Intel Xeon Gold: Workstation-Prozessoren für Media-Profis

Mit seinen Ryzen-Prozessoren verspricht AMD eine neue Chip-Generation, die sich leistungstechnisch mit dem aktuellen Intel-Angebot messen kann und auch zu deutlich günstigeren Preisen angeboten wird.

Nun versucht Intel offenbar mit einem Ausbau seines eigenen Portfolios vorbeugend zu verhindern, dass professionelle Nutzer zu einem kostengünstigen AMD-Kompromiss greifen.

Mit der Xeon-Gold-Serie wird der Hersteller eine Reihe von Chips ins Programm nehmen, die speziell für im Grafik- und Multimedia-Bereich eingesetzte Workstations gedacht sind.

Sie basieren auf der Skylake-EP-Plattform und werden dementsprechend in einer Strukturbreite von 14 Nanometern gefertigt. Das leistungsstärkste Modell wird anscheinend der Xeon Gold 6150 mit 18 CPU-Kernen, sodass dank Hyper-Threading 36 loqische Kerne genutzt werden können.

Jedem Kern steht nun zudem ein ein Megabyte großer L2-Cache zur Verfügung; der L3-Cache ist 24,75 Megabyte groß. Der CPU-Takt kann im Boost-Modus auf bis zu 3,7 GHz steigen und der Arbeitsspeicher wird mit Hilfe eines 4-kanaligem Speicher-Interfaces angebunden.

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