Intel einen Umsatz von 14,8 Milliarden Dollar für das zweite Quartal auswies – und damit erstmals seit 24 Jahren überholt wurde.

Samsung profitiert vor allem von der großen Nachfrage bei Speicherchips für Mobilgeräte und SSDs, ein Feld, in dem auch Intel aktiv ist und mit der Optane-Technologie eine neuartige und vielversprechende Speichertechnologie vorgestellt hat. Es bleibt also spannend, ob Samsung die Führung ebenso langfristig verteidigen kann oder den imaginären Titel bald wieder an die neue Nummer zwei zurückgeben muss.

Schon länger kursieren Gerüchte um die kommenden AMD-Vega-Grafikkarten, und schon länger zeichnet sich ab, dass Nvidia auch danach die Leistungskrone in Heimrechnern nicht abgibt – die GTX 1080 Ti und die Titan Xp liefern Enthusiasten nach wie vor die höchste Performance. AMD gibt sich jedoch zuversichtlich, dass ein großer Schritt gemacht wurde, um die Lücke zu dem Bereich zu schließen, in dem sich auch die meisten anspruchsvollen Anwender investieren.

Der Hersteller gibt bis auf eine handvoll Hinweise wenig Spezifisches zur Leistungsfähigkeit der Karten bekannt, allerdings zeichnet sich ab, dass es von dem neuen Desktop-Flaggschiff drei Versionen geben wird: Die Radeon RX Vega 64, die Radeon RX Vega 64 Limited Edition und die Radeon RX Vega 64 Liquid Cooled.

Allem Anschein nach werden sie im August auf den Markt kommen und zu vergleichbaren Preisen wie die Geforce GTX 1080 angeboten: Das Basismodell,die RX Vega 64, soll für 500 Dollar verkauft werden, die RX Vega Limited Edition soll 600 Dollar kosten und für die RX Vega Liquid Cooled werden demnach 700 Dollar fällig. Außerdem wird es wohl auch eine Radeon RX Vega 56 geben, die es mit der Geforce GTX 1070 aufnehmen und um die 400 Dollar kosten soll.

Daneben wird der Hersteller drei Zusatzpakete schnüren, mit denen der Kauf der neuen Karte anfänglich versüßt werden soll. Käufer sollen anfänglich mit Spielen und Rabatten bei weiterer Hardware gelockt werden. Wer sich in den USA für eine der beiden luftgekühlten Varianten entscheidet, soll die Spiele Wolfenstein II und Prey als Rabatt bekommen. Wird der FreeSync-Monitor von CF791 von Samsung mitgekauft, gibt es einen Preisnachlass von 200 Dollar auf die Gesamtsumme, wer sich neben der Karte für den Kauf eines Ryzen-7-Prozessors mit passendem Mainboard entscheidet, soll 100 Dollar gutgeschrieben bekommen.

Bei den Radeon Packs (das Red Pack gehört zu Basisversion, das Black Pack zu Limited Edition und das Aqua Pack schließlich zum Spitzenmodell) handelt es sich jedoch nicht um Gutscheine, die auch zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden können, sondern es geht vielmehr darum etwas Geld zu sparen, wenn weitere fürs Gaming gedachte Hardware gekauft wird. Damit soll den Crypto-Minern etwas Wind aus den Segeln genommen werden, die kein Interesse am Kauf von Spielen, eines neuen Monitors oder eines Ryzen 7 samt Board haben.

Wie lang die Aktion andauert ist unklar, ursprünglich sollte sie nur im August angeboten werden, mittlerweile zeichnet sich ab, dass die Rabatte länger gewährt werden.

Die AMD-Partner werden mit ihren Entwürfen der Karte allem Anschein nach etwas später als AMD den Markt betreten. Hier ist die Rede vom Ende des drittel oder Anfang des vierten Quartals.

