Trekstor setzt auf Windows 10 IoT für seine Smartwatch

Nach den großen Hoffnungen, die in Smartwatches gesetzt wurden, ist in der Branche mittlerweile Ernüchterung eingekehrt. Die Verkaufszahlen bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Erste Hersteller, wie etwa Asus, haben bereits zu erkennen gegeben, dass sie die Produktkategorie nicht weiter pflegen wollen.

Insofern bildet Trekstor in zweifacher Hinsicht eine Ausnahme: Der Fabrikant präsentiert erst jetzt seine erste Smartwatch – Trekstor Smartagent genannt – und setzt dabei auf Windows 10 IoT als Betriebssystem. Es dürfte sich also um die erste intelligente Windows-Uhr handeln. Sie wurde explizit für eine Nutzung im Arbeitalltag konzipiert und versucht so Nutzer anzusprechen, die von bisherigen Modellen außen vor gelassen wurden.

Die Uhr besteht aus einem robusten Aluminiumgehäuse, das nach dem IP67-Standard zertifiziert wurde, wiegt 60 Gramm und misst 47 x 44 x 12 Millimeter. Sie kann bei Temperaturen von -20 bis 60°C verwendet werden und übersteht überdies Tauchgänge in Wassertiefen von bis zu einem Meter.

Im Gehäuse steckt ein Display mit einer Größe von 1,54 Zoll steckt, das eine Auflösung von 320 x 320 Pixeln und mit einem Gorilla-Glass3-Abschluss vor Kratzern geschützt wird. Dabei verspricht der Hersteller, das auch eine Bedienung mit Handschuhen möglich ist. Beim Prozessor wird auf einen Qualcomm Snapdragon APQ 8009 gesetzt, der vier Cortex-A7-Kerne mitbringt, die mit 1,3 GHz getaktet werden und auf einen ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher zugreifen können. Der Datenspeicher bietet eine Kapazität von acht Gigabyte. Eine weitere Besonderheit des Trekstor Smartagent ist die Kamera mit einer Auflösung von fünf Megapixeln.

Leider kann die Trekstor-Smartwatch, die im dritten Quartal B2B-Kunden für 200 Euro zur Verfügung gestellt werden soll, nicht als einzelnes Gerät verwendet werden, sondern benötigt eine Verbindung zu einem Smartphone für mobilen Datenverkehr. Denn im Inneren wird zwar ein WLAN-Modul verbaut, und auch Bluetooth sowie ein NFC-Chip sind an Bord, doch ein LTE-Modem fehlt.

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