Ghost Recon Wildlands: Acht GPUs im Performance-Test

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Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands ist das letzte Werk der berühmten Serie, das wie zuletzt For Honor auf der gleichen AnvilNext-2.0-Engine basiert. Der zeitgenössische Shooter, dessen Entwicklung 2012 bei Ubisoft Paris begonnen wurde, ist der erste in der Reihe, der mit einer offenen Welt aufwartet. Wie zuletzt auch wurde das Spiel, das aufgrund der Engine nur Direct X11 unterstützt auf einem Gaming-PC der Mittelklasse ausgeführt.

Ubisoft hat den Patch 1.15 herausgebracht, nachdem der Ghost-Recon-Wildlands-Test bereits abgeschlossen war. Dennoch haben wir uns dazu entschieden den Test erneut durchzuführen, um die Entwicklung der Leistung nach dem Patch messen zu können, denn der Hersteller hatte dies als Grund für dieses sehr frühe Update genannt. Einmal mehr nutzt damit eine Softwareschmiede seine Nutzer als Tester einer – nennen wir sie mal diplomatisch – “Post-Beta-Version”.

Minimale und empfohlene Systemvoraussetzungen

Das Pflichtenheft von Steam zu Ghost Recon Wildland – das Spiel wird gleichzeitig über UPlay angeboten – klärt über die minimalen und empfohlenen Systemanforderungen auf; an letztere sollte sich gehalten werden, wenn ein flüssiges Spielen mit einer Full-HD-Auflösung vorgesehen ist. Auf den ersten Blick scheint Ghost Recon Wildlands vergleichsweise RAM-hungrig, denn schon in den minimalen Anforderungen wird ein Arbeitsspeicher von sechs Gigabyte ausgewiesen. Später wird sich zeigen, dass das Gleiche für die CPU- und GPU-Ressourcen gilt.

Konfiguration Minimum Empfohlen
Prozessor Intel Core i5-2400S
oder
AMD FX-4320
Intel Core i7-3770
oder
AMD FX-8350
Speicher 6 Gbyte 8 Gbyte
Grafikkarte Geforce GTX 660
oder
Radeon R9 270X
(2 Gbyte VRAM mini)
Geforce GTX 970/GTX 1060
oder
Radeon R9 390/RX480
(4 Gbyte VRAM mini)
Betriebssystem Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Freier Speicher 50 Gbyte 50 Gbyte
Audio DirectSound-kompatibel DirectSound-kompatibel

Radeon vs. Geforce

Das Spiel trägt die Nvidia-Zertifizierung “The Way It Means To Be Played” und sollte damit besonders gut auf die Grafikkarten dieses Herstellers zu sprechen sein. Als Multi-Plattform-Spiel wird es aber auch für die Konsolen Sony Playstation 4 und Microsoft Xbox One angeboten und muss dementsprechend ebenso gut zusammen mit Radeon-Karten funktionieren, schließlich werden die genannten Spielkonsolen mit AMD-Grafikchips bestückt. Zunächst sollen also die grundlegenden Unterschiede zwischen den beiden GPU-Architekturen analysiert werden.

Zwischen den beiden Herstellern lassen sich optisch bei der besten Einstellung keine erwähneswerten Unterschiede ausmachen, das gilt sowohl auf dem Niveau der Texturen als auch den Schatten genauso wie bei den angewendeten Effekten. Eine gute Nachricht – auf Geforce wie auf Radeon-Karten ist die Darstellung von Ghost Recon Wildland sehr ähnlich.

Grafische Einstellungen

Die grafischen Einstellungen dieses Ubisoft-Spiels sind zahlreich, sodass die AnvilNext-2.0-Engine sehr feingliedrig konfiguriert werden kann. Es werden allein fünf voreingestellte Settings geboten: niedrig, standard, hoch, sehr hoch und ultra.

Natürlich ist es genauso möglich jede Option manuell nachzujustieren. Wir haben uns daher für eine “sehr hohe” Qualität entschieden und dieser Einstellung die von Nvidia empfohlenen Technologie HBAO+, Turf Effect und Lichtstrahlen (God Rays) hinzugefügt.

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