Radeon RX Vega 64: Ein fetter Chip mit vielen Transistoren

Seit die Radeon Vega Frontier Edition zur verfügung steht, zeichnet sich auch ab, wie die fürs Gaming gedachten Modelle grundsätzlich aussehen. Wie schon bei der Fiji-GPU der Radeon R9 Fury X setzt der Hersteller auch bei der Radeon RX Vega 64 auf einen Grafikchip mit vier Shader-Engines, die jeweils einen eigenen Vertex- und eigenen Pixel-Shader mitbringen.

Und wie schon bei den Fiji-GPUs stehen 16 Computer Units (CU) pro Shader-Engine zur Verfügung. Jede CU wiederum bringt 64 Stream-Prozessoren sowie vier Texture-Einheiten mit, damit sind es insgesamt 4096 Stream-Prozessoren und 256 Texture-Einheiten.

Die Taktraten sind natürlich deutlich höher: Waren bei Fiji maximal 1050 MHz möglich, sind dank des 14-nm-FinFET-LPP-Verfahrens des Auftragsfertigers Globalfoundries und einer gezielten Optimierung bei der RX Vega 64 nun standardmäßig 1247 MHz, bei eingeschaltetem Turbo sind 1546 MHz möglich. Die von AMD angegebene FP32-Leistung von 12,66 TFLOPS basiert auf der höchstmöglichen Taktfrequenz. Bei Standardtakt wird an dieser Stelle eine Leistung von 10,2 TFLOPS angegeben, was immer noch 20 Prozent über der Performance liegt, die von einer R9 Fury X geboten wird.

Radeon RX Vega 64
Liquid Cooled
Radeon RX Vega 64 Radeon RX Vega 56
Next-Gen CUs 64 64 56
Stream-Prozessoren 4096 4096 3584
Texture-Einheiten 256 256 224
ROPs 64 64 64
Taktfrequenz (Basis) 1406 MHz 1247 MHz 1156 MHz
Taktfrequenz (Boost) 1677 MHz 1546 MHz 1471 MHz
Speicher 8GB HBM2 8GB HBM2 8GB HBM2
Speicherbandbreite 484 GB/s 484 GB/s 410 GB/s
FP32 Performance (max.) 13.7 TFLOPS 12.66 TFLOPS 10.5 TFLOPS
FP16 Performance (max.) 27.5 TFLOPS 25.3 TFLOPS 21 TFLOPS
FP64 Performance (max.) 856 MFLOPS 791 MFLOPS 656 MFLOPS
TDP 345W 295W 210W
Preis $700 $500 $400

Bei dem wassergekühlten Modell wird der Basistakt auf 1406 MHz gesteigert, im Turbomodus sind 1677 MHz drin, was 13 nzw. acht Prozent mehr als beim Ausgangsmodell sind, sodass auch die Leistung steigt bei – FP32 sind es nun 13,7 TFLOPS. Dafür wächst der Energiebedarf von 345 auf 295 Watt – ein überproportionaler Anstieg von 17 Prozent. In beiden Fällen ist das noch deutlich mehr als bei Nvidias Geforce GTX 1080 Ti, die mit 250 Watt auskommt.

Jede der Shader-Engines der Vega 10 verfügt über vier Render-Backends, die bis zu 16 Pixel pro Takt leisten. Diese hängen am L2-Cache, der nun auf eine Größe von vier Megabyte angewachsen ist (bei Fiji waren es noch zwei Megabyte, die den L2 der vorherigen Hawaii-GPU ebenfalls bereits verdoppelt hatte). Damit greift die GPU seltener auf den HBM2-Speicher zu und reduziert damit die Abhängigkeit von der externen Bandbreite. Weil der Takt im Vergleich zur Fiji-Architektur um rund 60 Prozent höher ausfällt und die Bandbreite auf 28 GB/s sinkt, hilft der größere Cache dabei einen Flaschenhals zu vermeiden.

Mike Mantor von AMD gibt zu Protokoll, dass mit Vega 10 an dieser Stelle 45 Megabyte mehr Speicher zur Verfügung gestellt werden, was aber auch fast kein Wunder ist bei einem Chip, der über 12,5 Milliarden Transistoren verfügt, die 486 mm² verteilt werden. Das sind mehr Transistoren als bei Nvidias GP102-GPU und auch das Die ist größer.

