AMD Ryzen: RAM wird durch Intels XMP 2.0 ausgebremst

AMD hat sich einer Fragestunde bei Twitch gestellt und dabei zahlreiche Fragen rund um die Ryzen-Prozessoren sowie die Zen-Architektur beantwortet. Dabei wurde auch eines der wesentlichen Probleme der neuen AMD-Chips angesprochen: Beim DDR4-Arbeitsspeicher werden nur vergleichsweise niedrige Speichergeschwindigkeiten bewerkstelligt, was sich auch auf die Kommunikation der CPU-Kerne untereinander auswirkt.

Als einen der wesentlichen Gründe für diese Schwäche sieht der Hersteller den XMP-2.0-Standard von Intel, bei dem es nach Auffassung von AMD um einen proprietären Nicht-Standard handelt, der letztlich nur im Zusammenhang mit Intel-CPUs reibungslos funktioniert. Derzeit versuchen Entwickler des Herstellers XMP 2.0 “wie einen Zauberwürfel” händisch zu dekodieren, was darauf hoffen lässt, dass künftig auch bei AMD-Chips Speichergeschwindigkeiten von mehr als 3200 MHz möglich werden könnten.

Außerdem wurde im Rahmen der Fragestunde angekündigt, dass während der kommenden 30 bis 60 Tage auch die ersten Ryzen-Mainboards im Mini-ITX-Format erscheinen sollen. Zuletzt fand sich eine versteckte Ankündigung auf der Webseite von ASRock.

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