Intel Optane 4800: 3D-Xpoint-Datenspeicher für 1520 Dollar

Für rund 1500 Euro bekommt man heutzutage eine SSD mit einer Speicherkapazität von vier Terabyte wie etwa Samsung 850 EVO – zu einem ähnlichen Preis kommt nun Intels Optane DC P4800X auf den Markt. Das für den Einsatz in Rechenzentren gedachte Speicherlaufwerk, bietet zwar beim sequentiellen Lesen und Schreiben von Daten gegenüber einer klassischen SSD kaum Vorteile. Hier werden Datendurchsätze von 2400 bzw. 2000 Mbyte/s in Aussicht gestellt.

Anders gestaltet sich die Situation jedoch im Zufälligkeitsmodus. Bei einem gemischten Workload (70 Prozent Lesen/ 30 Prozent Schreiben) sollen Geschwindigkeiten von bis zu 550.000 IOPS erreicht werden. Zudem soll die Leistung bereits bei einer deutlich niedrigeren Queue Depth (QD) geboten werden: Bei dem Optane-Laufwerk wird diese bereits bei eine QD von 12 geboten, bei SSDs steht die erst bei einer QD von 32 zur Verfügung.

Daneben stellt Intel deutlich niedrigere Latenzen in Aussicht – sie sollen bei den Optane-Laufwerken um den Faktor 40 im Vergleich zu klassischem NAND-Speicher sinken. Ein weiterer Vorteil liegt in der längeren Haltbarkeit.

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