Mit dem Rückgriff auf HBM2 konnte AMD die Stacks auf dem Interposer im Vergleich zu Fiji von acht auf vier reduzieren, die nun zudem mit einem 4096 Bit breiten Bus angebunden werden. Zudem ist sie Speicherkapazität von recht begrenzten vier Gigabyte bei der R9 Fury X auf acht Gigabyte bei der RX Vega 64 angestiegen sind. Mit einer Bandbreite von 484 GB/s wird in etwa das Niveau der GeForce GTX 1080 Ti geboten, die einen 11 Gb/s schnellen GDDR5X-Speicher nutzt.

Das Warten geht weiter

Auch wenn sich mehr und mehr ein Gesamtbild rund um die neuen AMD-Karten ergibt, bleibt noch so manches Detail unklar. Feststeht, dass Vega 10 als dicht gepackt und physisch groß ist. An beiden Stellen wird Nvidias GP102 übertroffen. Ebenso klar ist, dass die neuen AMD-Karten mit einem Energiebedarf zwischen 295 und 345 Watt heiß werden. Leistungstechnisch soll sie nach Herstellereinschätzung auf dem Niveau der immerhin schon ein Jahr alten GTX 1080 liegen.

Und somit bleibt weiterhin spannend, was Nvidia da am 14. August vorstellen wird. AMD-Fans werden sich sicherlich darüber freuen, dass der Hersteller zum ärgsten Konkurrenten aufgeschlossen zu haben scheint. Darüber hinaus ist jedoch nach wie vor unklar, ob die Karten empfohlen werden können, wenn der Rechner mit einer 500-Dollar-Grafikkarte aktualisiert werden soll. Sollen hohe Verkäufe erreicht werden, muss der Hersteller vermutlich die Preis-Leistungs-Karte spielen. Die Rabatt-Packet sind ein erstes Indiz für diese Richtung.

Bis zu den Wraith-Kühlern galten die Modelle, die Prozessoren vom Hersteller beigelegt wurden zumeist als nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Mit der Anfang 2016 vorgestellten Wraith-Serie änderte sich das jedoch. AMD lieferte mit seinen FX-Chips Kühler aus, die mit einer guten Leistung glänzten.

Die Wraith-Serie wurde für die neue Ryzen-Generation aktualisiert und runderneuert. Zudem wird der Hersteller den Wraith Max, der den Prozessoren in der Boxed-Version bis zum Ryzen 7 1700 beigelegt wird, nun auch separat für 59 Dollar verkaufen. Dieser kann dann mit den AMD-Sockeln AM4, AM3+ und FM2 genutzt werden.

Der Kühler besteht aus einem Lüfter, der von Cooler Master stammt und einen Durchmesser von 92 Millimetern bietet. Dieser wird über einem Aluminiumkörper verbaut. Für das Abführen der Abwärme des Prozessors wird auf zwei Kupfer-Heatpipes gesetzt. Die maximale Lautstärke wird mit 38 dB angegeben.

Den meisten Nutzern bleibt das Innenleben eines Prozessors verborgen. Der Übertakter der8auer hat jedoch einen der neuen Chips geköpft und das Ganze in einem Video festgehalten, das einen Blick unter das Gehäuse der kommenden Threadripper-Prozessoren von AMD erlaubt. Und das bietet durchaus neue Erkenntnisse: Ging man bisher davon aus, dass der Hersteller in einem Packing zwei Dies integriert, zeigt das Video vier. Die Chips sind vermutlich recycelte EPYC-Prozessoren.

Die ersten beiden Ryzen Threadripper, der 1950X und der 1920X, sollen über 16 bzw. zwölf physische CPU-Kerne verfügen. Da die vier Dies jeweils acht Kerne mitbringen, scheinen nur zwei davon aktiv zu sein. Das könnte bedeuten, dass man die abgeschalteten Teile des Chips wieder zum Leben erwecken könnte – und das AMD künftig weitere Threadripper-Modelle mit noch mehr Kernen auf den Markt bringen könnte.

