Intel: Plötzliche Hitzespitzen bei i7-7700 und i7-7700K sind normal

Der Intel Core i7-7700 und der i7-7700K sind die beiden Spitzenmodelle der aktuellen Kaby-Lake-Generation. Die einfache Version mit einer TDP von 65 Watt bietet einen Basistakt von 3,6 GHz und wird mit eingeschaltetem Turbo 4,2 GHz schnell; das K-Modell verfügt nicht nur über einen freien Multiplikator fürs Übertakten, sondern leistet auch höhere Taktfrequenzen von 4,2 bzw. 4,5 GHz im Turbo-Modus, wobei die thermische Verlustleistung auf 91 Watt steigt.

Allerdings häuften sich bereits früh Berichte von Nutzern – im Intel-Forum stammen die ersten Einträge von Ende Januar – bei denen es plötzlich zu starken Erhitzungen der Prozessoren von bis zu 90 °C kommt, wenn ein Programm geöffnet wird. Die Lüfter müssen Höchstleistungen aufbringen, um die Temperaturen im Griff zu behalten. Das ewige Hoch und Runter der Lüfterdrehzahlen, nagt durchaus am Nervenkostüm des einen oder anderen Nutzers. Doch selbst eine Wasserkühlung kann keine Abhilfe bieten.

Intel hat sich dem Problem angenommen und liefert nach nunmehr drei Monaten eine Antwort: Der Hersteller bezeichnet das Verhalten als normal und verweist auf die Spezifikationen, die eine Temperatur von bis zu 100 °C erlauben. Als Empfehlung wird den Nutzern empfohlen mit der Lüftersteuerung des Mainboards zu experimentieren, um einen geschmeidigeren Übergang beim Wechsel zwischen den niedrigen und den hohen Drehzahlen des Lüfters hinzubekommen.

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