Apple verstärkt Engagement im Desktop-Bereich mit neuen iMacs

Zuletzt stand Apple bei den Nutzern in der Kritik, die dem Hersteller bereits vor dem iPad und dem iPhone die Stange hielten. Nicht nur die Innovationen kamen von anderen Stellen, selbst die Hardware der Desktop-Rechner wurde teilweise recht langsam aufgefrischt.

Bei der diesjährigen WWDC wendete sich der Hersteller dementsprechend stärker dem Schreibtisch zu. Dies beginnt schon bei der Neuauflage des macOS-Betriebssystems, das High Sierra genannt wird und unter anderem mit einem neuen Dateisystem aufwartet.

Außerdem setzt es auf die zweite Version der Metal-API und soll damit noch mehr Leistung aus der GPU des Rechners herauskitzeln. Damit kann nun auch auf Apple-Rechnern ein Trend einziehen, der den Rest der Welt schon während der vergangenen beiden JAhre ereilt hat: Die Virtuelle Realität. Mit der für Herbst geplanten macOS-Aktualisierung kann auch HTCs Vive genutzt werden.

iMac 21,5″

Dafür ist natürlich auch ein Hardware-Update notwendig, das in Form von drei neuen iMacs geboten wird: Den Einstieg macht ein Modell mit einem 21,5 Zoll großen Bildschirm, der eine Full-HD-Auflösung bietet. Als Prozessor wird ein 2,3 GHz schneller Core i5 verbaut, der Intels Iris-640-Plus-GPU mitbringt und auf einen acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher zugreift. Wahlweise kann auf 16 Gigabyte RAM aufgestockt werden. Für das Speichern von Daten bringt das Basismodell eine 5400 U/min schnelle (bzw. langsame) Festplatte mit, die Speicherkapazität von einem Terabyte bereithält.

Bei einem zweiten Modell mit dieser Bildschirmgröße setzt der Hersteller auf ein 4K-Display (4096 x 2304 Pixel), das auch eine etwas potentere Hardware mitbringt: Hintem Bildschirm steckt ein leitungsstärkerer Core i5, der nun vier Kerne hat, die mit drei Gigahertz getaktet werden. Der Arbeitsspeicher besitzt zwar die gleiche Größe ist mit einem Speichertakt von 2400 MHz jedoch etwas schneller. Außerdem verbaut der Hersteller eine AMD Radeon Pro 555.

Die dritte Variante erhält einen nochmals schnellen Prozessor und eine bessere Grafikkarte. Außerdem wird standardmäßig nicht mehr auf einer Festplatte, sondern einem Fusion Drive, also einem Speicherlaufwerk bei dem HDD und SSD kombiniert werden.

iMac iMac 21,5″
(kleine Veriante)
iMac 21,5″ (mittlere Variante) iMac 21,5″
(größte Variante)
CPU-Takt (Basis/Turbo) 2,3 GHz (3,6 GHz) 3,0 GHz (3,5 GHz) 3,4 GHz (3,8 GHz)
GPU Intel Iris Plus Graphics 640 AMD Radeon Pro 555 (2 GB) AMD Radeon Pro 560 (4 GB)
Arbeitsspeicher (Optional) 8 GB (16 GB) 8 GB (16 GB) 8 GB (32 GB)
Datenspeicher 1 TB 1 TB 1 TB
Preis ab 1099 Euro ab 1499 Euro ab 1699 Euro

iMac 27″

Auch beim “großen” iMac mit seinem 27-Zoll-Display stehen kleine Veränderungen an. Wie bei der kleinen Version gibt es auch hier drei Modelle , die allerdings durch die Bank weg über einen Bildschirm mit einer Auflösung von 5K verfügen. Gleichermaßen setzt Apple in jedem Fall auf einen Intel Core i5, der allerdings jeweils mit anderen Taktfrequenzen aufwartet. Nur beim Spitzenmodell kann optional auch ein Core i7 mit einem Basistakt von 4,2 GHz gewählt werden.

Letzteres bietet zudem beim Datenspeicher mehr Optionen: Während alle drei Varianten standardmäßig mit einem acht Gigabyte großen (und 2400 MHz schnellen) Arbeitsspeicher bestückt werden, sind beim Topmodell maximal 64 und nicht nur 32 Gigabyte möglich. Außerdem ist der Datenspeicher schon in der Ausgangskonfiguration zwei Gigabyte groß, wobei hier ebenfalls auf ein Fusion Drive gesetzt wird.

iMac 27″
(kleine Veriante)
iMac 27″(mittlere Variante) iMac 27″
(größte Variante)
CPU-Takt (Basis/Turbo) 3,4 GHz (3,8 GHz) 3,5 GHz (4,1 GHz) 3,8 GHz (4,2 GHz)
GPU AMD Radeon Pro 570 (4 GB) AMD Radeon Pro 575 (4 GB) AMD Radeon Pro 580 (8 GB)
Arbeitsspeicher (Optional) 8 GB (32 GB) 8 GB (32 GB) 8 GB (64 GB)
Datenspeicher 1 TB 1 TB 2 TB
Preis ab 2099 Euro ab 2299 Euro ab 2599 Euro

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