Leider ist das Video aktuell nicht mehr verfügbar.

Die im September letzten Jahres vorgestellten Bristol-Ridge-APUs können als eine Art Übergang verstanden werden: Die CPU-Kerne basieren noch auf der Excavator-Architektur, für die GPU wird die GCN-3.0-Architektur genutzt. Sie werden jedoch bereits den AM4-Sockel, der auch bei den Ryzen-Prozessoren zum Einsatz kommt. Bisher standen sie jedoch nur OEM-Partnern zur Verfügung. Dies ändert sich jedoch mit der Vorstellung der Ryzen 3 1399X und 1200: Ab sofort stehen die APUs wie auch die drei Athlon-Modelle, die den gleichen CPU-Aufbau nutzen, jedoch ohne GPU auskommen, allen Interessenten zur Verfügung.

Die Performance der leistungsfähigsten Modelle der Serie, die um die 100 Dollar kosten sollen, dürfte sich auf dem Niveau von Intel Core i3-6100 bewegen.  Die thermische Verlustleitung wird mit 65 Watt angegeben. Die einfacheren Versionen verfügen über eine TDP von 35 Watt und sollen im günstigsten Fall für rund 50 Dollar zu haben sein.

Bristol Ridge /
Athlon
Coeurs Fréquences Boost /
standards
Circuits graphiques Compute Units /
Fréquences maximales
TDP
A12-9800 4 4,2 / 3,8 GHz Radeon R7 8 / 1,108 MHz 65 W
A12-9800E 4 3,8 / 3,1 GHz Radeon R7 8 / 900 MHz 35 W
A10-9700 4 3,8 / 3,5 GHz Radeon R7 6 / 1029 MHz 65 W
A10-9700E 4 3,5 / 3,0 GHz Radeon R7 6 / 847 MHz 35 W
A8-9600 4 3,4 / 3,1 GHz Radeon R7 6 / 900 MHz 65 W
Athlon X4 970 ? ? ?
Athlon X4 950 4 3,5 / 3,8 GHz 65 W
Athlon X4 940  ? ? ?
A6-9550 ? 2 ? ? Radeon R5 ? ?
A6-9500 2 3,8 / 3,5 GHz Radeon R5 6 / 1,029 MHz 65 W
A6-9500E 2 3,4 / 3,0 GHz Radeon R5 4 / 800 MHz 35 W

Mit seinen neuen Radeon-Vega-Karten will AMD stärker Nvidias leitungsstarken Grafikkarten der GTX-1000-Serie Konkurrenz machen, allerdings scheinen Interessenten für das kommenden Topmodell, das nach Informationen von VideoCardz und El Chapuzas Informatico unter der Bezeichnung Radeon RX Vega 64 auf den Markt kommen soll, tief in die Tasche greifen zu müssen: Zusammen mit einer Wasserkühlung soll die Karte für 900 Euro zu den Händlern kommen. Eine zweite Variante mit einer klassischen Kühlung soll für 699 Euro angeboten werden. Sie soll über eine niedrigere TDP verfügen, was sich vermutlich zu niedrigeren Taktgeschwindigkeiten führen wird.

Allerdings dürfte es der Hersteller mit den beiden Karten gegenüber dem (über)mächtigen Konkurrenten Nvidia schwer haben:  Die Preise für Geforce GTX 1080, die eine vergleichbare Leistung bietet, beginnen aktuell bereits bei 600 Euro.

Daneben wird AMD mit der Radeon RX Vega 56 eine dritte Grafikkarte auf der Basis der neuen Architektur auf den Markt bringen, die allerdings OEM-Partner vorbehalten bleiben soll. Technische Details rund um das Modell wurden nicht bekannt.

