Apple: RAM bei kommenden iPhones maximal 3 GB groß?

Ähnlich wie beim Datenspeicher hat auch die Entwicklung beim Arbeitsspeicherin Smartphone in den letzten Monaten einen rasanten Verlauf genommen. Über Jahre galt ein Speichervolumen von einem Gigabyte als viel, mittlerweile stecken in den Flaggschiffen der Hersteller bis zu sechs Gigabyte.

Apple wird allem Anschein nach diesem Trend nicht folgen. Der Hersteller wird den LPDDR4-Arbeitsspeicher bei den drei Modellen, die wohl für dieses Jahr geplant sind, auf drei Gigabyte begrenzen. In der kleinsten der drei Versionen mit einem 4,7 Zoll großen Bildschirm soll der RAM nur eine Größe von zwei Gigabyte umfassen.

Als Grund für diese gerade im Hinblick auf die anderen Highend-Smartphones verhältnismäßig kleinen Arbeitsspeicher werden die hohen Preise, die aktuell für Speicherchips verlangt werden, angeführt. Die aktuelle Knappheit bei den DRAM-Chips soll zu einem Preisaufschlag von rund zehn Prozent führen, der allem Anschein nach auch nicht mehr durch die langfristigen Abnahmeverträge mit Samsung und den daraus resultierenden, günstigeren Konditionen nicht mehr aufgefangen wird. Bereits in der bei den aktuellen iPhones musste der Hersteller sinkende Margen bei den Verkäufen seiner Smartphones hinnehmen, die vor allem mit ungünstigeren Wechselkursen zusammenhängen.

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