For Honor: Performance-Vergleich von sechs Mittelklasse-Grafikkarten

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For Honor ist eine Mischung aus einem Combat in der dritten Person, eines Action-Strategie-Spiels und einem Beat them all, das von Ubisoft Montreal entwickelt und gerade für die PS4, die Xbox ONe und natürlich den klassischen Windows-PC vorgestellt wurde. Hinter den Reitern, Wikingern und Samurais, die sich in einem mittelalterlichen Szenario gegenüberstehen, steckt die AnvilNext-2.0-Engine, die 2014 mit Assassin’s Creed Unity erschien. Sie ist zwar besser als die klassische AnvilNext, allerdings beschränkt sich auch der Nachfolger auf die Unterstützung von DirectX 11.

Minimale und empfohlene Systemvoraussetzungen

Das Steam-Datenblatt zu For Honor gibt Aufschluss über die Voraussetzungen, die ein PC mitbringen muss, auf dem das Spiel ausgeführt werden soll. Und die schöne Überraschung: Das Spiel kann noch auf einer vergleichsweise betagten Hardware-Basis ausgeführt werden. Auf den ersten Blick sollte ein Mittelklasse-PC selbst dann genügen, wenn dieser schon vier bis fünf Jahre auf dem Buckel hat.

Konfiguration Minimum Empfohlen
Prozessor Core i3-550
oder
Phenom II X4 955
Core i5-2500K
oder
FX-6350
Speicher 4 Gbyte 8 Gbyte
Grafikkarte GeForce GTX 660/750Ti
oder
Radeon HD 6970/7870
(2 Gbyte VRAM mini)
GeForce GTX 680/760
oder
Radeon R9 280X/380
(2 Gbyte VRAM mini)
Betriebssystem Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Freier Speicher 40 Gbyte 40 Gbyte
Audio Compatible DirectSound Compatible DirectSound

Radeon vs. GeForce

Auf der einen Seite ist For Honor ein Mulitplattformspiel und damit in starkem Maße für die Graphics-Core-Next-Architektur von AMD optimiert, die in den GPUs der Sony- und Microsoft-Konsolen stecken. Auf der anderen Seite ist das Spiel für “The Way It’s Meant to be Played” von Nvidia zertifiziert.

Überraschung: Im Bereich der Fahnen auf der Linken, bei den Fenstern, dem kletternden Efeu oder dem Gras wirkt die Bildwiedergabe der Geforce im Vergleich zu den Radeon-Karten glatt, fast verschwommen.

Ähnliche Schlüsse lassen sich auf der Ebene der teilweise sichtbaren Ketten und der Texturen erkennen: Verschwommen auf der Geforce, wesentlich gestochener auf der Radeon. An diesem Eindrück änderte auch mehrmaliges Überprüfen nichts, und natürlich wurden bei beiden Grafikkarten die gleichen Einstellungen genutzt (16-fache anisotrope Texturefilterung und TAA Anti-Aliasing).

Grafische Einstellungen

Die Optionen bei den Grafikeinstellungen sind bei For Honor nicht wirklich ausufernd, aber die wesentlichen und vor allem die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten werden geboten: Dies gilt für das Sichtfeld (FOV) genauso wie für die Auflösung des Displays, die Texture-Filter (tri-linear oder anisotropen), Anti-Aliasing (FXAA, SMAA oder TAA) die Qualität der Texturen, die dynamischen Reflexionen, die Umgebungsverdeckung oder auch Ambient Occlusion (HBAO+ oder MHBAO). Außerdem stehen vier voreingestellte Nutzungsszenarien zur Verfügung.

Ansel

Noch ein Wort zur Ansel-Technologie von Nvidia, die von For Honor unterstützt wird. Mit der Technologie kann das Spiel angehalten und in der jeweiligen Umgebung frei ein Standpunkt bestimmt werden, von dem aus auch Screenshots aufgenommen werden können. Diese können nicht nur im klassischen Format, sondern auch in einem Super-Resolution-Modus aufgezeichnet werden, bei dem die Auflösung um das bis zu 33-fache über dem angezeigten Bild liegen kann, sodass 360°- oder auch 3D-Aufnahmen möglich werden. Ein schöner Spaß!

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