Nintendos Switch verkauft sich blendend

Nintendo scheint mit seiner Switch-Konsole den Geschmack der Konsolenspieler zu treffen: Der Hersteller prognostiziert, dass allein in diesem Jahr bis zu 20 Millionen Modelle verkauft werden könnten, im schlechtesten Fall sollen mindestens zehn Millionen der Konsole, die sowohl mobil als auch stationär genutzt werden kann, abgesetzt werden. Letzterer fall wird jedoch zusehends unwahrscheinlich. Doch allein in der ersten Woche nach der Vorstellung wurden bereits mehr als eine Million Switchs an Frau und Mann gebracht. Nach Schätzungen von Nintendo-Chef Kimishima Tatsumi könnten über die geplante Lebensdauer der Switch rund 110 Millionen der Konsolen abgesetzt werden.

Allerdings dürfte der Druck durch die Konkurrenz wachsen: Während Sony in diesem Jahr mit einer schlankeren Version der PlayStation 4 überzeugen will, wird Microsoft zur Spielemesse E3 mit dem Project Scorpio aufwarten, dem Nachfolger der aktuellen Xbox One, der deutlich mehr Leistung als die Switch bieten soll: Die Scorpio-Konsole wird aller Wahrscheinlichkeit mit einer AMD-APU bestückt, deren CPU-Kerne auf der Zen-Architektur basieren, zudem könnte eine Vega-GPU integriert werden, die AMD im wohl im Mai vorstellen wird. Damit soll der Xbox-Nachfolger leistungsstark genug sein, um Spiele mit einer 4K-Bildqualität auszuführen und Brillen für die erweiterte und die virtuelle Realität zu unterstützen.

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