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Bei den folgenden Produkten gilt: Sie sind nur so lange verfügbar, bis alle vorhandenen Exemplare verkauft sind. Den alten Preis vor der Rabattierung findet ihr zur Orientierung hinter dem jeweiligen Angebot. Für den neuen Aktionspreis müsst ihr leider den Link bemühen.  😉

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Bis jetzt unterstützte der Browser Edge keine Erweiterungen. Mit dem Erscheinen von Windows 10 Creators hat sich dies geändert und unabhängige Sicherheitsfirmen können Erweiterungen zur Installation anbieten. Norton ist eine der ersten Firmen, die diese neue Funktion unterstützt.

Um Browser und Surfer zu schützen bieten Sicherheitsfirmen Plug-Ins an, die Internet Explorer, Chrome oder Firefox sicherer machen. Aber seit dem Erscheinen von Windows 10 und seinem integrierten Browser Edge gab es bisher keine eingebaute Sicherheitslösung. Schlimmer noch, die Hersteller ermutigten die Anwender Internet Explorer, Firefox oder Chrome zu verwenden, damit diese deren Sicherheitslösungen verwenden konnten. Jedoch könnte Edge, dank der Sandbox und anderer noch kommender Verbesserungen, womöglich widerstandsfähiger als andere Browser werden.

Da Edge nun offen für Erweiterungen wird, ändert sich dies derzeit. Und Norton stellt erneut ihre Schnelligkeit unter Beweis, indem die Firma die erste Sicherheitsleiste für Edge und das „Creators Update“ veröffentlicht.

Norton Identity Safe genannt, kann direkt aus dem Windows Store heruntergeladen werden. Diese Erweiterung, die auch integraler Bestandteil der Norton Security-Suite ist, konzentriert sich auf das Passwort-Management und den Schutz der Identität. Die Leiste speichert Logins und Passwörter und füllt die entsprechenden Felder beim erneuten Besuch der Webseite aus. Zusätzlich zu den Sicherheitsfunktionen der Norton-Infrastruktur ist eine der Hauptfunktionen von Identity Safe, dass dir die Passwörter überallhin folgen, egal welchen Browser du verwendest (wie z. B. Edge, Chrome und Firefox) und egal welches Gerät du verwendest (praktisch wenn man mehrere PC, Macs, Smartphone oder Tablets (egal ob mit iOS oder Android besitzt).

Der Norton Identity Safe für Edge ist nur der erste Schritt. Derzeit arbeitet die Firma eng mit Microsoft zusammen, um auch die anderen Schutzmaßnahmen für Edge zu integrieren. Da wären Norton Safe Web (der Anti-Phishing-Schutz, der Webseiten auf deren Vertrauenswürdigkeit überprüft) und Norton Safe Search (Suchmaschine für das sichere Surfen durch das Web). Diese schützen vor den wichtigsten Bedrohungen im Web und sind schon seit langem für Internet Explorer, Chrome und Firefox verfügbar.

Schon länger deutet sich eine Ablösung der Apollo-Lake-Architektur an, die Intel für Chips im unteren Leistungsbereich einsetzt. Mit Gemini Lake soll gegen Jahresende ein Nachfolger vorgestellt werden, der für Chips mit zwei oder vier CPU-Kernen genutzt wird, die mit einer thermischen Verlustleistung von zehn Watt aufweisen und damit in etwa auf dem Niveau des Vorgängers liegen.

Auch wenn auf den ersten Blick vieles beim alten zu bleiben scheint, setzt der Hersteller auf einige wesentliche Veränderungen im Hintergrund. Die neuen Gemini-Lake-Chips sollen mit einem neuen Frontend bedacht werden, das über einen Dekodierer verfügt, der vier Mikrobefehle pro Takt verarbeiten kann, bei den aktuellen Apollo-Lake-Pendants sind es nur drei. Gleichermaßen könnte der Hersteller die Breite der Pipelines erhöhen. Zudem könnten die neuen Prozessoren ein WLAN-Mdeom integrieren, das auf der Basis des ac-Standards arbeitet.

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