Nintendo Switch nutzt Tegra T210 als Prozessor

Bei seiner neuen Switch-Konsole setzt Nintendo auf ein Konzept, das sich deutlich von den Konkurrenten von Microsoft und Sony unterscheidet: Die Switch kann sowohl stationär als auch unterwegs verwendet werden. Insofern ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Hersteller auch auf ein anderes Innenleben setzt: Schon länger zeichnete sich ab, dass auf eines der Tegra-SoCs von Nvidia zurückgegriffen wird. Nun werden die Details rund um das SoC öffentlich.

Das Tegra T210, das bereits im zweiten Quartal 2015 vorgestellt wurde, besteht aus acht CPU-Kernen, die in zwei Cluster aufgeteilt werden. Vier der Kerne basieren auf der Cortex-A57-Architektur. Sie sind mit 1,9 GHz getaktet. Bei den anderen vier 1,3 GHz schnellen Kernen wird auf den Cortex-A53-Bauplan gesetzt.

Mit der GM20B setzt Nvidia auf eine Grafikeinheit, die auf der hauseigenen Maxwell-Architektur fußt. Die GPU verfügt über 256 CUDA-Kerne sowie 16 Texture-Einheiten und 16 ROPs und arbeitet mit einer Taktgeschwindigkeit von einem Gigahertz. Sie soll eine theoretische Leistung von einem TFLOPS bei einfacher Genauigkeit (FP32). Damit bewegt sich die Grafikleistung der neuen Nintendo-Konsole oberhalb der PS3 von Sony, die an dieser Stelle eine Leistung von 400 GFLOPS bot. Die aktuelle PlayStation 4 leistet allerdings 1,84 TFLOPS.

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