Essential PH1: Android-Erfinder zeigt Highend-Smartphone

Im Jahre 2003 hob Andy Rubin Android aus der Taufe und verkaufte das Betriebssystem bereits zwei Jahre später an Google. Nach langen Jahren bei der Softwareschmiede hat sich der vormalige Software-Entwickler wieder selbstständig gemacht und geht mit seinem neuen Unternehmen – Essential – unter die Smartphone-Fabrikanten.

Das PH1 ist ein Highend-Bolide, der es mit den aktuellen Flaggschiffen von LG, HTC, Samsung & Co. aufnehmen können soll: Das 5,7 Zoll große Display mit einer Auflösung von 2560 x 1312 Pixeln bedeckt mit seinem Seitenverhältnis von 19:10 große Teile des Bildschirms. Dahinter sitzt Qualcomms derzeit leistungsstärkstes SoC, das Snapdragon 835, das auf einen vier Gigabte großen RAM zugreifen kann. Für das Speichern von Daten wird ein Volumen von 128 Gigabyte geboten, allerdings fehlt die Möglichkeit einer Speichererweiterung mit Hilfe einer microSD-Karte.

Bei der Kamera haben sich die Essential-Entwickler allem Anschein nach Huawei zum Vorbild genommen, denn auch wird eine Dualkamera verbaut die zum einen ein monochromes Schwarzweiß- und zum anderen ein RGB-Bild mit den nötigen Farbinformationen aufzeichnet und zu einer Aufnahme zusammenführt. An der Front steckt ein Acht-Megapixel-Sensor.

Eine kleine Besonderheit gegenüber der Konkurrenz ist die optional erhältliche 360°-Kamera, die an der Rückseite des Smartphones angesteckt werden kann. Sie besitzt zwei Zwölf-Megapixel-Linsen die von einem Qualcomm-8053-Chip gesteuert werden und jeweils einen Blickwinkel von 210° abdecken und damit Rund-um-Aufnahmen mit einer Auflösung von 3840 x 1920 Pixeln aufzeichnen.

Wenig überraschend ist die hochwertige Schnittstellenausstattung: WLAN nach ac-Standard und schnelles LTE dank des Qualcomm-X12-Modems gehören genauso wie Bluetooth 5.0 zur Serienausstattung, für kabelgebundene Verbindungen steht eine USB-Typ-C-Buchse bereit, es ist jedoch unklar welcher Standard sich dahinter verbirgt. Mit ihm wird auch der 3040 mAh große Akku geladen.

Das PH1 soll 699 Dollar kosten, für die Kamera werden weitere 50 Dollar fällig.

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