[UPDATE] Roundup: 23 Smartphones im Vergleichstest (4x neu)

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Verarbeitung & Design

Schon äußerlich gibt sich das ZTE Axon 7 Mini anhand der Art des Gehäuses als klassisches China-Smartphone zu erkennen: Hardware und Display werden in einem metallenen Uniboby-Gehäuse verbaut – ganz so wie bei der Mehrzahl der Smartphones aus dem Reich der Mitte.

An der Verarbeitung gibt es wenig zu meckern. Die Außenschale bietet einen sicheren Schutz, die Knöpfe sind gut erreichbar und stimmig ins Gehäuse eingepasst. Zudem gefällt der nur schmale Rand des leicht nach außen gewölbten 2,5D-Curved-Displays, das von Gorilla-Glas-4 vor Kratzern geschützt werden soll.

Auch die Grundfläche ist mit 14,7 x 7,1 Zentimetern noch verhältnismäßig schlank. Ins Rennen um die niedrigste Bauhöhe greift ZTE mit dem Axon 7 Mini zwar nicht ein, doch mit knapp acht Millimetern Bauhöhe ist das Smartphone auch noch kein Klotz – zumal die stark abgerundete Rückseite angenehm in der Hand liegt.

Ähnlich verhält es sich mit dem Gewicht, das mit 153 Gramm nicht mehr als niedrig durchgeht, sich in der Hand jedoch nach weniger anfühlt. Dass die glatte Oberfläche bei feuchten Händen schnell rutschig wird stört allerdings etwas.

Kernkomponenten

Die Hardware kann mit dem guten Eindruck vom Gehäuse und dem Bildschirm nicht mithalten. ZTE setzt mit dem Qualcomm Snapdragon 617 auf ein mittlerweile betagtes Achtkern-SoC, das aus zwei Cortex-A53-Vierkern-Clustern zusammengesetzt wird, die mit 1,5 bzw. 1,2 GHz GHz takten. Viele Konkurrenten setzen an dieser Stelle bereits auf die Nachfolger der Snapdragon-6XX-Serie. Der Arbeitsspeicher ist drei Gigabyte groß.

Auch bei den Netzwerkschnittstellen merkt man dem SoC mittlerweile das Alter an, denn in WLAN-Netzen wird lediglich der n-Standard unterstützt. Immerhin funkt das LTE-Modem bereits auf der Basis der sechsten Kategorie. Zudem gefällt, dass die Chinesen beim USB-Port auf das moderner Typ-C-Interface setzen, wenngleich dahinter eine klassische USB-2.0-Buchse steckt.

Display

Mit einer Bildschirmdiagonale von 5,2 Zoll gesellt sich das Axon 7 Mini zu einer Reihe von Konkurrenten, die viel Bildschirm bieten, aber noch etwas unter der klassischen Phablet-Größe von 5,5 Zoll (und mehr) bleiben wollen. Zudem setzt ZTE auf ein AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung, das mit einer guten Farbdarstellung punkten kann.

Bei der Bildschirmhelligkeit hätte der Hersteller allerdings noch ein paar Kohlen ins Feuer legen können. Eine durchschnittliche Leuchtdichte von 286 cd/m² ist – bei Minimal- bzw. Maximalwerten von 278 bzw. 297 cd/m² – auch für ein AMOLED-Panel nicht überragend. Der Schwarzwert ist mit 0,13 cd/m² jedoch recht ordentlich, sodass ein immer noch gutes Kontrastverhältnis von 2202:1 geboten wird.

Sound

ZTE will mit dem Axon 7 Mini einen Alltagsbegleiter liefern, der sich in keiner Dispziplin einen gravierenden Ausrutscher leistet. Das gilt auch beim Sound, der dank zweier Lautsprecherin der Front vergleichsweise wuchtig als Stereoklang daherkommt. Auch wenn die Höhen immer noch kräftig übersteuern sind Mitten zumindest zu erkennen und Tieftöne zu erahnen. Verzerrungen oder blecherner Hall sind nicht zu vernehmen.

Der Klang beim Telefonieren gefällt – ganz gleich ob Smartphone klassisch ans Ohr gehalten oder das interne Mikrofon und der Lautsprecher als Freisprecheinrichtung verwendet wird. Abgesehen von der sehr guten Lautstärke wird der Gesprächsbeitrag des Gegenübers sehr natürlich und klar übertragen.

Kamera

Eigentlich wurden Smartphones mit einem Qualcomm Snapdragon 615/617 nahezu standardmäßig mit einem 13-Megapixel-Sensor auf der Rückseite bestückt. Doch ZTE geht an dieser Stelle einen eigenen Weg und verbaut eine Haptkamera mit einer Auflösung von 16 Megapixeln, die mit einer sehr natürlichen Farbwiedergabe und hohen Kontrasten überzeugt.

Allerdings sollte man von der Nutzung des Vierfach-Zooms Abstand nehmen, denn die Vergrößerungsfunktion sorgt dafür, dass Details schnell bis zur Unkenntlichkeit verschwimmen. Ähnliches gilt für die Videofunktion, wobei hier die Kontraste von der Kamerasoftware stärker betont werden, sodass die Bilder insgesamt recht dunkel wirken. Auch der schnell verschwimmende Zoom dürfte versierte Filmer stören.

Die Frontkamera leitet eine Auflösung von acht Megapixeln und bietet sehr kontraststarke, aber auch recht dunkle Aufnahmen. Die Detailschärfe und Farben sind gut.

Software

Wie schon in früheren Vergleichen festgestellt ist die Softwareinstallation ZTEs der von Huawei durchaus ähnlich. Die Basis stellt Googles Android in der Version 6.0, das von einer hauseigenen Oberfläche überzogen wird. Die nicht nur optisch an die des großen Konkurrenten erinnert. Auch beim Axon 7 Mini gibt es keinen dezidierten App Drawer, sondern die einzelnen Apps landen zunächst unsortiert auf dem Heimbildschirm.

Bei den Diensten wird vieles geliefert, was für den mobilen Alltag notwendig ist – bis hin zu der WPS-Office-Suite. Die Installtation wirklich überflüssiger Angebote bis hin zu offener Werbung unterbleibt.

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