Heißer Flachmann: KFA2 / Galax GTX 1070 Katana im Test

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Zusammenfassung

Ja, Physik ist eine ernste Wissenschaft und kein dehnbares Betätigungsfeld moderner Utopisten. Und so gelten die gleichen Einschränkungen für Single-Slot-Karten, wie wir sie bereits seit Jahren kennen. Wenn man das für sich akzeptieren kann, weil man auf der Suche nach einer wirklich flachen, aber trotzdem recht schnellen Grafiklösung ist, dann kann man hier durchaus fündig werden.

Nach unserem kleinen Eingriff, den übrigens jeder auch für sich selbst problemlos vornehmen kann, ist diese Karte voll alltagstauglich und erwiesenermaßen auch nicht langsamer als eine GeForce GTX 1070 Founders Edition. Sie ist, schon aufgrund der geringeren Kühlerfläche und des kleineren Lüfters, natürlich auch etwas lauter, dafür aber auch etwas kühler als Nvidias Referenzdesign. Das wiederum führt zu einem deutlich verbesserten Boost-Verhalten, was uns sogar half, am Ende noch satte 12-14 Watt einzusparen – je nachdem.

Natürlich ist es erst einmal nicht sonderlich schön, dass man als Kunde diese Änderungen selbst vornehmen muss, aber wir sind guter Hoffnung, dass es Galax/KFA² gelingt, die neuen BIOS-Settings auch durch Nvidias Prüfung zu kommen. Falls sich der grüne Riese hier sperrt, bleibt ja immer noch der Handbetrieb. Schnappatmung an der 90°C-Obergrenze muss und darf nicht sein, das müssen sich alle Beteiligten einfach noch einmal vor Augen führen.

Unser Urteil fällt in Anbetracht der sonstigen Vorzüge eher milde aus, denn wir haben viele Details gefunden, die diese Karte sympathisch erscheinen lassen. Natürlich können wir keinen Award vergeben, zumindest nicht ohne neues BIOS. Dann aber wäre es wohl der Extra-Nischen-Kaufempfehlungs-Award für ultradünne Grafikscheibletten, die nicht jeder hat (oder braucht). Als technische Sonderlösung ist die Karte aber erste (und auch einzige) Wahl und somit (derzeit) alternativlos.

Fazit

Es ist definitiv nichts für Kevin Normalgamer, der eine flotte, leise, übertaktungsfreudige und mit Bling-Bling überfrachtete Angeberkarte sucht. Aber es gibt nun mal auch Ausnahmesituationen, wo man als Dickerchen nicht mehr in den übervollen Bus passt, selbst wenn man den Bauch auch noch so einziehen mag. Dann aber schlägt die Stunde der richtig Dünnen, die auch dann noch reinpassen, wenn Normal- oder Übergewichte schon auf den nächsten warten müssen. Solange genügend Luft zum Atmen bleibt, ist die Sache also geritzt.

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