Intel: Gemini Lake folgt auf Apollo Lake

Mit der Apollo-Lake-Plattform hat Intel im vergangenen Jahr die Architektur am unteren Ende seines Angebots stark vereinheitlich: Vom Atom, über den Celeron bis hin zum Pentium – in allen Prozessoren wurden die in einer Strukturbreite von 14 Nanometern gefertigten Goldmont-Kerne verbaut. Nun steht allem Anschein nach der Nachfolger vor der Tür, doch die ganz großen Veränderungen bleiben aus. Auch bei den kommenden Gemini-Lake-Chips setzt Intel auf seine Goldmont-CPU-Kerne, die allerdings etwas optimiert sein sollen und als Goldmont Plus bezeichnet werden.

Der Umfang der Änderungen ist damit allem Anschein nach begrenzt. Die Chips, die als Dual- oder Quadcore-Konfigurationen angeboten werden, verfügen nach wie vor über 18 Execution Units und eine GPU der neunten Genration. Neu sind dagegen der vier Megabyte große Cache – bisher waren es zwei Megabyte – und der Speicher-Controller, der nun auch DDR4-Arbeitsspeicher unterstützt.

Vermutlich werden auch die Taktfrequenzen etwas steigen, beim Energieverbrauch ändert sich dagegen wenig. Wie bisher sollen die für mobile Geräte gedachten Versionen eine thermische Verlustleistung von sechs Watt besitzen, bei den für Desktops geplanten Varianten soll die TDP bei zehn Watt liegen.

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